Reise: USA Südwesten 2011

Reisetagebuch: USA Südwesten 2011

Kategorie: Reiseziele USA

Veröffentlicht: 3. Juli 2016

Aktualisiert: 6. Oktober 2020

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Autor: Thomas Jansen

Unsere erste Reise in den Südwesten der USA führte uns von Phoenix nach LA, San Diego, Las Vegas, Page und den Grand Canyon. Das war der Auftakt zu einer Serie von Reisen in diese wunderbare Region der USA.

Die Berichte haben wir damals noch als Reisetagebuch, direkt auf der Reise geschrieben. Die einzelnen Beiträge möchten wir in dieser Zusammenfassung für uns und Euch archivieren.

Anreise von Düsseldorf über Chicago nach Phoenix

Wir sind gut angekommen. Alles hat wunderbar geklappt. Die Flüge waren sehr angenehm und ruhig. Die Lufthansa-Maschine von Düsseldorf nach Chicago war wieder sehr schlecht belegt. Das war gut für uns, da wir uns schön ausbreiten konnten. Der Flug von Chicago nach Phoenix war dagegen rappelvoll und die gute alte 757 hatte auch schon bessere Tage gesehen.

Die Einwanderung lief mal wieder sehr schnell und reibungslos. Durch die ESTA Pflicht geht das jetzt alles sehr schnell über die Bühne.

Fotos gibt es heute nur auch der Apple-Konserve zu sehen.

Hier unser Taxi nach Chicago:

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Und noch der Lumpensammler nach Phoenix:

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Anflug auf Chicago:

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Der hübsch gestaltete Terminal Übergang am Flughafen Chicago:

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Morgen geht es dann hauptsächlich um das Thema Shopping. ;-) Und gegen Abend werden wir dann noch ein Stück in Richtung LA fahren.

Phoenix nach Palm Springs

Der Tag heute stand, zumindest am Vormittag, im Zeichen des Schoppen. Auf zum Walmart und nach Sheplers… Klamotten kaufen und neue Cowboystiefel für Melanie.

Diese hat sie dann auch gefunden und bekommen, so das der Rest des Tages gerettet war.

Das Auto, bzw. die Ladefläche, kam nach den Einkäufen dann aber doch an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit. Also den ganzen Krempel erst mal auf den Rücksitz… *g*

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Danach wollten wir dann schon mal ein gutes Stück in Richtung Los Angeles fahren, damit wir morgen mehr Zeit für den Joshua Tree Park haben. Ziel war ein Ort namens Blythe, am Colorado River gelegen und an der Grenze von Arizona nach Kalifornien. Nunja, Ort ist ein wenig übertrieben. Da gab es eine Tankstelle, dessen Mitarbeiter haben um die Tankstelle ein paar Häuser gebaut und irgendein Wahnsinniger hat dann noch ein Hotel daneben gesetzt… das ganze umgeben vom Nichts. Puh, hier bleiben… nö – lieber nicht. Also fluchtartig wieder auf die I10 und weiter nach Westen. Ziel diesmal – Palm Springs.

Unterwegs fährt man durch Landschaften, wo man jeden Moment damit rechnet, Winnetou oder Old Shatterhand zu sehen.

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Naja, so eine Art Sam Hawkins kam uns dann doch vor die Linse… manchen auch als Wolfram bekannt *g*:

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Je weiter wir dann Richtung Palm Springs kamen, dominiert in der Landschaft der Mount Jacinto die Optik. Über 3000 Meter hoch ist er schon viele Meilen vorher zu sehen. Gepaart mit einem Sonnenuntergang ein willkommenes Motiv (jajaja, die Scheiben putze ich morgen).

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Besonders beeindruckend ist der krasse Gegensatz von Palmen im Tal und Schnee auf dem Berg oben:

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Nachdem wir dann, dank Reiseführer, schnell ein gutes und günstiges Hotel gefunden hatten ging es zum Abendessen. An der Rezeption haben wir dann nach einem guten Steakhaus gefragt. Die nette Dame hatte auch schnell einen Tipp parat und wir dahin.

Jetzt mal was zum mit denken:

  • Palm Springs: Das ist der Ort, wo die besser verdienenden Amis gerne ihre Zeit verbringen
  • gutes Steakhaus
  • weiße Tischdecken…

Was bedeuten diese drei Punkte in Summe? Sagen wir mal so, das Stück Rind war mit Sicherheit eines der besten, welches wir je gegessen haben, aber auch mit Abstand das… aber lassen wir das. *seufz* Der Hammer war noch, als wir uns den kleinen Flyer angeschaut haben, der auf dem Tisch stand. Da gibt es in den USA ein Ranking für die besten Steakhäuser in Amerika… naja, immerhin saßen wir im Siegerrestaurant 2010.

Morgen geht es dann, wie bereits geschrieben, in den Joshua Tree Park und dann weiter nach Los Angeles.

Palm Springs nach Los Angeles über Joshua Tree National Park

Gestern Abend gab es leider ein Problem mit dem Internet in unserem Hotel.

Daher gibt es den Bericht von Tag 3 leider erst jetzt.

Ziel des gestrigen Tages war, neben der Fahrt von Palm Springs nach Los Angeles, der Joshua Tree National Park.

Da man die beeindruckende Landschaft und Pflanzenwelt nicht so recht in Worte packen kann, lassen wir diesmal einfach ein paar Bilder sprechen:

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Nach einigen Stunden und ein paar hundert Fotos ging es dann weiter in Richtung LA. Je weiter man Richtung Pazifik kam, desto grüner wurde die Landschaft wieder:

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Morgen geht es dann nach SeaWorld in San Diego. Da Wolfram beides noch nicht gesehen hat, also SeaWorld als auch Disney, haben wir beschlossen, beide Parks zu besuchen. *g*

San Diego Sea World

Heute ging es früh los auf die Interstate 5 South, mit dem Ziel San Diego Sea World, bzw. das dortige SeaWorld. Melanie und ich kannten das ja schon aus Orlando, für Wolfram war es Premiere. Er war absolut begeistert und hat auch die ein oder andere Minute Film gedreht. Da ich mich ja lieber auf Fotografieren beschränke, nun mal ein paar Eindrücke des Tages.

Nach rund zwei Stunden Fahrt, der Rushhour von LA sei gedankt, kamen wir dann in San Diego an. Apropos Rushhour – dem Erfinder der so genannten POV-Spuren sei mal gedankt. Das sind Spuren auf den Autobahnen hier, wo nur Autos mit 2 oder mehr Insassen fahren dürfen. Diese waren dann erstaunlich leer. Auf den normalen Fahrspuren wären wir wohl doppelt so lange unterwegs gewesen.

Aber zurück zum Thema…

In SeaWorld sind wir dann erst mal in die Delphin-Show gegangen. Es ist die gleiche Show, wie in Florida, wird hier aber als absolut neu angepriesen. Ist aber auch egal, weil sie ist fantastisch. Hier mal ein Überblick über die gesamte „Bühne“:

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SeaWorld ist ja so eine Mischung aus Freizeitpark und Wasserzoo mit Shows, also dürfen auch Achterbahnen nicht fehlen – natürlich mit Wasser. Das ist aber, im Moment auch die einzige Bahn im Park. Die Manta Bahn aus Florida wird hier im Moment gebaut.

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Dann ging es in die Tiershow, wo alle möglichen Darsteller ihre Kunststückchen zeigten. Egal ob Hunde, Katzen, Kängurus oder Schweine… alle hatten Ihren Auftritt:

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Weiter ging es in den „Streichelzoo“… und danach war man ein wenig nass *grins* – aber bei fast 30° egal:

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Der absolute Höhepunkt in SeaWorld ist und bleibt die Shamu Show. Auch wenn die Trainer nicht mehr mit ins Wasser gehen, sind diese Tiere nicht weniger beeindruckend. Allerdings ist es schön, das wir die Show vor zwei Jahren noch vor dem tragischen Unfall gesehen haben.

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Ich hätte jetzt noch ein paar Bilder… so knapp 600… aber das Erspare ich Euch an dieser Stelle mal.

Wer unseren Reisebericht letztes Jahr verfolgt hat, der kennt unsere Vorliebe für Sonnenuntergangbilder. Das geht jetzt schon wieder los, da müsst Ihr durch:

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Wolfram will das natürlich auch machen, und ist dann bei mir in die Lehre gegangen… hier bei einem seiner ersten Versuche:

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Das war es mal wieder für heute… Morgen geht es dann nach Disney. Mal schauen, ob wie da noch ein paar weitere Bilder mit bringen ;-)

Los Angeles Disneyland

Heute ging es dann ins Disneyland hier in Los Angeles. Das Wetter war bestens geeignet für einen Besuch in einem Themenpark. Bewölkt bei angenehmen 25° – leider dachten sich das auch sehr viele andere Menschen. So war es in dem Park extrem voll. Die Wartezeiten bei den Fahrgeschäften lagen so zwischen 30 und 90 Minuten. Da hatten wir dann oft einfach keine Lust zu. Wir sind dann lieber durch den wunderschönen Park gelaufen und haben das ein oder andere Foto geschossen. Besonders reizvoll war die Tatsache, dass es in diesem riesigen Park sage und schreibe drei (3!!!) Raucherzonen gab. So ist man schön regelmäßig alles doppelt und dreifach gelaufen. Meine Füße siezen mich jetzt, also die sind richtig sauer auf mich… *grins*

Genug gejammert, dafür war der Tag einfach zu schön.

Begrüßt wurden wir im Park übrigens von Herrn Maus persönlich, direkt mit einer kleinen Parade – sehr nett von ihm:

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Das Bild muss an der Stelle einfach geknipst werden. Herr Disney, Herr Maus, Frau Jansen nebst Märchenschloss:

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Ach ja… und natürlich Herr Mayer bei der Post:

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Wären wir gerne mit gefahren… aber 90 Minuten Wartezeit… nööö, lieber nicht. Und die Fast Pass Automaten waren auch schon leer, als wir da ankamen.

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Um 21 Uhr stand dann die große Fantasmic Show auf dem Programm. Doch, es waren bereits gegen 19:30 Uhr alle halbwegs gescheiten Plätze rund um den See belegt. Außer… tadaaa… in der angrenzenden Raucherzone… da war noch genug Platz und beste Sicht auf das Geschehen. *grins* Hier mal ein paar Eindrücke von dieser Show, die einfach nur gigantisch ist:

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Anschließend gab es dann noch das abendliche Feuerwerk:

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Zur allgemeinen Belustigung war dann der Weg zum Auto angesagt. 12 Stunden bei Disney… das schlaucht. Aber jede Minute dort haben wir genossen.

Morgen Vormittag schauen wir uns noch ein wenig in Los Angeles um. Beverly Hills und so, was die Touris hier halt so machen. Dann geht es ab Richtung Nevada – Las Vegas ruft.

Los Angeles nach Las Vegas

Heute stand dann die Tour in die Stadt des Glücksspiels auf dem Programm.

Las Vegas – oder wie ein Amerikaner im Flugzeug zu uns sagte „The crazy town“ – hier der Bericht von der Fahrt von Los Angeles nach Las Vegas

Aber erst mal sind wir ein wenig durch Los Angeles gefahren. Hier mal einen Blick auf die Skyline von LA-Downtown:

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Vorbei an den wohl berühmten Buchstaben… weit vorbei… von Melanie aus dem fahrenden Auto über ca. 10 Kilometer hinweg aufgenommen… Respekt!

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Wir sind dann ein wenig durch Bel Air und Beverly Hills gefahren. Bruce Willis haben wir nicht getroffen – schade ;-).

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Also sind wir auf in die Mojave-Wüste, in den gleichnamigen Ort Mojave. Auf dem Weg kamen wir an der Edwards Airforce Base vorbei. Dies ist ein riesiges Areal, welches für Testflüge genutzt wird. Leider konnten wir diese nicht besichtigen, da dies nur für angemeldete Gruppen möglich ist. Aber an der Einfahrt standen ein paar nette Teile zum fotografieren rum:

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Auf dem Mojave Airport werden ja bekanntlich alte Flugzeuge verschrottet. Auch hier kamen wir leider nicht näher an die guten, alten Teile heran. Dafür ist das Flieger-Restaurant dort sehr zu empfehlen.

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Dann ging es weiter durch die faszinierende Landschaft der Mojave Wüste. Irgendwer hat uns mal gesagt, das sei sehr öde da lang zu fahren. Kann ich so aber nicht bestätigen… das hat schon was… diese weite, völlig unberührte Landschaft, und das über fast 200 Kilometer mit nur 3-4 Ortschaften (wer wohnt da eigentlich… also so freiwillig?).

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Zum Abend haben wir dann Las Vegas erreicht. Schon der erste Eindruck hat uns überwältigt und wir werden hier sicher ein paar sehr angenehme Tage haben.

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