Reise: USA Florida 2012

Reisetagebuch: Weihnachten in Florida 2012

Veröffentlicht: 3. Juli 2016

Aktualisiert: 6. Oktober 2020

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Autor: Thomas Jansen

Und zum zweiten  Mal zog es uns 2012 in die USA. Weihnachten in Florida. Angenehme Temperaturen statt kaltes Regenwetter, schöne geschmückte Palmen und Häuser statt Tannenbäumen. Das hatte schon was.

Die Berichte haben wir damals noch als Reisetagebuch, direkt auf der Reise geschrieben. Die einzelnen Beiträge möchten wir in dieser Zusammenfassung für uns und Euch archivieren.

Flug von Düsseldorf über London und Raleigh nach Miami

Über Weihnachten waren wir mal wieder in Florida. Entgegen unserer sonstigen Gewohnheiten haben wir erstmals keinen Online-Reisebericht geschrieben, wir wollten einfach mal nur relaxen. Daher gibt es nun einen nachträglichen Reisebericht, der Euch hoffentlich ein wenig Freude macht. Beginnen wir mit dem Flug nach Miami.

Flüge hatten wir dieses mal bei American Airlines gebucht. Hier mal unser Flugplan:

Florida-1

Los ging es am 22.12. – um 4:30 kam das Taxi um uns zum Flughafen Düsseldorf zu fahren. Online eingecheckt hatten wir ja bereits einen Tag vorher, die Sitzplätze waren bereits bei der Buchung fest gemacht worden. Interessanterweise konnten wir auf der AA-Seite nicht einchecken – dies geschah auf der British Airways-Seite, da wir mit denen den ersten Flug der Reise machten.

Da wir Freunde der frühzeitigen Anreise sind waren wir um 5 Uhr am Flughafen, schön zwei Stunden vor Abflug. Kurz mal die Koffer bei British Airways abgegeben und ab durch die Sicherheitskontrolle im Flugsteig B. Voll war es da, kein Wunder, am erste Tag der Weihnachtsferien flüchten ja viele in besseres Wetter. Nach dem unsere flugtechnische Unbedenklichkeit fest gestellt war, schnell einen Kaffee geholt und ab in den Raucherkabuff. Eigentlich braucht man sich da keine drinnen anzünden, die Raumluft reicht völlig zur Suchtbefriedigung aus.

Der Flug nach London war schnell erledigt und es stand nun der Terminalwechsel von 1 nach 3 an. Lange unterirdische Gänge, Gott sei Dank mit Laufbändern. Noch 2-3 vor dem Terminal gedampft und ab durch die nächste Sicherheitskontrolle – schneller als in Düsseldorf waren wir da durch und machten uns auf die nächste Wanderung zu unserem Gate. Dort angekommen ging es erst mal zur wirklich freundlichen Dame der Homeland-Security. Die üblichen Fragen nach Aufenthaltszeit, Grund der Reise und Bargeldmengen beantwortet und schon saßen wir im Wartebereich. Kurze Zeit später begann dann das Boarding der Maschine, dadurch das wir fast ganz hinten saßen ging es früh für uns in den Flieger. Das Taxi war eine sehr betagte 767-200, irgendwie ein wenig Retro. Keine persönliches Entertainment-System, große Monitore über dem Gang mit schlechten Filmen waren die Unterhaltung an Bord.

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Egal, Musik über den kleinen Apfel, Buch lesen im großen Apfel – so geht die Zeit auch rum. Das Essen war, naja, wie soll ich es beschreiben – fantasievoll. Melli muss ja laktosefrei essen, das gibt es bei AA nicht – also bekam die veganes Essen. Die Früchte dabei waren ok, über den Rest legen wir mal den Mantel des Schweigens, auch über mein „normales“ Essen will ich nicht weiter reden. *seufz* Der restliche Service und die Getränkeversorgung waren aber in Ordnung. Der Flug selber war sehr ruhig, kleine Turbulenzen über Kanada, aber nix wildes.

Überpünktlich um 15:30 landeten wir dann in Raleigh Durham International Airport. Ein kleiner Flughafen im Nirgendwo. :D Ganze drei internationale Flüge kommen da am Tag an. Dementsprechend hatten die einen Schalter für internationale Einreisende und vier für US-Bürger. Da wir fast ganz hinten in der Schlange standen, machten wir es uns schon gemütlich. Aber nachdem alle US-Bürger durch waren, konnten auch die vier anderen Schalter von uns Auswärtigen genutzt werden. Und dann ging es richtig schnell. So schnell, das wir schon fast verwundert waren. Beim Officer angekommen nur eine Hand abgescannt… „Vacation again?“ – „Yes“ – *pump* Stempel – „Enjoy it“ – Fertig. Wow.

Nach der Wartezeit kreisten unsere Koffer natürlich schon auf dem Band. Selbige geschnappt und ab durch den Zoll, ebenfalls ohne Probleme. Die Koffer wieder aufs Band für die Anschlussflüge geworfen und ab vor das Terminal – richtig – qualmen. Hierbei überwiegte noch ein weiteres Gefühl die Sucht… Hunger! Nach den fantastischen Speisen bei AA, *würgs*, musste was vernünftiges in den Magen. Nur, im offenen Bereich dieses Weltflughafens gab es nicht außer einer Sandwichbude, welche aber nicht so der Renner war. Also, wieder durch die Sicherheitskontrolle – beim dritten mal an einem Tag läuft das irgendwie routiniert ab – inkl. Ganzkörperscanner. Und schon waren wir wieder im Gatebereich, wo es auch zahlreiche Gastronomiebetriebe gab, nur, die hatten fast alle schon zu.

Also mal auf dem Weg zu unserem Gate gemacht, durch diesen netten kleinen Airport – also klein für USA-Verhältnisse.

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An unserem Gate gab es dann ein nettes Lokal mit Burgern… endlich. Und schon war das erste amerikanische Leckerchen bestellt:

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Gesättigt ging es dann mit einer B737-800, so was von ungereinigt – wir mussten erst mal die Popkorn-Reste von unseren Sitzen putzen, weiter nach Miami wo wir dann um 21:40 ankamen. Raus aus dem Flieger, Koffer geschnappt und ab nach National Cars. Schön ist der neue Shuttle zu der zentralen Vermietungsstation in Miami. Beim letzten mal mussten wir noch den passenden Bus vor dem Terminal fangen, das ist jetzt viel besser geworden dort. Bei National freuten wir uns, nur 3 Leute vor uns in der Schlange – prima! Nur, diese entpuppten sich als 3 mexikanische Reisegruppen, welche nichts vorgebucht hatten, nicht wussten was sie nehmen sollen, nur sehr schlecht englisch konnten und auch noch über die Preise diskutierten. *gna*

Als wir dann endlich dran waren ging es schnell… Melli machte direkt klar, das wir nur unseren Wagen wollten, kein Upgrade, keine Versicherung und kein Navi. Das hat die Dame verstanden und schwups war der Vertrag unterschrieben und es ging zur Choise-Line. Dort einen Chevi Impala geschnappt, mit ordentlichen Reifen und schon 20.000 Meilen auf dem Buckel – aber schön mit Vollausstattung. Navi an und ab zu unserem Hotel – das Motel Blu in Miami. Dieses hatten wir gebucht, weil günstig und nur für eine Nacht. Puh – nächstes mal wieder ein wenig teurer. Wir sind bestimmt nicht anspruchsvoll aber das ging eigentlich gar nicht. Der Empfang roch wie eine alte Kneipe – und das Zimmer war auch nicht viel besser. Wenn wir nicht schon über 24 Stunden auf den Beinen gewesen wären, dann hätten wir direkt die Koffer wieder ins Auto geworfen. Was für eine Siffbude! So waren wir aber in einem Zustand der völlig übernächtigten Depression und haben uns unserem Schicksal gefügt und sind trotzdem ruckzuck eingepennt.

Miami nach Daytona Beach

Nach einer Nacht des Tiefschlafs in dem etwas gewöhnungsbedürftigen Zimmer wurden wir so gegen halb 8 wach. Das Zimmer präsentierte uns nun in seiner vollen Pracht. Auch das Badezimmer, besonders die Dusche, lud nicht unbedingt zu einem längeren Aufenthalt ein. Egal, Augen zu und durch. Gelernt haben wir, lieber ein paar Dollar mehr ausgeben bei einer der renommierten Ketten, dafür dann ein sauberes Zimmer.

Eine weiteres „Manko“ unserer Reiseplanung war es, nach Miami geflogen zu sein, obwohl wir da nichts machen wollten. Nur, hier hätte der Mehrpreis für einen Flug zu unserem bevorzugtem Ziel Daytona das Budget doch arg belastet. Also rein in unseren Impalla, die Navi-Ilse an geschmissen und erst mal das nächste Dennys gesucht. Dieses gab es nur an der Stelle nicht mehr, wo es mal war. Wir sollten vor dem nächsten Urlaub mal die POIs aktualisieren. Also zum nächsten und dann war es soweit… meines erstes Moon over my Hammy des Urlaubs… I love it!

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Nun ging es also ab auf die I95 – Northbound – von Miami nach Daytona. Bis Jupiter lief es auch gewohnt flott, dann war aber Schluss. Vollsperrung der Autobahn, wegen einem schweren Unfall. Eine Stunde lang ging nichts mehr. Also konnte man sich mal ein wenig die Füße vertreten.

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Mit einiger Verzögerung trafen wir dann in Daytona ein und steuerten direkt den International Speedway an. Für uns als Nascar-Fans so was wie ein Mekka.

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Die Strecke hatten wir ja bereits bei unserem letzten Florida-Urlaub besichtigt, nun wollten wir uns das Nascar-Museum ansehen. Nur, der Autobahnstau hatte uns so viel Zeit gekostet, das dieses nun leider schon geschlossen war. So blieb uns nur die Möglichkeit dieses gute Stück im Vorraum zu betrachten:

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Also nur rein in den Shop und Powershopping gemacht. Ein paar T-Shirts und Teamjacken später saßen wir dann wieder im Auto. Und machten uns über den HW9 auf Richtung Süden.

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In einem tollen deutschsprachigen Buch über das Nascar-Racing hatten wir noch einen Restauranttipp gefunden. Dazu muss man wissen, das die Rennen in den 50er und 60er Jahren in Ponce Inlet über den Strand gefahren wurden. Also nach Norden über den Strand, dann in einer Kurve auf den HW9 und wieder Richtung Süden. Und eben an dieser Kurve im Norden steht heute das North-Turn-Restaurant.

Vor und in dem Laden findet man einige ausgestellte Stücke Nascar-Geschichte. Auch Fotos aller berühmter Fahrer, welche das Restaurant besucht haben, kann man hier bestaunen.

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Auch heute besuchen die Fahrer und Teams dieses Restaurant an den Rennwochenenden regelmäßig. Wir befürchteten daraufhin preismäßig das Schlimmste, dem war aber nicht so. Lecker Fisch und Meeresfrüchte zu zivilen Preisen und lecker.

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Wer also in der Ecke ist, der Laden lohnt sich. Es gibt ein wenig was zum gucken, lecker Essen und im Sommer mit einer riesigen Terrasse mit Meerblick direkt am Strand. Dafür war es jetzt ein wenig zu frisch und es war auch eher ein wenig weihnachtlich.

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Nach dem üppigen Mahl ging es dann weiter nach Cacao-Beach, wir wir im ansässigen Best Western unser Zimmer bezogen. Endlich wieder ein sauberes Zimmer – wo stellen wir uns das vor. Dort noch ein wenig im Internet gesurft und früh eingeschlafen, die Zeitumstellung forderte nun doch noch ihren Tribut. Und am dritten Tag soll es zur NASA gehen.

NASA Kennedy Space Center

Heute sollte es zur NASA gehen. Da freuten wir uns riesig drauf, da wir das bei unserer letzten Florida-Tour nicht geschafft haben. Da für den frühen Nachmittag Regenschauer angesagt waren, beschlossen wir ein ausgiebiges Frühstück ausfallen zu lassen und kurz im Hotel zu essen.

Nunja, das übliche Continental Breakfast war dann halt so wie immer. Kaffee aus dem Styropor-Becher mit kultigem Umrührstrohalm – der mit ein wenig Fantasie auch Kaffee war und Marmeladentoast. Immerhin gab es „Burger“ – welche aber auch irgendwie nach Pappe schmeckten.

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Nach diesem üppigen Mahl schnell die Koffer ins Auto geschmissen und ab Richtung Kennedy Space Center.

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Wir hatten bereits per Internet unsere Eintrittskarten von zu Hause aus gekauft, so das wir die recht langen Schlangen an den Kassen links liegen lassen konnten und direkt zum Eingang durchgehen. Vor dem Eingang steht noch diese Wall mit dem NASA-Sign:

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Auf dem NASA-Gelände haben wir uns dann erst mal alles in Ruhe angesehen. Verschiedene Ausstellungen und Vorführungen dort sind sehr interessant gemacht. Ins Auge fällt direkt am Anfang natürlich der Raketenpark, natürlich passend mit Weihnachtsbaum:

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In den Ausstellungen gab es viele nette Dinge zu sehen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Nett das ganze mal im 1:1 Modell oder im Original zu sehen, wie z.B. einer der ersten Satelliten:

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Das IMAX-Kino dort ist auch sehr zu empfehlen. Diese Kinos kannte ich schon, die paaren das da noch mit 3D-Filmen – sehr fein – da wirkt die Riesenleinwand des IMAX noch gigantischer.

In unserem Paket hatten wir auch die Ramp-Tour mit gebucht. Nach einem Mittagsimbiss ging es also zu dem Center wo die Bustouren starten.

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Von dort ging es dann mit dem Bus über das weite Gelände des KSC zur Ramp 39A, von wo aus die Space-Shuttles gestartet sind. Nett war, das man den Bus an der Ramp auch an verschiedenen Stellen verlassen konnte. Beeindruckend war die Weite des Geländes… diese vielen Kilometer die man da zurück legt.

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Auf einmal war aber das ganze Raketen-, Raum-, Technik-Thema vergessen als ein Weißkopfadler sich auf einem der Strommasten niederließ. Leider war das recht weit weg und das Foto ist eigentlich gruselig schlecht aber ich habe mich riesig über den Anblick gefreut, da müsst Ihr jetzt durch.

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Weiter ging es dann zur Unterseite der Startrampe, wo man dann den „Feuerbunker“ aus nächster Nähe bewundern konnte. Unglaublich wenn man bedenkt, welches Inferno sich bei einem Start an dieser Stelle abspielt.

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Von dort aus ging es dann zum Hangar, wo eine der Saturn V Rakete ausgestellt ist. Zu diesem Zeitpunkt kamen dann auch die angekündigten Regenfälle und wir beschlossen unseren Weg nach St. Augustine anzutreten, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen wollten.

Dort angekommen sind wir schon mal durch ein paar Wohnviertel gefahren, um die verschiedenen Weihnachtsbeleuchtungen zu bestaunen. Alle Klischees wurden hier voll erfüllt, Du meine Güte.

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Im Hotel angekommen haben wir nur kurz die Koffer aufs Zimmer geworfen und sind zum örtlichen Outback-Steakhaus gefahren, ein klein wenig Rind vernichten und danach müde ins Bett gefallen.

Weihnachten in St. Augustine

Nach einer geruhsamen Nacht sind wir gegen 8 Uhr wach geworden. Melanie wunderte sich erst mal über die beiden Schoko-Ostereier auf dem Tisch. Diese habe ich von unserem Zimmernachbarn Paul am Vorabend erhalten. Ich traf diesen draußen vor der Tür, bei der Gutenacht-Zigarette. Paul war leicht beschwipst und hatte Spaß. Als er hörte, das ich aus Deutschland komme wollte er mir unbedingt was schenken. Naja, er öffnete seinen Wagen und holte eben diese zwei Ostereier raus… vielleicht hatte er auch schon ein wenig mehr getrunken. *g* Sonst war es aber ein netter älterer Herr aus Ohio, der seine Rentnerweihnachten lieber in Florida verbrachte – nun, wer kann es ihm verdenken.

Pünktlich um 9 Uhr kam dann das Frühstück auf das Zimmer – das war in dem Hotel Standard – serviert von einer etwa 70-jährigen Dame, im Weihnachtsmann-Dress mit Mütze. Nein – ich habe da kein Foto von! Sehr netter Service war es trotzdem, wobei das Essen auch nicht besser war wie sonst in den Hotels. Wenigstens war es weihnachtlich geschmückt:

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Nach dem Frühstück sind wir dann erst mal zum Strand, welcher ja direkt von unserem Hotel aus über einen kurzen Weg durch die Dünen zu erreichen war. Ist schon nett, Weihnachten am Strand – das hat was.

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Interessant war, alle Spaziergänger dort wünschten sich „Happy Xmas“ wenn sie aneinander vorbei gingen… bei uns wärst Du vermutlich als „Schwätzer“ vom Strand verwiesen worden. Zum Abschluss unseres Spaziergangs gab es dann noch ein Selbstportrait mit dem Apfel – so was ist im Moment ja modern. Nur, ich finde das schöner als die üblichen Bilder mit dem Badezimmer im Hintergrund:

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Danach ging es dann Richtung Historic District in St. Augustine. Ungewöhnlich war – am 25.12. hat wirklich alles geschlossen, alle Geschäfte, viele Restaurants (wie wir später noch merken sollten) – alles zu. Es ist schon sehr gewöhnungsbedürftig wenn selbst an den großen Shopping-Malls Ruhe ist. Auf dem Weg in die Stadt kamen wir dann an der St. Augustine Alligator Farm vorbei – und diese hatte geöffnet. Also, schnell einen U-Turn hingelegt und rein da.

Man kann sich dort Unmengen an Krokodilen und Alligatoren aus der ganzen Welt anschauen.

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Natürlich gibt es auch die übliche Füttershow – immer verbunden mit der „Angst“ um den Pfleger… *gnihihi*

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Wir verbrachten ein paar nette Stunden in der Farm, welche übrigens von einem Klettergarten überspannt ist. Für die, die es mögen muss es bestimmt spannend sein über diese Kroko-Gehege in den Bäumen zu klettern.

Weiter ging es nun in die Altstadt von St. Augustine – welche einfach nur schön ist. Viele alte Gebäude, kleine Gassen und Kaffees – irgendwie nicht amerikatypisch.

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Das war nun unser zweiter Besuch in der Stadt… und es wird nicht der Letzte gewesen sein.

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Gegen Abend machten wir uns nochmal auf den Weg. Zum einem wollten wir noch ein wenig durch die Wohnviertel fahren – Weihnachtsbeleuchtungen fotografieren. Und dabei fanden wir es, das Haus vom Heimwerkerkönig Tim Taylor. Als wir das sahen schauten wie uns an und sagen beide „Hör mal wer da hämmert“ *lach*.

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Aber auch in der Altstadt sah es ähnlich aus:

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Und hier noch der zentrale Platz, vor der Kathedrale:

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Nun bekamen wir dann doch Hunger. Also, gehen wir was Essen. *puh* So schwierig war das in dem Land noch nie. Erstmal in der Altstadt zu einem spanischen Restaurant – prima – Wartezeit 3 Stunden. Hier wird das nichts, entschlossen wir. Also mal ein paar Adressen von Restauraunts abgeklappert, welche wir und notiert hatten. Tja, Pech – die hatten alle geschlossen. Wir überlegten uns schon, ein paar Microwellenburger an der Tanke zu kaufen (ja, die hatten offen) – als uns noch ein Tipp vom Hotel einfiel. Und siehe da, das Restaurant hatte geöffnet und keine Wartezeit. Und das Essen war auch prima – extra eine Weihnachtskarte mit ausgefallenen Sachen.

Als wir dann zurück zum Hotel kamen war es auch spät, also direkt in die Falle – und nein – diese Nacht gab es keine Ostereier von Paul!

St. Augustine – Gainesville – Tampa

Am fünften Tag des Urlaubs ging es wieder auf die Straße. Diesmal verzichteten wir morgens auf das tolle Hotelfrühstück und kehrten lieber ein mal mehr bei Dennys ein um uns für die kommenden Tag zu stärken. Danach ging es dann Westbound Richtung Gainesville. Das ganze bei zunehmend schlechtem Wetter. Irgendwann regnete es dann wie aus Kübeln. Weiter westwärts wurde es dann aber wieder besser, naja, zumindest war es trocken.

In Gainesville angekommen fuhren wir direkt zur Universität von Florida um den Butterfly-Rainforest zu besuchen. Wir hatten davon schon in vielen Reiseberichten gelesen und wollten uns das nun selber mal anschauen.

Von außen wirkt der Regenwald eher wie ein riesiger Vogelkäfig… was er im Grunde genommen ja auch ist:

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Schon nett, wenn sich die Schmetterlinge so auf einen niederlassen.