Ruhr zu Ruhr Radweg

Radeln im bergischen Land – Ruhr zu Ruhr Radweg

Kategorie: E-Bike Blog, NRW

Veröffentlicht: 3. Oktober 2020

Aktualisiert: 23. Oktober 2020

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Autor: Thomas Jansen

Der Ruhr zu Ruhr Radweg führt von Hattingen über Sprockhövel, Schee, Silschede, Wengern nach Witten durch die nördlichen Ausläufer des bergischen Landes. Um die Rundfahrt komplett zu machen, ging es dann über den Ruhrtalradweg zurück nach Hattingen. Eine schöne Tour, mit besserem Wetter als erwartet. Erst zum Ende bin ich ein wenig nass geworden.

Ruhr zu Ruhr Radweg – Über Bahntrassen durch das bergische Land

Ruhr zu Ruhr RadwegDer Ruhr zu Ruhr Radweg führt zum größten Teil über ehemalige Bahntrassen. Lediglich das Teilstück zwischen Silschede und Albringhausen ist noch nicht fertiggestellt. Hier ging es ein Stück über das Straßennetz, wo aber nicht viel Verkehr herrschte. Außerdem ging es dort größtenteils bergab, es war somit flott erledigt.

Der ganze Weg ist unterwegs wunderbar ausgeschildert, mit dem Logo des Radweges. Somit war eine Orientierung kein Problem. Von Witten aus zurück ging es dann über den Ruhrtalradweg.

Abschnitt 1 – Kohlenbahn bis Schee

Los ging es auf dem Parkplatz an des Turn und Sportverein Hattingen. Von dort aus waren es nur ein paar Meter bis zu Auffahrt auf die Kohlenbahn, welche den ersten Abschnitt des Ruhr zu Ruhr Radweges bildet. Der erste Höhepunkt war dann direkt der Schulenbergtunnel, durch den früher die Kohlenzüge gefahren sind und heute der Radweg.

Weiter ging es bis Schee, ein Ortsteil von Sprockhövel. Dabei ging es konsequent bergauf, den ganzen Abschnitt über 14 Kilometer lang. Ich bin diesen Abschnitt trotzdem konsequent im Eco-Modus meines Pedelecs gefahren. Es soll schon ein wenig Sport sein. Unterwegs habe ich auch versucht, die Unterstützung des Motors komplett abzuschalten. Aber da rächt sich dann das Gewicht des Bikes. Ohne Motor wird es arg anstrengend. Es ist ja nicht nur das Gewicht des Rades, ich selber bin ja auch kein Leichtgewicht. Mit dem Eco-Modus, welcher nur zu 25% die Kraft des Fahrers verstärkt, wird das Zusatzgewicht des Rades ausgeglichen und es kommt nicht das Gefühl auf, man würde den Berg hochgeschoben.

Die Kohlebahn auf diesem Abschnitt hat einen sehr gut gepflegten Sand-/Kies-Belag, der angenehm zu fahren war.

Auffahrt auf die Kohlenbahn

Auffahrt auf die Kohlenbahn

Einfahrt zum Schulenbergtunnel

Einfahrt zum Schulenbergtunnel

Schulenbergtunnel - Blick zurück

Schulenbergtunnel – Blick zurück

Schulenbergtunnel

Schulenbergtunnel

Kohlenbahn Brücke

Kohlenbahn Brücke

Kohlenbahn - Aussicht und lustiger Stromkasten

Kohlenbahn – Aussicht und lustiger Stromkasten

Kohlenbahn Aussicht

Kohlenbahn Aussicht

Abschnitt 2 – Kohlenbahn bis Silschede

In Schee verzweigt sich die Kohlenbahn. Geradeaus weiter führt die Bahn dann bis Wuppertal, das steht auch noch auf der Todo-Liste. Ich bin aber links abgebogen auf den Abschnitt, welcher bis Silschede führt.

Auch dieser Streckenabschnitt hat einen Sand-/Kies-Untergrund, welcher in einem guten Zustand ist. Hier stand dann auch irgendwann das erste Dampf-Päusschen an. Es ging auch nicht  mehr streng bergauf. Nach einer Steigung am Anfang wurde es dann flacher und zum Ende ging es so langsam wieder bergab.

Pause an der Kohlenbahn

Pause an der Kohlenbahn

Kohlenbahn Aussicht

Kohlenbahn Aussicht

Abschnitt 3 – Silschede bis Albringhausen

In Silschede endet der Bahntrassen-Radweg der Kohlenbahn. Bis Albringhausen geht es nun über kleinere Landstraßen. Diese waren sehr gut zu fahren, es war heute kaum Verkehr. Zudem waren die meisten Abschnitte auf 50 oder 70 km/h begrenzt.

Blick über die Felder vor Albringhausen

Blick über die Felder vor Albringhausen

Abschnitt 4 – Ebschetalbahn bis Wengern

Hinter dem hübschen Örtchen Albringhausen geht es dann auf die Bahntrasse der Elbeschetalbal. Diese ist mit einer wunderbaren Asphaltdecke ausgestattet und geht, in dieser Richtung, fast komplett bergab. Hier war dann relaxen auf dem Rad angesagt.

Start der Elbschetalbahn

Start der Elbschetalbahn

Bahntrassenradeln auf der Elbschetalbahn

Bahntrassenradeln auf der Elbschetalbahn

Blick auf Wengern vom Viadukt

Blick auf Wengern vom Viadukt

Viadukt in Wengern

Viadukt in Wengern

Abschnitt 6 – Ruhrtalradweg bis Hattingen

Am Ende der Elbschetalbahn geht es dann einen steilen Weg runter, am Ende durch einen Tunnel, auf die Bahntrasse in Witten. Diese ist Teil des Ruhrtalradweges und führt an der Zeche Nachtigall vorbei bis zur Ruhrtalfähre. Von dort ging es dann immer weiter der Ruhr entlang, bis nach Hattingen. Unterwegs habe ich noch eine kleine Pause am Kemnader See gemacht.

Kurz vor Ende der Tour, auf den letzten 3 Kilometern, kam dann auch der angesagte Regen. So bin ich auf dem letzten Stück noch ein wenig nass geworden. Aber egal, ich hatte früher und mit mehr Regen gerechnet.

Tunnel zur Bahntrasse in Witten

Tunnel zur Bahntrasse in Witten

Bahntrasse in Witten

Bahntrasse in Witten

Aussicht auf die Ruhrwiesen

Aussicht auf die Ruhrwiesen

Bahntrasse in Witten

Bahntrasse in Witten

Bergbau auch am Kemnader See

Bergbau auch am Kemnader See

Kemnader See

Kemnader See

Blick zur Burg Blankenstein

Blick zur Burg Blankenstein

Steinkohle Erbstollen Sanct Mathias 2

Steinkohle Erbstollen Sanct Mathias 2

Ruhrwehr in Hattingen

Ruhrwehr in Hattingen

Fazit – eine tolle Runde auf dem Ruhr zu Ruhr Radweg

Nach knapp 3,5 Stunden inklusive Pausen und rund 57 Kilometern war ich  wieder am Startpunkt der Tour. Nass, glücklich und zufrieden. Das war wirklich eine tolle Runde. Den Radweg kann ich wirklich empfehlen. Berge, Fluss, Felder, kleine Orte, eine Zeche, Wälder, eine Fährfahrt, wirklich sehr abwechslungsreich. Die Runde bin ich nicht zum letzten Mal gefahren, das hat Spaß gemacht.

Tourkarte und Daten

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Oben rechts, über der Karte, findet Ihr einen Button, wo Ihr Euch die Daten im GPS- oder im KML-Format runterladen könnt.

Tourdaten

Dauer: ca. 3,5 Stunden

Länge: 56,8 Kilometer

Höhenunterschied: 450 Meter

Untergrund: Sand-/Kieswege und Asphalt

Link zur Tour bei Komoot zum nachfahren: Ruhr zu Ruhr Runde

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