Sony RX100 iii – Unsere neue Kamera für Radtouren

Veröffentlicht: 13. Juli 2021

1302 Worte- 5.2 Minuten Lesezeit- 5 Kommentare-
Sony RX100 iii Kamera für Radtouren

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 13. Juli 2021

Aktualisiert: 14. Juli 2021

5 Kommentare

1302 Worte- 5.2 Minuten Lesezeit- 5 Kommentare-

Bei uns ist eine neue Kamera eingezogen. Die Sony RX100 iii begleitet uns seit ein paar Tagen auf unseren Radtouren. Wir haben den Kauf der Kamera bisher keine Sekunde bereut. Es gab einige gute Gründe, warum wir uns für diese Kamera entschieden haben. Und dann haben wir noch ein Angebot bekommen, wo wir nicht mehr Nein sagen konnten.

Kamera für unsere Radtouren – die Anforderungen

Wir sind schon länger auf der Suche nach einer passenden Kamera für unsere Radtouren gewesen. Unsere bisherige Ausrüstung ist zwar toll, auf Radtouren ist die aber nicht wirklich praktisch. Unsere Spiegelreflex von Canon und auch die kleine Systemkamera von Sony sind tolle Kameras, keine Frage. Aber für eine Radtour sind die einfach zu groß. Daher haben wir die, wenn sie mal dabei waren, nur in der Gepäckträgertasche mitgenommen. Das bedeutete aber bei jedem schönen Motiv anhalten, Kamera aus der Tasche holen, Foto machen, Kamera wieder wegpacken, weiterradeln. Kann man so machen, nervt aber.

Am Ende haben wir die Kameras gar nicht mehr mitgenommen und nur noch mit dem Smartphone fotografiert. Das hängt bei uns eh am Lenker, zur Navigation, und so war die „Kamera“ immer schnell im Zugriff, auch mal für einen Schnappschuss. Und ja, so ein iPhone macht tolle Bilder, keine Frage. Aber man kommt schnell an die Grenzen. Einen richtigen Zoom gibt es nur bedingt und wenn das Licht nicht mehr optimal ist, dann wird es schnell verrauscht. Auch für Nachbearbeitung ist es nicht ideal. Ja, mit den neuen iPhones kann man auch RAW-Dateien erzeugen. Aber auch diese haben halt ihre Grenzen, welche durch Optik und Mini-Sensor vorgegeben sind.

Also musste eine Kamera für die Radtouren her. Und dafür hatten wir ein paar Wünsche:

  • RAW-Format muss unterstützt werden.
  • Klein, leicht, muss in die Tasche vom Fahrrad-Trikot passen.
  • Zoom – kein Monsterzoom aber halt ein wenig mehr wie das Smartphone
  • Möglichst großer Sensor.
  • Klapp- oder Schwenkbares Display
  • Sucher (optional)
  • Max Preis: 300-400 EUR

Und genau der letzte Punkt, der maximale Preis, machte bei den anderen Anforderungen meist einen Strich durch die Rechnung. Entweder konnten die Kameras kein RAW oder hatten halt kleine Sensoren oder andere Schwachpunkte. Es ist übrigens erstaunlich, wie viele Kameras im günstigen Preissegment, keine Speicherung der RAW-Daten anbieten. Irgendwie unverständlich, da die Daten doch bei der Aufnahme produziert werden und dann zum jpg weiterverarbeitet werden. Warum können die nicht einfach als Datei gespeichert werden? Naja, wird wohl eine gewisse Taktik hinter stecken. Willst Du RAW, dann musst Du mehr bezahlen.

Am Ende waren wir fast so weit, mal wieder einen Kompromiss einzugehen und auf das RAW-Format zu verzichten und uns die Sony HX-90V zu kaufen. Ein Anruf bei unserem Lieblingsfotohändler noch mal eine Beratung bekommen und im Laufe des Gesprächs den Hinweis, dass die eine Sony RX100 iii im Angebot hätten. Gebraucht in der Düsseldorfer Filiale. Die RX100-Serie stand natürlich weit oben auf unserem Wunschzettel, scheiterte aber am Preis, bei einem Neugerät.

Kamera für unsere Radtouren – die Sony RX100 iii

Sony RX100 iii

Also auf nach Düsseldorf und mal einen Blick auf das gute Stück geworfen. 2 Jahre alt, absolut neuwertig, keinerlei Gebrauchsspuren, selbst an den Kontakten vom Akku waren keine Gebrauchsspuren zu sehen. Kamera kam wohl von einem Stammkunden, der sich regelmäßig neue Modelle kauft. Und nachdem klar war, dass der Händler ein Jahr Gewährleistung bei gebrauchten Kameras bietet, wechselten 290 EUR die Ladentheke und die Kamera in unseren Besitz. Der Neupreis liegt sonst um die 800 450 EUR, das hätten wir für eine kleine Kamera nicht ausgegeben. (Preis korrigiert, da hatten wir dummerweise den Preis von der Sony-Webseite eingetragen. Der hat aber mit den Preise auf dem Markt nichts zu tun.)

Technisch bietet die Kamera alles, was wir uns gewünscht haben. Einen 1-Zoll-Sensor, ein tolles großes Klappdisplay, RAW-Dateien und sie hat sogar einen elektronischen Sucher, den man herausschieben kann.

Sony RX100 iii Rückseite

Die Einrichtung war für uns schnell erledigt und auch die Bedienung fällt uns von Beginn an einfach. Ist halt Sony, kennt man eine, kann man mit den anderen Modell auch umgehen.

Und natürlich ist die Kamera schön klein und passt wunderbar in die Tasche vom Fahrrad-Trikot ohne zu stören. Damit ist sie schnell erreichbar, auch mal für einen Schnappschuss.

Dass diese Kamera eine sehr gute Bildqualität bildet, wissen wir schon seit vielen Jahren. Bereits 2015 haben uns die Bilder geflasht, die Blogger-Kollege Marc damit im EuroDisney gemacht hat. Während wir mit der großen Sony beim Feuerwerk rum hantiert haben, stand er mit der kleinen RX100 neben uns und machte aus dem Handgelenk sensationelle Aufnahmen.

Fotos von den Radtouren mit der Sony RX100 iii

Wir haben die Kamera nun auf den ersten Radtouren dabei gehabt und sind wirklich zufrieden. Klein, handlich, schnell einsatzbereit und durch den Zoom bis 70mm durchaus auch mal für Aufnahmen mit kleinem Tele brauchbar.

Aber auch Blümchen und Insekten lassen sich schön mit der Kamera fotografieren. Was uns noch sehr positiv aufgefallen ist, ist der geringe Akkuverbrauch der Kamera. Ein Akku hält bei uns locker für 3-4 Radtouren. Da sind wir von unseren Systemkameras einen anderen Akku-Durchsatz gewöhnt.

Das ist eine kleine Auswahl von Motiven, welche wir auf unseren Radtouren fotografieren. Landschaften, Gebäude, Tiere und auch mal in einem Museum. Bei keiner der Situationen hat uns die kleine Kamera bisher im Stich gelassen. Wir können uns inzwischen auch sehr gut vorstellen, kleinere Reisen nur mit der kleinen Kamera zu machen. Die Qualität der Bilder ist toll und die kleine, kompakte Bauart ist einfach praktisch.

Habt Ihr auch Erfahrungen mit kleinen Kompaktkameras? Dann lasst doch gerne einen Kommentar hier.

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Kommentare zu diesem Beitrag

5 Kommentare

  1. Manfred 13. Juli 2021 um 14:03 - Antworten

    Hallo Tommi,
    ich hatte damals auch länger nach einer kleinen Kamera gesucht, die noch in die Hosentasche passt und bin letztendlich ebenfalls bei der Sony RX100iii gelandet.
    Immer dann, wenn mir meine Vollformatkamera zu schwer und umständlich ist (z.B. beim Radfahren), habe ich die kleine Sony dabei.
    Wenn es nicht auf die Geometrie wie bei Architekturfotografie ankommt ist die Kamera toll.
    Ich habe mir noch einen Magnetring ans Objektiv geklebt und kann mit einem Adapter einen normalen Polfilter meiner DSLR anbringen.
    Vor einiger Zeit habe ich auch mal einen kleinen Vergleich mit meiner 6D gemacht :-) https://muenzl.net/kameravergleich/
    Schöne Grüße
    Manfred

  2. Weber 13. Juli 2021 um 14:11 - Antworten

    Hallo,
    die beschriebenen Erfahrungen mit der Kamera kann ich durchwegs bestätigen. Genau aus den genannten Gründen habe ich mir sie auch gekauft und dies nicht bereut.

  3. Linni 13. Juli 2021 um 15:11 - Antworten

    Hi!

    Danke für den Artikel!!!

    Die Kamera kommt mir doch bekannt vor… Kurz gekramt, sieh an, ich hab eins der Vorgängermodelle, das aus unerfindlichen Gründen in der Schublade gelandet ist.

    Ich hab zwar meistens meine Canon um den Hals hängen, wenn ich das Haus verlass, aber gibt halt doch immer wieder Gelegenheiten, wo mir das gute Stück zu schwer ist – und gerade dann, wenn ich ohne Kamera auf Achse bin, gibt es irgendwas zu sehen, was aufs Bild gebannt werden möchte…

    Mein Uralt-Handy hat kaum freien Speicherplatz – und dabei staubt die Lösung hier die ganze Zeit ein… Akku lädt gerade! Hat zwar kein klappbares Display und keinen optischen Zoom, macht aber tatsächlich überzeugende Bilder aus der freien Hand. Oh, und kleine Videos gehen auch prima damit.

    Also, besten Dank für die Erinnerung, jetzt muss ich wirklich nie mehr ohne Knipse aus dem Haus! :)

    LG Linni

  4. Herbert Reimer 14. Juli 2021 um 11:01 - Antworten

    Hallo ihr Beiden,

    ich bin auch ein Fan der RX100-Reihe und habe mittlerweile jede Ausführung besessen. Gegenwärtig bin ich bei der RX100 VI „gelandet“ (24-200mm Brennweite). Tolle Bildqualität und schöner Zoom-Faktor. Die RX100-Reihe hat einen unschlagbaren Vorteil – man hat sie bei sehr guter Bildqualität einfach immer dabei! Damit habe ich schon eine 3-monatige Asienreise bestritten.

    Danke für euren Beitrag. Allerdings stimmt eine Angabe nicht. Die RX100 III kostet heutzutage neu um die 470 € und nicht 800 €.

    LG Herbert

    • Thomas Althoff 14. Juli 2021 um 14:17 - Antworten

      Verkaufe meine gerne, selten benutzt mit 2 Skkus zum o.g. Preis wie in Düsseldorf. Abholung in 57642 Alpenrod Thomas.Althoff st Gmx.de

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