Reisebericht – NASCAR auf der Monstermile in Dover

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  • Dover Monstermile

Reisebericht – NASCAR auf der Monstermile in Dover

Auch heute ging der Wecker wieder um 7 Uhr. Wir wollten schließlich früh in Dover an der Rennstrecke sein. Als wir in den Frühstücksraum unseres Hotels kamen war dieser bereits voller Nascarfans, die alle früh aufbrechen wollten. Bereits hier wurde man direkt angesprochen, meiner einer nett wegen meines Dale Ernhardt jr. Shirts und Melli wurde mehr geneckt, wegen ihres Kyle „Rowdy“ Bush Shirts.

Um 9:15 trafen wir dann in Dover ein, und das war keineswegs zu früh. Bereits an der Autobahnausfahrt staute sich der Verkehr ordentlich und der Weg zum Parkplatz war proppevoll. Trotzdem war das alles hier sehr gut organisiert und schon bald standen wir auf dem Parkplatz, in Turn 4, wo wir auch unsere Sitzplätze hatten. Allerdings standen wir, im Gegensatz zu gestern, ganz hinten auf dem Parkplatz, es kamen halt heute fast 100.000 Zuschauer mehr zum Rennen.

Unser erstes Ziel des Tages war natürlich die Fanzone und der Haupteingangsbereich zu den Tribünen, wo das berühmte Monster steht. Heute gibt es das Foto sogar mit Sonne.

Dover Monstermile

Dover Monstermile

In der Fanzone konnte man das ein oder andere NASCAR bewundern:

Dover Fanzone

Dover Fanzone

Dover Fanzone

Dover Fanzone

Und beim nächsten Bild mußte Melli natürlich mit drauf, auch wenn es nicht die M&M sondern die Snickers-Lackierung ist.

Dover Fanzone

Dover Fanzone

Kyle Busch ist ja der Favorit von Melli… sie mag halt die M&Ms… 

Das mit Kyle Busch ist hier in den USA aber irgendwie komisch. Seinen Spitznamen Rowdy hat er sich ja in seinen jungen Jahren wirklich verdient. An der Strecke wird wohl kaum ein Fahrer so ausgebuht wie der Kyle… aber am Merchandising Stand von ihm ist es immer brechend voll. Scheint so wie McDonalds oder Bild zu sein, keiner mag es, aber alle rennen hin.

Apropos Kyle Busch – selbiger war zu einem Interview beim Hauptsponsor der Rennserie angekündigt, da wollten wir natürlich dabei sein. Alleine schon deshalb, weil Melli so gerne ihre M&M-Jacke signiert haben wollte. Und nach 30 Minuten waren, bis die ganzen Interviews vorbei waren, kam der Zweitplatziert der Serie auch direkt zu unserer Ecke gelaufen.

Kyle Busch in Dover

Kyle Busch in Dover

Und hier wird tatsächlich Mellis Jacke mit einem Autogramm veredelt…

Kyle Busch in Dover

Kyle Busch in Dover

Er gab insgesamt nur vier Autogramme, da er ein wenig in Zeitnot war. Die Freude bei Melli war daher natürlich riesig!

Melanie ist happy!

Melanie ist happy!

Danach ging es dann zum Eingang von Kurve 4, unsere Eintrittskarten abholen, die ja auf unserer Kredikartennummer hinterlegt waren. Das klappte einwandfrei und schwups waren wir schon im Tribünenbereich angekommen. Dort noch unsere kostenlosen Colas und HotDogs eingesammelt und dann ab in Reihe 29 auf unsere Plätze. Für den Weg nach da oben konnte man den Energiedrink auf der Werbung im Hintergrund auch ganz gut gebrauchen.

Tribüne in Dover

Tribüne in Dover

Schön bei einem Rennen vor Ort sind die Eindrücke, welche man bei einer TV-Übertragung nicht bekommt, davon habe ich mal ein paar zusammen gestellt.

Hier die Boxengasse von der Dame im Feld, Danica Patrick, vor dem Rennen – einsam und verlassen. Dafür liegen die Reifen schön bereit:

Boxengasse Danica

Boxengasse Danica

Im Rennen, sah das dann so da aus:

Boxengasse Danica in action

Boxengasse Danica in action

Nach einem Boxenstop ist übrigens putzen angesagt. Unter Aufsicht eines NASCAR-Ofiziellen muß da alles vom Boden weg gemacht werden. Dies geschieht bei einigen Teams mit einem Gebläse.

Boxenreinigung mit Gebläse

Boxenreinigung mit Gebläse

Andere Teams schwingen den Besen… hier sogar mit Wettkampf gegeneinander… 

Wettfegen in Dover

Wettfegen in Dover

Dieser gute Mann hat in Gelbphasen die Aufgabe, per Fahne anzuzeigen ob die Boxengasse geöffnet ist. Grün heißt offen – Rot mit gelben Kreuz heißt geschlossen. Den Rest des Rennens sitzt er auf seinem Klappstuhl und schaut den schnellen Autos zu.

Boxengasseneinfahrt in Dover

Boxengasseneinfahrt in Dover

Vor dem Rennen gab es dann die übliche Show, welche heute noch um ein paar Fallschirmspringer ergänzt wurde.

Fallschirmspringer in Dover

Fallschirmspringer in Dover

Die Autos standen schon lange in der Boxengasse bereit.

Lineup in Dover

Lineup in Dover

Und die Ränge füllten sich ordentlich. Ausverkauft war es dann aber doch nicht. Wir schätzen mal so 135.000 bis 145.000 Zuschauer.

Zuschauerränge in Dover

Zuschauerränge in Dover

Zum Rennen selber… das war einfach nur genial. Der Sound war noch eine Klasse geiler (anders kann man das nicht benennen) als gestern bei der Nationwide Serie und der Speed einfach irre. Dazu diese klasse Stimmung im Publikum… nix aggressives, purer Spaß am Rennen, nette Sticheleien über den Lieblingsfahrer des Sitznachbarn… einfach Rennsportbegeisterung pur.

Schön war, daß sich Mellis Kyle Busch und mein Dale Ernhardt jr. über lange Strecken des Rennens ein tolles Duell geliefert haben. Und das teilweise um Platz 1 – das machte das für uns noch spannender. Am Ende landete Kyle auf Platz 5 und Dale auf 2 – der Dauerchampion Johnson gewann das Rennen am Ende verdient.

Dieser durfte dann auch nach Rennende, wie es Tradition ist, ordentlich die Reifen qualmen lassen.

Johnson in Dover nach dem Sieg.

Johnson in Dover nach dem Sieg.

Eine witzige Sache noch… wir haben inzwischen unzählige NASCAR-Rennen im Fernsehen geschaut. Nicht eines davon ging ohne mindestens einen schweren Crash über die Bühne. Was meint Ihr, was heute passiert ist? Richtig! Nicht ein einziger Unfall. Es gab 4 oder 5 Gelbphasen wegen Schmutz auf der Strecke, das war es.

Nach dem Rennen haben wir dann noch eineinhalb Stunden auf dem Parkplatz gestanden, bis da ein wegfahren möglich war. Nächstes mal nehmen wir einen Grill mit, so wie viele Amis das machen. Da wird nach dem Rennen der Klappstuhl ausgepackt, der Grill angeworfen und sich so die Wartezeit verkürzt. Die sind schon ein klein wenig verrückt, aber irgendwie auch genial mit ihrer Gelassenheit.

Für uns war es ein einmaliges Erlebnis, unser erstes NASCAR Rennen. Und wir haben uns fest vorgenommen… das war nicht das letzte Mal!

Morgen geht es dann nach Washington. Mal schauen, was wir da noch unternehmen, das hängt ein wenig davon ab, wann wir da ankommen.

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3 Kommentare

  1. Maik 4. Februar 2014 um 10:51 Uhr - Antworten

    Hi ihr Beiden,
    da stolpere ich über einen aktuellen Facebookeintrag übers Urheberrecht von Dir, Thomas, und dieser geleitet mich auf Euren tollen Reiseblog. Zu meiner Überraschung sehe ich nebenher, dass Ihr u.a. bei einem Nextel Cup Race dabei wart. Da ich ja selbst ein Fan der Stockcars bin und die Serie seit etwa 1995 (als sie noch auf Eurosport übertragen wurde) verfolge – besser gesagt ihrer Autos mit ihren Paint Schemes, freut es mich ganz besonders, einen schönen Artikel darüber zu lesen. So ein Rennen würde auch gerne mal live erleben – dann auf dem Daytona Int’l Raceway im Juli! 😀

    Habt Ihr noch mehr Fotos vom „Raceday“?

    Keine Überraschung, dass Jimmy Johnson damals gewann, oder? 😉

    Viele Grüße,
    Maik (der alte Rotkreuzler)

    P.S.: Darf ich Euch auf meinem Blog verlinken?

    • Thomas Jansen 4. Februar 2014 um 11:14 Uhr - Antworten

      Hi Maik,

      klar darfst Du verlinken. Ich linke auch zurück!

      Von dem Nascar Rennen habe ich noch ca. 500 Bilder… und auch zwei Videos. Wir können ja mal einen Fotoabend bei uns machen, wenn Du das ertragen kannst. Das Rennen war für uns auch ein riesiges Erlebnis. Wir wollen uns das auf jeden Fall noch mal anschauen. Daytona, Talladega und Bristol stehen dabei ganz oben auf unserer Wunschliste.

      LG Thomas

      • Maik 4. Februar 2014 um 11:21 Uhr

        Keine Sorge, ich kann das ertragen. Wenn’s um NASCAR geht, sowieso. 😀 Das hört sich gut an. Ein guter Plan.

        Grüße auch an Melanie,
        Maik

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