Reisetagebuch: Rote Steine Tour – Südwesten der USA 2014

Published On: 04. Juli 2016Kategorien: USA Süd-Westen0 Kommentare

Unsere Rote Steine Tour, dieses Mal mit richtig gutem Wetter. Wir haben die großen National Parks im Südwesten besucht, schön gemütlich mit dem Wohnmobil. Am Ende war es einer unserer schönsten Reisen, mit imposanten Landschaften.

Die Berichte haben wir damals noch als Reisetagebuch, direkt auf der Reise geschrieben. Die einzelnen Beiträge möchten wir in dieser Zusammenfassung für uns und Euch archivieren.

Anreise nach Las Vegas

Heute früh ging es endlich los mit der Anreise nach Las Vegas, der lang herbei gesehnte Urlaub startet endlich. Naturgemäß gibt es vom Anreisetag nicht so viel zu berichten. Man sitzt halt gefühlte Ewigkeiten im Flieger.

Aber heute scheint Tag des Humors zu sein, zumindest bei Flugbegleitern. Das ging heute Morgen bei Lufthansa schon los, mit denen wir von Düsseldorf nach Zürich geflogen sind. Bei der Sicherheitsvorführung kam der Purser zu der üblichen Erklärung der Sauerstoffmasken… Und er schloss diese mit den Worten: „Aus medizinischen Gründen empfehlen wir nach dem Aufsetzen der Sauerstoffmasken das Weiteratmen!“ WTF? Der musste erst mal sacken und dann brach richtig Gelächter im Flieger aus, selbst bei den sonst so spröden Anzugträgern.

In Zürich bat dann der gleiche Purser die Leute noch sitzen zu bleiben, bis eine freie Parkuhr zu finden ist!

Liebe Lufthansa, das hätte ich euch nicht zugetraut! Respekt, weiter so.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Zürich ging es dann mit Edelweiss weiter nach Las Vegas.  Ich muss sagen, wir sind beide sehr zufrieden mit der Airline. toller Service, nettes Personal, leckeres Essen – dass ich das mal zu einem Flugzeugessen schreibe – Unzählige Getränkerunden usw., wirklich Top!

Edelweiss Airbus 330 nach Las Vegas in ZürichEdelweiss Airbus 330 nach Las Vegas in Zürich

Edelweiss Airbus 330 nach Las Vegas in Zürich

Es gab erst einen Snack (Brezel), dann das Mittagessen (Rind mit Spätzle, 2 Salate, Obst, Kuchen, Brötchen), später eine Runde Eis, dann kam noch eine Kuchenrunde und zum Abschluss noch ein Reissalat, wieder mit Brötchen! Meine Güte, damit haben wir nicht gerechnet.

Edelweiss Kabine

Edelweiss Kabine

Und auch hier hat man Humor. Getränkerunde, die x.te:

Ich: Eine Cola, und eine für meine Frau, die ist gerade irgendwo… Stewardess: Nene, dann warte ich kurz – Männer bestellen immer das Falsche Ich: sprachlos

Abgerundet wurde das Angebot noch durch ein nagelneues Entertainment-System mit zahlreichen Filmen, Spielen, Musik usw.

So macht fliegen Spaß!

Nach 12 Stunden Flug sind wir dann in Las Vegas gelandet. Bei der Einwanderung dann die nächste Überraschung. Alle Passagiere der Edelweiss Maschine wurden priorisiert abgefertigt. Die anderen Reisenden, z.B. von der parallel gelandeten AeroMexico, mussten mit langen Gesichtern alle warten, bis wir durch waren. Das haben wir auch noch nicht erlebt, klasse.

Stausee vor Las Vegas

Stausee vor Las Vegas

Vom Flughafen ging es noch mit dem Taxi zum Hotel Excalibur, wo wir nun rum sitzen und gleich noch ein wenig auf den Strip gehen, vor allem zum geliebten Hardrock-Cafe – lecker Essen. Aber alt werden wir heute nicht mehr, der Tag war anstrengend.

Morgen übernehmen wir dann unser Wohnmobil und werden uns am Abend vermutlich nicht melden können. Wir beabsichtigen im Valley of Fire zu übernachten, und da wird es vermutlich kein Netz geben.

Noch ein Nachtrag zum Flug: Bei den Schweizern wird nach der Landung noch geklatscht… Es könnte aber auch an dem etwas spannenden Anflug gelegen haben. Es war zwar wunderbares Wetter, aber durch die Hitze haben sich wohl kräftige Aufwinde gebildet. Ich habe seit langem mal wieder Menschen im Flugzeug schreien hören… ich fand es ja eher spannend!

Wir sind dann vorhin runter ins Casino und haben erst mal ein paar Dollar verdaddelt, bzw. so wie immer, Melli hat meinen Verlust wieder rein gespielt.

Excalibur Casino

Excalibur Casino

Da uns beiden dabei fast die Augen zugefallen sind, haben wir doch auf den Weg ins Hardrock-Cafe verzichtet und haben uns unten im Hotel zwei Burger geholt und hier auf dem Zimmer diniert.

Burger auf dem Zimmer

Burger auf dem Zimmer

Weiter haben wir gerade entschieden, dass wir unsere Route rechts rum fahren. Das bedeutet, nach dem Valley of Fire geht es weiter zum Zion Nationalpark.

So, jetzt fallen wir aber endgültig ins Bett!

Die Wohnmobil Übernahme und ab ins Valley of Fire

Gestern, also am Dienstag, waren wir, dem Jetlag sei Dank, um halb sechs auf den Beinen. Unser Shuttle zur Wohnmobilfirma sollte aber erst um 9 Uhr am Hotel sein. Also, angezogen und ab ein wenig Frühstücken. Ein kleiner Imbiss bei Starbucks reichte uns aber völlig aus. Und dann, was macht man dann in Las Vegas, wenn noch Zeit ist? Richtig – zocken!

Das war dann auch eine gute Idee. Wir haben zwei, drei verschiedene Automaten durchprobiert. Und wie das so ist, wenn man an einem neuen Automaten spielt, man drückt auch schon mal was Falsches. So ging es mir, und ich drückte aus Versehen auf maximalen Einsatz, waren aber nur 90 Cent. Bereits beim ersten Spiel habe ich dann die Sonderausspielung erwischt und es rappelten 250 Dollar auf das Guthaben. Mein Gesicht muß in dem Moment herrlich gewesen sein. Normalerweise spielen wir nur aus Spaß ein wenig und selten mit mehr als 10 Cent Einsatz… nur dann gewinnt man vielleicht mal 10 Dollar, aber nicht so eine Summe. Melanie meinte, ich hätte wie erstarrt da gesessen und mit offenen Mund auf den Monitor gestarrt. Naja, solche Versehen dürfen mir gerne öfters passieren.

Viva Las Vegas - GewinneGewinneGewinne

Viva Las Vegas – GewinneGewinneGewinne

Pünktlich um neun Uhr war dann unser Taxi zur Wohnmobilfirma da und nach einer kurzen Fahrt waren wir dann auch schon bei Cruise America. Leider war unser gebuchtes Mobil nicht verfügbar, oder wir hätten mehrere Stunden warten müssen. So haben wir ein kostenloses Upgrade auf das größte Modell bekommen und das ist mal gerade ein paar Wochen alt… Nunja, der zweite Glücksfall an dem Tag.

Nach der Übergabe des RVs (amerikanisch für Wohnmobil) ging es dann erst mal zu Walmart… ein zweistündiger Einkauf mit allem was man so braucht. Faszinierend war, das sich einige Leute an der Kasse hinter uns angestellt haben. Die Absprungquote lag aber bei knapp 100% als denen klar wurde, das wir einen kompletten Hausstand für 2 Wochen eingekauft haben. Weicheier…

Das Einräumen auf dem Parkplatz hat dann wesentlich mehr Spaß gemacht als im letzten Jahr. Es ist doch ein Unterschied, ob man das im Schneetreiben oder bei sonnigen 25° macht.

Das erste Ziel unserer Tour haben wir dann noch etwa einer Stunde Fahrt erreicht. Das Valley of Fire, ca. 60 Kilometer vor den Toren von Las Vegas. Hier sind wir direkt zum wunderschönen Campground gefahren und haben uns dort erst mal eingerichtet. Dabei wurden die Koffer ausgepackt, der Kühlschrank gefüllt und die Klimaanlage ausprobiert.

Hier mal ein paar Eindrücke, ohne große Worte.

Rote Steine Tour - warum wohl...?

Rote Steine Tour – warum wohl…?

Valley of Fire - noch mehr Felsen

Valley of Fire – noch mehr Felsen

Einfach herrlich diese Farben.

Einfach herrlich diese Farben.

Bei einer kleinen Wanderung haben wir dann auch ein wenig die Pflanzen und die Tierwelt bewundern können

Valley of Fire - fürchterliches Raubtier

Valley of Fire – fürchterliches Raubtier

Valley of Fire - Kakteen

Valley of Fire – Kakteen

Valley of Fire - Kakteen mit roten Felsen

Valley of Fire – Kakteen mit roten Felsen

Valley of Fire - abgesorbenes Etwas

Valley of Fire – abgestorbenes Etwas

Zum Abendessen gab es dann selbst gemachte Burger, aber aus der Pfanne. Die Benutzung von Gasgrills ist auf dem Campground hier verboten *grummel*. Aber die Aussicht beim Essen entschädigte dann für alles!

Abendessen im Valley of Fire

Abendessen im Valley of Fire

Das war der Part vom Dienstag, den wir euch gestern mangels Internet nicht zeigen konnten.

Fahrt zum Zion Nationalpark

Und da wir gestern nicht berichten konnten, kommt direkt der nächste Tag hinten dran. Wir sind heute, also am Mittwoch, vom Valley of Fire zum Zion Nationalpark gefahren, welchen wir uns am Donnerstag in aller Ruhe ansehen werden.

Gestartet wurde der Tag aber mit einem fantastischen Sonnenaufgang im Valley of Fire:

Valley of Fire Sonnenaufgang

Valley of Fire Sonnenaufgang

Auch unser RV strahlte im ersten Sonnenlicht des Tages:

Wohnmobil im VoF

Wohnmobil im VoF

Es ging dann bereits um viertel nach Acht Uhr in der Früh los, Richtung Nordosten zum Zion Nationalpark in Utah. Unterwegs gab es dann… graue Steine. Halt mal was anderes wie die roten Felsen:

HIghway von Arizona nach Utah

HIghway von Arizona nach Utah

Zufahrt zum Zion NP:

Zufahrtstrasse zum Zion NP

Zufahrtsstraße zum Zion NP

Morgen werden wir den Zion NP dann ausgiebig besuchen – wie schon geschrieben. Wir haben den Park noch nicht selber gesehen und freuen uns riesig darauf.

Zion National Park

Hallo liebe Freunde. Erst mal an dieser Stelle schon mal schönen Dank für das viele Feedback hier im Blog und bei Facebook. Da macht das Schreiben direkt doppelt so viel Spaß!

Den heutigen Tag haben wir wieder sehr früh gestartet. Um sieben Uhr war das Frühstück fertig um dann sehr zeitig in den Zion Nationalpark zu kommen. Den Eintritt haben wir bereits gestern erledigt. Genauer gesagt haben wir und den Nationalpark Jahrespass gekauft. Damit hat man dann ein Jahr lang (ach was) freien Eintritt in alle NP der USA. Bei unserer geplanten Route rechnet sich das.

Öhm, wo war ich stehen geblieben… achja, zeitig in den Zion. Bereits mit dem dritten Shuttle des Tages sind wir einmal die ganze Route abgefahren. Unsere erste kleine Wanderung haben wir am Ende der Shuttle-Tour ein Stück den Fluss entlang gemacht.

Virgin River im Zion NP

Virgin River im Zion NP

Wir haben das dann aber abgebrochen, zum Fotografieren war das nicht der Hammer. Die Berge liegen so früh am Morgen auf beiden Seiten noch im Schatten. Wir sind dann eine Station zurück gefahren zum Big Bend, und hier war dann herrliches Licht.

Big Bend im Zion NP

Big Bend im Zion NP

An dem View Point gab es dann auch wahnsinnig viele, erschreckende Tiere. Hier nur mal ein Exemplar, als Beispiel.

Wilde Tiere im Zion

Wilde Tiere im Zion

An dem Aussichtspunkt, wo auch der Shuttle hält, war es zwar ganz nett, aber ich wollte unbedingt zum Fluss runter. Melli war das zu steil und zu rutschig. Na gut, dann musste ich den schweren Rucksack nicht mit nehmen.

Halbwegs unfallfrei und glücklich unten angekommen haben die dortigen Eindrücke aber für alles entschädigt.

Big Bend Zion NP unten am Fluß

Big Bend Zion NP unten am Fluss

Und genau an dieser Stelle hätte ich den neu erworbenen Graufilter und das Stativ gebrauchen können. Wo war doch gleich der Fotorucksack? Rischtisch… bei Melanie. Also, ohne dieses Equipment weiter geknipst und dann wieder auf den Rückweg gemacht, diesmal bergauf:

Abstieg zum Big Bend

Abstieg zum Big Bend

Ein paar Stationen weiter versprach der Wedding Trail eine kurze Wanderung zu einem Wasserfall. Eingestuft als einfacher Trail haben wir uns da ran gewagt. Nun muß der geneigte Leser wissen, das ich persönlich ja nur unter Androhung von Strafen durch die Gegend laufe. Wozu gibt es Autos, Roller, Zahnradbahnen usw.? Aber, im Urlaub setzt man sich ja immer gute Vorsätze. Also ran an den Berg, des das war er.

Zur Belohnung gab es dann oben einen Wasserfall, der ungefähr so viel Wasser führte wie ein Prostataleiden. Es tröpfelte so vor sich hin. Aber die Aussicht war dann doch Belohnung genug!

Aussicht vom Wedding Trail im Zion NP

Aussicht vom Wedding Trail im Zion NP

Fahrt zum Lake Powell

Nach einem kleinen Mittagsimbiss haben wir uns dann auf die Straße gesetzt um Richtung Lake Powell in Arizona zu fahren. Und was gehört zu einem Roadtrip-Report? Rischtisch! Bilder von der Road:

Straße im Zion NP

Straße im Zion NP

Unterwegs gab es zahlreiche Stellen, wo man auch mit einen ordentlichen Wohnmobil anhalten konnte um noch ein wenig die wunderbare Aussicht auf den Zion zu genießen.

Ausblick von der Paßstraße auf den Zion NP

Ausblick von der Paßstraße auf den Zion NP

Auf dieser Passstraße gibt es dann einen Tunnel. Dieser ist nur für Wohnmobile ein wenig flach, vor allem an den Seiten. Ab einer gewissen Höhe des Wohnmobils wird der Tunnel dann also in der Gegenrichtung gesperrt und man muß schön langsam, in der Mitte der Straße da durch fahren.

Wenn man am Tunnelportal ankommt, stoppt einen sofort die Rangerin und organisiert die Sperrung des Tunnels in der Gegenrichtung.

STOPP - Erst mal den Tunnel sperren

STOPP – Erst mal den Tunnel sperren

Tunneleinfahrt - jetzt immer schön in der Mitte bleiben

Tunneleinfahrt – jetzt immer schön in der Mitte bleiben

Dieser Spaß kostet übrigens 15$ extra… aber die Alternative wäre eine 80 Kilometer längere Strecke gewesen, die nicht halb so schön ist. Dafür wird man dann am Tunnelausgang von vielen, netten, gut gelaunten Autofahrern begrüßt, die dort warten mussten…

Musstet ihr warten?

Musstet ihr warten?

Weiter ging es dann Richtung Südosten, über wunderbare Strecken, natürlich mit vielen roten Steinen:

Rote Steine in Utah

Rote Steine in Utah

Und später dann die helleren Farben der Berge in Arizona:

Berge in Arizona

Berge in Arizona

Angekommen sind wir dann am Nachmittag am Lake Powell in Arizona, und haben wir einen wunderbaren Campground am See gefunden.

Lake Powell

Lake Powell

Hier werden wir jetzt zwei Nächte bleiben, denn morgen ist hier Programm. Zur Mittagszeit habe ich noch einen freien Platz auf der Fotografen Tour in den Antelope Canyon bekommen. Eigentlich sind die Touren bis Mitte Juni ausgebucht. Aber gerade für morgen hatte jemand abgesagt. Melli wollte eh nicht mit kommen, sie will die Zeit zum shoppen nutzen. Also, zugeschlagen! Bei dieser Tour kommen nur 12 Fotografen in den Canyon, und man hat zwei Stunden Zeit um alles in aller Ruhe zu fotografieren.

Jetzt aber der Haken an der Sache. Für morgen sind Regenschauer angesagt. Es kann also sein, das die Tour noch abgesagt wird. Bei Regen kann es in dem Canyon lebensgefährlich sein. Also, Daumen drücken, Bitte!

Antelope Canyon und Glen Canyon Dam

Der Tag heute begann zuerst niederschmetternd. Es regnete und gewitterte so vor sich hin. Und ausgerechnet an dem Tag, wo die Fotografentour im Antelope Canyon statt finden sollte. Nach einen Frühstück und einigen Zweifeln, ob die Tour überhaupt durchgeführt wird, hellte es am Horizont so langsam auf.

Zu den Zweifeln muß man wissen, das der Canyon ein Wash-Gebiet ist. Bei starken Regenfällen, auch in den umliegenden Bergen, können da spontan ganze Wassermassen durch fließen. Auch wenn man es auf den Bildern nicht vermuten mag, in dem Canyon sind schon Leute ertrunken.

Alles Zweifeln brachte uns aber nicht weiter. Also sind wir um 11 Uhr zum Meeting Point gefahren und da kam die Entwarnung… die Tour findet statt! Aber nur mit 7 Teilnehmern und nicht wie geplant 12 Leuten. Mit einer indischen Familie, einem deutschen Pärchen und einem Amerikaner aus Arizona ging es nun auf die zweistündige Fotografentour.

Bereits im Eingangsbereich den Upper Antelope Canyon entstanden dann die ersten Bilder.

Upper Antelope Canyon

Upper Antelope Canyon

Upper Antelope Canyon Eingang

Upper Antelope Canyon Eingang

Draußen herrschte zu dem Zeitpunkt immer noch ein Gewitter. Trotzdem war es erstaunlich „hell“ im Canyon. Das Hell habe ich nun mal extra in Anführungszeichen gesetzt. Alle Aufnahmen sind mit ISO 800-1600 entstanden, bei Belichtungszeiten zwischen 1/10 Sekunde und 1/60 Sekunde… aus der Hand.

Ich hatte kein richtiges Stativ mit, und das man die im Ort leihen konnte, habe ich dann nach er Tour erfahren. Egal, Wahlspruch des Tages war nun „Mit Stativ kann jeder“!

Im Laufe der Tour kam dann aber draußen die Sonne durch und das Licht wurde so richtig toll im Canyon.

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Das Beste an den Mittagstouren sind übrigens die Lichtspots, die nur entstehen, wenn die Sonne relativ senkrecht auf den Canyon scheint. Das ist wirklich ein toller Anblick, den wir in aller Ruhe fotografieren konnten. Das ist ein Vorteil bei der Fotografentour. Der nette Guide bringt einen zu den richtigen Orten, und dann wird für 5-10 Minuten der Weg gesperrt, so das man keine Leute um Bild hat. Genial!

Antelope Canyon Lichtspot

Antelope Canyon Lichtspot

Im Canyon sollte man die Augen unbedingt immer wieder nach oben richten, hier bieten sich die schönsten Motive:

Antelope Canyon Blick nach oben

Antelope Canyon Blick nach oben

Antelope Canyon Blick nach oben

Antelope Canyon Blick nach oben

Durch den Wind an der Oberfläche fällt immer wieder Sand in den Canyon, der zu kleinen Sandfällen führt:

Sandfälle im Antelope Canyon

Sandfälle im Antelope Canyon

Nun, heute war zwar Wind oben, aber der Sand feucht vom Regen. Also gab es eigentlich keine Sandfälle. Die muß man aber fotografieren. Also hat sich unser Guide die Schaufel geschnappt und Wind gespielt:

Wir bauen einen Sandfall...

Wir bauen einen Sandfall…

So, und nun noch zwei weitere Bilder aus dem Canyon dann ist aber auch gut:

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Nach der Tour sind wir dann noch zu einem kleinen Trail am Glen Canyon Dam gefahren, wo man nach einer kleinen Kletterparty eine wunderbare Aussicht auf den Dam und den Colorado River hat. Für Melli und ihr angeschlagenes Knie eine nette Übung:

Klettern am Glen Canyon

Klettern am Glen Canyon

Die Belohnung für die kurze Strapaze konnte sich aber sehen lassen – ein Wunderbarer Blick auf die Staumauer des Lake Powell, welcher ja den kompletten Glen Canyon ausfüllt: