Zuletzt aktualisiert am

Systemkameras oder doch lieber die Digitale Spiegelreflex Kameras? Diese Frage zum „richtigen“ Kamerasystem flammt im Moment immer öfters auf. Besonders in Fotogruppen in den Social Medias und in verschiedenen Communities wird diese Diskussion oft sehr emotional geführt. 

Wir haben vor mehr als drei Jahren den Wechseln von DLSR (Spiegelreflex) zu DLSM (Systemkamera) vollzogen und bis heute keine Sekunde bereut. Rückblickend auf diese Zeit möchten wir unsere Erfahrungen mal zusammenfassen und Unterschiede der Kamerasysteme gegenüberstellen.

Technischer Unterschied zwischen System- und Spiegelreflexkamera

Der große Unterschied zwischen Systemkameras und Digitaler Spiegelreflexkameras ist der Klappspiegel im Inneren der Kamera. Dieser Klappspiegel fehlt bei den Systemkameras, wodurch auch die oft verwendete Bezeichnung spiegellose Kameras kommt.

Der Spiegel liegt bei den DSLR-Kameras zwischen Objektiv und dem Sensor, welcher die Bildinformationen speichert. Während der Fotograf durch den Sucher schaut, ist dieser Spiegel nach unten geklappt. Das Licht wird von dem Spiegel abgelenkt und das Bild ist im optischen Sucher zu sehen. Beim Auslösen der Kamera wird der Spiegel nach oben geklappt und das Licht fällt nun auf den Sensor. 

Der Spiegel und das Klappsystem brauchen natürlich Platz. Dadurch sind DSLR-Kameras recht groß und natürlich auch schwerer als Systemkameras, welche auf diese Mechanik verzichten. Diese Klappspiegel-Mechanik begrenzt zudem die Lebensdauer einer DSLR-Kamera. Die Hersteller geben eine maximale Lebensdauer in Auslösungen an, mit der das Klappsystem garantiert funktioniert. Irgendwann kommt aber immer der Zeitpunkt, wo so eine Mechanik durch Verschleiß kaputtgeht, das ist einfach so. Allerdings sind die garantierten Auslösungen heute so hoch, dass man schon recht lange mit den Kameras arbeiten kann. Zumal die garantierten Zahlen oft um ein Vielfachs übertroffen werden. Das muss man fairerweise schon dazu sagen.

Bei den Systemkameras, welche ja ohne den Spiegel auskommen, wird das Bild im Sucher direkt in Echtzeit vom Sensor angezeigt. Daher spricht man von einem elektronischen Sucher, auf den wir gleich noch näher eingehen möchten.

Gründe für unseren Umstieg zur Systemkamera

Bis vor 3 Jahren hatten wir eine DSLR-Ausrüstung von Nikon im Einsatz. Als Kameras waren das die D90 und die D300. Dazu hatten wir einen recht ansehnlichen Objektivpark, der uns für alle Anforderungen das richtige Objektiv geboten hat. 

Für unsere Reisen war das aber gewichtstechnisch eine Größenordnung, die geschleppt werden wollte. Wir sind zwar nicht die Super-Wanderer, unsere Wege zu Fuß sind eher überschaubar. Trotzdem sind wir froh um jedes Gramm, was nicht im Rucksack steckt.

Durch die immer besser werdende Technik der Systemkameras und Berichte von bekannten Fotografen, welche inzwischen diese „neue“ Technik nutzten wurden wir darauf aufmerksam. Die kompakte Bauweise der Kameras und das geringe Gewicht reizten uns. Wir haben dann einige Systeme verglichen, die damals auf dem Markt waren.

Entscheidung für Sony

Sony Alpha 6300 mit FE 24-240Am Ende haben wir uns entschlossen, unsere komplette DSLR-Ausrüstung zu verkaufen und haben uns für die Sony Alpha 6000 entschieden.

Warum die Sony? Nun, uns war es wichtig eine Kamera mit Sucher zu haben und sie sollte (mindestens) einen APS-C-Sensor haben. Dazu sollten passend zu der Kamera auch genügend Objektive für unsere Fotomotive zur Verfügung stehen. Und es sollte natürlich bezahlbar sein. Am Ende schwankten wir zwischen Olympus und Sony und haben uns für die Alpha 600 entschieden, weil sie so schön kompakt und klein war. Die Objektive von Sony sind nun wirklich keine Schnäppchen, aber für den Einstieg sind wir da fündig geworden. Rückblickend betrachtet hätten wir mit Olympus auch nichts verkehrt gemacht. 

Die Idee bei Nikon zu bleiben, kam damals nicht in Frage. Die Objektive unserer Nikon-DSLR waren sowieso nicht kompatibel. Und eine Kamera ohne Sucher, die damals von Nikon als Systemkamera angeboten wurde, kam für uns auf keinen Fall in Frage.

Ergebnis: Leichter Fotorucksack

Am Ende haben wir die Nikon-Ausrüstung sehr gut verkauft bekommen und bei Sony zugeschlagen. Das Resultat war ein deutlich leichterer Fotorucksack. Unsere Nikon-Ausrüstung brachte es auf stolze 5 Kilogramm, mit der Alpha 6000 kamen wir mit 3 Objektiven (Weitwinkel 10-18, Standardzoom 18-105 und Tele 55-210) auf gerade mal 1,3 Kilogramm. 

Der Unterschied war so extrem, dass wir am Anfang öfters mal nachschauten, ob alles im Rucksack ist – der war so leicht beim hochheben.

Wachstum im Laufe der Zeit – plus Gewichtszunahme

Sony Alpha 7 IIKennt ihr den Haben-Wollen-Virus? Also bei uns ist der böse Virus immer ganz schlimm am wüten.

Zuerst wurde das einfache SEL 55-210 Tele durch das FEL 70-200 abgelöst, welches den Rucksack wieder ein wenig schwerer machte. Aber der Qualitätsunterschied der beiden Teleobjektive war schon gewaltig. Und da wir zu der Zeit begannen, öfter in Zoos zu gehen um dort zu fotografieren musste einfach ein hochwertiges Teleobjektiv her.

Nach über zwei Jahren und vielen wunderbaren Aufnahmen mit der Alpha 6000 kam der Wunsch nach einer Vollformat-Kamera auf. Gerade für Situationen mit wenig Licht, zum Beispiel in Aquarien und Terrarien, versprachen wir uns neue Möglichkeiten. Besonders das wundervolle Rauschverhalten bei hohen ISO-Zahlen reizte uns doch sehr.

Wegen der Kompatibilität zu den Objektiven sollte natürlich eine Kamera von Sony her. Nach einigen Vergleichen entschlossen wir uns für die Sony Alpha 7 II, welche preislich in unser Budget passte und unsere Anforderungen alle erfüllte. Zusammen mit einem Batteriegriff liegt diese Kamera auch wieder wie eine „große“ DSLR in der Hand.

Dumm nur, dass einige unserer Objektive nicht kompatibel zum Vollformat der Alpha 7 waren. Ein Teufelskreis. Zudem entdeckten wir den wunderbaren Sigma MC-11 Adapter, mit dem man Sigma Objektive mit Canon-Anschluss (und auch einige Canon-Objektive) am E-Mount-Anschluss der Sony betreiben kann. Somit zogen noch das wunderbare Sigma 150-600 Contemporary und das Sigma 24-105 Art in unseren Fotorucksack.

Damit war dann auch die Gewichtsersparnis zur alten Nikon-Ausrüstung im Eimer. Allerdings nehmen wir den Riesentrümmer von Tele, das Sigma 150-600, eher nicht mit auf unsere Reisen. Dafür nutzen wir dann ein einfaches Reisezoom, das Sony SEL FE 24-240. Und somit sind wir auf Reisen wieder mit leichterem Gepäck unterwegs.

Unsere komplette aktuelle Ausrüstung findet ihr übrigens auf unserer Seite, wo wir unsere Fotoausrüstung vorstellen.

Was ist bei Systemkameras nun anders als bei der DLSR?

Wir haben überlegt ob wir nun einen Absatz mit Vor- und Nachteilen schreiben sollen. Nur, das ist doch immer sehr subjektiv, was nun ein Vor- und ein Nachteil ist. Daher möchten wir lieber ein wenig über die Unterschiede zwischen den beiden Systemen schreiben.

Bildqualität Systemkamera vs. Digitale Spiegelreflexkamera 

Im Netz tauchen immer wieder in Diskussionen Aussagen aus, wo die Bildqualität der Systemkameras in Frage gestellt werden. Das ist vollkommener Unsinn. Rein fototechnisch besteht im Moment der Aufnahme kein Unterschied zwischen einer Systemkamera und einer Spiegelreflexkamera. Das Bild kommt vom Objektiv auf den Sucher. Der große Unterschied der beiden Systeme, der Spiegel, ist in dem Moment ja hochgeklappt. Woher soll also ein Unterschied kommen?

Natürlich gibt es Systemkameras, die eine schlechtere Bildqualität liefern als andere Systemkameras. Aber genau diesen Unterschied gibt es bei den Spiegelreflexkameras auch. Und ob diese schlechtere Bildqualität dann am Sensor, am Objektiv oder gar an einem schlechteren Fotografen liegt, ist ja noch eine ganz andere Diskussion. Aber sicherlich liegt es nicht am Kamerasystem als solches.

Dazu ist es vielleicht interessant zu wissen, dass einige Sensoren von Sony-Systemkameras zum Beispiel auch in Nikon Spiegelreflexkameras verbaut werden. 

Fakt ist, eine Diskussion ob Systemkameras bessere oder schlechtere Bilder machen ist genau so überflüssig wie die Diskussion ob Nikon, Canon oder doch Sony bessere Fotos macht. Am Ende macht das Foto eh der Fotograf und hier liegt oft der Unterschied zwischen gut und schlecht.

Der Sucher: Optisch vs. Elektronisch

Wie oben bereits beschrieben, wird bei einer DSLR das Sucherbild optisch vom Spiegel in den Sucher geleitet. Bei den Systemkameras kommt das Bild, über einen kleinen Monitor, direkt vom Sensor in den Sucher.

Genau das stört aber viele Fotografen. Und ja, es stimmt, das ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Heute möchten wir den elektronischen Sucher nicht mehr missen. Alle Auswirkungen an den Belichtungseinstellungen werden in Echtzeit angezeigt und man kann ein Histogram direkt im Sucher einblenden lassen. Damit lassen sich prima die Belichtungswerte kontrollieren, bereits vor der Auslösung der Kamera.

Über Ruckelbilder, wacklige Anzeigen und starkes Flimmern, was man öfters mal liest, können wir uns nicht beschweren. Wir kennen aber nur die Sucher von Sony und da konnten wir das nicht beobachten. Ok, wenn es sehr dunkel ist, dann ist das Bild im Sucher sehr kribbelig, verrauscht. Nur, bei der DSLR würde man in dem Moment gar nichts sehen. Wo kein Licht ist, kann der Spiegel auch nichts im Sucher darstellen.

Für uns ist somit der elektronische Sucher inzwischen ein Argument Pro Systemkamera. Wir wissen aber, dass das viele Fotografen genau andersrum sehen.

Der Akkuverbrauch

Ja, der Akkuverbrauch bei Systemkameras ist deutlich höher als bei einer Spiegelreflexkamera. Der elektronische Sucher liefert permanent ein Livebild, das braucht Strom. Wo wir auf Reisen früher mit einem, maximal zwei Akkus über den Tag gekommen sind, brauchen wir heute schon mal 3-4 Akkus. 

Der höhere Akkuverbrauch ist also sicherlich einer der größten Nachteile der Systemkamera. Nur stört uns das nicht weiter. Wir haben inzwischen 8 Akkus hier liegen, die übrigens sowohl in die Alpha 6000 als auch in die Alpha 7 passen. Zusammen mit zwei Ladegeräten sind wir noch nicht in Not gekommen. Und alles ist besser als ständig nach 36 Bildern den Film zu wechseln.

Der Klappsiegel fehlt als Schutz für den Sensor

Was uns viel mehr nervt als der hohe Akkuverbrauch ist das häufige Verschmutzen des Sensors. Bei jedem Objektivwechsel liegt der Sensor offen für alle Umwelteinflüsse. Im Gegensatz zur DLSR fehlt halt der Spiegel, welcher den Sensor ein wenig geschützt hat.

Daher sind wir inzwischen Profis in Sachen Sensorreinigung geworden. Jedes Mal damit zum Service zu rennen wäre auf Dauer ein wenig teuer.

Haptik der kleineren Kameras

Bei unserem Umstieg von der Nikon D300 zur Alpha 6000 war der Unterschied der Haptik schon gewaltig und sehr gewöhnungsbedürftig. Hatten wir vorher eine schwere, wuchtige Kamera in der Hand, so war die kleine Alpha 6000 dann ein wenig „ernüchternd“. Das war wirklich eine Umstellung, die nicht leichtgefallen ist. Irgendwann störte es aber nicht mehr. Und die Blicke die man mit der kleinen 6000, mit dem SEL 70-200 dran, erntete waren teilweise sehr amüsant.

Generell müssen wir sagen, dass man mit einer kleinen Kamera oft einfach nicht ernst genommen wird. Warum das so ist? Keine Ahnung. Bei Laien können wir es ja noch nachvollziehen, wenn die denken „große Kamera = großartiger Fotograf“. Aber unter Fotografen finden wir diese Gedanken eigentlich nur noch lächerlich.

Gewichtsvorteile – Naja

Solange man sich auf die Komponenten der Systemkamera-Hersteller beschränkt sind die Gewichtsvorteile sicherlich gegeben. Wenn man aber, so wie wir, anfängt mit Komponenten zu arbeiten, die eigentlich für DSLR-Kameras gebaut wurden ist der Gewichtsvorteil sicherlich schnell dahin. 

Objektiv- und Zubehörauswahl

Bei unserem Umstieg zu Sony war die Auswahl an Objektiven zur Kamera noch sehr übersichtlich. Das hat sich aber inzwischen deutlich verbessert. Für unsere Sony finden wir inzwischen für alle Anwendungsbereiche passende Objektive mit dem E-Mount-Anschluss. Dazu öffnen viele verschiedene Adapter zusätzlich die Welt der anderen Objektivhersteller und Anschluss-Systeme.

Auch im Bereich Zubehör, zum Beispiel Akkus und Batteriegriffe, finden sich inzwischen gute und bezahlbare Alternativen von Drittherstellern. Und alles weitere Zubehör, welches nicht Kamera-spezifisch ist, passt sowieso an jede Systemkamera.

Fazit: Für uns war der Umstieg zur Systemkamera auf jeden Fall der richtige Schritt

Für uns war die Umstellung auf die Systemkameras genau das Richtige. Auch der Zeitpunkt vor drei Jahren war sicherlich nicht verkehrt. Wir konnten unsere (damals sehr gefragte) DLSR-Ausrüstung noch sehr gut verkaufen.

Zu Beginn wurden wir in einigen Szenen, gerade unter Zoofotografen und Flugzeugspottern, noch als Exoten bewundert. Das hat sich aber inzwischen komplett geändert. Immer mehr Fotografen mit großen Namen steigen auf Systemkameras um. Und auch in unserem persönlichen Umfeld gibt es immer mehr Besitzer von Systemkameras – auch Personen, die bei unserem Umstieg seinerzeit noch sehr skeptisch waren.

Die Gewichtseinsparung, als Grund für den Umstieg, ist heute durch die größeren Systeme und die eingesetzten Objektive sicherlich nicht mehr so üppig, wie direkt nach unserem Umstieg. Aber nunja, man leidet ja gerne für tolle Fotos und jedes Gramm auf dem Rücken oder in der Hand erhöht ja den Kalorienverbrauch. Sehen wir es also als eine Art Training an, mit einer scheren Ausrüstung zu fotografieren. Und ein wenig leichter sind die Kameras auf jeden Fall noch. Auch die große Alpha 7 II kommt nicht an die Gewichtsklasse unserer alten Nikon D300 ran.

Und wenn wir es mal ganz leicht und einfach haben wollen, dann nehmen wir auch gerne mal unsere Bridgekamera, die Panasonic Lumix FZ-1000 als Reisekamera mit und sonst nichts. Zuletzt haben wir das bei unserem Road-Trip durch Florida gemacht und dabei auch nichts vermisst.

Hauptgründe Pro Systemkamera sind für uns sicherlich der elektronische Sucher und natürlich das Fehlen des Klappspiegels. Auch wenn es einige nicht hören und lesen wollen, für uns ist diese Technik mir der Klappmechanik komplett überflüssig. Es macht die Kamera größer, schwerer und kann kaputt gehen. Irgendwie will uns kein Grund Pro-Klappspiegel einfallen. Der ursprüngliche Grund dafür, das Bild auf den Sucher zu liefern ohne den dahinter liegenden Film zu belichten, der ist ja irgendwie hinfällig.

Nun interessiert uns natürlich Eure Meinung zu dem Thema. Pro DLSR oder doch eher pro DLSM? Habt ihr schon zur Systemkamera gewechselt, plant ihr einen Umstieg oder bleibt ihr lieber bei der bewährten Technik der Spiegelreflexkameras? Schreibt uns Eure Meinung und Erfahrung in einen Kommentar hier auf der Seite.

Fotoschule

Dieser Beitrag ist Teil unserer Fotoschule – Tipps und Tricks für schönere Urlaubsfotos. Wenn ihr mehr zu dem Thema lesen wollt, so schaut mal auf der Startseite unserer Fotografie Schule vorbei.

Vielen Dank für Deinen Besuch!

Wir freuen uns riesig über Kommentare unter dem Beitrag oder über das hemmungslose Teilen auf den Social Medias.

Unsere Themenbereiche auf dem Blog:

Reisen • Fotografie • Tierfotografie
FlugzeugfotografieDampfenBloggen und Leben

Verpasse keinen neuen Beitrag mehr – abonniere jetzt unseren Newsletter.

Fotografie Schule für Reisefotos

Newsletter des Reisen-Fotografie Blogs

Wir bieten Dir die Möglichkeit, per Mail über neue Beiträge auf dem Blog informiert zu werden. Dazu kannst Du einfach unseren Newsletter abonnieren. Du bekommst dann automatisch eine Mail, wenn wir einen neuen Beitrag veröffentlichen. Selbstverständlich kannst Du dieses Abo jederzeit wieder kündigen, ein Link dazu findest Du in jeder Mail des Newsletters.

Trage für ein Abo einfach Deinen Namen und Deine Mailadresse hier in das Formular ein und klicke auf „Abonnieren“. Du bekommst danach eine Mail an die eingetragene Adresse. In der Mail findest Du einen Link, mit dem Du die Anmeldung nochmals bestätigen musst.

Beachte dazu bitte auch unsere Datenschutzerklärung.

Anmeldung zum Newsletter