Schnell durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen

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Schnell durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen

Wir sind gerade aus den USA zurück und haben bei den Sicherheitskontrollen an den Flughäfen wieder einige lustige Dinge beobachten dürfen. Ok, wir Vielreisenden und Oftflieger gehen routinierter mit der Sicherheitskontrolle um als Menschen, die vielleicht alle 3 Jahre mal in Urlaub fliegen. Daher möchten wir gerne ein paar Tipps geben, wie wir selber versuchen schnell und ohne Stress durch die Sicherheitskontrolle zu kommen.

Beim Betreten des Sicherheitsbereiches

Sobald man zur Sicherheitskontrolle geht, verlässt der Passagier den öffentlichen Bereich des Flughafens. Dabei wird kontrolliert, ob er dazu berechtigt ist diesen Bereich zu betreten. Dies geschieht mit der Kontrolle der Bordkarte. Daher ist es erstaunlich, wie viele Menschen dann, an dieser Stelle, ihre Bordkarte in den endlosen Weiten ihres Handgepäcks suchen. 

In einigen Ländern reicht aber nicht die Bordkarte, es wird zusätzlich der Pass des Reisenden kontrolliert. In den USA wird man dazu einzeln von den Beamten der TSA heran gewunken. Vor dem Winken hin zu gehen ist übrigens eine schlechte Idee. Da ist ein Rüffel garantiert.

In der Sicherheitskontrolle

Verwirrend ist sicherlich, dass auf jedem Airport, in jedem Land, leicht unterschiedliche Vorschriften gelten. Mal dürfen die Schuhe anbleiben, mal müssen sie mit auf das Band zum Röntgengerät gelegt werde. Das Gleiche gilt für Armbanduhren, Schmuck, Gürtel – das ist an jedem Airport anders geregelt. Schaut doch einfach mal, ob da Schilder stehen, was am Körper bleiben darf und was nicht. Ein paar Dinge sind aber überall gleich:

  • Technische Geräte wie Tablets oder PCs müssen aus dem Handgepäck geholt werden und in einer der Schalen gelegt werden. Dabei sollten die nicht übereinander liegen. Daher ist es pfiffig, die Dinge nicht ganz weit unten im Handgepäck zu haben.
  • Technische Geräte sollten geladen sein. So kann im Zweifelsfall geprüft werden, ob sie wirklich funktionieren oder Attrappen sind. Bei leeren Akkus geht natürlich kein Gerät an, das kann zu Problemen führen.
  • Die Hosentaschen müssen leer sein.
  • Jacken, Westen müssen ausgezogen werden und in die Schalen gelegt werden.
  • Rucksäcke, Trolleys können meistens ohne Schale auf das Band gelegt werden. Bei Rucksäcken darauf achten, dass die Riemen sich nicht in der Technik verheddern.
  • Die Hosentaschen müssen leer sein.
  • Flüssigkeiten dürfen nur in Mengen bis 100ml mitgenommen werden. Diese müssen in verschließbaren und durchsichtigen Plastikbeuteln verpackt sein. Ausnahmen davon gibt es für Babynahrung (dann sollte aber auch ein Baby mitreisen) und Medikamente. Allerdings empfehlen wir, auch die Medikamente in Plastikbeutel zu packen. Bei uns motierte schon ein Nasenspray vom Medikament (in Düsseldorf) zur Bedrohung der Luftfahrt (in London). Erst nach dem Kauf einer Plastiktüte (für 2,50 britische Pfund) und einem Sprengstofftest durfte das Spray dann mit in den Flieger.
  • Auch die Flüssigkeiten, in den Plastikbeuteln, sollten oben im Handgepäck liegen um diese schnell an der Sicherheitskontrolle raus nehmen zu können.
  • Die Beutel mit den Flüssigkeiten müssen aus dem Handgepäck heraus genommen und in die Schalen gelegt werden.
  • Die Hosentaschen müssen leer sein.
  • Dinge wir Taschenmesser, Nagelpfeilen, Spielzeugpistolen uvm. haben im Handgepäck beim Fliegen nichts zu suchen.
  • Achso, die Hosentaschen müssen leer sein.

Die Hosentasche

Im Normalfall wird der Passagier von den Mitarbeitern der Sicherheitskontrolle mindestens einmal gefragt, ob denn die Hosentaschen leer sind. Vereinzelt wird die Frage auch mehrfach wiederholt. Nun ist es immer wieder erstaunlich, wie oft die Schleusen wild anfangen zu piepsen und sich allerlei Dinge in den Hosentaschen finden. Am Ende heißt das, zurück durch die Schleuse, die Sachen aus der Hosentasche in eine Schale legen und dann neu durch die Schleuse. Selbst dann piept es bei einigen Reisenden wieder, weil ganz erstaunlich, in der anderen Hosentasche auch noch Kleingeld zu finden ist. *seufz*

Kleiner Tipp von uns. Vor der Fahrt zum Airport die Hosentaschen zu Hause schon entrümpeln und dann die Jackentaschen nutzen. Die Jacke muss eh in die Schale an der Sicherheitskontrolle, da kann dann einfach alles in der Jacke bleiben. Das erspart eine Menge Sucherei in den tiefen Hosentaschen und den anderen Reisenden den Anblick des Inhaltes. Achso, und schneller geht es auch noch, für alle an der Sicherheitskontrolle.

Nach der Sicherheitskontrolle

Hinter der Sicherheitsschleuse bekommt der Passagier all seine Sachen über das Band wieder zurück. Die persönlichen Gegenstände können da weg genommen werden und in einem weiteren Bereich, ein Stück abseits, können in Ruhe alle Kleidungsstücke wieder angelegt werden. Dies muss nicht direkt am Band passieren. Ok, Schuhe wieder anziehen macht ja Sinn. Aber die 3 Goldkettchen, das Sakko, der Mantel darüber, der Gürtel – all das muss nicht am Band angezogen werden. Andere Reisende wollen ja auch gerne wieder an ihre Sachen.

Vereinzelt werden Gepäckstücke auch zur Seite genommen. Meist wollen die Sicherheitsbeamten dann einzelne Teile im Handgepäck genauer sehen. Oft sind das dann Flüssigkeiten, die im Gepäck gelassen wurden oder so Dinge wie Nagelfeile und Nagelschere. In anderen Fällen werden auch Sprengstofftests gemacht. Gerade unser Fotoequipment wurde schon oft speziell untersucht, halt der Rucksack mit vielen technischen Geräten und Kabeln.

Sollte Euer Gepäck so eine Behandlung bekommen, bleibt geduldig. Die Menschen an der Sicherheitskontrolle machen einfach nur ihren Job.

Fundstücke der TSA

Und das dieser Job nötig ist, könnt ihr Euch auf dem Instagram-Account der TSA ansehen. Die amerikanische Sicherheitsbehörde veröffentlicht dort regelmäßig Fotos von Dingen, die bei den Reisenden gefunden werden. 

Sehr oft werdet ihr dort Waffen finden. Hier in Europa ist das wohl eher die Ausnahme, in den USA leider tägliche Realität. Aber auch so manch witziges ist bei den Fundstücken dabei.

Wie sind Eure Erfahrungen an der Sicherheitskontrolle? Schon lustige oder ärgerliche Dinge erlebt? Dann schreibt uns doch einfach einen Kommentar.

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19 Kommentare

  1. Sabine 17. November 2016 um 18:27 Uhr - Antworten

    Ich hoffe so sehr, dass eure Tipps auch mal bei den richtigen Leuten ankommen. Ich habe eine Freundin, die beim Sicherheitscheck arbeitet, es ist unfassbar, was sie dort alles erlebt. Und wie viele Schilder und Tafeln muss man denn noch aufstellen bzgl. der Flüssigkeiten/Nagelscheren und Taschenmesser? „Das wusste ich nicht“ ist für mich weder Entschuldigung noch Rechtfertigung. Wenn ich mir unsicher bin, muss ich mich halt vorher informieren. Dazu gibt es massenweise Möglichkeiten – online wie auch offline. Am schlimmsten sind dann die unendlich langen Diskussionen mit dem Sicherheitspersonal, obwohl diese Reisenden eindeutig im Unrecht sind. Ich werde es nie verstehen….
    Klingt genervt? Ja, stimmt 🙂

    • Thomas Jansen 17. November 2016 um 20:33 Uhr - Antworten

      Hi Sabine,

      diese Diskussionen bringen auch gar nichts. Ich war selber einmal betroffen, weil man mir meinen Blasebalg weg nahm, den ich zum reinigen der Kamera immer dabei habe, mit dem Argument, der würde aussehen wie eine Handgranate. In dem Moment war ich ein wenig perplex, totmüde am frühen Morgen und vor der 2. Tasse Kaffee eh ungenießbar. Nur, was hat es gebracht? Nichts außer einer strunzdämlichen Diskussion. Daher sehe ich sowas nun immer mit Humor, bei mir wurde auch nie wieder was beanstandet. Und die Leute da machen einen Job, den ich nicht machen möchte. Wenn ich alleine an die ganzen hocharroganten Schlipsträger denke, die meinen sie könnten sich alles heraus nehmen, weil sie ja die Stützen der Wirtschaft sind. 😉

      LG Thomas

  2. Rainer 17. November 2016 um 19:34 Uhr - Antworten

    Servus,

    ja man erlebt so einiges bei der Sicherheitskontrolle. Was mich immer wieder wundert, wie überrascht so mancher Flugreisende ist, wenn ihm gesagt wird, dass er mit der Cola Flasche hier nicht durch kommt. Die anschließenden Diskussionen sind auch immer wieder der absolute Schenkelklopfer!

    Die Sache mit dem Pizzakarton finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich. Das habe ich schon öfters gebracht, gleiches gilt für Döner, McDonalds Tüte usw. Manchmal ist man halt knapp dran und das Essen im Flieger ist auch nicht immer der Renner. Als ich im September nach Chicago geflogen bin, saßen wir zwei Stunden im Flieger, weil was nicht funktioniert hatte. Auf wen waren alle neidisch als er seinen Pizzakarton vom Kuffler rausholte?

    Grüße aus MUC
    Rainer

    • Thomas Jansen 17. November 2016 um 20:34 Uhr - Antworten

      Hi Rainer,

      eine McDonalds Tüte habe ich in den USA auch schon mit in den Flieger genommen. Ich wäre aber nicht auf die Idee gekommen, das Essen vor der Security zu kaufen. 🙂

      LG Thomas

  3. Myriam 17. November 2016 um 21:04 Uhr - Antworten

    Hi,

    ja manche stellen sich wie die ersten Menschen bei der Sicherheitskontrolle an. Ich ziehe meistens an dem Tag wo ich fliege keine Kleidung an, die metallische Elemente hat, dann piept es nämlich beim durchlaufen nicht. Ich habe immer genügend Tüten dabei, um mal jemanden auszuhelfen und ich nehme so wenig wie möglich als Handgepäck mit. Ein Kumpel hatte mal einen Kompass im Handgepäck, da witterten die auch was gefährliches, weil es eine spitze Nadel hatte. Das schlimmste ist mir mal am Frankfurter Flughafen passiert. Dort wurde mein Netbook positiv auf Sprengstoff getestet – 3 Mal. Es kam schon die Bundespolizei, die uns bei Europol durchgecheckt hat. Dann wurde das Gerät gereinigt und der Chef kam und dann wurde es beim vierten Mal endlich negativ getestet. Da mein Freund bei der Polizei arbeitet und auch mein Netbook nutzt, gabs auch einen verständlichen Grund dafür. Zum Glück hatte er seinen Dienstausweis zufällig noch dabei. Ich sah das Flugzeug schon ohne uns abheben.

    In Moskau bin ich nachts mit meiner 1,5 l Flasche durch die Sicherheitskontrolle gekommen. Aber da wurde eh so gut wie gar nicht kontrolliert. Sind die bei den Transitflügen nicht so streng oder hatten die nachts um 3 Uhr einfach keine Lust? Keine Ahnung.

    • Thomas Jansen 18. November 2016 um 9:53 Uhr - Antworten

      Hi Miyriam,

      naja, die finden auch nicht immer alles. Schwiegervater ist mal mit einer großen Flasche im Handgepäck geflogen, mit uns zussammen. Er hatte sie vergessen raus zu nehmen. Aufgefallen ist es bei der dritten Sicherheitskontrollen an dem Tag, beim 2. Umsteigen. Soviel dazu. 😉 Sprengstofftests habe ich schon oft machen müssen, mit der Fotokamera. Bisher ging aber alles gut, es wurde natürlich nie was gefunden. Ein Beamter erzählte mir dabei mal, dass es immer ein wenig kniffelig wird, ein paar Tage nach Silvester. Da sind dann viele Tests positiv. 😉

      LG Thomas

  4. Marion 17. November 2016 um 21:44 Uhr - Antworten

    Bei Abflug vom Flughafen Klagenfurt sollte man sein Essen unbedingt vor dem Sicherheitscheck kaufen. Dahinter gibt es nichts mehr ?… Mein Fotorucksack wurde ebendort mehrfach bis ins kleinste Seitenfach kontrolliert. Interessanterweise immer nur dann, wenn wenig los war, trotz ewig gleichen Inhalt. Regelmäßig für Aufsehen sorgt auch mein Paar schön ältere Stiefeletten. In deren Sohlen muss Metall verarbeitet sein. Seit den ersten Ca. 5Flügen mit nervigem Gepiepse ziehe ich die immer aus und stelle sie aufs Band. Auf den diversen Flughäfen Europas hat das schon interessante Reaktionen hervorgerufen. Während sich die Security in TXL für die Mitarbeit bedankte, waren dem Personal in PMI meine Schuhe grundsätzlich suspekt und in CPH wurde ich fast genötigt, die Schuhe an zu lassen. Habe ich dann auch getan und oh Wunder, sie haben gepiepst… Insgesamt kann ich von gefühlt 1000 Flügen 1003 Storys empfehlen… Die längst verloren geglaubte Nagelfeile meiner Mutter, die natürlich im Röntgenbild ihrer Handtasche wiedergefunden wurde… Die Kontrollen bei den Flügen mit Haustier (Katze)… Und vieles, vieles mehr ?

    • Thomas Jansen 18. November 2016 um 9:54 Uhr - Antworten

      Moin Marion,

      ok, auf etwas kleineren Flughäfen ist das natürlich so eine Sache, mit dem Einkaufen nach der Sicherheitskontrolle.

      Flüge mit Tieren habe ich selber noch nicht gemacht, das stelle ich mir spannend vor.

      LG Thomas

  5. Krissie 18. November 2016 um 8:45 Uhr - Antworten

    Ich habe in Hannover in einer Sicherheitskontrolle einmal mitbekommen, dass eine ältere Dame mehrfach durch den Detektor gegangen ist, jedes Mal piepte das Ding, und wieder wurde sie gefragt, ob sie alles (Uhr, Schmuck usw.) abgenommen hätte. Das hatte sie mehrfach verneint, dann wurde sie zur „Durchsuchung“ mitgenommen, sie kam dann total aufgeregt zurück. Sie hatte einen Brustbeutel umgehängt, den sie partout nicht abnehmen wollte, was dann in der persönlichen Kontrolle natürlich zum Vorschein kam. Unbelehrbar. Whrscheinlich hatte sie ihr gesamtes Barvermögen da drin und hatte Angst, dass das im Durchleuchter verschwindet.

    Im vergangenen Mai hatten wir in Los Angeles mal eine andere Art der Kontrolle: Aus dem Handgepäck durfte nichts herausgenommen werden, also keine Kamera, kein Laptop, nichts, alles MUSSTE im Handgepäck bleiben. Das wurde durch die Durchleuchter geschoben, fertig. Ging ruckzuck. 🙂

    • Thomas Jansen 18. November 2016 um 9:56 Uhr - Antworten

      Hi Kriessie,

      das mit den E-Geräten hatte ich gerade in Atlanta. Laptop sollte ich raus nehmen. Als ich dann das iPad dazu legen wollte, sollte ich das wieder in den Rucksack packen. Vielleicht gibt es inzwischen neuere Geräte, die mit den Notebooks usw. kein Problem mehr haben.

      LG Thomas

  6. Marc 18. November 2016 um 9:19 Uhr - Antworten

    Oh Mann, über die Sicherheitskontrollen könnte ich Bücher schreiben.
    Das ist ein Grund, warum ich so ungern mit den Kindern fliege, weil das einfach nur Schikane ist und ich der Meinung bin, dass diese Kontrollen nix bringen.

    Erst letztens wieder den Kinderwagen komplett zerlegt, nur um zu sehen, dass er doch nicht durchpasst. Naja, egal. Dann wird er halt wieder zusammengebaut und an allem vorbeigeschoben. Dann kommt ein Mitarbeiter und „scannt“ das Ding mit diesem komischen Handscanner ab. Der Fiiieep natürlich die ganze Zeit, weil der Kinderwagen ja aus Metall ist. Das macht der Typ dann eine Weile und sagt irgendwann „ok“. (Was soll er auch machen?)
    Ich stehe währenddessen mit rutschender Hose da und warte, bis mich derselbe Typ auch abscannt, weil ich aus unerklärlichen Umständigen gepiiiiept habe (ich glaube ja, dass Ding piepst manchmal zufällig). Meine Frau muss derweil alle Sachen zusammenraffen und die Kinder davon abhalten im Dutyfree-Shop gegenüber die Süßigkeiten zu plündern.
    Wenn ich ganz viel Glück habe, dauert es sogar noch länger. Dann kommt die Kamera oder der Rechner zur Sprengstoffkontrolle.

    Hach ja … im Nachhinein kann ich darüber lachen 😀

    Viele Grüße
    Marc

    • Thomas Jansen 18. November 2016 um 9:59 Uhr - Antworten

      Moin Marc,

      mit Kindern würde ich das alles auch nicht mehr mit so viel Humor sehen, zumindest nicht im Moment der Kontrolle.

      Ich glaube übrigens schon, dass die Kontrollen was bringen. Schau Dir mal die Bilder der TSA an. Ohne Kontrollen wäre das alles mit in die Flieger gekommen. Auch ein bekannter, der bei der Sicherheit am Airport arbeitet, erzählt ab und zu, was da alles gefunden wird. Die Kinderwagen-Kontrolle bei Euch war natürlich ein Witz.

      Achso, ja, die Scanner piepen auch nach Zufallsprinzip bei Leuten, wo sie eigentlich nichts zum piepen finden.

      LG Thomas

  7. DieReiseEule 18. November 2016 um 10:04 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    ich musste in Deutschland auch schon häufiger die Bluse ablegen, wenn diese nicht geschlossen war (was wir Frauen eben manchmal machen – drunter ein Kurzarmshirt, drüber die offene Bluse).

    Und noch ein Tipp falls jemand einen Pacsafe-Rucksack hat: die kleine Beschreibung aufheben und in die Hosentasche oder Jackentasche stecken. Viele Sicherheitsleute kennen das moderne System, was vor dem Aufschlitzen des Rucksacks schützt, noch nicht und da die „Kabel“ im inneren verarbeite sind, sie man sie von außen nicht. Ich wurde mehrmals aufgefordert, meinen Rucksack zu leeren. Aber er war schon leer, leerer, am leersten. Ich habe dann beim ersten Mal lange erklärt, warum immer noch Kabel auf dem Röntgenbild sichtbar sind. Nun zeige ich immer die Beschreibung und dann komme ich auch durch die Kontrolle.
    Die Sicherheitsleute sind danach immer begeistert von dem System des Pacsafe und fragen oft, wo man den kriegt und wie teuer der ist, weil sie auch gerne so einen hätten 🙂

    Es grüßt
    DieReiseEule

    • Thomas Jansen 19. November 2016 um 10:56 Uhr - Antworten

      Moin,

      das mit dem Packsafe stelle ich mir wirklich spannend vor. Der Tipp, die Gebrauchsanleitung dabei zu haben, ist wirklich sehr gut. Das ist vermutlich der einzige Weg um das erklären zu können, besonders wenn noch die Sprachbarriere ins Spiel kommt.

      LG Thomas

  8. Patty 22. November 2016 um 22:30 Uhr - Antworten

    Das sind definitiv sehr hilfreiche Tipps. Es gibt nichts nervigeres als stundenlang an der Sicherheitskontrolle Warten zu müssen, besonders wenn man selbst noch von irgendwas betroffen ist und auch Angestellte warten muss. Ich gehe deshalb auch immer extrem zum Flughafen, sodass ich eine der ersten bin und die Menschenmassen umgehen kann 🙂

    Liebe Grüße 🙂

    • Thomas Jansen 23. November 2016 um 18:40 Uhr - Antworten

      Hi Patty,

      ich habe Deinen Kommentar gerade im Spamfilter gefunden. Kleiner Tipp, die Adresse des Blogs in das URL Feld eintragen und nicht in den Kommentartext und schon gar nicht mit html-Zeichen. Da schlagen viele Spamfilter Alarm. 😉

      Früh am Airport, das machen wir auch immer. Ich habe einfach keine Lust auf Stress bei einer Reise. Dann lieber noch in Ruhe im Gatebereich einen (teurer) Kaffee trinken.

      LG Thomas

  9. Tatiana 29. November 2016 um 11:50 Uhr - Antworten

    Nicht alle Länder haben die gleichen Vorschriften für Flüssigkeiten bzw. elektronische Geräte oder behandeln es ähnlich streng. Spontan fällt mir Brasilien ein, Geräte bleiben im Gepäck, Flüssigkeiten betreffen nur internationale Flüge. Das mit den Flüssigkeiten ist übrigens schon einige Zeit im Gespräch für eine Lockerung bzw. wird es an deutschen und vielen europäischen Airports nicht mehr so verfolgt wie bei der Einführung. Da galten zB Erfrischungstücher als Flüssigkeit. Und wer keine Tüte in der richtigen Größe und Ausführung dabei hatte, konnte alles wegwerfen, auch wenn die Größen stimmten.

    • Thomas Jansen 1. Dezember 2016 um 8:56 Uhr - Antworten

      Moin Tatiana,

      das die Sicherheitskontrolle in allen Airports der Länder anders abläuft ist ein Grund, weshalb sich viele Menschen dort zu hilflos anstellen. Ein Grund mehr, die Tafeln mit den Hinweisen zu lesen. Meistens hat man in den Warteschlangen auch genug Zeit dafür.

      LG Thomas

  10. Florian 18. März 2017 um 15:38 Uhr - Antworten

    Gute Zusammenfassung! Gerade wir jüngeren oder die Vielreisenden wissen ja schon immer wie das ganze läuft, aber gerade bei Leuten, die nicht so oft fliegen, ist das immer ziemlich verwirrend! Danke 🙂

    Bei mir gibt’s auch Reisetipps für entspannteres Reisen – http://www.leichterweg.de

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