Welche Kameraeinstellungen als Grundeinstellung wählen?

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  • Kamera Grundeinstellungen

Welche Kameraeinstellungen als Grundeinstellung wählen?

Die richtige Kameraeinstellung als Grundeinstellung an einer neuen Fotokamera zu finden kann ein aufwendiger Vorgang sein. Viele Begriffe sind einem erst mal unbekannt, genauso wie die Auswirkungen der Einstellung. Wir zeigen euch hier die Grundeinstellungen an unserer Sony Alpha 6000 und warum wir diese nutzen.

Diese Einstellungen lassen sich auf viele Systemkameras und Spiegelreflexkameras übertragen. Beachtet aber, diese Einstellungen sind für uns optimal. Für Eure Bedürfnisse können diese sehr wohl anders aussehen.

Grundsätzliche Kameraeinstellungen 

Bei den meisten Kameras gliedert sich das Einstellungsmenü in 6 Bereiche. Dabei können einzelne Funktionen durchaus in mehreren Einstellungsbereichen zu finden sein oder direkt bei der Aufnahme weiter verändert werden. Die abgebildeten Screenshots sind von unserer Sony Alpha 6000, einer wunderbaren Systemkamera.

  • Aufnahme Menü
  • Benutzer Menü
  • Drahtlos Menü
  • Applikations Menü
  • Wiedergabe Menü
  • Setup Menü

Die zum Fotografieren wichtigen Punkte findet Ihr im Aufnahme Menü. Auf die Punkte dieses Bereiches möchten wir nachfolgend detailliert eingehen. Wir beschränken uns dabei aber auf die wichtigsten Einstellungen, die für eine Grundeinstellung wichtig sind. Es gibt noch weitere, recht exotische Einstellungen, die wir aber überspringen werden. Dies würde sonst den Rahmen eines Beitrages für den Blog sprengen und es würde ein Buch werden. Ebenso gehen wir nur auf Einstellungen für Fotos ein. Es gibt noch einige Einstellungen für Videos – da fehlt uns aber einfach die Erfahrung um qualifiziert darüber schreiben zu können.

Kamera Grundeinstellungen

Aufnahme Menü 

In diesem Menü werden alle Einstellungen zum Format der Bilder und Videos vorgenommen. Wir gehen nachfolgend nur auf Einstellungen für die Aufnahme von Fotos ein. 

Bildergröße

Hier könnt Ihr wählen, wie große Eure Bilder gespeichert werden, Bei unser Sony bekommen wir folgende Werte zur Auswahl angezeigt.

  • 24 Megapixel
  • 12 Megapixel
  • 6 Megapixel  

Die Einstellung gilt nur für JPG-Dateien, bei RAW-Dateien ist diese Einstellung deaktiviert. Bei RAW werden die Bilder immer in der maximalen Größe gespeichert.

Die angezeigten Werte sind natürlich bei jeder Kamera anders, abhängig von der maximalen Pixelzahl.

Unsere Einstellung: Deaktiviert wegen RAW und wenn doch mal JPG, dann 24 Megapixel. Kleiner machen kann man die Fotos am Rechner immer noch, mit der maximalen Pixezahl hat man aber auf jeden Fall die optimale Qualität bei einem jpg-Bild. 

Seitenverhältnis

Die meisten Kameras bieten Fotos mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen an. Die Sensoren haben aber, fast immer, das Format 3:2. Wenn ihr nun ein anderes Format wählt, wird das auf den Sensor angepasst. Das bedeutet, manche Bereiche des Sensors werden nicht belichtet, bzw. die Informationen dort werden nicht gespeichert, die sind verloren.

Unsere Sony bietet z.B. folgende Auswahl:

  • 3:2 Format
  • 16:9 Format

Unsere Einstellung: Wir haben die Kamera immer im 3:2 Format eingestellt. Das ist auch das Format des Sensors. Eine 16:9 Aufnahme kann später in der Fotobearbeitung erstellt werden, man hat dafür dann aber mehr Bildinformationen zur Verfügung. 

Qualität

Viele moderne Kameras bieten inzwischen die Möglichkeit im RAW-Format zu speichern. RAW ist keine Abkürzung, es ist das englische Wort für „Roh“. Das bedeutet, die Kamera speichert die Lichtinformationen, welche der Sensor aufzeichnet, im Rohformat auf. Es werden keinerlei Korrekturen oder Entwicklungen vorgenommen. Dadurch sind die Dateien sehr groß und müssen (!) am Rechner erst zu einem Foto entwickelt werden. Das ist ein deutlicher Mehraufwand, der sich aber lohnt. Mehr Informationen, besonders zu RAW-Dateien bei Reiseaufnahmen, findet ihr in einem eigenen Artikel dazu.

Auswahl:

  • RAW
  • RAW+JPG
  • Fein (JPG)
  • Standard (JPG)

Unsere Einstellung: RAW – eigentlich immer. Wir nutzen nur sehr selten mal JPG Fein, wenn wir einen schnellen Schnappschuss direkt aus der Kamera brauchen.

Bildfolgemodus

Beim Bildfolgemodus gibt es verschiedene Möglichkeiten einzustellen, was eigentlich passiert, wenn man den Auslöser drückt. Soll nur ein einzelnes Bild gemacht werden, verschiedene Belichtungen auf einmal, Zeitversetzt ausgelöst werden oder eine Reihe von Serienbildern geschossen werden.

Auswahl:

  • Einzelaufnahme
  • Serienaufnahme LO, MID, HI
  • Selbstauslöser 2 und 10 Sekunden
  • Selstauslöser in 10 Sekunden mit 3 oder 5 Bilder
  • Serienreihe 
  • Einzelreihe
  • Weißabgleichreihe
  • DRO Reihe

Unsere Einstellung: Einzelaufnahme – es wird also pro Auslösen ein Bild gemacht.

Bei Tieraufnahmen, Flugzeugen am Airport oder anderen Dingen in Bewegung nehmen wir gerne die Serienaufnahme in LO oder MID. Dabei werden mehrere Bilder gemacht, so lange man den Auslöser drückt. Genauer gesagt bei LO 2,5, bei MID 6 und bei HI sagenhafte 11 Bilder pro Sekunde.

Den Selbstauslöser nutzen wir eigentlich nie.

Interessanter sind da schon die Einzel- und Serienreihen. Aus diesen Aufnahmen kann man später HDR oder DRI Aufnahmen in der Fotobearbeitung erstellen. Ihr könnt in den Einstellungen noch wählen wie viele Aufnahmen gemacht werden sollen, und wie groß die Belichtungsunterschiede zwischen den einzelnen Bildern sein sollen (in Blendenstufen). Bei der Einzelserie müsst Ihr dann den Auslöser manuell für jedes einzelne Bild der Serie drücken, bei der Serienreihe reicht ein Druck auf den Auslöser und die Kamera erzeugt automatisch die gewünschte Anzahl an Bilder.

Bei der Weißabgleichreihe wird eine Aufnahme gemacht und mit verschiedenen Weißabgleichwerten auf dem Chip gespeichert. Ebenso arbeitet die DRO Reihe. Es wird ein Foto aufgenommen dieses dann mit 3 bzw. 5 verschiedenen Belichtungsdaten gespeichert. Beide Funktionen haben wir noch nie benutzt. Den Weißabgleich kann ich später in der Fotobearbeitung verändern und anpassen. Und bei den Serien nutzen wir lieber die oben beschriebene Einzel- oder Serienreihe.

Blitzmodus

Diese Einstellungen beziehen sich auf den internen Blitz oder auf einen externen Blitz, wenn er von der Kamera unterstützt wird.

Da das Fotografieren mit Blitz mindestens einen eigenen Blogbeitrag wert ist, gehen wir hier nicht auf alle Einstellungen ein. Den internen Blitz nutzen wir eigentlich nie. Wenn wir ihn mal nutzen, dann als Aufhellblitz – und genau so ist er eingestellt. Keine Rote Augen Verminderung, kein Slow, kein Rear und schon gar  keine Blitzautomatik.

Fokusmodus

Auswahl:

  • AF-S Einzelbildmodus
  • AF-A Automatikmodus
  • AF-C Nachführmodus
  • DMF Direkt manuell
  • MF Manueller Fokus

Unsere Einstellung: Wechselnd

Die Einstellung ist abhängig vom Motiv. Bei ruhigen, unbewegten Dingen nehmen wir den AF-S Modus. Hier wird der Auslöser halb gedrückt und die Kamera speichert den Fokus bis zum Auslösen oder bis man den Auslöser wieder los lässt.

Bei bewegten Motiven stellen wir dann auf den AF-C Modus um. Hierbei fokussiert man auf das gewünschte Motiv. So lange man nun den Auslöser gedrückt hält, bleibt der Fokus auf dem gewünschten Motiv, auch wenn es sich bewegt. Die Kamera erkennt die Bewegung und passt den Fokus automatisch an.

Ganz selten nutzen wir auch mal den MF Modus, fokussieren also von Hand am Objektiv. Das machen wir aber nur in den extrem wenigen Situationen, wo der Autofokus der Kamera seinen Dienst verweigert. Dies kann schon mal in extrem dunklen Umgebungen der Fall sein, ist aber sehr selten.

Fokusfeld

Auswahl:

  • Breit
  • Feld
  • Mitte
  • Flexible Spot

Unsere Einstellung: Flexible Spot

Die Einstellung Breit ist eine Automatik, wo die Kamera sich die Fokuspunkte selber wählt. Das ist etwas, was wir gar nicht wollen. Wir wollen selber bestimmen auf welchen Objekt der Fokus sitzt. Feld ist eigentlich das Gleiche wie Breit, nur das man hier die Möglichkeit hat immerhin einen Bereich im Sucher auszuwählen, wo die Automatik ansetzt. Mitte nutzen wir sehr selten, weil meistens das Motiv der Wahl eben nicht in der Mitte des Bildes zu finden ist. Daher bietet der Flexible Spot für uns die besten Möglichkeiten. Hier kann man schnell über das Cursor Rad an der Kamera die Lage des Fokuspunktes im Bild bestimmen.

AF Hilfslicht

Mit dem AF-Hilfslicht wird die Fokussierung in dunklen Umgebungen durch einen roten Lichtstrahl unterstützt.

Auswahl:

  • Automatisch
  • Aus

Unsere Einstellung: Hier haben wir den Automatik Modus aktiv. Wenn die Kamera mit dem vorhandenen Licht zum Fokussieren nicht auskommt, wird automatisch das Hilfslicht aktiviert. Denkt nur dran, wenn ihr z.B. in einer Kirche fotografiert, dass das schnell von Anderen als störend empfunden wird. Schaltet dann das Hilfslicht aus.

 

Belichtungskorrektur

Mit der Belichtungskorrektur können Bilder gezielt über- und unterbelichtet werden.

Auswahl:

  • -5 bis +5 Blendenstufen

Unsere Einstellung: keine Feste

Für die Belichtungskorrektur gibt es nicht „die Eine“ Einstellung. Wie bei der Blende oder der Belichtungszeit ist diese Einstellung von der aktuellen Situation anhängig.

Bei hellen Bereichen im Bild nutzen wir gerne eine Korrektur von -0.3 bis -0.7 – in dunkleren Situationen 0 bis +0.3. 

Belichtungsstufe

Auswahl:

  • 0,5 EV
  • 0,3 EV

Unsere Einstellung: 0,3 EV

An dieser Stelle kann man einstellen, in welchen Schritten die Blende sich beim Verstellen verändert. Wir haben hier die Einstellung 0,3 gewählt um alle gängigen Blendenzahlen und Belichtungszeiten nutzen zu können.

ISO

Mit der ISO-Zahl bestimmt man die „Lichtempfindlichkeit“ des Sensors. Das ist nun bewusst in Anführungszeichen geschrieben. Eigentlich ändert man die Verarbeitung der Lichtinformationen am Sensor der Kamera. Das Resultat ist aber, dass man mit gleicher Blendenzahl und gleicher Belichtungszeit mehr Licht mit dem Sensor einfängt. Daher ist der Begriff Lichtempfindlichkeit, der noch aus der analogen Zeit kommt, auch nicht ganz verkehrt und er erklärt, was am Ende bei dem Prozess raus kommt.

Auswahl:

  • 100 – 25600

Die Wahl der ISO-Zahl ist von der aktuellen Situation abhängig. Hier kann man wieder keinen Wert als den Einen richtigen vorgeben. Kurz: Je weniger Licht, desto höher die ISO Zahl – dann aber auch mehr Rauschen im Bild.

Etwas ausführlicher haben wir das in einem Artikel über das Belichtungsdreieck beschrieben.

Unsere Einstellung: Wir nutzen meistens Auto-ISO an unseren Kameras. Dabei haben wir immer eine Obergrenze, einen maximalen ISO-Wert gesetzt. Dieser Wert ist abhängig vom Rauschverhalten des Sensors. Ab welchem Wert das Rauschen im Bild störend wird, müsst ihr mit jeder Kamera für Euch austesten. Bei unseren Kameras haben wir folgende Werte eingestellt:

  • Sony Alpha 6000: ISO 800 (in besonderen Situationen auch mal bis ISO 1600)
  • Sony Alpha 7 II: ISO 1600
  • Panasonic Lumix FZ1000: ISO 800
Messmodus

Mit dem Messmodus gebt ihr der Kamera vor, wo im Motiv die Belichtung gemessen wird, mit der dann die Belichtungswerte (Blende, Zeit, ISO) eingestellt werden.

Auswahl:

  • Multi
  • Mitte
  • Spot

Unsere Einstellung: meistens Mitte

Bei dieser Einstellung legt ihr fest, wie die Kamera die Belichtungseinstellungen misst. Bei der Einstellung Multi wird die Lichtmenge über die gesamte Bildfläche gemessen. Bei Mitte wird eine Fläche rund um die Mitte des Bildes gemessen. Die Lichtsituation an den Rändern des Bildes wird hierbei ignoriert. Bei der Einstellung Spot wird nur ein kleiner Punkt in der Mitte des Bildes gemessen. Diese Einstellung kann Sinn machen, wenn ihr z.B. ein helles Objekt in einer sonst dunklen Umgebung fotografieren wollt und die Belichtung perfekt auf das helle Motiv passen soll.

Weißabgleich

Der Weißabgleich bestimmt die Farbtemperatur des Bildes. Diese Farbtemperatur ist bei jeder Lichtquelle anders und muss entsprechend angepasst werden. Die modernen Kameras bekommen das aber meistens prima im Automatik-Modus hin.

Auswahl:

  • Automatisch
  • Tageslicht
  • Schatten
  • Bewölkt
  • Glühlampe
  • verschiedene Leuchtstoffröhren
  • Blitz
  • Unterwasser Auto
  • Manuelle Farbtemperatur

Unsere Einstellung: Automatik – immer

Der automatische Weißabgleich einer modernen Kamera arbeitet so gut, dass man sich als Einsteiger und normaler Fotograf nicht weiter um diese Einstellung kümmern muss. Selbst wenn die Kamera mal daneben liegen sollte und das Bild einen ungewollten Farbstich hat, so ist das in der Fotobearbeitung mit einem Klick korrigiert.

 

AF Verriegelung

Auswahl:

  • Aus
  • Ein (OK-Button)
  • Ein (Auslöseknopf)

Unsere Einstellung: Ein Auslöseknopf

Ihr stellt hier ein, wann die Kamera mit dem Nachführen beim Fokussieren starten soll. Bei Aus funktioniert die Nachführung gar nicht. Bei Ein habt ihr zwei Möglichkeiten, einmal die Aktivierung über den OK-Button auf der Rückseite der Kamera oder über den Auslöseknopf, wenn man diesen halb drückt. Wir haben die letztere Einstellung, wer will schon beim Fotografieren mit mehreren Knöpfen arbeiten?

Lächeln-/Gesichtserkennung

Moderne Fotokameras bieten häufig eine Lächeln-/Gesichtserkennung an. Für uns ist das nichts, aber es mag Fälle geben, wo das durchaus sinnvoll ist.

Auswahl:

  • Aus
  • Ein – registrierte Gesichter
  • Ein – Gesichter
  • Ein – Lächeln (verschiedene Stufen des Lächelns einstellbar).

Unsere Einstellung: Aus – aber sowas von

Ganz ehrlich? Wenn ich fotografiere, dann will ich bestimmen wann die Kamera auslöst und mich nicht auf irgendwelche Erkennungs-Systeme verlassen. Macht euch aber mal einen Spaß. Geht in den Zoo, stellt die Kamera auf Erkennung des Lächeln. Fokussiert dann mal auf Tierköpfe, drückt den Auslöser und wartet wann die Kamera auslöst. Es ist schon lustig, was die Kamera teilweise als Lächeln erkennt.

Bildstabilisator / Steady Shot

Einen Bildstabilisator findet man heute bei vielen Kameras. Selbst Smartphone-Kameras bieten diese Funktion inzwischen an. Dabei werden Verwackelungen beim Fotografieren, besonders bei längeren Belichtungszeiten, durch die Optik in der Kamera ausgeglichen.

Bei einigen Kameras liefert die Kamera selber diese Funktion, bei Spiegelreflex- oder Systemkameras ist der Bildstabilisator auch oft nur in den (teurer) Objektiven zu finden.

Auswahl:

  • Ein 
  • Aus

Unsere Einstellung: Standard An – auf Stativ Aus

Als wir die Sony neu hatten, haben wir verzweifelt die Einstellung gesucht um den Bildstabilisator an den Objektiven zu deaktivieren. Hier findet Ihr ihn – es heißt einfach Steady Shot – Logisch oder? 

Wichtig: Wenn ihr vom Stativ fotografiert, schaltet den Bildstabilisator aus. Die Objektive versuchen auch auf dem Stativ sonst Bewegungen auszugleichen, die gar nicht da sind – das wiederum führt dann zu unscharfen Bildern.

Farbraum

Der Farbraum regelt die vorhandenen Farben im Bild. Meistens gibt es dafür zwei Modis zur Auswahl:

Auswahl:

  • sRGB
  • AdobeRGB

Unsere Einstellung: sRGB

Über das Thema Farbräume könnte man ganze Bücher schreiben – und keiner würde es verstehen. Einfach gesagt sRGB reicht für den normalen Anwender völlig aus. AdobeRGB bietet mehr Möglichkeiten und einen größeren Farbraum, der für professionelle Entwicklungen und Arbeiten benötigt wird.

Weitere Menüs

Das waren jetzt die wichtigsten Grundeinstellungen, die man kennen sollte, um vernünftige Bilder zu machen. Die Sony Alpha 6000 bietet noch weitere Menüs an, welche ihr so oder ähnlich auch bei anderen Kameras findet werden.

  • Benutzer Menü: Hier findet ihr alle Einstellungen, welche euch als Benutzer das Arbeiten mit der Kamera erleichtern können. Ihr könnt z.B. für das manuelle Fokussieren Bildausschnitte vergrößert anzeigen lassen, Kanten farblich markieren, Flächen im Fokusbereich mit einem Zebramuster kennzeichnen lassen. Ihr könnt im Sucher ein Raster anzeigen lassen. Überhaupt könnt ihr auswählen, welche Anzeigen auf dem Bildschirm oder im Sucher zu sehen sind. Ihr könnt Tastenbelegungen verändern und vieles mehr. All diese Einstellungen können das Arbeiten stark vereinfachen – aber keine der Einstellungen hat eine direkte Auswirkung auf die aufgenommenen Fotos.
  • Drahtlos Menü: Bei der Sony können hier Einstellungen zum WLAN gemacht werden und Verbindungen zu anderen Geräten hergestellt werden.
  • Applikations Menü: In diesem Menü könnt ihr Applikationen auf der Kamera installieren, starten oder auch wieder löschen.
  • Wiedergabe Menü: Alle Einstellungen zur Wiedergabe der Bild in der Kamera.
  • Setup Menü: Hier werden technische Grundeinstellungen vorgenommen. Datum/Uhrzeit, Töne, Helligkeit des Suchers oder des Displays, Speicherkarte formatieren usw.

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Weitere Lesetipps

Das waren unsere Tipps zur Grundeinstellung einer Fotokamera. Natürlich sind diese sehr individuell. Jeder hat andere Vorlieben, eine andere Technik beim Fotografieren und andere Ideen.

Daher sollten die beschriebenen Einstellungen nur als Anregung dienen. Spielt selber mal mit den Einstellungen rum, probiert verschiedene Varianten aus. Dies kann nicht nur sehr viel Spaß machen, es können dabei auch sehr unerwartete Ergebnisse zustande kommen.

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2 Kommentare

  1. Peter Jürns 19. Juli 2017 um 23:13 Uhr - Antworten

    Hallo Melani hallo Thomas
    Habe mir vor einer Woche die Sony Alfa 6000 gekauft (ersatz für meine Kompaktkamera) wollte eigentlich nur was über die Einstellungen wissen und bin dadurch auf Euren Block gestoßen. Eure Beiträge sind wirklich gut und haben mich dazu gebracht mich noch mehr mit der Photographie zu beschäftigen. Ich freue mich schon auf unseren Urlaub wo ich die Sony mal richtig einsetzen kann. (Kreuzfahrt Hamburg- Kanada-NY)
    Eure Ratschläge haben mir schon weiter geholfen. Nach dem Urlaub werde ich mich mal mit der Bildbearbeitung und RAW Aufnahmen beschäftigen.
    Wie ich die Aufnahmen mache weiß ich noch nicht. Besten Dank nochmal und weiter so.
    Grüße aus Grevenbroich
    Peter

    • Thomas Jansen 20. Juli 2017 um 8:24 Uhr - Antworten

      Hi Peter,

      dann mal viel Spaß mit der neuen Kamera und viele tolle Fotos. Kreuzfahrten sind nicht unser Ding, ich denke aber, dass Du dort eine Menge schöner Fotomotive finden wirst. Einfach drauf los fotografieren und Spaß dabei haben.

      LG Thomas

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