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Im Jahr 2009 sind wir zum ersten Mal in die USA geflogen. Dabei haben wir eine klassische Rundreise durch Florida gemacht. Diese haben wir als fertiges Paket bei einem deutschen Reiseveranstalter gebucht. Für den Einstieg war das genau die richtige Entscheidung für uns.

Die Berichte haben wir damals noch als Reisetagebuch, direkt auf der Reise geschrieben. Die einzelnen Beiträge möchten wir in dieser Zusammenfassung für uns und Euch archivieren.

Miami Beach, Airport und die Aventura Mall

Der erste Tag stand im Zeichen des Spottens und Shoppens. Die beste Ehefrau der Welt muss ja mit spielen, daher ein geregeltes Ausgleichsprogramm.

Nach einer Nacht in einem Hotel, wo man nach dem Motto arbeitet:

– „Kannst Du mich hören“
– „Jaaa“
– „Kannst Du mich sehen?“
– „Nein“
– „DAS sind Wände“

Die Aussicht aus unserem Zimmer hat das aber wieder gut gemacht:

Blick aus dem Zimmer

Blick aus dem Zimmer

Naja, egal, um 7 Uhr waren wir auf den Beinen, und nach einem sehr ausgiebigen und guten Frühstück in unserem Hotel ging es an die Südbahn vom Airport Miami. Dort habe ich einen Spotter aus New York getroffen, der per Auto 7 Tage hier in Miami zum spotten ist. (Spotter -> völlig verrückt! ) Praktisch: Er hatte einen Scanner dabei und konnte einen immer frühzeitig vor warnen. Die Masse des Verkehrs kam auf den beiden Nordbahnen rein. Aber dort tummelten sich eigentlich nur Delta und American Airlines, wogegen auf unserer Südbahn der Cargo Verkehr abgewickelt wurde. Hier mal ein Beispiel *seufz*:

Spotten in Miami

Spotten in Miami

Ab und zu, also oft, ne… eigentlich ständig kam dann noch eine American Airlines vorbei. Aber halt auch mit Maschinen, welche wir Europäer so nicht oft zu sehen bekommen:

Spotten in Miami

Spotten in Miami

Wir waren so etwa bis 12:00 Uhr an der Bahn. Nur wurde es dann unerträglich heiß dort. Und als der New York Spotter dann noch sagte, nun ist soweit Ende mit Cargo, jetzt kommen noch mehr AA, haben wir es vorgezogen uns zu verziehen. Mel versprach mir aber, das wir in Fort Myers nochmal eine paar Stunden zum Airport fahren würden!

Also ging es dann ab in den Norden, in die Aventura Mall zum shoppen. Mein lieber Mann, da kannst Du das CentrO zu machen. Einfach irre, und man muss aufpassen sich nicht zu verlaufen.

Aventura Mall

Aventura Mall

Nach einer langen Zeit ging es dann zurück nach Miami Beach. Unterwegs mal den American Way of Life bewundert:

Livestyle

Livestyle

Da uns die Zeitumstellung danach doch ein wenig in den Knochen steckte, entschlossen wir uns zum Hafen zu fahren. Dort nur schnell was essen und dann ab ins Bettchen. Am Hafen waren wir dann beim Kubaner lecker essen. Das Restaurant heißt Mambo und ist preiswert und lecker! Am Hafen habe ich dann auch noch einen Mitzieher bei einem Boot gemacht, das geht also doch:

Am Hafen

Am Hafen

Daytona Beach und St. Augustine

Heute haben wir Miami verlassen und sind die Atlantikküste hoch gefahren. Erst ein wenig über den Highway 1 und später dann auf der Interstate 95. Unterwegs haben wir uns ein wenig Ft. Lauderdale angesehen und einen Stopp in Daytona gemacht und uns die dortige Rennstrecke anzusehen.

Aber der Reihe nach: Von Miami ging es nach Norden, zuerst quer durch Ft. Lauderdale. Mannomann, so viel Kohle auf einen Haufen.

Naja, können wir auch. Auf dem Bild seht ihr: Meine Frau! Mein (Leih-)Auto! Meine (Traum-)Jacht:

Meine (Wunsch-) Yacht und mein (Leih-) Wagen

Meine (Wunsch-) Yacht und mein (Leih-) Wagen

Weiter ging es die I-95 nach Norden bis Daytona Beach. Dort haben wir uns die berühmte Rennstrecke angesehen. Ich habe auch mal einen Nascar fotografiert, aber nur auf der Auslaufrunde. Im Trainingsmodus, also bei Vollgas, konnte man den nicht erwischen. Wahnsinn wie schnell die sind:

Nascar Sound in Daytona

Nascar Sound in Daytona

Man(n) konnte da auch mit fahren. Für schlanke 140$ für 3 Runden. Als ich nur fragend in Richtung Mel schaute, kamen schon Blitze aus ihren Augen.

Also, nicht mit gefahren und eine Menge Geld gespart. Weiter ging es dann nach St. Augustine.
Praktisch in den USA sind ja die Hotels, wo man eigentlich mit dem Auto direkt in Zimmer fahren kann. Das ist genau das Richtige für so einen lauffaulen Kerl wie mich:

Typisches amerikanisches Motel

Typisches amerikanisches Motel

St. Augustine ist die älteste, ständig besiedelte Stadt der USA. Gegründet von den Spaniern gibt es hier wirklich historische Gebäude und eine richtige Altstadt. In dieser findet man traumhafte Restaurants, wo man bei Live-Musik prima Essen kann. Wir entschieden uns für ein Fischrestaurant, und wie man sieht, es schmeckt:

Abendessen in St. Augustine

Abendessen in St. Augustine

St. Augustine Kathedrale

Der vierte Tag begann recht humorvoll. Zumindest für mich, als ich Mel fragte ob sie denn mit der Ausstattung der „HFE“ soweit bisher zufrieden sei. Diese sei ja in jedem Zimmer vorhanden. Daraufhin schaute sie mich recht fragend an, was denn die HFE sei?

Als ich Ihr es dann erklärte, musste ich doch erst mal die Flucht ergreifen. HFE – Die Hausfrauenecke – Bügeleisen – Bügelbrett und Kaffeemaschine!

OK, ich packe jetzt 5 Euro in die Chauviekasse und gut ist, oder?

Hausfrauenecke im Hotel

Hausfrauenecke im Hotel

Naja, als sie sich wieder beruhigt hatte und ich vor lachen wieder aus den Augen schauen konnte, sind wir zum Frühstück. Danach war dann eine kleine Shoppingtour bei Walmart angesagt. Jeanshosen für 7 EUR – das hat was! Und vor allem, da steht Wrangler drauf.

Dann ging es nochmal in die Altstadt von St. Augustine. Dort gibt es ein Medicine Museum. War klein, aber recht interessant. Die Kathedrale von St. Augustine haben wir uns dann auch noch angesehen.

Kathedrale von St. Augustine

Kathedrale von St. Augustine

Hier noch mal ein typisches Gebäude aus dem schönen Ort:

Häuser in St. Augistine

Häuser in St. Augustine

Danach ging es über den Highway 17 auf von St Augustine nach Orlando. Hier könnte man auch Harley Spotten machen. Unglaublich, die sind hier wie die Fliegen:

Back on the road

Back on the road

Nach der Fahrt sind wir dann nur noch in den Pool unseres Hotels gefallen. Das Hotel war in Ordnung und lag am International Drive, so hatten wir Abends keinerlei Verpflegungsprobleme.

Seaworld Orlando – das muss man gesehen haben

Heute begann unser Freizeitpark Marathon in Orlando, den wir in den nächsten Tagen betreiben wollen.

Als Start haben wir uns das Seaworld Orlando ausgesucht. Schon oft im TV gesehen aber in Echt und Farbe ist das einfach noch viel beeindruckender.

Höhepunkt dort ist die Show mit den Killerwalen, den Orkas. Wobei auch die anderen Shows sehr gut gemacht sind aber diese gewaltigen Tiere sind wirklich sehr beeindruckend.

Orka in SeaWorld

Orka in SeaWorld

In den ersten Reihen wird man übrigens nur ein klein wenig nass:

Nass werden im SeaWorld

Nass werden im SeaWorld

Die sahen nach der Show aus, wie frisch geduscht. Bei den Temperaturen war das aber nicht weiter schlimm.

Ich könnte jetzt noch ein paar hundert Bilder des Tages einstellen, das verkneife ich mir aber. Nur noch zwei, vom Dolphin Beach, wo man die Kerle selber füttern darf. Erst Melanie:

Delphin in SeaWorld

Delphin in SeaWorld

Und dann noch mein Arm im Bild. Wer von mir was aus der Leckerchenschale haben wollte, musste sich erst mal kraulen lassen.

 

Delphine füttern

Delphine füttern

Der Besuch in SeaWorld hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Schauen wir mal was die nächsten Tage bringen.

Unser erster Disney Besuch – Animal Kingdom

Zweiter Tag es Freizeitpark Marathons in Orlando.

Und endlich ging es zum Disney World Resort, auf dieses riesige Areal wo vier Themen- und zwei Wasserparks zu finden sind.

Das erste Ziel war der Animal Kingdom Park von Disney. Hierbei handelt es sich irgendwie um einen Zoo, nur etwas anders.

Der Eingangsbereich verspricht schon, eine andere Welt zu betreten.

Animal Kingdom

Animal Kingdom

Dieser riesige Baum ist natürlich nicht echt, aber eben doch beeindruckend. Unterhalb des Baumes befindet sich ein riesengroßes 3D-Kino.

Animal Kingdom - nein, der Baum ist nicht echt

Animal Kingdom – nein, der Baum ist nicht echt

Durch die afrikanische Savanne fährt man dann mit diesen Safari-Bussen. Die Fahrt ist recht lustig und teilweise auch rasant. Fotografieren daraus allerdings ein wenig schwierig, da er nicht einmal anhält.

Animal Kingdom - Safari

Animal Kingdom – Safari

Dafür ist man recht nah an den Tieren:

Animal Kingdom - Nashorn

Animal Kingdom – Nashorn

Natürlich kann man auch weite Teile des Parks zu Fuß durchqueren. Das Faszinierende ist, an jedem, aber wirklich jedem Gehege steht ein Mensch und erklärt einem alles was man zu den Tieren wissen möchte. Und tolle Bilder kann man auch noch machen:

Animal Kingdom - Geier

Animal Kingdom – Geier

Hier noch ein Bild aus dem Bereich Asien, mit Schmusekatze:

Animal Kingdom - Asiatischer Tigerak6

Animal Kingdom – Asiatischer Tiger

Am Ende eines langen Tages kommt dann natürlich die obligatorische Disney-Parade. Hier mein liebster Disney-Freund:

Animal Kingdom - Parade am Abend mit Donald und Freunden

Animal Kingdom – Parade am Abend mit Donald und Freunden

Alle Fotos wie immer unbearbeitet und ungeschnitten Out-of-the-Cam. Nur verkleinert für das Internet. Die entgültigen Varianten könnt ihr irgendwann mal bei einem gemütlichen Abend bei uns zu Hause sehen.

Ein langer und schöner Tag im Disney Epcot Center

Ein weiterer Tag ist zu Ende und wir liegen auf unserem Zimmer und pflegen unsere Füße. 12 (!) Stunden Epcot Center in Orlando.

Vorher haben wir uns noch Gedanken gemacht, wie wir wohl die Zeit bis zum Feuerwerk um kriegen können. Am Ende mussten wir Dinge im Schnelldurchgang erledigen um pünktlich einen Platz am See zu bekommen. Eine Stunde vor Beginn des Feuerwerkes waren alle guten Plätze belegt. Und wir hatten einen davon.

Doch von Anfang an. Hier seht ihr mal die Einfahrt zum DisneyWorld. Von dort aus fährt man aber noch ein paar Meilen bis zum Parkplatz bzw. zum Park:

Zufahrt zur Disney World

Zufahrt zur Disney World

Nach dem Eingang in den Themenpark dominiert erst mal die berühmte Kugel die Aussicht:

Epcot Center - Die Kugel

Epcot Center – Die Kugel

Die Bauwerke im Future-Land sind alleine schon Klasse. Aber die Attraktionen innerhalb dieser Gebäude sind einfach nur genial:

3D-Kino

3D-Kino

Futuristisch

Futuristisch

Epcot Center - Brunnen

Epcot Center – Brunnen

Neben dem Futureland gibt es dann noch einen riesigen See. Um diesen herum stellen sich viele Länder der Welt mit einem eigenen Pavillon vor. In diesen sind Fahrgeschäfte, Einkaufsläden oder Filmvorführungen zu den Ländern. In Deutschland konnte man Bratwurst mit Sauerkraut bei Volksmusik essen. Wir haben es da lieber „very british“ angehen lassen, bei Fish and Chips. Hier mal das Gebäude der USA:

Epcot Center - Der See

Epcot Center – Der See

Die Eindrücke des Tages waren bereits überwältigend. Aber das ganze wurde am Abend noch getoppt. Wie bereits erwähnt sicherten wir uns einen Platz am See, auf dem ein gigantisches Feuerwerk abgeschossen wurde:

Epcot Center - Der See am Abend

Epcot Center – Der See am Abend

Leider hatten wir kein Stativ dabei. Aber selbst wenn, ich hätte es nicht den ganzen Tag durch den Park schleppen wollen. Hier noch ein Freihandbild mit der D300 quer über den See:

Epcot Center - Der See mit dem abendlichen Feuerwerk

Epcot Center – Der See mit dem abendlichen Feuerwerk

Zum Schluss noch ein Bild von der Epcot-Kugel, in der übrigens eine geniale Show-Bahn ist.

Epcot Center - Die Epcot-Kugel am Abend

Epcot Center – Die Epcot-Kugel am Abend

Alles in allem fehlen uns immer noch ein wenig die Worte. Dieser Park ist einfach beeindruckend.

Unser Besuch in den Disney Hollywood Studios

Der letzte Tag unseres Themenpark Marathons in Orlando ist vollbracht.

Das heutige Ziel waren die Disney Hollywood Studios in Orlando. In dem Park geht es halt um die Disney Filme, die damit verbundene Technik – das ganze gepaart mit einer Menge Aktion und Spaß.

Wieder ging es morgens mit dem Auto auf das Disney-Gelände und diesmal sogar mit einem kleinen Stau, auf den Disney-Autobahnen… die denken aber auch wirklich an alles.

Hollywood Studios

Hollywood Studios

Kaum im Park, musste ich wie immer erst mal auf meine Melanie warten, die direkt den ersten Restroom aufsuchte, weil es ja dort kaum welche gibt. Während der Wartezeit kam auch schon die erste „Parade“ an mir vorbei gerollt.

Hollywood Studios

Hollywood Studios Parade

Danach ging es dann zu der Studio-Tour. Diese ist ja recht bekannt und vor allem beeindruckend. Das ganze Treiben da unten spielt sich nur ein paar Meter vor einem ab. Es wird einem erst warm und dann ein wenig nass:

Hollywood Studios - Special Effects Show

Hollywood Studios – Special Effects Show

Kurz zwischendurch was gespottet. Das ist der Privatjet vom alten Walt:

Hollywood Studios - Tour

Hollywood Studios – Tour

*pffft* Ich bin Dein Vater:

Hollywood Studios - Papa?

Hollywood Studios – Papa?

Nach einem kleinen Kampf gegen die finstere Seite der Macht ging es dann zu den Muppets:

Hollywood Studios - Lauter Muppets!

Hollywood Studios – Lauter Muppets!

Meine beiden Freunde Waldorf und Stadler waren auch schon da und mit ISO 800 auch so eben noch zu bekommen:

Hollywood Studios - Meine Freunde!

Hollywood Studios – Meine Freunde!

Nach zwei kleineren Fahrten in verschiedenen Show-Bahnen sind wir dann noch in die Stunt-Show gegangen. Typisch Amerika, alles ein bisschen lauter, größer und genialer:

Hollywood Studios - Stunt Show

Hollywood Studios – Stunt Show

Zum Abschluss sind wir dann noch ein wenig durch den Park gelaufen und haben uns die Dinge angeschaut, auf die wir im Leben nicht drauf gehen werden. Schissbuxen halt:

Tower Hotel

Tower Hotel

Und das wird beim nächsten mal unser Leihwagen *träum*:

Oldtimer

Oldtimer

Gegen 15 Uhr hatten wir dann aber wirklich keine Lust mehr. So verrückt sich das anhört, aber nach 4 Tagen Vergnügungspark am Stück ist man ein wenig am Ende. Mit der Gewissheit noch 150 Meilen fahren zu müssen, haben wir uns dann entschlossen DisneyWorld zu verlassen.

Die Fahrt nach Clearwater war dann recht Ereignislos. Auf dem Interstate 4 gab es aber immerhin 5 Kurven. Das war recht aufregend.

So, jetzt geht es gleich zum Abendessen und Melanie hat auf der Fahrt hier hin einen Western-Laden gesehen. Irgendwas sagt mir, wir gehen heute noch shoppen.

Nach dem Einkauf von einem paar echten amerikanischen Cowboystiefeln ging es noch an den Strand vom Golf. Dabei sind so richtig kitschige Urlaubsbilder mit unserer kleinen Kamera entstanden, die wir Euch noch zeigen wollen:

Clearwater Beach Sonnenuntergang

Clearwater Beach Sonnenuntergang

Nur so nebenbei, der Strand ist 35 Meilen lang, also rund 55 Kilometer. *seufz*

Ein Besuch in den Everglades

Heute ging es dann endlich in die Everglades.

Dies ist der riesengroße Nationalpark im Süden von Florida. Über 100km breit und ebenso lang erstreckt er sich somit über fast den kompletten Südzipfel des Landes. In dem Park leben unzählige wilde Tiere, mit denen wir heute dann auch mehr oder weniger intensiven Kontakt hatten.

Schon bei der Einfahrt in den Park wird man entsprechend vor gewarnt:

Panther in den Everglades

Panther in den Everglades

Öh, ja nee, ist klar. Ab und zu kommen dann von der besten Beifahrerin der Welt so Sprüche wie: „Da lag ein toter Alligator am Straßenrand.“ – – Aber man gewöhnt sich dran. Wenn man dann über die Wanderwege da läuft und die Augen ein wenig offen hält, entdeckt man die tollsten Sachen:

Heuschrecke

Heuschrecke

Weiter ging es dann nach Shark Valley. Dies ist ein offizieller Besucherpark in den Everglades. Dort haben wir dann eine zweistündige Tram-Fahrt durch die selbigen gebucht. In der Wartezeit konnten wir dort auch ein wenig wandern. Naja, meine liebe Mel hatte ein bisschen Bedenken diesen Weg entlang zu laufen, wo rechts im Graben einige Alligatoren rum schwammen.

Ich habe sie dann belabert und gut zugeredet und sie hat sich breit schlagen lassen mit mir diesen Weg zu laufen. Wir waren noch keine 20 Meter weit gekommen als rechts von uns Tumult ausbrach, da sich zwei Alligatoren ein wenig uneinig waren. Einer der beiden schoss dann direkt auf den Gehweg, genau auf der Höhe wo wir gerade standen. Von Mel sah man nur noch eine Staubwolke und danach saß sie leicht zitternd auf einer Bank, in sicherer Entfernung. Weitere Worte von mir, wie „Die tun nix“ kamen dann irgendwie nicht mehr so gut an.

Alligator crossing

Alligator crossing

Interessant in diesem Zusammenhang ist noch, was uns unser Ranger später erzählt hat. Seit der Eröffnung des Parks, 1961, hat es nur einen einzigen Unfall gegeben. Ein Kind sei damals gestürzt und dabei, dummerweise, genau auf einen Alligator gefallen. Dumm gelaufen. Aber auch dieses Kind hat überlebt und wurde zum Glück nur verletzt.

Es gab aber auch weniger gefährliche Tiere zu bestaunen, wenn man nicht gerade ein Fisch ist:

Hunger

Hunger

Hier noch ein Bild von unserer Bustour. Zwischendurch einfach mal aussteigen, an dem Graben mit den Alligatoren gemütlich machen und einen erzählt bekommen :

Alligatorgraben

Alligatorgraben

Hier noch einen weiteren Pelikan, diesmal in weiß und fliegend:

Pelikan über den Everglades

Pelikan über den Everglades

Bei der Ausfahrt aus den Everglades haben wir noch kurz einen Stopp am kleinsten Postamt der USA eingelegt:

Kleinstes Postamt der USA

Kleinstes Postamt der USA

Ein Tag bei Ford und Edison in Ft. Myers

Der Tag heute begann mit einem Ausflug in den Zoo von Naples. Naja, das Geld hätten wir uns sparen können.

Die botanischen Anlagen in dem Zoo sind wunderbar. Die Tiere allerdings in erschreckend kleinen Gehegen und dermaßen eingegittert, das an Fotografieren nicht zu denken war. Selbst das Rotwild war eingesperrt, als wenn es jeden Moment über uns her fallen wollte.

Deshalb nur ein Blumenbild von dort:

Naples Zoo

Naples Zoo

Danach ging es zurück nach Ft Myers. Auf dem Weg entdeckten wir einen amerikanischen Fleamarket, also einen Flohmarkt. Wie alles in den USA sind auch dieser ein klein wenig größer:

Flohmarkt

Flohmarkt

Man kann dort gute 2 Stunden durch laufen, wir haben uns mal mit der Hälfte beschränkt. Dabei habe ich auch endlich meine Florida-State-Flagge bekommen und vor allem haben wir einen 4. Koffer für den Rückflug gekauft. Waren doch ein paaaar mehr Einkäufe hier als geplant.

Nach diesem tollen Markt ging es dann weiter zum Ft Myers Edison Museum. Dort wird alles über den wohl berühmtesten Erfinder der USA vorgestellt. Nebenbei befand sich auf dem Gelände noch der Wintersitz von Henry Ford, so das dieser da auch entsprechend geehrt wurde. Hier seht Ihr mal das originale Labor vom Edison:

Edison Labor

Edison Labor

Edisons wohnten auch recht nett, in einem bescheidenen Haus am Meer:

Edison Anwesen

Edison Anwesen

Danach sind wir dann zum Abendessen nach Ft Myers Beach aufgebrochen. Dabei ist mal wieder eines der Sonnenuntergangbilder entstanden. Ich habe diesmal die Blitzleistung um 2.0 runter gedreht. Ich finde es jetzt harmonischer:

Sonnenuntergang Ft. Myers Beach

Sonnenuntergang Ft. Myers Beach

Florida – Sunshinestate – nette Männer überall, da muss man schon mal auf seine Frau aufpassen :

Mellis neuer...

Mellis neuer…

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Spaß daran bekommen habe, Sonnenuntergänge zu fotografieren?

Sunset Fort Myers

Sunset Fort Myers

Fahrt über die Keys nach Key West

Und wieder eine Nacht hinter und gebracht, auch wenn der Specht vor unserem Zimmer ganz kurz vor einem schrecklichen Schicksalsschlag stand…

Los ging es um 9 Uhr in der Früh von Ft. Myers, quer durch die Everglades und über die Keys bis nach Key West. Am Abend erwartete uns dann natürlich der traumhafte Sonnenuntergang in Key West.

Vor unserem Hotel kam uns erst mal dieses laut jaulende Teil entgegen.

Uuuiiihhhuiuiui...

Uuuiiihhhuiuiui…

Ein klein bisschen schräg sind die Amis ja. Nicht nur, das die Wohnmobile fahren, die die Ausmaße von Reisebussen haben, nein, hinten dran hängt dann noch der PickUp:

So geht das mit dem Zweitwagen

So geht das mit dem Zweitwagen

Nach dem wir auf der Interstate 75 nochmals den kompletten Everglades-Nationalpark durchquert hatten, wendeten wir uns nach Süden in Richtung der Keys. Mit Key Lago ging es los, und von dort dann 160 Kilometer von einer Insel zur nächsten:

Auf den Keys Richtung Süden

Auf den Keys Richtung Süden

Auf einer der zahlreichen Inseln entsteht gerade dieses neue Haus. Ich denke, es gibt schlechtere Gegenden zum Bauen:

Rohbau auf den Keys

Rohbau auf den Keys

Die längste Brücke ist die 7-Miles-Bridge. Die alte seht Ihr rechts im Bild. Die neue ist auch nur noch 6,8 Meilen lang:

Seven Miles Bridge

Seven Miles Bridge

Nach einer 7-stündigen Fahrt sind wir dann in Key West angekommen. Dort haben wir und nur kurz frisch gemacht und sind dann zum Mallory Square gelaufen. Zwar bei brütender Hitze aber nach der langen Zeit im Auto eine willkommene Abwechslung. Außerdem konnte man unterwegs die tollen Häuser hier ein wenig bewundern:

Häuser in Key West

Häuser in Key West

Leider verlegen die hier Ihre Stromleitungen alle überirdisch. Daher hat man immer irgendwelche Strippen im Bild.

Häuser in Key West

Häuser in Key West

Am Mallory Square wird jeden Abend der Sonnenuntergang zelebriert. Unzählige Comedians, Artisten, Gaukler, Entfesselungskünstler, Musiker usw. machen die ganze Sache zu einem besonderen Spektakel. Wir waren bei Jack hängen geblieben, welcher eine klasse Show abgeliefert hat:

Mallory Square - Showtime

Mallory Square – Showtime

Und dann kam natürlich noch der Sonnenuntergang. Und ich dachte mir so, das könntest Du mal fotografieren. Um Euch nicht zu langweilen habe ich das mal mit einer Portraitaufnahme, Schiff- und Hubschrauberspotting gemischt :

Schöner Hubschrauber...

Schöner Hubschrauber…

Dann sprach uns ein kleiner Japaner an, ob er ein Foto von uns beiden machen solle. Da er schon 2 D200 um den Hals hängen hatte, dachte ich mir, der kann das.

Sunset Key West

Sunset Key West

Ich habe ihn und seine Frau dann auch noch artig mit seiner Kamera fotografiert. Ich weiß nicht zum wievielten male ich in diesem Urlaub ich eine fremde Kamera in den Händen hatte.

Ein toller Vormittag in Key West und die Fahrt nach Miami

Jetzt folgt der letzte Bericht unserer Florida-Reise. Heute Morgen, nach dem Aufstehen, ging es erst mal zum Southernmost Point der USA, also dem südlichsten Punkt des Landes.

Von dieser Stelle aus sind es nur noch 90 Meilen bis nach Kuba. Im Vergleich sind wir von dort aus etwa 130 Meilen nach Miami gefahren. Die Tonne ist eigentlich weltberühmt und sollte von jedem Besucher auf Key West besichtigt werden. Schön war, dass es um die frühe Zeit dort sehr ruhig war.

Most Southern Point

Most Southern Point

Danach sind wir los zum Hemingway-Haus:

Hemingway Haus

Hemingway Haus

Das Haus alleine ist schon faszinierend. Aber für uns als Katzenfreunde sind die 60 Bewohner des Hauses noch viel spannender. Das sind alles echte Nachfahren der Hemingway-Katzen und diese dürfen sich im Haus und auf dem Grundstück frei bewegen und alles erlauben. Hier seht Ihr Archibald, der Chef des Hauses auf einer Ausstellungsvitrine:

Hemingway Haus Archibald

Hemingway Haus Archibald

Den dreien geht es auch nicht übel:

Hemingway Haus Katzen

Hemingway Haus Katzen

Das schöne war, die waren alle ganz verschmust. Das schlimme: Wir konnten die alle nicht mit nehmen.

Das nächste Tier lebte auch in dem Garten, was auch immer das für eine Spinnenart ist. Sie war so etwa 1-2cm groß. Schade, das ich kein Makro dabei hatte.

Hemingway Haus Spinnenart

Hemingway Haus Spinnenart

Tja, und dann haben wir uns noch den örtlichen Friedhof angesehen. In unserem Reiseführer stand das als Tip drin. Das Besondere ist, das auf Key West der Grundwasserspiegel unmittelbar unter der Oberfläche liegt. Daher werden alle Verstorbenen überirdisch und „gestapelt“ beigesetzt:

Key West Friedhof

Key West Friedhof

Dann ging es auf den Weg von Key West nach Miami. Irgendwo auf den Keys, auf einer der zahlreichen Inseln, sind wir dann noch einmal kurz in den Atlantik gegangen. Gegangen ist auch genau das richtige Wort. Man konnte dort ca. 300 Meter weit rein gehen und das Wasser ging maximal bis zu den Knien. Dafür war es dann auch über 27° warm. Übrigens sieht man hier mal mein Hauptproblem beim Fotografieren. Ich kann nicht gerade! Entschuldigung dafür, das links das Wasser raus läuft:

Planschen auf den Keys

Planschen auf den Keys

Hier mal ein kleines Fazit: Dieser Urlaub war für uns eine ganz tolle Erfahrung. Wir durften ein tolles Land kennenlernen, mit seiner Kultur, welche zwischen Mickey Mouse und alten spanischen Festungen einiges zu bieten hat. Dazu hat uns die Freundlichkeit der Menschen auf jeden Fall in den Bann gezogen. Ich freue mich jetzt schon auf den ersten deutschen Beamten am Frankfurter Flughafen, der mich wieder in die Realität zurück holt.

Wir werden so schnell wie möglich wieder einen Urlaub hier machen. Wenn alles klappt dann schon im nächsten Jahr.

Gerne würden wir das hier noch ein paar Wochen weiter machen, aber die 14 Tage sind nun mal rum. Fortsetzung folgt aber im nächsten Urlaub. Versprochen!

Vielen Dank für Deinen Besuch!

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