---Sony Alpha 6300 – Tipps, Tricks, Einstellungen
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Sony Alpha 6300 – Tipps, Tricks, Einstellungen

Von |2018-11-26T17:03:18+00:0014.07.2018|Fotografie Tipps|8 Kommentare

Zuletzt aktualisiert am 26. November 2018 um 17:03

Die Sony Alpha 6300 ist neu in unserem Fotorucksack. Die kleine spiegellose Systemkamera ersetzt bei uns die gute alte Alpha 6000.

Eine neue Kamera ist ja immer spannend. Neue Einstellungen wollen getestet werden, die ersten Fotos geschossen, mit verschiedenen Einstellungsvarianten rum gespielt.

Das haben wir in den letzten Tagen, mit der Alpha 6300 ausgiebig gemacht. Und unsere Einstellungen und Erfahrungen fassen wir in diesem Beitrag zusammen, als keine Sammlung mit Tipps und Tricks. Vielleicht könnt ihr die ein oder andere Einstellung bei Euch auch anwenden.

Die Sony Alpha 6300 hat gegenüber der Alpha 6000 einige neue Funktionen und ein deutlich besseres Rauschverhalten. Wer aber von der kleineren (älteren) Schwester umsteigt, wird sich schnell im Menü und mit der Bedienung zurecht finden.

 

 

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Tipps, Tricks und Einstellungen an der Sony Alpha 6300

Vorweg noch der Hinweis, dass alle gezeigten Einstellungen passend zu unseren Anforderungen an die Kamera sind. Vielleicht könnt ihr den ein oder anderen guten Tipp für Euch mitnehmen, vielleicht benötigt ihr aber auch ganz andere Einstellungen. Experimentiert als ruhig selber mal mit den verschiedenen Möglichkeiten rum.

Vorab erstmal ein paar allgemeine Einstellungen, die wir an unsere Art zu fotografieren angepasst haben.

SteadyShot – Bildstabilisator

Als erstes ein Tipp, den wir auch bei der Alpha 6000 schon gegeben haben. Den Menüpunkt für den Bildstabilisator suchen Einsteiger bei Sony-Kameras oft ganz verzweifelt. Dieser ist unter dem Namen SteadyShot zu finden. Hier könnt ihr den Stabilisator ein- oder ausschalten. Alternativ geht das auch über das Objektiv, wenn dieses einen Ein- Ausschalter für den Stabilisator bietet.

Menü Steady Shot

Bildkontrolle ausschalten

Die Bildkontrolle blendet für mindestens 2 Sekunden nach einer Aufnahme das geschossene Bild ein. Leider geschieht dies nicht nur auf dem Display auf der Kamerarückseite, sondern auch im Sucher. Wenn man nun mehrere Aufnahmen einer Szene oder eine Serienaufnahme machen will nervt das Extrem.

Daher habe ich die Bildkontrolle ausgeschaltet. Wenn ich nun das letzte Bild kontrollieren möchte, dann muss ich einmal auf der „Wiedergabeknopf“ drücken.

Menü Bildkontrolle

Geräuschlose Aufnahmen

Eine neue Einstellung an der Alpha 6300 sind die geräuschlosen Aufnahmen. Wir haben das mal getestet, da hört man beim Fotografieren wirklich keinen Ton. Das ist in bestimmten Situationen, z,B. bei Aufnahmen in einer Kirche bei einem Gottesdienst, sicherlich eine tolle Sache. Uns fehlt dabei aber ein wenig die „Rückmeldung“ der Kamera, dass wirklich ein Foto aufgenommen wurde. Daher haben wir diese Funktion ausgeschaltet.

Geräuschlose Aufnahmen

Gitter einblenden

Die Sony Alpha 6300 bietet nun auch die Horizont-Level-Anzeige, die wir ja schon von der Alpha 7 kennen. Trotzdem möchten wir nicht auf die Anzeige des Gitters im Sucher verzichten. Das hilft uns ein wenig dabei, den Bildaufbau schon bei der Aufnahme ein wenig an die Drittel-Regel zu gestalten, wenn wir das möchten.

Gitter einblenden

Auslösen ohne Speicherkarte deaktivieren

Finger hoch, wem das noch nicht passiert ist. Man fotografiert fleissig drauf los und merkt irgendwann, dass keine Speicherkarte eingelegt ist. Uns ist das ein paar Mal passiert und es war super ärgerlich. Natürlich blinkte bei der Alpha 6000 auch schon ein kleines Warnsymbol im Sucher. Nur, wer sieht das schon vor der zweiten Tasse Kaffee am Morgen? Bei der Alpha 6300 können Aufnahmen ohne eingelegte Speicherkarten nun endlich deaktiviert werden, das haben wir natürlich sofort eingestellt.

Aufnahmen ohne Speicherkarte deaktivieren

Nachführ-Autofokus und Serienbilder

Wir nutzen besonders bei Tieraufnahmen immer den Nachführ-AF zusammen mit den Serienbildern. Und für die Aufnahme der Serienbilder gibt es nun eine neue Funktion in der Alpha 6300. Neben den Serienaufnahmen Lo, Mid, Hi gibt es nun den Modus Hi+. In diesem Modus wird der Sucher zwischen den Aufnahmen nicht mehr schwarz. Und damit ist es nun viel besser möglich, dem Tier und seinen Bewegungen im Sucher während der Aufnahme zu folgen.

Nachführ AF

Die Sony Alpha 6300 und das ISO-Rauschen

Spätestens seit dem Kauf der Alpha 7 nutzen wir gerne höhere ISO-Werte bei unseren Aufnahmen, wenn es Sinn macht. Waren wir früher Verfechter der manuellen ISO-Einstellung, möchten wir heute die ISO-Automatik nicht mehr missen. 

Daher testen wir bei jeder neuen Kamera, wie sich das Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten entwickelt. Vorab sei schon gesagt, dass uns die Alpha 6300 hier sehr positiv überrascht hat. Das Rauschverhalten kommt schon sehr nahe an die Sony Alpha 7 II mit ihrem Vollformat-Sensor heran.

Zuerst haben wir eine kleine Testserie zu Hause gemacht. Schaut Euch mal diese Ergebnisse an:

Alpha 6300 - ISO 1600

Alpha 6300 – ISO 1600

Alpha 6300 - ISO 3200

Alpha 6300 – ISO 3200

Alpha 6300 - ISO 6400

Alpha 6300 – ISO 6400

Alpha 6300 - ISO 12800

Alpha 6300 – ISO 12800

Alpha 6300 - ISO 25600

Alpha 6300 – ISO 25600

Bis ISO 6400 ist kein oder ein akzeptables Rauschen in den Fotos zu erkennen. Ab ISO 12800 fangen die Kanten des Elches an auszufransen. Aber selbst mit ISO 25600 sind die Fotos nicht komplett unbrauchbar. Im absoluten Notfall, würden wir es auch mal mit diesem wert probieren.

Bei einem ersten Test im Zoo Overloon haben wir das dann mal in der Praxis getestet und mit ISO 3200 ein paar Bilder gemacht.

2018-07-13-overloon-23

Dieses Affenfoto wurde in einem Affenhaus gemacht. Um auf eine Belichtungszeit von 1/320 Sekunde zu kommen musste die ISO auf 3200 gestellt werden. Das Foto ist im RAW-Modus aufgenommen, in Lightroom nur zugeschnitten und nicht entrauscht worden. Da kann man mit  leben, oder?

ISO Auto min. VS – kryptisch aber genial

Im Menü findet man eine Einstellung „ISO AUTO min. VS“. Hinter dieser etwas kryptischen Bezeichnung findet man die wohl genialste Neuerung an der Alpha 6300.

Sie bewirkt im Blendenprioritätsmodus (Modusrad auf A), dass eine bestimmte, eingestellte Belichtungszeit nicht überschritten wird. Bisher war es so, dass im A-Modus die Belichtung oft bis auf 1/60 Sekunde lang wurde, bevor die Kamera auf einen höheren ISO-Wert aus der ISO-Automatik umgeschaltet hat. Mit diesem Modus kann nun die kürzeste Belichtungszeit eingestellt werden, ab der ein höherer ISO-Wert genommen wird.

Wir finden diese Einstellung so dermaßen genial, dass wir sie direkt auf eine der Funktionstasten gelegt haben. Je nach Motiv können wir nun schnell die kürzeste Zeit verändern.

ISO Auto min. VS

ISO Automatik

Die ISO Automatik nutzen wir schon seit wir auf Sony umgestiegen sind sehr gerne. Haben wir aber bei der Alpha 6000 den Wert oft auf 800 beschränkt, stellen wir bei der Sony Alpha 6300 nun guten Gewissens ISO 1600 als Standart ein. In dunklen Umgebungen werden wir aber durchaus auf ISO 3200-6400 hoch gehen. 

Diese Werte nutzten wir bisher nur mit unsere Sony Alpha 7 II. 

ISO-Automatik

Strom sparen bei der Sony Alpha 6300

Ein leidiges Thema bei den Systemkameras ist der hohe Akkuverbrauch. Klar, Monitor, der elektronische Sucher, WLAN, Bluetooth, Bildstabilisator, Fokussierung – all diese Dinge brauchen Strom. Daher verbrauchen Systemkameras von Natur aus deutlich mehr Strom als herkömmliche DSLR-Kameras.

Mit ein paar kleinen Tricks kann man aber den Stromverbrauch ein klein wenig eindämmen. 

Flugzeug-Modus aktivieren

Die WLAN-, Bluetooth-Funktionen haben wir bisher nur sehr selten benötigt, auch an der Alpha 6000 nicht. Daher macht es keinen Sinn, dass diese aktiv geschaltet sind. Wir haben bei der Alpha 6300 den Flugzeug-Modus aktiviert und somit sind alle Funkverbindungen abgeschaltet.

Flugzeug-Modus

Live-View abschalten

Schaltet den Live-View auf dem Monitor ab, wenn ihr diesen nicht einsetzt. Der Live-View verbraucht wirklich viel Strom. Wir selber aktivieren diesen nur dann, wenn wir ihn wirklich einsetzen und das passiert selten genug. Durch die Modis des Monitors könnt ihr einfach durchschalten, wenn ihr oben auf das Auswahlrad an der Kamerarückseite drückt (DISP).

Monitor

Energiesparmodus nutzen

Wir haben die Zeit, bis die Kamera in den Energiesparmodus geht auf eine Minute eingestellt. Ein  leichter Druck auf den Auslöser weckt die Kamera dann wieder auf. Und das geschieht so schnell, dass es nicht störend ist, wenn die Kamera zwischendurch schlafen geht.

Energiepsarmodus

Der Alpha 6300 mehr Griff geben

Batteriegriff Sony Alpha 6300Einer der wenigen Kritikpunkte an der Sony Alpha 6X00-Serie ist die geringe Größe der Kameras. Klar, wir wollen irgendwo was kleines, leichtes, kompaktes haben. Aber wenn man an der kleinen Kamera mal große Objektive nutzt, dann ist das Handling so eine Sache. Wir haben dann gerne etwas mehr Kamera in der Hand.

Die Lösung haben wir jetzt in Form eines Batteriegriffs gefunden. Von Sony selber gibt es keinen Batteriegriff für die 6000er-Serie. Aber von Drittanbietern findet man die durchaus. Wir haben uns für ein Modell der Firma Meike entschieden. Von dieser Firma ist auch unser Batteriegriff für die Alpha 7 II.

Der Griff passt perfekt unter die Alpha 6300 und mit dem zusätzlichen Volumen liegt die Kamera deutlich besser in der Hand. Trotzdem ist der Griff ein Kompromiss, da die Kamera dafür eigentlich nicht gebaut ist.

In den Batteriegriff passen zwei Akkus. Leider wird bei der Alpha 6300 immer nur der Ladestand eines Akkus angezeigt. Ist ein Akku leer, wird automatisch auf den zweiten Akku umgeschaltet. Dabei kann man nicht erkennen, welcher der beiden Akkus nun leer ist. Ein weiteres kleines Problem ist der Zugriff auf die Speicherkarte. Diese liegt bei den Alphas der 6000er Serie ja im Akkufach. Will man also an die Speicherkarte ran, muss der Batteriegriff abmontiert werden. Diese beiden „Schwächen“ können wir aber verschmerzen.

Dem Batteriegriff liegt ein Kabel bei. Dieses muss man nutzen, wenn man den Auslöser am zusätzlichen Gehäuse nutzen will. Da wir diesen Auslöseknopf nicht nutzen, brauchen wir auch das Kabel nicht anschliessen.

Fazit zum Kauf der Sony Alpha 6300

Nach den ersten Tagen mit der Alpha 6300 sagen wir, alles richtig gemacht. Grund für das Update war ja die fehlende Kompatibilität der Alpha 6000 mit dem neuen Canon-Objektiven, die wir einsetzen. Ohne dieses Problem, hätten wir die alte Kamera wohl gar nicht abgegeben. Nun aber sind wir froh, das Update gemacht zu haben. Das bessere Rauschverhalten und die tolle Funktion der minimalen Belichtungszeit im Blendenprioritätsmodus alleine sind schon Gründe, sich über die neue Kamera zu freuen.

Wir werden natürlich in den nächsten Wochen weiter testen und die Kamera immer dabei haben. Wenn uns noch weitere tolle Tipps auffallen, dann werden wir den Beitrag hier natürlich ergänzen.

Habt ihr auch eine Sony Alpha 6300 im Einsatz? Kennt ihr noch weitere gute Tipps zu der Kamera? Dann schreibt doch einfach einen Kommentar hier unter den Artikel. Dies könnt ihr aber auch gerne machen, wenn ihr Fragen zur Kamera oder zu Systemkameras im Allgemeinen habt oder einfach nur eine Anmerkung hinterlassen möchtet.

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Offenlegung: Wir haben die Kamera selber gekauft, komplett aus eigener Tasche bezahlt. Wir sind nicht mit Sony in Kontakt, haben auch nicht vor mit Sony eine Kooperation einzugehen. Alle Meinungen und unsere Begeisterung sind ehrlich und frei von der Seele geschrieben. Trotzdem kann dieser Beitrag einen werblichen Charakter haben. Damit das auch finanziell lohnend wird (wir wollen reich werden) haben wir nachfolgend ein paar Kauftipps zur Sony Alpha 6300 aufgelistet. Wenn ihr über die Links einkauft, bekommen wir ein paar Prozent Provision, ohne dass sich für Euch etwas am Kaufpreis verändert.

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8 Kommentare

  1. Ursina 22. August 2018 um 13:10 Uhr - Antworten

    Hallo!
    Vielen Dank für den ausführlichen und aufschlussreichen Bericht!
    Habe bis anhin eine Nikon D80 genutzt. Da nun wieder eine längere Reise ansteht, bin ich mir am überlegen, die Sony a6300 zuzulegen. AUch aus Gewichtsgründen!
    Zwei Fragen: Reicht mir die Sony als Ersatz (kann ich die D80 zu Hause lassen)? Ihr hattet ja auch mal eine D90!
    Und die wichtigste Frage: Kann ich die Objektive der D80 mit der Sony a6300 nutzen? Es gibt ja inzwischen den Adapter von COMMLITE CM-ENF-E1 PRO.
    Gruss
    Ursina

    • Thomas Jansen 22. August 2018 um 14:16 Uhr - Antworten

      Hi Ursina,

      wir sind damals von der Nikon D300 und D90 auf die Alpha 6000 umgestiegen. Natürlich ist das eine Umstellung. Schon alleine die Haptik ist ja eine ganz andere. Aber wir haben den Schritt bis heute nicht bereut. Die Alpha 6000 macht mindestens so gute Aufnahmen wir die D90 und der Autofokus ist ein Rennwagen im Vergleich.

      Bzgl. der Nikon Objektive und dem Commlite Adapter habe ich keine Erfahrungen. In Foren liest man dazu sehr gemischte Aussagen. Ich habe inzwischen einen MC-11 Adapter von Sigma um darauf Canon-Objektive nutzen zu können. Das funktioniert prächtig. Ich hatte für diese Variante auch mal den Commlite für Canon getestet. Sagen wir mal so, das ging gar nicht. Der Autofokus war sehr langsam und pumpte stängig durch die Gegend.

      Ich würde auf jeden fall empfehlen, den Commlite vor einem Kauf zu testen.

      LG Thomas

  2. Ursina 22. August 2018 um 21:29 Uhr - Antworten

    Lieber Thomas
    Danke für die Antwort.
    Hatte die a6300 heute in den Händen …….. Wirklich cooles Ding! Werde mir wohl eine zulegen.
    Den Adapter werde ich vor dem Kauf testen.

    LG
    Ursina

  3. Sven 25. August 2018 um 10:24 Uhr - Antworten

    Hallo,

    Erstmal vorneweg, ich finde es super, dass ihr euch die Mühe mit zahlreichen Tips gemacht habt. Dafür schonmal danke!

    Ich bin vor ca einer Woche von der a6000 auf die a6300 umgestiegen. Grund hierfür war mein mc-11 Adapter, welcher mit der 6000 reine Verschwendung war.

    Meine Frage ist nun, ob und welche Tele ihr daran adaptiert hat und ob der autofokus ausreichend schnell ist um zb schnelle Tierbewegungen einzufangen.

    Konnte selbst bisher nur das Canon 50mm 1.8 testen. Funktioniert leider nur bedingt, weiße Hintergründe und dunkle Umgebungen lassen den Motor leider nur hin und her pumpen.

    Vielen Dank im Voraus und immer weiter so

    Gruß Sven

    • Thomas Jansen 25. August 2018 um 19:23 Uhr - Antworten

      Hallo Sven

      als Tele nutzen wir das Canon 100-400 L USM Version 2. Es gibt damit keinerlei Probleme, der Zoom ist schnell und treffsicher. Mit der Version 1 des Objektives (das alte Schiebezoom) sah das ein wenig anders aus, das pumpte auch munter hin und her.

      LG Thomas

  4. Sven 26. August 2018 um 10:27 Uhr - Antworten

    Danke für die schnelle Antwort 👍

  5. Steffen 7. Oktober 2018 um 19:35 Uhr - Antworten

    Hallo, vielen lieben Dank für die wertvollen Tipps. Ich habe noch eine Frage, vll könnt ihr mir helfen. Ich arbeite gerne im M- Modus und stelle Fokus, Brennweite, Blende und Belichtungszeit selbst ein. Leider kann man auf den Modus 1 und 2 ( FREI WÄHLBAR am Rädchen) nur eine Blenden-Zeit- Kombi legen. Brennweite und Fokussierung kann man nicht speichern. Da ich gerne 100 selfies nacheinander mache, wenn ich Abendgalas wie den Bambi besuche, wäre das sehr hilfreich. Dann ist der Abstand zwischen mir und der Kamera immer gleich (Ich möchte im Dunkeln auch nicht immer fokussieren, da das so lange dauert) , aber die kamera merkt sich die Brennweite nicht und beginnt nach dem Anschalten immer wieder bei der kleinsten Brennweite. Liegt das einfach daran, dass es technisch nicht geht, weil die Brennweite durch mechanisches Drehen eingestellt werden MUSS ? Damit verbunden ist auch immer die Fokussierung nach dem Ausmachen gelöscht. Das ist so schade, weil ich das jedes mal neu einstellen muss. Immer anlassen ist aufgrund des Stromberbrauchs auch keine Option…habt ihr einen Tipp? Vielen Dank und liebe Grüsse. Steffen

    • Thomas Jansen 8. Oktober 2018 um 8:06 Uhr - Antworten

      Hi Steffen,

      Fokus und Brennweite können nicht gespeichert werden. Wie Du schon richtig erkannt hast, werden diese mechanisch am Objektiv eingestellt. Ich denke mal, Deine Kamera steht bei den Selbstportraits (Selfies hört sich eher nach Smartphone-Fotos an) auf einen Stativ? Dann kannst Du die Brennweite und den Fokus manuell einstellen. Danach darfst Du die Einstellräder am Objektiv aber keinen Millimeter mehr bewegen. Übrigens bei den meisten Objektiven wird die Brennweite nicht auf einen Wert zurück gestellt, wenn die Kamera ausgeschaltet wird. Soweit ich weiß passiert das nur bei Objektiven, die einen Motor zum zoomen haben. Hier wäre dann wohl ein anderes Objektiv die Lösung.

      LG Thomas

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