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Nach unserer ersten Südwest Tour in 2011 wollten wir 2012 unbedingt San Francisco kennenlernen und nochmals nach LA und Las Vegas. Also haben wir uns wieder, zusammen mit Melanies Papa, auf den Weg in den Südwesten der USA gemacht.

Die Berichte haben wir damals noch als Reisetagebuch, direkt auf der Reise geschrieben. Die einzelnen Beiträge möchten wir in dieser Zusammenfassung für uns und Euch archivieren.

Flug von Düsseldorf über London nach San Francisco

Heute morgen ging es endlich los. Pünktlich um 4:30 stand der Taximann vor der Türe, welcher uns nach Düsseldorf chauffiert hat.

Da wir bereits online für die Flüge eingecheckt hatten, mussten wir nur kurz die Koffer bei British Airways abgeben.

Dort bekamen wir dann die Umsteigeanleitung für London, aber da wir ja innerhalb des Terminal 5 umgestiegen sind, war die Anleitung überschaubar.

Mit einem ruhigen Flug ging es dann über den Wolken nach London.

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In London erwartete uns dann ein Wetter, ich sag mal, very british. Nur Regen, in einer Tour. Damit war mein Plan, die 4-stündige Umsteigezeit zum Spotten zu nutzen ins Wasser gefallen. Also haben wir uns die Zeit mit Rauchen (also ich), Kaffee trinken, essen und shoppen  vertrieben.

Am Gate erwartete uns dann unser Taxi nach San Francisco:

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Innen erwarteten uns dann die vor gebuchten 2er-Sitze in den letzten Reihen. Soweit alles in Ordnung, Service und Essen waren gut… nur die Putzkolonnen brauchen da mal Nachhilfe. Die Klapptische sahen aus wie Sau. Zum Leidwesen von Schwiegervater gab es nur zwei Filme in deutscher Sprache. Melli und mich hat es nicht gestört, Man in Black 3, Madagascar 3 und Hungergames haben mir nett die Zeit vertrieben.

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Dieses mal sind wir eine schöne nördliche Route geflogen, so das man auch mal was von Grönland sehen konnte. Einfach toll, hier mal ein paar Eindrücke!

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Nach rund 10 Stunden kam dann endlich San Francisco in Sicht, wo wir pünktlichst landeten.

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Die Immigration als solche lief nett und schnell ab. Nur Schwiegervater musste mit seinem nicht vorhandenen Englisch zu einem eigenen Schalter. Melanie musste ihn da anschließend raus übersetzen… *g*. Die gute Dame dachte inzwischen er sei krank und wolle in den USA zum Arzt.

Einzig die Warteschlange bei der Immigration war ein wenig nervig, rund 45 Minuten, und das wo man auf Entzug ist. Naja, danach kurz die Koffer geschnappt, durch den Zoll, vor die Tür und Kippe an. *puh* – Und da wir uns an Warteschlangen ja so herrlich erfreuen können, ging das dann bei Alamo weiter. Als uns der Mann dann noch ein Update auf quatschen wollte (und das bei einem Fullsize-SUV) mussten wir kurz die Regeln erklären. Hier unsere Buchung, hier drei Führerscheine und Kreditkarte – bei Dir Schlüssel und Auto – mach hinne! Mit der zusätzlichen Versicherung hat er es dann gar nicht mehr probiert und ein Navi wollte er auch nicht mehr los werden.

In der Choice-Line dann einen schönen, schwarzen Chevrolet Tahoe genommen und rein nach San Francisco zum Hotel auf der 7th Street.

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Jetzt liegen wir völlig K.O. im Hotel. Gleich gehen wir noch was Essen und dann früh in die Falle, damit wir morgen früh, so gegen 4:30 Ortszeit hellwach sind – also wie immer.

So, das war unser erster Bericht, weitere folgen. Die Fotos heute sind übrigens alle mit dem kleinen Apfel gemacht, ab morgen kommt dann die große Nikon zum Einsatz!

Ein sonniger Tag in San Francisco

Der erste Tag – San Francisco. Was sollen wir nun sagen? Na ja, alle die uns vorher erzählt haben, wie herrlich diese Stadt ist… die hatten alle recht. Einfach nur wow! Los ging es heute Morgen erst mal mit einem „leichten“ Frühstück im Restaurant unseres Hotels. Hört sich toll an, ist aber eigentlich nur eine Burgerbude, welche morgens auch Frühstück machen und das leicht da oben, steht mit Absicht in Anführungszeichen. Frisch gestärkt sind wir erst mal zum Civic-Center gelaufen, welches rund 15 Minuten von unserem Hotel aus liegt. Dort haben wir dann unseren Hopp-On-Hopp-Off-Bus bestiegen. Diese Art der Fortbewegung schien uns am günstigsten um einfach zu vielen Sehenswürdigkeiten zu kommen.

Vor dem Einsteigen in den Bus haben wir aber das Rathaus der Stadt bewundert, nicht schlecht, oder?

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Bereits 3 Stationen später waren wir dann an der Golden Gate Bridge. Das Teil ist einfach gigantisch! Nur, wo war der Nebel, der hier immer sein soll? *grins*

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Melanie und Wolfram hatten beide auch ihren Spaß:

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Danach ging es weiter mit dem Bus durch die Stadt. Raus sind wir dann wieder ein China-Town. Das ist wirkliche eine Stadt in der Stadt, welche unheimlich viele tolle Eindrücke vermittelt. Dort sind wir dann ein wenig durch spaziert, haben die Geschäfte bestaunt und mal eine Pause gemacht, um mal in Ruhe was zu trinken. Die Bedienung dort konnte übrigens schlechter Englisch wie ich… und mein chinesisch ist irgendwie sehr überschaubar, es ging aber!

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An meinen Freund Holger… schau mal… die Chinesen verehren so Typen wie uns. *grins* Soll ich den mit bringen, als Maskottchen für uns beide?

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Ähm, nun aber wieder mit dem nötigen Ernst, bitte. Weiter ging es bis zum Pier 39, wo die Bustour endet bzw. anfängt. Spontan beschlossen wir, die komplette Strecke nun noch einmal zu fahren. Zu einem hatten wir einen Teil noch nicht gesehen und außerdem will man ja nicht am ersten Tag schon Stress haben. Also haben wir uns oben in den offenen Doppeldecker gesetzt und einfach die Eindrücke genossen.

Das ging auch gut, bis zur Nordseite der Golden Gate Bridge… da war Pipi-Rauchen-Trinken-Pause angesagt. Also raus aus dem Bus und die Zeit bis zum nächsten mit den angesprochenen Tätigkeiten genutzt. Natürlich entstanden auch ein paar Bilder. Die von der Bridge sind nicht der Renner, da man um diese Uhrzeit volles Gegenlicht auf die Brücke hatte. Aber die Skyline war nett, vor allem mit den tollen Vögelchen davor:

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Die Eindrücke, welche einem diese Stadt bietet sind enorm. Sehr imposant ist natürlich eine Fahrt durch Downtown.

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Beendet haben wir unsere Rundfahrt am Pier 39. Natürlich sind wir sofort zu den Seelöwen gegangen. Schon nett dort, so nett, dass wir fast eine Stunde da gesessen haben.

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Und nun, trommelwirbel, meine Damen und Herren, Freunde unserer Reiseberichte… das erste Sonnenuntergangbild! Ja, da müsst Ihr jetzt durch. Ich habe zahlreiche gemacht, wo von ich Euch nun nur die 637 schönsten zeigen möchte… *grins*

Nein, keine Angst, sind nur zwei. Eigentlich wollte ich ja Melanie oder Wolfram hier zeigen, schön im Sonnenuntergang, mit Golden Gate Bridge… Vergesst es. Der Kollege hat Wolfram ja fast weg geschubst, das war sein Platz. Und dort ließ er sich aber auch völlig ungestört fotografieren.

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Und jetzt noch der Beweis, ich bin auch hier:

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Das waren jetzt nur ein paar wenige Eindrücke des Tages. Alle hier einzustellen, das würde dann doch den Rahmen sprengen.

Morgen früh machen wir eine Tour nach Alcatraz, welche wir von zu Hause aus schon gebucht hatten. Danach erkunden wir noch ein wenig die Stadt. Zum Sonnenuntergang wollen wir dann auf dem Scenic-Drive auf der Nordseite der Golden Gate Bridge 2-12 Bilder machen.

Ein Tag im Knast – Alcatraz

Heute morgen ging es bei strahlendem Sonnenschein aber deutlich kühleren Temperaturen auf nach Pier 33 – dem Anleger der Alcatraz-Tours.

Die Tickets hatten wir von Deutschland aus bereits gekauft.

Das war auch eine gute Idee, die nächsten freien Termine wären am Samstag gewesen. Da wir frühzeitig am Pier waren, war noch Zeit was zum trinken zu kaufen und eine zu rauchen.

Dann kam auch schon unser Taxi zur Gefängnisinsel angeschippert:

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Ein Blick zurück zeigte einen morgendlichen Blick auf den Pier 39:

2012-usa-tag03-006 Eine kurze Bootsfahrt später näherten wir uns dann Alcatraz:

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Wir haben dann die Tour durch den Gefängnis-Trakt gemacht. Meine Güte, das ist schon beeindruckend. Wenn man bedenkt, das dies nicht nur als Filmkulisse bekannt ist, sondern hier wirklich Menschen eingesperrt waren – das ist dann schon ein wenig bedrückend aber gleichwohl auch faszinierend. Hier mal ein Blick auf die dreistöckigen Zellenreihen. Dies ist übrigens der Trakt wo die „Problemfälle“ eingesessen haben. Die kamen teilweise nur 1x pro Woche aus ihren Zellen raus. 2012-usa-tag03-006 Naja, auch wenn das alles ein wenig beklemmend war, den Spaß hat es uns nicht verdorben. Vor allem Knacki Wolfram nicht: 2012-usa-tag03-006 Aus dieser Zelle fand seinerzeit der Ausbruch statt, dessen Flüchtlinge bis heute nicht wieder gefunden wurden. Die Löcher in den Wänden waren der Weg in die Versorgungsgänge zwischen den Zellen und dann über das Dach. 2012-usa-tag03-123

Auf dem Weg zurück zum Festland schoss noch dieses nette Bötchen an Alcatraz vorbei: 2012-usa-tag03-123 Für alle Schiffsspotter unter unseren Lesern nun noch ein kleiner Leckerbissen. Das Disney-Kreuzfahrtschiff „Dinsey-Wonder“: 2012-usa-tag03-1236 Nun ging es zum Aquarium am Pier 39 – nett gemacht das Teil. Direkt zwei Unterwassetunnel und eine tolle Sammlung von Quallen. Irgendwie sind diese Tiere faszinierend: 2012-usa-tag03-1236

Weiter gab es eine Art Streichelzoo. Zu unserem Erstaunen unter anderem mit einem Tigerhai, den man da anfassen konnte. Natürlich nur eine Mini-Ausgabe, aber er fühlte sich „pelzig“ an. Und eine Californische Konigsschlange haben Thomas und Wolfram auch gestreichelt.

Als wir Melanie dann wieder gefunden haben… *grins* …sind wir erst mal zum Hotel um mal eine Pause zu machen. Melanie wollte die Zeit nutzen, und für den Yosemity-Park mal die Restaurantlage zu checken. Dabei viel Ihr ein Hinweis auf, das dort wohl der Hantavirus ausgebrochen ist und die Parkleitung entsprechend warnt. Ein Blick auf die Seiten des Auswärtigen Amtes, welches eine Reisewarnung für den NP ausgesprochen hat , und auf die Seite des RKI, welches das alles bestätigt, war uns klar – da fahren wir nicht hin.

Bei aller Liebe, das ist auch uns zu riskant. Somit werden wir in den nächsten beiden Tagen einfach mal die US1 runter fahren, immer an der Küste entlang – und da wo es nett ist da bleiben wir einfach. Zum Tagesabschluss wollten wir dann noch die Golden Gate Bridge und die Skyline im Sonnenuntergang und im dunklen fotografieren. Das war aber mal nichts! Auf dem Scenic-View angekommen lag die Sichtweite etwa bei 10 Metern – Nebel! *arghs*

Egal, wir hatten gestern bestes Licht, wir sind zufrieden. Somit haben wir den Tag bei einem leckeren Essen ausklingen lassen. Morgen geht es dann weiter, mal sehen, von wo wir uns abends melden werden – ist doch auch spannend!

California Highway 1 von San Francisco nach San Luis Obispo

Heute morgen haben wir San Francisco verlassen – das ganze mit einem weinenden Auge und einem lachenden. Wir haben bei weitem nicht alles gesehen, was diese tolle Stadt zu bieten hat. Aber, das Wetter war so gruselig – das hat uns die Abreise dann ein wenig leichter gemacht.

Also ging es einfach mal Richtung Süden, da unser Trip in den Yosemity-Park ja aus genannten Gründen geplatzt ist.

Hier der letzte Eindruck von San Francisco, bevor wir auf die I101 Richtung San Jose befahren haben:

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Weit vor San Jose sind wir dann auf den Highway 17 Richtung Santa Cruz abgebogen. Dort trafen wir dann auf den Highway 1 nach San Luis Obispo. Diesen sind wir dann einfach weiter Richtung Süden gefahren, immer an der Küste entlang. Pause haben wir dann in Carmel gemacht, danke an Conni für diesen Tipp! So viele Geschäfte und Restaurants in einem wunderschönen Ort… vermutlich wären wir sonst achtlos daran vorbei gefahren. Hier mal ein paar Eindrücke wie das in dem Örtchen aussah:

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In den kleinen Gassen waren überall Restaurants und kleine Kaffees, einfach gemütlich. Und das Beste, das Wetter war hier schon wieder richtig schön – im Vergleich zu der Waschküche in San Francisco.

Wir drücken Axel die Daumen, dass das da schnell wieder besser wird! Übrigens Axel, da ist ab morgen die Fleet Week – mit Shows der Navy und der Air Force – wir wollen Bilder davon sehen. Gestern Abend war schon ein Flugzeugträger da – Teile der  Besatzung haben sich am Fishermans Wharp nett einen gegeben. *g* Soviel zu den Reisehinweisen für die nachfolgenden Freunde vor Ort.

Wo war ich jetzt eigentlich stehen geblieben? Ach ja… die Gassen… mit den kleinen Restaurants und so… hier mal ein Bild:

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Nette Autos gab es in dem Örtchen auch zu sehen… scheint kein Urlaubsort für nicht betuchte Menschen zu sein. Wenn ich die Wahl hätte, ich würde den blauen (würg) Ferrari stehen lassen und genüsslich mit dem Oldsmobile (im Hintergrund) weg fahren:

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Weiter ging es dann auf dem Highway 1 Richtung Süden. Unterwegs haben wir dann auch die ersten, scheuen Arten fotografiert. Hier zum Beispiel ein knuffiges Exemplar des Graukopf-Touristen – auch Wolfram-Urlaubus genannt:

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Die Fahrt auf dem Highway 1 ist übrigens super schön. Das hat uns für alles entschädigt, da wir doch ein wenig traurig waren, dass das mit dem Yosemity-Park nicht geklappt hat. Wunderbare Aussichten, bei der Fahrt entlang der teilweise sehr steilen Küste, das war herrlich. Und natürlich haben wir immer wieder angehalten uns die Eindrücke auch in Bildern fest zu halten. Hier mal nur ein Beispiel:

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Besonders Spaß macht das übrigens, wenn man beim Beschleunigen und bergauf fahren dieses Blubbern vom V8 hört. Da hat der Papa mal so richtig Freude dran und an dem Gefühl, wenn die 320 Pferdchen das ganze in Trab bringen *schwärm*.

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Traumhafte Landschaften zeigten sich, auch auf der Seite die nicht am Meer lag:

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Oder vor uns, einfach so…

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Und so zwischendurch hält man an einem Aussichtspunkt, wundert sich schon warum da so viele stehen, und bekommt diese Jungs zu sehen – zu hunderten einen langen Stand entlang:

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Am Ende unseren heutigen Etappe sind wir dann in San Luis Obispo gelandet. Kennt Ihr doch, oder? Ich bis heute eher nicht. Es scheint aber ein sehr schöner Ort zu sein. Nachdem wir flott ein Hotel gefunden hatten, sind wir noch in die Innenstadt gefahren. Dort war heute Abend Farmer-Market – wo man alle Produkte der umliegenden Farmen kaufen und essen konnte.

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Morgen bleiben wir noch hier und erkunden mal einfach die Gegend hier in der Californischen Provinz. Zu sehen gibt es hier genug, und zum Einkaufen auch, also alles bestens!

Shoppen in San Luis Obispo

Heute gibt es nicht viel zu berichten. Unsere Haupttätigkeit heute war shoppen – muss ja auch mal sein. San Luis Obispo ist zwar ganz nett ist, aber die Sehenswürdigkeiten recht überschaubar sind, waren wir halt Geld ausgeben. Eigentlich wollten wir alle Einkäufe in Las Vegas erledigen. Jetzt werden wir da mehr Zeit haben um einfach die Stadt und die Umgebung zu genießen.

Eine Sehenswürdigkeit bietet der Ort aber. Eine alte spanische Mission von 1772, welche heute zum Teil als Kirche dient:

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Und das ganze noch mal von innen:

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Bei der ganzen Shopperei musste natürlich zwischendurch mal für monetären Nachschub gesorgt werden. Irgendwie sieht das aus wie ein Steckbrief, und er wedelt direkt mit dem Lösegeld. Und noch eine Preisfrage… in welcher Stadt war der junge Mann vorher?

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Aber eines muss man diesem Ort hier lassen, immerhin einen Applestore gibt es hier… *seufz*

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Und nun noch ein Bildchen für dein kleinen Holgi zu Hause. Du glaubst doch wohl nicht, das ich hier einen Burger nach dem anderen esse und auch noch Fotos davon mache, wenn die Alternative so aussieht:

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Morgen geht es weiter den Highway 1 in Richtung Los Angeles. Dort werden wir die ersten Nächte in Hollywood verbringen und unter anderem die Universal-Studios besuchen und noch einiges mehr. Dazu dann mehr in den nächsten Tagen.

Fahrt von San Luis Obispo nach Los Angeles

Heute ging es dann von San Luis Obispo, diese Metropole musste noch mal genannt werden, nach Los Angeles.

Wiederum fuhren wir nicht die schnellste Strecke, sondern schön den Highway 1 entlang. Dieser ist auf diesem Abschnitt bei aber bei weitem nicht mehr so beeindruckend wie auf der Etappe von Vorgestern.

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Frisch gestärkt ging es dann an das Bepacken des Autos. Die Einen sind bereits fertig, der Andere plackert sich oben im Hintergrund noch aus dem Zimmer.

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Nun ging es also den Highway 1 Richtung Süden. Immer schön im Gegenlicht lagen dann die endlosen Felder:

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Bald wurde es aber wieder bergiger und kurz danach waren wir wieder am Pacific angekommen, an dessen Ufer wir dann den Pacific Highway bis LA folgen sollten:

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Unser Wolfram auf seinem Arbeitsplatz. Filmen, Fotografieren, durch die Gegend gefahren werden, Nickerchen machen – all das schlaucht ganz schön. Das ist alles nicht einfach – dazu muss er sich die ganze Zeit die Reiseplanungen für die nächsten 27 USA-Touren anhören.

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In Santa Barbara haben wir dann mal einen Stopp am Strand eingelegt. Lecker einen Hotdog und diverser Kaltgetränke vernichtet, die Möwen geärgert und 3 Dollar fürs Parken da gelassen. Aber das Örtchen ist mal richtig schön.

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Weiter ging es Richtung Los Angeles. An den ersten Ausläufern der Metropole stößt man dann auf Malibu-Beach – das ist ein klitzekleines bisschen Edel dort – meine Güte. Hier ein Häuschen, und man hat es wohl geschafft:

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Natürlich haben wir auch eine Pipi-Pause gemacht. Und ich muss schon sagen, die WC-Häuschen in Malibu-Beach – doch – erste Sahne.

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Und nun noch ein nicht gestelltes Foto, wirklich nicht – total spontan.

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Dann erreichten wir, nach ein paar Stunden gemütlicher Fahrt, endlich Los Angeles.

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Ruckzuck, und mit Hilfe der TomTom-Erna, fanden wir problemlos unser Quality-Inn-Hotel. Netterweise fast am Hollywood Blvd. gelegen. Wir haben aber nur kurz eingecheckt und die Koffer aufs Zimmer geschmissen und sind direkt weiter zum Observatorium. Der Weg da hoch war aber wie morgens auf der A40 im Berufsverkehr. Unsere Hoffnung auf einen Parkplatz wurden immer geringer und wir sahen uns schon den Berg hoch wandern. Aber, oben angekommen fuhr genau im richtigen Moment einer weg und die Lücke war auch für den Tahoe geeignet *freu*. Also hatten wir nun doch alle Zeit der Welt um auf den Sonnenuntergang zu warten.

In der Zwischenzeit mal ein typisches Touri-Foto gemacht:

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Und schon mal einen kleinen Blick auf LA-Downtown beim letzten Tageslicht:

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Je weiter die Sonne unter ging, desto schöner wurde natürlich das Licht:

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Am Himmel zeigten sich skurille Wolken in den verrücktesten Farben:

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Daraus habe ich mal ein HDR gebastelt. Das ganze ohne Stativ, nur auf der Brüstung abgestützt, 5 Einzelaufnahmen – ist, denke ich, ganz nett geworden:

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Und nach Sonnenuntergang sah das dann so aus:

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Einfach nur wow!

Morgen machen wir dann ein wenig Sightseeing hier in LA. Hollywood, vielleicht mal nach Beverly Hills… mal schauen.

Hollywood Boulvard und Spotten in Los Angeles

Tag 7 verbrachten wir heute in Los Angeles… achwas.

Nach einem spärlichen Frühstück in unserem Hotel ging es zu Fuß zum Hollywood Blvd., welcher ja nur einen Block von unserem Hotel entfernt liegt.

Nun, es ist ganz nett dort, aber auch nicht gerade berauschend. Interessant sind mit Sicherheit die ganzen Sterne der Stars auf dem Walk of Fame, aber sonst, Touristenbelustigung pur.

Melli war natürlich von Johnny Depp ganz begeistert:

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Besonders nervig waren diese Anbieter von Busfahrten zu den Promi-Vierteln. Gefühlt alle 10 Meter wurde man angesprochen ob man nicht sehen wolle wo die Stars so wohnen. Ich war dann auf der Suche nach einem T-Shirt, welches als Aufschrift haben sollte „Ich will nicht, und es ist mir auch Latte wer da wo wohnt!“ – Habe aber keines gefunden.

Dafür haben wir unsere Hardrock-T-Shirt-Sammlung ein wenig erweitert:

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Was ganz nett war, war das Wax-Figuren-House. Schön war vor allem, das man sich selber da mit den Figuren fotografieren durfte, das hat eine Menge nette Bilder gebracht:

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Interessant waren die von uns erbrachten Interpretationen zum Thema Titanic. Erstmal Melli:

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Dann meinereiner – ich mag den Film, wirklich, total…

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Ähm, und welchen Film Wolfram hier meint, das weiß ich auch nicht… *g*

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Dafür kann man eine gewisse Ähnlichkeit zu Jacky Chang erkennen, oder?

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Melanie mit einem guten Bekannten:

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Draußen konnte man noch die Fuß- und Handabdrücke vieler Starts bestaunen… den hier fand ich persönlich am wichtigsten:

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Am Ende wurde noch ein wenig eingekauft, wie sich das für ordentliche Touristen gehört!

Dann haben wir den Teil „Easy going“ eingeläutet. Meine Mitreisenden hatten mir vor dem Urlaub einen halben Tag Flugzeuge Spotten genehmigt, nun sollte es soweit sein. Danke noch mal an Florian für die Adresse, welche er heute morgen noch per Facebook rüber geschickt hatte. Der Tip mit dem Sonnenstand war auch gut. Vielleicht noch zu ergänzen wäre die Tatsache, das die Sonne zu dieser Jahreszeit nicht Nachmittags rum kommt, sondern irgendwann nach Sonnenuntergang *arghs*. Da wir uns aber auf der Wiese am In-n-Out-Burger recht wohl gefühlt haben, haben wir es dabei belassen. Spottertechnisch sind die Aufnahmen somit nur für das eigene Archiv geeignet, dennoch sind ein paar nette Stimmungsbilder entstanden.

So z.B. von dieser EVA-Air-Cargo MD11, einmal von vorne:

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Und, eigentlich viel schöner, von hinten:

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Hier noch eine typische LAX-Spottersichtweise – nur mal im Gegenlicht, aber das soll ja auch mal schön sein – gibt es welche, die das sagen. Was mich verwundert hat waren die zahlreichen lokalen Spotter, die da offensichtlich Spaß dran hatten. Und das waren richtige Spotter, so mit Funkscanner usw.:

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Später wurde das Gegenlicht immer schöner… und wir hätten damit auch die obligatorische Sonnenuntergangsaufnahme mit erledigt!

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Das war ein relaxter Nachmittag dort auf der Wiese. Abgerundet haben wir den Tag noch mit einem netten Essen bei Sizzlers.

Morgen wird es dann ein wenig spannender. Unser Besuch in den Universal-Studios steht auf dem Programm. Um 9 Uhr werden wir hier am Hotel abgeholt und zum Park gefahren. Ich denke, wir werden das ein oder andere Foto mitbringen.

Universal Studios Los Angeles

Heute stand, wie angekündigt, unser Besuch der Universal Studios auf dem Programm. Um 9 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt und zum Park gefahren, das ganze bei bescheidenem Wetter, bedeckter Himmel *schubber*.

Das legte sich aber schnell und die Sonne kam dann doch noch raus und wir hatten einen herrlichen und anstrengenden Tag.

Vor dem Park war natürlich die berühmte Universal-Weltkugel Fotomotiv Nummer 1.

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In der Stadt sind ja viele Japaner unterwegs, und heute hatten die wohl eine Versammlung in dem Filmpark. Wir hatten zwischen zeitig das Gefühl in Tokio zu sein – ist da drüben eigentlich noch einer, oder hat der letzte Japaner bei der Ausreise das Licht ausgemacht?

Im Park merkte man auch, dass es hier in den USA auf Halloween zugeht. Überall Spukgestalten…

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Als erstes haben wir die Studio-Tour gemacht. Knapp eine Stunde ging es durch verschiedene Filmkulissen, Action-Szenen usw. – sehr beeindruckend.

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Auch dieser Platz ist nur Kulisse aus einem Film, so gemütlich das auch aussieht:

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Es folgten die Fahrt durch eine U-Bahn-Station, welche durch ein Erdbeeben zusammenbrach als wir gerade da drinnen waren und die Fahrt durch das größte 3D-Kino der Welt, wo sich King-Kong mit ein paar Dinos prügelte, und unser „Zug“ mittendrinnen. Das war schon recht realistisch gemacht.

Ein Set später tauche dann dieser nette Geselle neben uns aus dem Wasser:

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An anderer Stelle brach eine Wasserflut um uns aus. Es war also für Action gesorgt. Nur mit dem Fotografieren war es schwierig. Entweder zu dunkel oder zu viele Köppe im Weg, da man auf der falschen Seite saß. So z.B. bei der Fahrt durch die Flugzeugszene aus Krieg der Welten:

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Man erkennt es aber trotzdem, da ist ein ganzes Viertel von einem Flugzeug zerstört worden. Auf meiner Seite sah das dann so aus:

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Weiter ging es dann durch den Park. Hier im Bild z.B. das Gebäude in dem eine Achterbahnsimulation läuft mit Szenen aus dem Simpsons-Spielfilm:

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Eine weitere Show ist Waterworld. Wer den Film kennt, weiß um was es geht – alle anderen bitte den Film schauen, es lohnt sich. Ebenso wie diese Stuntshow, welche wirklich hervorragend gemacht ist.

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Und zum Finale explodierte nun wirklich alles:

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Auf einer kleinen Außenbühne gab es dann noch eine Blues Brother Show. Naja, dachten wir, schauen wir uns das mal an. Aber wow, die Jungs haben das richtig gut gemacht und konnten auch noch singen. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt:

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Melli hat den Film ja x-mal gesehen und musste natürlich ein Foto mit „Jake“ haben:

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Um 17 Uhr wurden wir wieder eingesammelt und zum Hotel gefahren. Dort haben wir dann ein wenig unsere Füße auskuriert und sind dann nebenan bei Ihop Essen gegangen. Noch weiter hatten wir keine Lust mehr.

Uns wurde schon oft gesagt, die Universal-Studios seien besser als Disney. Nun haben wir beide gesehen und sind der Meinung, keines ist besser. Beide sind völlig unterschiedlich, das ist wohl wahr, aber gefallen haben uns beide Parks hier in LA.

Morgen steht dann ein Hotelwechsel an, hier innerhalb von LA. Das Quality-Inn werden wir morgen früh verlassen, dann geht es erst mal zum St. Monica-Pier und Venice-Beach. Gegen Abend werden wir dann unser Hotel für die nächsten beiden Nächte in Long-Beach aufsuchen, wo wir uns schon sehr drauf freuen und richtig gespannt sind. Diese beiden Nächte werden wir auf der Queen Mary I verbringen.

Los Angeles, Santa Monica Pier, Venice Beach

Heute morgen haben wir unser Hotel in Hollywood verlassen und wir haben und auf den Weg in den Süden der Metropole LA gemacht.

Unterwegs haben wir dann am Santa Monica Pier einen ersten Stopp gemacht. An dieser Stelle endet ja die Route 66, was einem auch immer vor Augen geführt wird – entweder mit Schildern oder mit Souvenierläden.

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Am Pier findet man auch eine Menge Pelikane, welche sich aber nicht weiter um die komischen 2-Beiner mit den Geräten in der Hand kümmern:

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Schickes Polizeiauto, oder?

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Weiter ging es dann in den Süden, nach Venice-Beach. Meine Güte, Freak-Show ist noch untertrieben. Da rennen Gestalten rum, herrlich. Nervig sind nur die Jungs die einem alle 5 Meter ihre komischen, selbst gebrannten Hip-Hop-CDs verkaufen wollen. Die gucken dann immer so doof, wenn man sagt das man auf Heavy Metal steht und für dieses BummBumm keinen Cent ausgibt.

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Cool war der Skaterpark, da waren einige Könner dabei:

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Wohnen kann man da bestimmt ganz nett!

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Wir waren auch ganz sportlich, ja, schön mit dem Bällchen gezockt:

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Dann ging es weiter nach Long Beach, wo wir dann in unser Hotel für die nächsten zwei Nächte eingecheckt haben. Das ist unser zu Hause für diese Zeit, die Queen Mary 1:

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Toll sind auch die Zimmer, bzw. Kabinen. Wir haben es hier richtig gemütlich – z.B. das Schlafzimmer:

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Und der Salon, zum Relaxen:

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Die Aussicht auf die Skyline von Long Beach:

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Das Sportdeck! Mehr haben die hier nicht:

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Dafür könnte man hier heiraten, die Außenkapelle dafür ist vorhanden:

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Vom Sonnendeck aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Skyline von Long Beach. Das ganze gepaart mit einem Sonnenuntergang in HDR sieht dann so aus:

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Morgen werden wir uns das Schiff in aller Ruhe ansehen und dann berichten.

Ein Tag auf der Queen Mary – Long Beach

Der heutige Tag begann recht aufregend. Melli hatte länger geschlafen und ich war schon oben an Deck der Queen Mary und hatte mir gerade einen ersten Kaffee geholt. Plötzlich klingelten alle Alarmglocken auf dem Schiff, alle möglichen Lampen gingen an und eine Stimme kam aus den Lautsprechern und erzählte was von „Fire-Alarm“. Naja, mal gucken was die anderen so machen… und siehe da, die Kellner scheuchten sogar die Gäste aus dem Restaurant, welche da gerade frühstückten. Nun, dann also keinen Zucker mehr in den Kaffee und runter vom Schiff. Zusammen mit anderen Gästen, Handwerkern, Angestellten ging es dann durch das Treppenhaus runter an Land, wo sich alle Menschen sammelten. Kurz danach kamen auch Wolfram (mit Fototasche!!!) und Melanie an. Melli war unter ihren Klamotten klatschnass! Sie stand gerade unter der Dusche als der Alarm los ging *gnihihi*.

Kurz danach kam dann die Entwarnung und alle konnten wieder auf das Schiff. Ob das nun eine Übung oder ein Fehlalarm war, das wissen wir nicht – haben auch im Laufe des Tages vergessen danach zu fragen. Als Melli dann endlich fertig geduscht hatte und vor allem wieder trocken war, konnten wir dann auch in Ruhe frühstücken gehen, ohne weiteren Alarm.

Danach haben wir dann begonnen, das Schiff zu besichtigen. Es ist ja nicht nur Hotel sondern auch ein riesiges Museum. Begonnen haben wir unseren Rundgang auf der Geschäftsmeile im Promenadendeck:

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Früher waren hier noble Geschäfte, die die wohlhabenden Reisenden mit allem Möglichen versorgt haben. Heute bekommt man hier natürlich Andenken.

Weiter führte uns der Weg auf die Brücke, ausgestattet mit modernster Technik der 30er Jahre:

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Vom Bug hatte man einen tollen Blick auf die „Skyline“ des Schiffes.

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Weiter hinten und weiter unten, vor dem Eingang zum Maschinenraum, war diese imposante Wandmalerei zu sehen, auf der das komplette Schiff beschrieben ist:

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Im Maschinenraum war es ebenfalls recht beeindruckend. Hier sehr ihr mal die Steuertafel einer der beiden Maschinen, welche die Queen Mary zu dem schnellsten Schiff ihrer Zeit machten:

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Zur Besichtigung einer der vier Schiffsschrauben hat man sich hier was tolles einfallen lassen. Man baue ein kleines Gebäude hinten an das Schiff an, welches unter dem Wasserspiegel liegt, flute das zum Teil wieder mit Wasser und man kann die Schraube sehen. Tolle Idee!

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Zum Abend haben wir uns dann mal auf den Weg nach Long Beach Downtown gemacht – lecker im Outback-Steakhaus essen gehen. Auf dem Weg dahin ging gerade die Sonne unter und dabei entstand dieses Bild:

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Das vor der Queen Mary gelegene russische U-Boot konnte man heute leider nicht besichtigen, da es im Moment wegen Wartungsarbeiten gesperrt ist. Sehr ärgerlich, das hätte uns doch noch sehr interessiert.

Nach einem leckeren Essen sind wir dann noch ein wenig am Jachthafen rum gelaufen und haben unser Hotel mal von der anderen Seite aus fotografiert:

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Zurück auf der Queen Mary waren wir dann noch in der Bar am Promenadendeck. Mal lecker einen Mai-Tai vernichtet und noch 2-3 Fotos von der nächtlichen Skyline gemacht:

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Morgen verlassen wir dann den Raum Los Angeles und machen uns auf dem Weg nach Las Vegas, von wo wir uns morgen Abend wieder melden werden.

Fahrt von Los Angeles nach Las Vegas mit Calico „Ghost Town“

Heute morgen haben wir die Queen Mary verlassen und uns auf den Weg nach Las Vegas gemacht. Das Wetter im Großraum LA war auch über Nacht sehr schlecht geworden, am frühen morgen hat es geschüttet wie aus Eimern.

Lustig war es zu sehen, dass die Queen Mary nach unten wohl dicht ist, aber Wasser von oben ist wohl keine so gute Idee. Am lustigsten war der tropfende Aufzug, in dem man am besten mit einem Schirm gefahren ist.

Nach ein klein wenig Rush-Hour in LA waren wir dann aber irgendwann aus der Stadt raus und das weite Land Kaliforniens erstreckte sich vor uns.

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Einen Stop haben wir dann an der Calico „Ghost Town“ gemacht. Nunja, Geisterstadt ist ein wenig geschmeichelt, alleine schon die Busparkplätze sprechen eine andere Sprache. Nennen wir es mal eine nett erhaltene und restaurierte Westernstadt für Touristen, das beschreibt es dann wohl besser und dafür war es auch sehr nett dort. Wir hatten auch Glück, das es relativ leer dort war, nicht auszudenken wie das aussieht, wenn die Parkplätze da alle voll sind.

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Ein paar schöne Impressionen konnte man dort wohl einfangen.

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Hier wurde zur Schule gegangen… ich dachte erst das wär die Kirche…

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Und ich sag noch immer zu Wolfram, trink genug hier, ist warm:

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Weiter ging es dann Richtung Las Vegas. Das Wetter links und rechts von uns wurde teilweise richtig bedrohlich, wie sind aber gut durch gekommen.  Hier mal ein Blick Richtung Mojave-Wüste:

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Und hier noch mal der Hinweis. Alle Fotos aus dem Auto werden immer von Melli gemacht, das soll ja hier unbedingt noch mal erwähnt werden, sonst bekomme ich Mecker!

Zwischendurch kam auch immer wieder mal die Sonne raus aber am Nächsten Gebirgszug warteten dann schon wieder die Unwetter.

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Gegen späten Nachmittag erreichten wir dann endlich Las Vegas, wo wir uns die nächsten sechs Tage aufhalten werden.

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Nachdem wir uns über den Las Vegas Blvd gearbeitet hatten, kamen wir dann auch am Hotel Paris an. Schnell ins Parkhaus und dann mit den Koffern quer durch die Einkaufspassage zur Rezeption. Dort wurden wir dann gefragt, ob wir ein Raucher- oder Nichtraucher-Zimmer haben wollen. Die Antwort kam von Melli schneller als ich reagieren konnte… „Egal, Hauptsache Blick auf den Strip!“ – *arhgs*.

Naja, jetzt haben wir ein Nichtraucherzimmer mit schönem Blick. Zum Rauchen brauch man nur kurz mit dem Aufzug runter und steht im Casino, ist also kein Problem,

Der Blick aus unserem Zimmer ist aber wirklich klasse:

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Und auch im Zimmer ist es ganz nett:

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So, morgen machen wir mal wieder ein wenig ruhiger. Einfach mal ein wenig durch Vegas laufen und genießen.

Las Vegas Speedway – DragStar Rennen

Heute wollten wir nach dem Frühstück „kurz“ zum Las Vegas Speedway fahren und für Melli und mich die heiß ersehnten Nascar Jacken kaufen.

Nunja, aus dem kurz wurden dann fast 5 Stunden. Aber der Reihe nach.

Nach einem leckeren Frühstück im Hotel schlenderten wir erstmal in Ruchtung Parkhaus. Dabei mussten wir ja durch die Ladenpassage des Hotels, welche sehr nett gestaltet ist:

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Dann ging es auf die I15 in den Norden der Stadt und dann an der Nellis Air Force Base vorbei zum Speedway. Die AFB ist ja bekannt für einen regen Betrieb, und so haben wir auch ein paar Bilderchen vom Seitenstreifen der Straße aus geschossen. Hat sich übrigens niemand für interessiert, das wir das standen und geknipst haben.

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Dann kamen wir am Speedway an und entdeckten den Ticketschalter für das laufende Dragstar- und Musclecar-Rennen. Ruckzuck 25 amerikanische Taler auf die Theke geschmissen und rein da. Ca. 700 (!!!) Fotos später sind wir dann wieder gegangen. Keine Bange, die kommen nun nicht alle hier rein. Aber, für die Liebhaber schöner Autos werden wir nach dem Urlaub noch mal eine größere Auswahl zusammen stellen, hier wollen wir nur ein paar Eindrücke zeigen.

Ich dachte immer, das ist todlangweilig… die fahren ja nur geradeaus. Spätestens beim ersten Start, wenn die ganze Tribüne von dem „Sound“ wackelt, sitzt man aber mit einer chronischen Gänsehaut da rum und kommt da nicht mehr weg!

Gefahren wurden zahlreiche Klassen, wo wir allerdings keine Ahnung von haben. Wir konnten so eben die Dragstars und die Straßenwagen voneinander unterscheiden.

Hier mal ein paar Eindrücke:

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Was alle Fahrzeuge gemacht haben, war das „Reinigen“ und Aufwärmen der Reifen vor dem Start. Dieser Geruch… bestimmt nicht Gesund, aber völlig egal.

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Hier mal einer der wenigen Momente, wo Melanie nicht beide Zeigefinger bis zum Anschlag in den Ohren hatte *grins* – aber weg wollte sie auch nicht:

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Noch ein wenig Dampf:

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Cool war auch, wie die Teile beim Start abgehen und vorne die Beinchen heben:

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Zweiräder waren auch am Start, aber nicht die schnellsten auf der Strecke. Wobei die mit rund 280 km/h schon gut dabei waren.

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Noch mal ein paar Schönheiten:

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Zum Ende kamen dann die stärksten Dragstars auf die Strecke. Umgerechnet waren die um die 340 km/h schnell und mit Abstand die lautesten Wagen des Tages!

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Power pur:

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Dann sind wir noch ein wenig durch das Fahrerlager geschlendert – auf dem Weg zu unserem Auto. Vor manch einem Motorhome stand da noch das ein oder andere nette Teil:

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Achso, die Jacken haben wir uns natürlich auch gekauft, deswegen sind wir ja da hin gefahren:

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Morgen schauen wir uns dann ein wenig hier in der Stadt um, das ein oder andere Hotel, was man hier halt so macht.

Las Vegas Strip und Downtown

Leute, heute gibt es mal keine Bilder. Hier ist jetzt 2 Uhr morgens und wir kommen gerade erst aus dem Casino. Reich… an Erfahrung *g*.

Wir waren heute auf den Strip unterwegs und haben uns ein paar Hotels angeschaut, die wir letztes Jahr nicht gesehen haben. Mirage, Mandela Bay usw. – Bilder kommen dann morgen ein paar. Abend sind wir dann nach Downtown gefahren, lecker Essen und zocken um Golden Nugget. Und dann als Absacker noch in unser Hotelcasino.

Morgen wollen wir noch 2-3 Hotels auf dem Strip ansehen und nachmittags geht es dann zum Valley of Fire… das gibt bestimmt wieder tolle Bilder.

Las Vegas Strip und das Valley of Fire

Wie versprochen gibt es heute wieder ein paar Bilder zu sehen.

Erstmal ein paar Eindrücke von gestern, wo wir uns ein paar Hotels auf dem Las Vegas Strip angeschaut haben, die wir im letzten Jahr noch nicht von innen gesehen haben.

Dabei lohnt sich ein Besuch, es gibt dort eine Menge zu sehen!

So zum Beispiel das MGM… wo natürlich in der Lobby der nette Löwe rum steht:

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David Copperfield gibt jeden Abend zwei Shows im MGM. Das Beste ist aber, es gab noch Karten für Montag Abend zu kaufen *freu* – da werden wir also morgen hin gehen und uns das mal anschauen.

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Weiter ging es in Mirage, wo wir diesen Garten bestaunten, welcher im Hotel liegt, einfach klasse.

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Dieser Garten lag auf dem Weg zum Delphin-Habitat, welches ebenfalls im Mirage untergebracht ist.

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Abends waren wir dann auf der Fremont Street, also Downtown Las Vegas mit den alten, berühmten Casinos. Irgendwie finden wir das immer sehr schön da, es ist alles ein wenig ruhiger als auf dem Strip und vor allem auch alles ein wenig preiswerter. Und die Musikshow an der Dachkuppel ist auch immer wieder ein Erlebnis.

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So, nun aber zum heutigen Tag. Los ging es wieder auf den Strip. Es stand noch ein wenig Sightseeing und Shoppen auf dem Programm. Melli war noch mal kurz bei Wallgreens einkaufen. In der Zeit genossen Wolfram und ich den Gesang dieses Kollegen, der richtig gut war.

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Danach haben wir uns das Hilton angesehen und die dazugehörige Shopping-Meile des Planet Hollywood. Auch sehr nett gemacht. An einer Stelle wird alle halbe Stunde ein Gewitter mit Regenschauer simuliert. Naja, hier in der Wüste ist das ja auch mal sehenswert. Bei uns zu Hause käme das bestimmt auch ganz toll an… *grins*

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Wir sind dann noch ein wenig auf dem Strip rum spaziert und am Ende dann wieder beim Belagio gelandet. Die Wasserfontänenshow da ist so toll die schaut man sich doch immer wieder gerne an, vor allem weil ja auch die Show jedes mal anders ist.

Neben den üblichen Positionen haben wir auch mal die Auffahrtsrampe des Belagios ausprobiert. Als Hintergrund ist dann da das Hotel Paris zu sehen, wo wir ja drinnen nächtigen.

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Und natürlich noch mal mit Wassershow und Regenbogen:

 

Nach einigen Shows sind wir dann wieder ins Hotel… kurz frisch machen. Wolfram hat sich dann an den Pool geschmissen während Melanie und ich uns auf den Weg ins Valley of Fire gemacht haben. Dieses liegt etwa eine Autostunde nördlich von Las Vegas und ist somit ein beliebtes Ausflugsziel von hier aus. Auch werden dort viele Trauungen durchgeführt, die Kulisse hat ja auch was.

Auf dem Weg von der Interstate 15 fährt man dann eine der schönen, langen Highways, hier sogar mal mit Kurven:

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Wir hatten uns mit Absicht entschieden, erst gegen späten Nachmittag ins Valley zu fahren, da dann dort tolle Lichtverhältnisse herrschen, wo die tollen Farben so richtig zur Geltung kommen.

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Und mit jeder Minute wurden die Lichtverhältnisse anders:

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Irgendwann war die Sonne dann untergegangen:

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Bis es dann fast dunkel war.

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Abends sind wir dann nochmals zur Fremont Street gefahren, lecker vom Buffet essen. Und auf dem Rückweg zum Parkhaus haben wir dann noch dieses Schätzchen gesehen. Stretch-Limusinen sind hier nun keine Seltenheit und eigentlich dreht man sich nicht mehr danach um, aber einen Camaro als solches, haben wir vorher noch nicht gesehen.

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So, das war der versprochene längere Bericht. Morgen ist Ausschlafen angesagt, danach ein wenig am Pool und Koffer packen für unseren Rückflug am Mittwoch. Abends geht es dann, wie bereits geschrieben, nochmal ins MGM zum Kollegen Copperfield. Mal schauen, ob ich da mit dem Äpfelchen ein oder zwei Bilder machen kann.

Relaxen in Las Vegas

An den letzten beiden Tagen haben wir noch ein wenig Easy-Going in Las Vegas gemacht.

Sightseeing, shoppen und relaxen – und ab und zu eine Kleinigkeit Essen und spielen – einfach mal locker angehen lassen.

Dabei sind auch noch ein paar Eindrücke entstanden, die ich gerne noch nachliefern möchte.

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Der letzte Tag begann dann mit Koffer packen und einem letzten Frühstück im Hotel Paris. Nach dem Ausschecken um 11 Uhr hatten wir noch 5 Stunden Zeit, bis wir unseren Leihwagen zurück geben mussten. Diese nutzten wir noch einige Hotels auf dem Strip anzusehen.

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Damit endet unser Reisebericht für diesen Urlaub. Danke Euch allen fürs Mitlesen und die vielen netten Kommentare.

Vielen Dank für Deinen Besuch!

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