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Unsere Südstaaten Tour in 2010 war unser Erster, komplett selbst geplanter Roadtrip in den USA. Und wir haben dabei so viel falsch gemacht. Viel zu lange strecken, viel zu viel Programm, viel zu wenig Zeit an den einzelnen Orten. Das würden wir heute, in der Form, nicht noch mal so planen. Trotzdem hatten wir Spaß auf der Reise und haben eine Menge gesehen.

Die Berichte haben wir damals noch als Reisetagebuch, direkt auf der Reise geschrieben. Die einzelnen Beiträge möchten wir in dieser Zusammenfassung für uns und Euch archivieren.

Flug nach Atlanta zur Südstaatentour

Ich liege hier im Bett und stehe kurz davor einzuschlafen. Der Tag und der Flug nach Atlanta sind reibungslos gelaufen, aber es war anstrengend. 3 Flüge an einem Tag zehren schon an den Kräften.

In Frankfurt muss man nun beim Einchecken bei US Airways erst mal ein Interview über sich ergehen lassen. „Wer hat Ihre Koffer gepackt?“ – „Wer hat diese transportiert“… usw. Ich habe natürlich geantwortet: Meine Frau und mein Buttler… Neee, natürlich nicht.

Dafür war die Einwanderung hier in den USA dann ganz easy. Die Fingerabdrücke vom letzten Jahr waren noch gespeichert (Oh, Wunder) und ich musste nur 1 mal die linken Patschefinger zum Abgleich auflegen. Stempel im Pass und gut war. Nett war die Dame auch wieder.

Der Airport Atlanta hat ja Dimensionen, die sind ein wenig erschreckend. Als wir dem Schild Richtung Kofferausgabe folgten, kamen wir an einer U-Bahn vorbei. Da ich bekennend fußfaul bin, also rein in das Teil. Gott sei Dank. 6 Haltestellen und ca. 10 Minuten Fahrtzeit später waren wir dann an den Kofferbändern. Ich mag gar nicht nachrechnen, wie lange wir da gelaufen wären.

Thema Leihwagen: Ich habe meinen Chevrolet Impala. Kurz gesagt: „Was für ein geiles Teil!“ Lecker groß, innen Modell „rollendes Wohnzimmer“ mit Holzausstattung. Bilder folgen die Tagen.

Jetzt noch ein paar Bilderchen von heute:
Lufthansa D-AISD brachte uns heute Morgen schnell von Düsseldorf nach Frankfurt:

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Frau Jansen hat richtig Spaß am fliegen, wie man ihr ansieht:

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In Charlotte war die Laune dann aber schon wieder besser:

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Atlanta – Ein Tag bei Coca Cola und im Stone Mountain Park

Heute Morgen sind wir erst mal nach Atlanta Downtown in das Coca-Cola Museum. Sehr sehenswert und zu empfehlen. Man erfährt eine Menge über die Geschichte der Firma, nur die Rezeptur scheint irgendwie Geheimnis zu sein…

Vom Ausgang des Museums hat man einen netten Blick auf die Skyline von Atlanta:

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Vom klimatisierten Museum ging es dann 30 Meilen nach Norden in den Stone Mountain Park. Dort vielen mir die netten Vogelhäuschen auf:

Der Name des Parks stammt von diesem netten kleinen Ziegelstein, der da in der Gegend rum liegt:

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Genauer gesagt ist es der größte Granitfelsen der Welt. Die Menschen hier in Georgia sind da mächtig stolz drauf. Und deshalb haben sie den Stein noch veredelt mit den Figuren von 3 berühmten Bürgerkriegern:

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Zwischendurch mal was anderes… Hatte ich schon unseren schönen Leihwagen erwähnt?

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Natürlich ist das ganze am Stone Mountain nicht nur ein Park, sondern typisch USA auch mit einer gewissen Grundversorgung an Spaß und Animation verbunden. Wir haben noch eine recht unterhaltsame Amphibien-Fahrt mitgemacht. Der Fahrer, nennen wir ihn mal Bill, war einfach nur cool drauf:

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Hier mal ein entgegenkommendes Gefährt, nachdem wir gerade wieder an Land waren:

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Da wir die Zeitumstellung noch in den Knochen haben, verzichteten wir heute darauf auswärts essen zu gehen. Ganz gelassen haben wir uns das Essen mal im Zimmer servieren lassen. Ganz Stilvoll ein paar Burger vernichtet!

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Noch einmal die Skyline von Atlanta mit unserem Hotel im Vordergrund. Der International Boulevard ist eine nette Straße mir tollen Restaurants, Geschäften usw.

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On the Road von Atlanta nach Tallahassee mit Stopp in Macon

Heute hatten wir dann unseren ersten Tag auf den Highways – von Atlanta nach Tallahassee.

Da die Etappe mit 268 Meilen recht überschaubar war, haben wir uns ein wenig Zeit genommen und sind ein wenig über die Dörfer getingelt. Erstes Ziel war die Stadt Macon in Georgia. Dort findet man die Georgia Music Hall of Fame. Dort werden die berühmten Musiker des Landes gehuldigt. Die wohl bekanntesten Musiker aus Georgia sind R.E.M., Ray Charles (der eine Zeit in Georgia gelebt hat), James Brown und viele andere.

An diesem Mischpult haben so bekannte Namen wie Elvis und Neil Diamond ihre Platten aufgenommen:

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Melanie war von der Musikbox gar nicht mehr wegzubekommen:

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Weiter ging es dann Richtung Florida. Unterwegs überholten wir dann diesen LKW. Da hätte ich gerne mal ein Auge rein geworfen:

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Später fuhren wir dann noch durch ein nettes Städtchen namens Thomasville. Und nicht nur wegen des Namens, war es ein netter Ort:

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So, jetzt ab zum Abendessen. Morgen wollen wir mal in den Apalachicola National Park und evtl. mal zur Golfküste. Aber nur, wenn da in der Region kein Öl ist. Wenn ja, dann werden wir das nicht machen, das hätte was von Katastrophentourismus, und das muss ja nicht sein.

Floridas Hauptstadt Tallahassee

Heute war ein anstrengender, aber auch toller Tag an dem wir wirklich viel gesehen haben. Hier mal nur eine kurze Zusammenfassung. Vorab sei schon mal gesagt, das Tallahassee wohl eine der schönsten Städte ist, die wir bisher in den USA kennengelernt haben.

Los ging der Tag mit einem Besuch der St. Louis Mission. Dies ist eine nach gebaute spanische Mission und einem Indianerwohnhaus. In der spanischen Mission gab es auch, die bereits im letzten Jahr angesprochene Hausfrauenecke, nur ein wenig spartanischer eingerichtet…

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Das ist das Indianer-„Haus“. Eine faszinierende Konstruktion, welche sage und schreibe 2.500 Menschen Platz bot. Durch die kaminartige Konstruktion war innerhalb dieses Gebäudes ein ständiger Luftzug vorhanden. Bei Temperaturen um die 35° sehr angenehm. War ja auch morgens um 11…

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Danach ging es dann nach Tallahassee Downtown und dort ins Museum of Florida Historie. Disney spielt da übrigens nur eine Rolle, ganz am Rande. Zurecht, denn Florida hat viel mehr zu bieten als Mickey Mouse. Unter anderem diese Ungetüme (also das Gerippe, nicht das mit der Handtasche):

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Da ja hier Tauwetter für Dicke ist, muss ab und zu mal eine kleine Erfrischung sein. Am liebsten wäre ich da rein gesprungen:

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Auf dem nächsten Bild seht ihr das Capitol von Florida. Das Beste daran ist, man konnte da rein. Unglaublich aber wahr. Eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen und schon war man in dem Gebäude und konnte sich da völlig frei bewegen:

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Auf der 22. Etage gab es eine Galerie, die einen herrlichen Blick über die Stadt und das umliegende Land bot:

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Nun ging es dann ab zur Küste. Ziel war Carabelle Beach am Golf von Mexiko. Was wir vorher nicht wussten, das dies ein geschichtsträchtiger Ort ist. Hier übten die Amis die Normandie-Invasion:

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Zurück ging es dann durch den Apalachicola National Park. Viel unternehmen kann man da allerdings nicht, außer Campen und Angeln. Und… 65km geradeaus fahren. Aber wir hatten hier ein Erlebnis, das uns wieder zeigte, warum wir dieses Land inzwischen so mögen. Da hält man mal kurz in einer Seitenstraße an, prompt kommt das eine Auto, was da am Tag lang fährt und hält sofort an…“Is everything ok?“. Einfach cool.

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On the Road von Tallahassee nach New Orleans

Heute stand ja die Fahrerei von Tallahassee nach New Orleans auf dem Plan. Da unsere Planungen sich bestätigt haben, bleibt doch immer noch Zeit unterwegs mal was anzusehen. Melanie entdeckte auf der Fahrt im Reiseführer, das in Mobile (Alabama) wohl ein Museum ist, in dem man ein US-Schlachtschiff besichtigen kann. Eigentlich stehe ich nicht so auf das Militär, aber so ein Teil mal zu besichtigen, das hat dann doch seinen Reiz. Zumal es noch nicht einmal ein Umweg war, das Museum lag unmittelbar neben der Autobahn, die wir eh fahren mussten.

Also, runter von der Interstate 10 und ab in das Museum. Zu unserer großen Überraschung gab es da nicht nur ein Schlachtschiff zu sehen, sondern z.B. auch diesem beeindruckenden B-52D:

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Weiter war wohl auf dem Parkplatz ein Treffen von Autoliebhabern. Da gab es doch das ein oder andere feine Teil zu sehen:

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Nun ging es aber auf die USS Alabama. Ein 44.500 Tonnen schweres US-Schlachtschiff aus dem 2. Weltkrieg. Das Teil ist einfach nur beeindrucken:

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Vom Bug aus schaut man direkt auf die gewaltigen Geschütztürme. Die Menschen im Vordergrund lassen einen erahnen, wir gewaltig diese Geschütze sind.

Im angeschlossenen Hangar gab es dann noch das ein oder andere Sahneteilchen zu sehen. Z.B. diese Lockheed A-12 Blackbird:

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Nach diesem 2-stündigen Stopp ging es dann die restlichen 180km nach New Orleans, wo wir mit Gewitterwolken begrüßt wurden!

Lustig war es noch beim Abendessen. Herr Jansen musste ja unbedingt nach dem Essen einen Cappuccino bestellen… in USA… in einem Fischrestaurant. Die verdutzte, aber sehr nette Kellnerin liess sich immerhin zu einem Kaffee überreden. Der kam dann und Frau Jansen fragte nur: „Warum hast Du denn Tee bestellt?“… Nunja, mit zwei Tüten Zucker und vieeeeel Fantasie schmeckte man evtl. so was wie Kaffee raus. Nach einem Drittel konnte man immerhin schon den Boden sehen. Und wieder was gelernt.

New Orleans und das Creole Tomato Festival

Heute war die Besichtigung von New Orleans auf dem Programm. Genauer gesagt des French Quarter. Andere Stadtteile sollte man hier eh meiden. Selbst im Hotel wird man gewarnt sich nur im French Quarter, im Business-Distrikt und den Hauptverkehrsstraßen aufzuhalten. Seid Hurrikan Kathrina große Teile der Stadt zerstört hat, ist New Orleans zur unsichersten Stadt der USA geworden. Wir hatten aber den ganzen Tag keine Probleme und haben uns auch nicht unsicher gefühlt. Auch als wir uns mal kurz verfahren haben und in einem „komischen“ Viertel unterwegs waren, hatten wir nicht das Gefühl, dass das Ende nahe wäre.

So nun aber zu den schönen Dingen, Bilder aus New Orleans:

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Die Kathedrale von New Orleans – beeindruckend mitten in der doch sehr weltlichen Umgebung des French Quarter:

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Heute war übrigens „Creole Tomato Festival“ – als das Fest der Tomaten aus Creole.. naja, Hauptsache feiern! Überall waren Bühnen aufgebaut auf denen alle möglichen Formen von Musik gespielt wurde. Vom Jazz über Rock, Techno bis zum Country. Bei letzterem sind wir dann eine Weile geblieben, weil die Band fanden wir beide richtig gut:

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Die Amis haben natürlich immer eine Sitzgelegenheit im Halfter:

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Wir sind dann weiter auf unserer 6-stündigen Tour durch das Viertel. Zwischendurch ging es immer mal wieder in die vielen kleinen Läden. Brauch noch jemand was zu Weihnachten?

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An der Canal Street trifft dann das historische Viertel auf den modernen Business-Distrikt mit seinen Hochhäusern:

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Wir sind dann aber lieber weiter durch das wunderschöne French Quarter gewandert. Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen:

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Zum Abschluss sind wir dann auch mal in die Kathedrale gegangen:

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Und auf dem Weg zu unserem Auto, welches wir übrigen seeeehr Preiswert abgestellt haben (20$ – Schnappper), kam uns noch diese Parade entgegen. Passend zum Festival-Tag seht Ihr hier die Kandidatinnen zur Miss Tomato…

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On the Road von New Orleans nach Houston

Heute haben wir Louisiana verlassen in Richtung Texas – von New Orleans nach Houston. Auffallend dabei war, das sich die Landschaft ein wenig verändert.

Die endlosen Wälder der Südstaaten weichen immer mehr großen, weiten Feldern. Auf unserer Tour heute haben wir auch mal wieder den Mississippi überquert. Ist immer wieder lustig, wenn hier auf dem platten Land (fühlt sich an wie Holland), mittendrin auf einmal eine Brücke steht, wo man sich fragt „Was für Schiffe fahren da drunter durch???“

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Nach gut sieben Stunden Fahrt kamen wir dann in Houston an. Um es vorweg zu nehmen: Ist das eine wahnsinnig tolle Stadt! Mit 2 Millionen Einwohnern gehört sie zu den größten Städten der USA. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten und Melanie ein kleines Nickerchen gemacht hat, zog es uns dann auch nach Downtown. Die nette Dame an der Rezeption empfahl uns das Downtown Aquarium als gute Adresse zum Essen und vor allem, zum Fotos machen. Hier mal ein Bild, vom Tisch aus aufgenommen:

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Nach dem Essen sind wir noch ein wenig durch das Viertel gelaufen. Dabei wurde es immer dunkler, und meine arme Melanie kam nicht so recht vorwärts, da ich wohl alle 3 Sekunden zum fotografieren stehen geblieben bin Hier mal ein paar Bilder, alle ohne Stativ und nur auf die schnelle hier bearbeitet:

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Ein ruhiger Tag in Houston – mit Aquarium, shoppen und spotten

Wir haben uns heute eine Karte von Texas zugelegt. Und nun liegen wir hier im Zimmer und planen schon den nächsten Urlaub. Die Texaner sind ein ausgesprochen nettes Völkchen. Und unsere Befürchtungen mit dem komischen Slang der Sprache haben sich nicht bestätigt. Die sprechen eigentlich ganz normal, vor allem wenn die merken, das man nicht von hier ist.

Heute haben wir es ein wenig ruhiger angehen lassen. Erstmal ein Stündchen länger geschlafen und in Ruhe gefrühstückt. Danach ging es dann zum Downtown Aquarium in Houston, wo mich schon wieder die Skyline gereizt hat. Diesmal aber mit Fischen im Vordergrund:

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Das Aquarium war nicht sehr groß, aber nett gemacht. Und es gab auch nicht nur Fische zu sehen

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Dann habe ich Melanie in einer Mall abgesetzt und zum shoppen geschickt. Ich selber bin dann zum Georg Bush Interkontinental Airport gefahren. Ziel war der offizielle Spotterplatz an der Lee Road. Nur leider hatte ich Pech mit der Windrichtung, man stand nur unter den bereits recht hohen Maschinen. Also einfach mit Hilfe des Navis mal ein wenig um den Airport gekreist. Auf der anderen Seite habe ich dann auch ein Plätzchen gefunden, nach einer Stunde, an dem man die Maschinen im Anflug bekommen konnte. Natürlich kam auf der Bahn, in dessen Anflug ich stand, nur Continental vom Himmel. Alles spaßige kam auf den beiden Parallelbahnen rein.

Und dann kam das, was kommen musste… die drehten die Anflugrichtung und ich stand schon wieder auf der falschen Seite. Außerdem wollte meine Frau in der Mall abgeholt werden… die Kreditkarte glühte. Da ich aber die beste Ehefrau der Welt habe, konnte ich sie überreden nochmal mit zum „Spottingpark“ an der Lee Road zu fahren. Hier übrigens mal eine Übersicht der Spotter Erlebniswelt:

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NASA Houston Control – keine Probleme!

Heute Morgen haben wir uns erst mal eine Stunde am Pool rum gelümmelt. Muss ja auch mal sein. Nur, so gegen 11 Uhr wurde das da unerträglich warm. Also, rein ins klimatisierte Auto uns ab zur Houston NASA.

Auf dem ersten Bild sehr Ihr das alte Mission Control Center. Von hier aus wurden alle Apollo-Flüge geleitet. Auch der berühmte „Houston, we have a problem“-Satz kam hier an. Wir saßen auf der Zuschauertribüne, auf dem damals die Angehörigen der Astronauten um das Leben Ihrer Angehörigen bangten oder die ersten Schritte auf dem Mond bejubelten. Schon beeindruckend, so einen geschichtsträchtigen Ort mal real zu sehen.

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Das neue Mission Control Center hätte man auch besichtigen können, sozusagen im Live-Betrieb. Nur kostete diese Tour über 75$, und das war es uns dann doch nicht wert. Danach setzte uns der Tour-Bus am Raketenpark ab. Hier gab es kleinere Raketen zu sehen, aber auch was etwas größeres:

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Auf der nächsten Tour ging es in einen Trainingsbereich der NASA. Hier werden die Astronauten auf ihre Missionen vorbereitet. Auf dem nächsten Bild sieht man eine 1:1-Kopie der Raumstation ISS:

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Alles in allem muss man sagen, das Cape Caneveral in Florida bestimmt um einiges interessanter ist. Von der NASA aus ging es dann zum Kemah Boardwalk. Das ist ein Vergnügungspärkchen direkt am Meer. Nett gemacht da:

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On the Road von Houston nach Dallas mit Besuch des Fort Parker

Wir kommen gerade vom Abendessen zurück. Eines steht fest, wenn ich nach Hause komme, laufe ich muhend durch die Gegend. Mannomann… machen die hier leckere Steaks!

Heute ging es nach Norden, in von Houston nach Dallas. Da die Strecke ja nicht sooo lang war, sind wir mal eine ganze Strecke abseits der großen Interstate gefahren, also quer übers Land. Das hat sich mehr als gelohnt. Die Aussage von Florian, das es wohl nur wenige Kurven geben wird, ist nicht wirklich zu widerlegen

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Unterwegs besuchten wir dann das Fort Parker. Das ist ein nach gebautes Fort, welches Schauplatz eines brutalen Gemetzels gewesen ist, irgendwann um 1860 rum.

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Neben dem Fort, lag direkt diese unüberschaubare Ranch:

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Bis wir dann, natürlich zur Rush-Hour die Außenbezirke von Dallas erreichten. Hier gab es auch wieder Kurven und man konnte schön sehen, wie lange man noch im Stau steht:

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An Downtown vorbei ging es dann zu unserem Hotel:

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Morgen gibt es dann ein Hardcore-Programm. Erst geht es, wie soll es auch anders sein, zur Southfork Farm. Mal sehen, ob J.R. zu Hause ist. Danach geht es dann nach Fort Worth. Westernabend ist angesagt. Erst lecker was essen, ich könnte mir vorstellen, dass es Steak gibt, dann zum Rodeo und zum Abschluss noch in einen Western Saloon.

Dallas Southfork Farm und ein Rodeo in Fort Worth

Dallas und Fort Worth sind nicht halb so schön wie Houston. Den Eindruck hatten wir gestern Abend schon und es hat sich heute bestätigt. Irgendwie ist die Stadt viel chaotischer und ungepflegter. Unser Kellner gestern Abend gab uns auch den Tip, lieber nach Fort Worth zu fahren, die Nachbarstadt. Wenn wir nochmal hier in der Nähe sind, dann werden wir da auch ein Hotel nehmen.

Jetzt aber mal der Reihe nach.

Heute Morgen war erst mal ein Trip zur Southfork Farm angesagt. J.R. war natürlich nicht zu Hause, so konnten wir uns in Ruhe ein wenig umsehen. Hier z.B. das Schlafzimmer von Miss Elly:

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Den Pool kennt man ja auch zig Folgen der bekannten Fernsehserie:

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Insgesamt habe ich mir das alles größer vorgestellt. Im Fernsehen wirkte das immer so gewaltig.

Weiter ging es dann zum Texas Speedway. Leider konnte man an die Strecke nicht ran, wie letztes Jahr in Daytona. Also nur ein wenig den Souvenir-Shop geplündert und im vorbeifahren noch diesen Schnappschuss gemacht:

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Unser Ziel in Fort Worth war der „Stock Yards“. Das ist ein Western-Stadtteil, mit vielen Restaurants, Saloons usw. Wirklich ein sehr nettes Fleckchen und Ausflugsziel für viele Einheimische und Touristen:

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Absoluter Höhepunkt des Tages war dann unser allererster Besuch bei einem Rodeo. Fotografietechnisch war das ganze dann aber eine Herausforderung. Alle Bilder sind mit ISO 800 und Belichtungszeiten zwischen 1/50s und 1/15s entstanden. Aber einige sind dann doch noch ganz gut geworden und zeigen vielleicht ein wenig die Action eines solchen Rodeos. Das war übrigens kein Show Rodeo, die haben da um richtige Preisgelder und Ligapunkte gekämpft.

Am Anfang steht halt wie immer hier in den USA erst mal die Show:

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Dann aber endlich Action pur. Los ging es mit Bullenreiten. Ziel ist es, 8 Sekunden auf dem Rücken zu bleiben. Von den Kandidaten hat das keiner geschafft. Bestzeit war 4,3 Sekunden:

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Dann war das Einfangen von Rinderjungen auf dem Programm. Ziel hierbei ist es, das junge Tier mit dem Lasso einzufangen und die Vorder- und Hinterläufe zu fesseln. Das ganze natürlich wieder auf Zeit.

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Eine weitere Disziplin ist das abreiten eines Parcours, der mit Tonnen aus gesteckt ist. Das war ebenfalls sehr beeindruckend:

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Morgen geht es dann weiter nach Memphis. Das ist auch unsere längste Etappe. Wir werden über 700km fahren müssen. Daher wird es wohl morgen nicht viele Bilder geben, da wir nur unterwegs sind, und dabei wohl auch keine Zeit für einen Abstecher haben werden.

On the Road von Dallas nach Memphis – und ein Jazz-Abendessen

Jetzt haben wir doch ein paar Bilder vom heutigen Tage für Euch. Los ging es schon um 9:00 Richtung Nordosten – Ziel von Dallas nach Memphis.

Memphis – die Heimat von Elvis und schon lange ein Traum von Melanie. Ein mal dahin reisen und sich Graceland mal in echt ansehen. Das Haus wo der Mann gelebt und gearbeitet hat, wo er seine Songs geschrieben hat und wo er am Ende auch begraben wurde.

Nun, die Fahrt heute brachte uns der Erfüllung ihres Traums dann ein großes Stück näher.

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Die Fahrt dazwischen war recht ereignislos. Die Strecke kann man auch schlecht in Bildern dokumentieren. In Arkansas fährt man durch unendliche Wälder wo auch mal 30 Kilometer keine Ausfahrt kommt. Da ist aber auch nichts, außer eben Wälder. Je weiter man dann nach Tennessee kommt umso flacher wird es wieder und endlose Felder bestimmen die Landschaft.

In Memphis haben wir uns im Elvis Heartbreak Hotel eingepflanzt. Sehr nett, direkt neben Graceland. Die paar Dollar, die das Hotel mehr gekostet hat, sparen wir dann morgen an Parkgebühren wieder ein. Dafür muss ich unter DEM Bild schlafen:

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Zum Abendessen sind wir dann nach Downtown gefahren, in den dortigen BB King Blues Club:

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Als wir raus kamen, versuchte gerade die Feuerwehr durch die Straße zu kommen:

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Memphis, ein Tag bei Elvis auf Graceland

Heute waren wir dann also beim alten Elvis in Memphis zu Hause. Morgens früh aus dem Bett und ab nach Graceland, welches ja direkt neben unserem Hotel liegt.

VIP Pass gekauft und ab zum Shuttle Service. Da wurden wir dann noch mit einem Audio Guide verkabelt. Sah unheimlich wichtig aus. Die VIP Tour ist aber wirklich zu empfehlen. Sie kostet ein paar Dollar mehr, aber man wird schön mit dem Bus nach Graceland gefahren und brauch sich dort nicht an der Schlange anstellen, um in das Anwesen zu kommen.

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Hier mal das Wohnzimmer, vom Presley Elvis:

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Im Keller gab es dann sein Musikzimmer zu sehen. Nicht auszudenken, was er da eingebaut hätte wenn die heutige Technik zur Verfügung stehen würde. Nur, wozu in einem Musikkeller verspiegelte Decken?

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Jo, und da liegt er nun:

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So nebenbei gibt es hier noch ca. 20 Souveniershops, gefühlte 200. Und glaubt mir, ich habe heute JEDEN davon von innen gesehen! Aber, man muss der Frau ja auch mal was gönnen können… Ich kann jetzt aber nicht mehr…

Morgen geht es dann zurück nach Atlanta, wo am Dienstagmittag dann unser Flieger nach Hause geht.

On the Road von Memphis nach Atlanta

Heute ging es dann zurück zu dem Hotel in Atlanta, wo wir auch schon die ersten beiden Nächte verbracht haben.

Die Fahrt zog sich ein wenig in die Länge, da es zwischen den beiden Städten Memphis und Atlanta keine Interstate gibt. Die Highways sind zwar fantastisch ausgebaut, aber manchmal verkümmern diese zu innerstädtischen Straßen mit Ampeln usw.

Aber erst hieß es wieder ein mal Abschied nehmen, diesmal um von Memphis nach Atlanta zu fahren.

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Unterwegs hieß es, einfach mal den Durchblick behalten. Witzig vor allem das gelbe Schild im Hintergrund, bei 35° im Schatten:

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Wenn richtige Berge ins Spiel kommen, dann bauen auch die Amis Kurven. Heute sind wir durch die südlichen Ausläufer des Apalache Gebirges gefahren, die höchste und längste Gebirgskette der USA nach den Rockys:

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Unterwegs habe ich dann mal ein wenig LKW Spotting betrieben:

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Hier endet nun unsere Reise. Nach genau 3120 Meilen (ca. 5.021 Kilometer) sind wir wieder in Atlanta angekommen. Das war ein wunderschöner Urlaub, der uns viele tolle Städte und Regionen der USA gezeigt hat. Besonders angetan waren wir von der Stadt Houston und Texas im Allgemeinen.

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