Reisebericht – Washington D.C. zu Fuß (reloaded)

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  • Das Weiße Haus

Reisebericht – Washington D.C. zu Fuß (reloaded)

Nach dem Aufstehen kam uns die Idee, doch mal bei Priceline nach Zimmern in Washington und Philadelphia zu schauen. Nunja, das Resultat war, das wir wir unsere Zimmer, die wir im Vorfeld bereits gebucht hatten, ganz schnell wieder storniert haben und lieber bei Priceline neu gebucht haben. Hier in Washington, wo wir gerade sind, hatten wir ein Zimmer, 1,5 Sterne recht außerhalb gebucht. Wir sitzen jetzt aber um Sheraton, mitten in Downtown von Washington D.C. in einem 3 Sterne Haus und es ist auch noch billiger. Naja, über die Parkgebühren legen wir mal das diskrete Mäntelchen des Schweigens. Trotzdem, wir fangen wirklich an Priceline zu mögen.

Nun aber der Reihe nach. Die Fahrt nach Washington war recht ereignislos und fade, wenn man mal von den Autobahngebühren hier absieht. Mannomann… das kennen wir sonst aus den USA gar nicht.

Die Außenbezirke von Washington D.C. machten zudem keinen einladenden Eindruck auf uns. Im Stadtzentrum sah das dann schon ein wenig besser aus.

In Washington angekommen haben wir dann das Auto am Hotel abgestellt und sind zu Fuß los. Das Weiße Haus liegt ja nur ein paar Blocks weg, also das kann man zu Fuß gehen. Unterwegs schon mal diese Kirche geknipst:

Kirche in Washington D.C.

Kirche in Washington D.C. Downtown

Und schon bald waren wir auch am Weißen Haus angekommen, war wirklich nicht weit, nur 4 oder 5 Blocks. Typisch Touristen haben wir artig ein paar Bilder am Zaun gemacht. Irgendwie sieht das schon aus, wie im Fernsehen.

Das Weiße Haus

Das Weiße Haus

Vom Weißen Haus aus sind wir dann Richtung National Mall gelaufen, nicht ohne eine kleine Pause zwischendurch.

Pause an einem Denkmal in Washington D.C.

Pause an einem Denkmal in Washington D.C.

Die National Mall ist ein Park, im Herzen von Washington D.C., und ist Teil der National Mall & Memorial Parks. Der Park erstreckt sich von Norden nach Süden – vom Weißen Haus bis zum Thomas Jefferson Memorial. Und vom Westen nach Osten – vom Lincoln Memorial bis zum Capitol Building.

Washington Monument

Washington Monument

Im Zentrum des Parks findet man das Washington Monument – bei unserem Besucht natürlich schön in einem Gerüst eingebaut. *seufz*

Entlang des Parks findet man ingesamt 18 (!) Museen. Vom African Art Museum, über das American History Museum, die National Gallery of Art – da ist wirklich für jeden was dabei. Viele Museen kennt man übrigens auch aus dem Film „Nachts im Museum.

Blick zum Natural History Museum

Blick zum Natural History Museum

Wenn man all diese Museen besuchen möchte, dann bleibt man wohl besser für ein paar Tage in Washington. Der Eintritt ist übrigens in allen Museen frei, wie üblich in staatlichen Museen in den USA.

Wir haben uns für einen Besuch des Museum für Luft und Raumfahrt entschieden. Dort gibt es wirklich viele interessante Dinge zu sehen, so z.B. dieser Blick in ein Cockpit einer B747-200:

Cockpit einer alten Boeing 747-200

Cockpit einer alten Boeing 747-200

Über zwei Etagen findet man alles über das Thema Luft- und Raumfahrt, seien es alte Flugzeuge…

Alte Flugzeuge

Alte Flugzeuge

… oder Objekte zum Thema Raumfahrt.

Die Mondlandung

Die Mondlandung

Abgerundet wird das ganze durch ein IMAX-Kino und diverse kleinere Themenausstellungen. Und natürlich gibt es auch ein Restaurant und einen riesigen Andenkenladen.

Nach zwei Stunden im Museum sind wir dann wieder raus in die warme Sonne. Weiter ging es die National Mall entlang bis zum Capitol. Das Capitol ist der Sitz des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika.

Capitol Washington D.C.

Capitol Washington D.C.

Von dort wollten wir eigentlich mit U-Bahn und Bus zurück zum Hotel. Naja, das Tarifsystem hier ist ein wenig… verwirrend. Erst muß man pro Person eine Karten kaufen, diese dann aufladen und kann dann fahren. Welche Busse aber wie und wann zu unserem Hotel fahren, das haben wir irgendwie nicht raus bekommen.

Also sind wir Richtung Hotel gelaufen, mit dem Ziel, unterwegs ein Taxi zu nehmen. Daraus wurde aber nicht. Immer in Sichtweite, das nächste Fotomotiv, wo man dann doch noch hin laufen musste.

Grand Army of the Republic Denkmal

Grand Army of the Republic Denkmal

Seien es verschiedene Denkmäler oder einfach interessante Häuser, welche man ja unbedingt fotografieren muss.

Architektur in Washington Downtown

Architektur in Washington Downtown

In der ganzen Stadt wimmelt es übrigens von diesen putzigen Kerlchen. Sei es im Park auf der National Mall oder auf noch so kleinen Grünflächen in der Stadt.

Wildlife in Washington

Wildlife in Washington

Dazu findet man immer und überall alte, interessante und schöne Gebäude welche einfach fotografiert werden wollen. So z.B. das alte Postamt von Washinton.

Postamt Washington

Postamt Washington

Am Ende standen wir dann, nach 8 Kilometern Fußmarsch, wieder vor unserem Hotel. Für uns beide, die sonst bekennend fußfaul sind, war das schon eine Leistung. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, weil es unterwegs einfach wahnsinnig viel zu sehen gab.

Der nächste Tag wurde uns leider vom Gouverment Shutdown ein klein wenig verleidet.

Dieser Bericht ist nun mal von uns überarbeitet und für den Blog angepasst worden. Wir haben einige Informationen über Washington ergänzt und schönere, überarbeitete Fotos eingebunden. Habt Ihr Washington schon besucht? Hat es euch gefallen oder habt ihr noch Tipps zu der Stadt? Dann schreibt doch einfach einen Kommentar.

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13 Kommentare

  1. Mario 1. Oktober 2013 um 9:59 Uhr - Antworten

    Das mit der Prepaid-Karte für den ÖPNV machen doch viele Stadte da. Aus SanDiego und LA hab ich auch jeweils so ne Karte kaufen müssen, für 6$ + die Aufladung für die eigentliche Strecke. In SF wäre es auch so gewesen, würden die da nicht diese Touristen-Pässe anbieten für den ÖPNV.

  2. Florian Seibert 1. Oktober 2013 um 22:03 Uhr - Antworten

    Ach ja, Washington muss ne tolle Stadt sein, bin da ja auch mal hängen geblieben als ich wieder mal einen Anschlussflug verpasst habe. Aber es lohnte sich nicht mehr in die City. Aber das Hyatt Dulles ist auch weiterzuempfehlen.

  3. Andreas Tokarski 26. März 2014 um 19:01 Uhr - Antworten

    Ein sehr schöner Bericht über D.C. mit vielen tollen Fotos. Ich war auch 2013 in Washington aber sieh selbst

    • Thomas Jansen 26. März 2014 um 19:21 Uhr - Antworten

      Du hast auch schöne Eindrücke auf Deiner Seite gesammelt. Vor allem hattet ihr keinen Shutdown, an einige Sachen kamen wir ja leider nicht näher ran.

  4. Frau Margarete 18. April 2015 um 14:20 Uhr - Antworten

    Sehr schöner Bericht 🙂 Ich gebe zu, bisher wusste ich nicht wirklich was über Washington, außer dass da eben das Weiße Haus steht. Aber die Stadt scheint ja wirklich schön zu sein. Und das mit den kostenlosen Museen finde ich auch cool! Ich liebe immer so Natural History Museen, das in London fand ich super!

    • Thomas Jansen 18. April 2015 um 15:44 Uhr - Antworten

      Dann wirst Du an Washington viel Freude haben.

      Schön ist der Park und Downtown. Das drumherum fanden wir eher nicht schön, zumindest das was wir gesehen haben, in nördlicher Richtung.

      LG Thomas

  5. Hans 18. April 2015 um 16:35 Uhr - Antworten

    Hallo,
    Washington könnte mich unbedingt auch reizen. Super Bericht übrigens.
    Ich bin angenehm erstaunt, wie bunt „durcheinander“ in Den USA die Architektur sein kann (darf).
    LG Hans

  6. Mandy 19. April 2015 um 11:18 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    danke für den tollen Bericht – hat gleich mal wieder Erinnerungen an meine Washington-Zeit 2011 & meinen Besuch im letzten Jahr geweckt! 🙂 Die National Mall ist ja wirklich sehr weitläufig, weshalb ich letztes Jahr glücklich war, dass Ganze mal mit dem Fahrrad abzufahren statt zu Fuß zu erkunden 😀

    Lg, Mandy

    • Thomas Jansen 19. April 2015 um 18:27 Uhr - Antworten

      Hallo Mandy,

      ein Fahrrad haben wir uns im Laufe des Tages auch mehrfach gewünscht. Ist auf jeden Fall eine gute Idee für Washington.

      LG Thomas

      • Nico Sch. 20. April 2015 um 17:10 Uhr

        Hallo Thomas, das kann ich mir gut vorstellen. Die 8 km sind schon ganz schön eine Strecke, wenn man dies nicht jeden Tag läufst. Ich hoffe ihr hattet am nächsten Tag keine Blasen an den Füßen. 🙂

        Dennoch wirklich ein toller Bericht und mach weiter so. Gruß Nico

      • Thomas Jansen 20. April 2015 um 19:36 Uhr

        Hi Nico,

        Blasen nicht, so schlimm war es dann doch nicht. 😉

        LG Thomas

  7. Assistir 18. Februar 2016 um 10:58 Uhr - Antworten

    Das mit der Prepaid-Karte für den ÖPNV machen doch viele Stadte da. Aus SanDiego und LA hab ich auch jeweils so ne Karte kaufen müssen, für 6$ + die Aufladung für die eigentliche Strecke. In SF wäre es auch so gewesen, würden die da nicht diese Touristen-Pässe anbieten für den ÖPNV.

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