Zuletzt aktualisiert am 15. November 2016 um 17:13

Die Cloud, also die Datenwolke im Netz, bietet auch auf Reisen einige praktische Einsatzmöglichkeiten. Fanatische Datenschützer werden wohl ob dieses Artikels die Hände über den Kopf zusammen schlagen, hyperventilieren und dann langsam weinend zusammen brechen. Tja, da müsst ihr durch.

Reiseunterlagen in der Cloud zu sichern hat aber den wunderbaren Vorteil, das ich von jedem Rechner auf der Welt im Notfall an die Dateien komme. Und im Fall der Fälle, kann das wirklich die Rettung sein. So hatten wir letztes Jahr unser Tickets ,für die gebuchte Zugfahrt von Durango nach Silverton zu Hause über das Netz gebucht. Ich hatte sie auch artig ausgedruckt… und dann zu Hause liegen gelassen. Das war aber dann kein Problem. Einfach am Ticketschalter die in der Cloud gesicherte Reservierung auf dem iPhone gezeigt und schon hat man uns vor Ort neue Tickets ausgedruckt.

Welche Unterlagen sollte man speichern?

Folgende Unterlagen und Dokumente habe ich gescannt und seit Jahren dauerhaft in der Cloud liegen.

  • Reisepässe
  • Personalausweis
  • Auslandskrankenversicherung
  • Führerscheine

Diese Scanns ersetzen natürlich nicht die originalen Dokumente bei Verlust, das sollte klar sein. Trotzdem hat man mit den Dateien noch die Möglichkeit sich zu identifizieren.

Und bei der Reiseplanung landen dann, für den kommenden Urlaub, die folgenden Dokumente in der Cloud:

  • Mietwagen- oder Wohnmobilreservierung
  • Hotelreservierungen
  • Reservierung von Campgrounds
  • Flugreservierung
  • gekaufte Onlinetickets

Dazu kommt dann natürlich noch unsere Excel-Tabelle mit der Routenplanung.

Welchen Cloud Dienst nutzen?

Welche Cloud bzw. welchen Dienstanbieter man dazu nutzt ist eigentlich egal. Man sollte nur darauf achten, das man die Dateien auch von seinen eigenen mobilen Geräten und ggf. auch von Fremdrechnern aufrufen kann. Ob man jetzt die MS-Cloud, T-Cloud nutzt oder die iCloud ist eigentlich egal. Wir selber nutzen dafür den Dienst von Dropbox.

Zur Steigerung der Sicherheit kann man die Dateien oder Verzeichnisse auch zusätzlich verschlüsseln – bei Dropbox ist das über zusätzliche Programme auf genutzten Geräten realisierbar. Dabei ist dann aber der Zugriff von dritten Rechnern ggf. nicht mehr möglich. Wenn euch neben euren Unterlagen auch die Hardware im Urlaub abhanden kommt, dann kommt ihr nicht einfach „eben so“ wieder an eure Daten. Eine kleine zusätzliche Sicherheit könnt ihr noch erreichen, wenn ihr die persönlichen Dokumente in einer passwortgeschützten ZIP Datei komprimiert. Das Kennword zum entpacken solltet ihr dann aber im Kopf haben.

Sicherheitstipp: Solltet ihr z.B. die Dropbox nutzen, dann deaktiviert für das Verzeichnis, in dem die Unterlagen liegen, die Synchronisierung mit euren Rechner. Denn wenn euch der Rechner auf Reisen abhanden kommt, dann liegen die Daten dort auch lokal auf der Festplatte, wenn die Synchronisierung aktiv ist!

Alternativen zur Cloud

Wenn man keinen Cloud Dienstleister nutzt oder nutzen möchte, dann kann man die Dateien auch auf seinen eigenen Webspace legen. Einfach ein Verzeichnis anlegen und dort die Dateien ablegen. Das Verzeichnis sollte dann aber per htaccess-Kennwort gesichert sein und die Daten idealerweise zusätzlich verschlüsselt sein oder mindestens über eine ZIP-Datei zusätzlich mit einem weiteren Password geschützt werden.

Eine andere Möglichkeit ist es, die Daten lokal auf dem Notebook, Tablett oder dem Smartphone zu speichern. Auch dort sollten die Daten verschlüsselt abgelegt werden. Das Gleiche gilt, wenn man die Dateien einfach auf einen USB-Stick speichert und diesen mit auf Reisen kommt.

Fazit

Wir nutzen diese Möglichkeit bereits seit vielen Jahren. Wirklich gebraucht haben wie diese aber erst einmal, bei den oben erwähnten Zugtickets. Trotzdem gibt es uns auf Reisen ein gutes Gefühl, das wir im Fall der Fälle nicht ganz blank dastehen.

Wie macht ihr das? Nutzt ihr auch eine der beschriebenen Möglichkeiten? Ober habt ihr noch weitere Tipps? Dann einfach einen Kommentar hinterlassen!

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Wir sind es, Melanie und Thomas. Zwei Reisesüchtige in den besten Jahren, wie man das neuerdings so sagt, also das mit den Jahren. Wenn wir mal nicht reisen, verdienen wir unser Geld zum Reisen und fotografieren uns an den Wochenenden durch die nähere Umgebung. Dabei lieben wir Zoos oder andere Sehenswürdigkeiten rund um unseren schönen, geliebten Ruhrpott.

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