Reiseberichte USA Reisetipps USA Sehenswertes

Tiere im Yellowstone National Park

Tiere im Yellowstone National Park

Neben den tollen Landschaften, den fantastischen Geysiren und anderen geothermischen Aktivitäten sind vor allem die Tiere im Yellowstone National Park eine Reise wert.

Nach ein paar Tagen haben wir dort Hirsche und Rehe, Bisons ohne Ende, einen Wolf und einige Bären gesehen. Bei aller Faszination sollte man dabei aber eines nie vergessen, es sind wilde Tiere und wir Menschen sind in deren Wohnzimmer zu Besuch. Daher sollte man ein paar Tipps zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit der Tiere beachten.

Neben diesen Sicherheitstipp zeigen wir euch alle Tierarten, welche wir im Yellowstone gesehen haben.

Tiere im Yellowstone – Sicherheitshinweise

Bison im Yellowstone National Park

Bison im Yellowstone National Park

Um die wunderbare Tierwelt im Yellowstone gefahrlos genießen zu können, gelten dort einige Regeln, welche dringend beachtet werden sollten:

  • Bären und Wölfen sollte man sich nicht näher als 100 Yards (91 Metern) nähern
  • Zu allen anderen großen Tieren (Elche, Hirsche, Rehe, Bisons, Coyoten usw.) sollte man sich nicht näher als 25 Yards (23 Meter) nähern
  • Generell ist das Füttern aller Tiere verboten! Wenn z.B. ein Bär von einem Menschen gefüttert wird, dann ist das sein Todesurteil. Das Tier wird danach immer wieder die Nähe zum Menschen suchen und wird somit zur Gefahr. Es bleibt dann nur noch die Möglichkeit, das Tier in einer Auffangstation zu halten oder zu töten.
  • Generell müssen alle Lebensmittel, Grills, Besteck, Getränke (außer Wasser) und alles was riecht im Auto, im Wohnmobil oder in den geruchsicheren Lebensmittel Containern auf den Campingplätzen aufbewahrt werden.
  • Beim Autofahren im Park immer ein Auge auf die Tiere haben. Gerade die Hirsche, die Gabelböcke, Bisons und auch Bären laufen schon mal plötzlich über die Straße.

Für bestimmte Tierarten gibt es noch besondere Verhaltensregeln:

Bisons

  • Bisons sehen niedlich und friedlich aus, sie können aber etwa 3x so schnell rennen wie ein Mensch.
  • Bisons sind gefährlich! Besonders Muttertiere können schnell angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen oder ein Bulle, der sein Revier bedroht sieht.
  • Es gibt im Yellowstone jedes Jahr zahlreiche Unfälle mit Bisons, auch Todesfälle, weil Menschen die Gefahr von diesen scheinbar trägen und gutmütigen Tiere unterschätzen.

Bären

  • Noch gefährlicher als die Bisons sind die Bären.
  • Bären werden von Gerüchen angezogen. Daher sollte man auf Wanderwegen nichts Essen und nur Wasser trinken, welches nicht riecht.
  • Wanderungen sollten immer in Gruppen erfolgen – niemals alleine los ziehen.
  • Bei der Wanderung sollte Lärm gemacht werden, man sollte sich laut unterhalten. Einige Wanderer trugen auch Glöckchen an ihren Rucksäcken.
  • Auf Wanderwegen auf frische Anzeichen von Bären achten. Frisch zur Seite gerollte Steine oder kleine Felsen, frischer Bärenkot, frische Kratzspuren an den Bäumen. Wenn diese Anzeichen zu erkennen sind, dann die Wanderung auf dem Weg abbrechen.
  • Bei Bärensichtungen entlang der Straße sollte man im Auto bleiben bzw. den Anweisungen der Ranger folgen. Diese zeigen einem wunderbar, bis wohin man sich dem Tier nähern kann.
  • Wenn man einem Bär begegnet – nicht rennen! Man sollte den Bär anschreien, dabei langsam rückwärts gehen. Die meisten Begegnungen dieser Art verlaufen harmlos – der Bär hat gar kein Interesse an dem Menschen.
  • Sollte der Bär angreifen, dann sollte das gekaufte Bärenspray zum Einsatz kommen. Dies ist ein Reizgas, welches die Bären in der Regel vertreibt. Nach so einem Kontakt sollte man auf dem kürzesten Weg zu seinem Auto gehen.

Wölfe

  • Wölfe greifen keine Menschen an, sie sind somit verhältnismäßig harmlos.
  • Kritisch ist es nur, wenn ein Wolf vorher mal von einem Menschen gefüttert wurde. Dann erwartet der Wolf etwas und kann aggressiv werden, wenn er es nicht bekommt.
  • Wölfe sind neugierig. Sie können einen über weite Strecken begleiten, in sicherem Abstand. Das ist keine Gefahr.

All diese Tipps, viele weitere gute Ratschläge und das Bärenspray bekommt man im Park in allen Shops und Rangerstationen.

An den großen Rangerstationen findet auch jeden Morgen um 9 Uhr eine Einweisung in die Tierwelt und die Gefahren statt. Wir haben diese Einweisung am ersten Morgen unseres Aufenthaltes mit gemacht. Wir haben in den knapp 60 Minuten viel gelernt, über das Verhalten der Tiere und wie man sich selber in bestimmten Situationen verhalten soll. Einen Besuch dieser kleinen Einweisung können wir nur empfehlen. Achso, die Einweisung ist völlig kostenlos.

So, jetzt aber schnell zu unseren Bildern.

Unsere Tiersichtungen im Yellowstone National Park

Wapitihirsche (Englisch: Elk)

Wapiti-Herde

Wapiti-Herde

Wapitihirsche und Kühe findet man überall im Park. Kein Wunder, leben doch etwa 15-20.000 dieser Tiere im Yellowstone. Die Tiere sieht man in größeren oder kleineren Herden oder auch mal einen einzelnen Wapitibullen.

Wapitibulle

Wapitibulle

Wapitihirsche beim Frühstück am Lake Yellowstone

Wapitihirsche beim Frühstück am Lake Yellowstone

Uns sind diese Tiere im gesamten Yellowstone Park über den Weg gelaufen. Besonders viele waren aber in den Hügeln um den Canyon anzutreffen. Dies kann sich aber jeden Tag ändern und ist von Jahreszeit und Witterung abhängig.

Wapitihirschbulle

Wapitihirschbulle

Die Tiere gelten als relativ harmlos. Trotzdem sollte man einigen Abstand halten, schon alleine um die Tiere nicht zu stören.

Elche (Englisch: Moose)

Moose

Moose

Elche gibt es deutlich weniger als Wapitihirsche im Yellowstone. Man schätzt ihren Bestand auf etwa 500 Tiere. Das Foto oben ist somit auch ein wenig gemogelt. Es ist im angrenzenden Grand Teton National Park entstanden. Die Elche, welche wir im Yellowstone gesehen haben, waren so weit weg, das ein vernünftiges Foto unmöglich war.

Streifenhörnchen (English: Chipmunk)

Chipmunk

Chipmunk

Eigentlich trifft man sie immer und überall im Park, die kleinen Chipmunks. Sie wuseln überall durch die Wälder, über die Wege und sammeln fleißig ihre Wintervorräte ein.

Streifenhörnchen

Streifenhörnchen

Manchmal scheinen sie aber auch selber die Natur zu genießen. Der kleine Kerl da oben, wie er an der Blume riecht – eines meiner Lieblingsbilder von dieser Reise. Ok, anschließend hat er sie gefressen, aber das muss man ja nicht erwähnen.

Gabelböcke (Englisch: Pronghorn)

Auch die Gabelböcke haben keine Scheu vor den Straßen - also Vorsicht!

Auch die Gabelböcke haben keine Scheu vor den Straßen – also Vorsicht!

Besonders oft sieht man die Gabelböcke im Lamar Valley im Nordosten des National Parks.

Familienglück

Familienglück

Von diesen Tieren leben nur ca. 250 im Yellowstone. Trotzdem konnten wir diese wirklich zahlreich beobachten, teilweise ganze Familien wie auf dem obigen Bild.

Wölfe (Englisch: Wolf)

Wolf - in klein - weit weg

Wolf – in klein – weit weg

Rund 320 Wölfe leben im Yellowstone National Park, in etwa 45 Rudeln. Diese in den Sommermonaten zu Gesicht zu bekommen ist ein Glücksfall. Die Tiere ziehen sich bei der Wärme in die schattigen Wälder in den Höhenlagen zurück. Wir hatten das Glück einen Einzelgänger im Hayden Valley zu sehen.

Wolf im Hayden Valley

Wolf im Hayden Valley

Fototechnisch ist das keine Offenbarung – das schöne Tier war einfach viel zu weit weg für meine 210mm Brennweite. Aber, man kann erkennen – es ist ein Wolf.

Nachts konnte man die Tiere allerdings ab und zu hören, wenn sie in der Dämmerung ihr Wolfsgeheul angestimmt haben. Das war schon beeindruckend.

Bisons (Englisch: Bison)

Bisons on the road

Bisons on the road

Wer den Yellowstone besucht und keine Bisons zu Gesicht bekommt, der hat mit Sicherheit was falsch gemacht. Zumal sie es einem leicht machen, in dem sie freundlicherweise direkt vor das Auto laufen.

Stau - weil ich steh hier!

Stau – weil ich steh hier!

Rund 3500 dieser imposanten Tiere leben in dem National Park. Und wenn die meinen, ich bleibe jetzt hier auf der Straße stehen – dann geht da nichts mehr, bis dem Kollegen die Wiese doch wieder besser gefällt. Also, Motor aus und Fotos machen – passt schon.

Immerhin - auf dem Wanderweg...

Immerhin – auf dem Wanderweg…

Die meisten Tiere trifft man in den beiden großen Valleys an. Sowohl im Hayden Valley als auch im Lamar Valley haben wir riesige Herden von den Tieren bestaunen können.

Bison Herden im Lamar Valley

Bison Herden im Lamar Valley

Futtern am Rand des Hayden Valley

Futtern am Rand des Hayden Valley

Übrigens, Bisons können schwimmen – wir wussten das vor unserem Besuch im Yellowstone nicht.

Auf zum anderen Ufer

Auf zum anderen Ufer

Bisons können schwimmen...

Bisons können schwimmen…

Im späten April und im Mai kommen die Jungtiere auf die Welt. Wir haben davon extrem viele gesehen.

Mutter und Kind

Mutter und Kind

Nachwuchs bei Bisons

Nachwuchs bei Bisons

Die kleinen Bisons haben ein hellbraunes Fell und sehen wirklich niedlich aus.

Schwarzbären (Englisch: Black bear)

Schwarzbär im hohen Gras

Schwarzbär im hohen Gras

Irgendwas zwischen 500 und 650 Schwarzbären leben im Yellowstone, die Zahl kann nur geschätzt werden. Hauptsächlich trifft man die Tiere in den nördlichen Bereichen des Parks an.

Da im Wald - ein Bär

Da im Wald – ein Bär

Wenn solche Tiere in Straßennähe auftauchen, dann ist das nicht zu übersehen. Es stehen ruckzuck 20-30 Autos am Straßenrand und alle machen Fotos. Genau so schnell sind aber auch zwei bis drei Ranger vor Ort. Zum einem, um den Verkehr zu regeln – denn einige Zeitgenossen meinen wirklich mitten auf der Straße anhalten zu müssen.

Andere „Experten“ müssen regelmäßig von den Rangern zurück gepfiffen werden. Da fragt man sich dann wirklich, was wollen die? Ein Selfie mit dem Bär im Arm? Leider glauben manche Menschen, das alles sei nur Disney Land und Show. Sie vergessen dabei, dass es sich um wilde und gefährliche Tiere handelt. Da bekam man manchmal ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln.

Unser ganzer Stolz - eine Schwarbärmama mit zwei Jungen

Unser ganzer Stolz – eine Schwarbärmama mit zwei Jungen

Dabei ist das eigentlich ein sehr bewegender Augenblick, wenn vor einem in hundert Metern Entfernung eine Schwarzbärmama mit ihren Jungen durch die Wiese läuft. In der Wildnis, kein Zaun, kein Wassergraben trennt einen davon. Wir fanden das absolut faszinierend und schön. Das Foto davon – naja – es gibt bestimmt bessere Bärenbilder. Aber dieser Moment wird für uns unvergesslich bleiben.

Man kann an den Bildern auch ein wenig erkennen, was die Tiere so gefährlich im Park macht. Wenn so ein Schwarzbär auf allen Vieren durch das hohe Gras läuft oder durch dichtes Gestrüpp, man sieht ihn dann gar nicht. Der steht plötzlich vor einem, und wenn das dann eine Mama mit ihren Jungen ist, dann kann es schon mal kritisch werden.

Grizzlybären (Englisch: Grizzly bear)

Grizzly im Blumenmeer

Grizzly im Blumenmeer

Wer es noch ein wenig imposanter möchte, der schaue auf die Grizzlybären. Auch hier gibt es nur Schätzungen, wie viele von diesen tollen Tieren in dem Park leben. Die Zahlen liegen zwischen 280 und 610 Bären.

Grizzlybär

Grizzlybär

Ein Problem beim Fotografieren der Tiere auf so einer Wiese ist, dass die ständig am Fressen sind und dabei den Kopf nach unten halten. Man muss schon ein wenig Geduld haben, bis die mal den Kopf heben.

Grizzly mit GPS Sender um den Hals

Grizzly mit GPS Sender um den Hals

Einige wenige Tiere haben ein Halsband mit GPS Sensor. Darüber wird das Verhalten und die Wanderwege der Tiere erforscht.

Wie kann man nun einen Grizzly von einem Schwarzbär unterscheiden? Nun, das ist eigentlich ganz einfach. Zum einem die Farbe, ein Grizzly ist braun oder graubraun gefärbt, ein Schwarzbär halt sehr dunkel braun bis schwarz. Und, die Größe des Tieres. Waren wir bei den Schwarzbären schon beeindruckt, so ist ein Grizzly doch noch um einiges größer. 

Fazit und weitere Infos

Wir haben einige Stunden in dem Park nur mit dem Beobachten von Tieren verbracht. Sei es, das wir eine Stunde lang versucht haben ein brauchbares Bärenfoto zu bekommen oder mal zwei Stunden den Bisons beim grasen zugesehen haben. Es war einfach schön die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Keine Bilder haben wir übrigens von folgenden Tieren gemacht: 103.286 Bremsen und 12.254.856 Moskitos – wovon ein nicht unbedeutender Teil uns als Nahrungsquelle gesehen hat *grummel*. Und, wir haben mit den obigen Tieren nur einen kleinen Teil der Tierwelt im Yellowstone gesehen. Es gibt da noch viel mehr Arten. Eine tolle Liste aller Tierarten in dem National Park findet ihr hier: http://www.wissen-im-netz.info/freizeit/reisen/yellowstone/tiere/

Und noch mal der Hinweis: Beim Besuch des Parks, haltet euch an die Sicherheitshinweise und hört auf die Ranger, denn die haben Ahnung von den Tieren. Behandelt die Natur und die Tiere mit Respekt und Abstand, dann ist es auch nicht gefährlich für euch oder das Tier.

Achso, und die Tierwelt hört nicht an den Grenzen des National Parks auf. All diese Tiere und noch viele andere kann man überall in den Rocky Mountains in den USA und Kanada treffen und sehen.

Mehr Yellowstone:

Das war unser Tierbericht aus dem Yellowstone National Park.

Der Beitrag ist ein klein wenig länger geworden als gedacht. Aber die vielen Informationen wollten wir euch nicht vorenthalten und bei der Auswahl der Bilder fiel es uns schwer auf die Bremse zu treten. Wir hoffen aber, euch damit ein wenig unterhalten und nicht gelangweilt zu haben.

Für Anmerkungen, weitere Fragen, Lob und Kritik nutzt doch einfach die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag.

Der Beitrag gefällt Dir? Dann teile ihn doch...

Hinterlasse einen Kommentar

22 Kommentare

  • Wirklich tolle Fotos von der Tierwelt im Yellow Stone NP, besonders die von den Bären – sehr beeindruckend so gefährliche Tiere so nah sehen zu können.
    LG
    Elke

  • Ich muss ja nicht erwähnen, welches für mich das schönste Foto ist, oder? 🙂 Moooooose 🙂 Wow, ich bin neidisch und gönne euch so sehr den tollen Moment, einen Elch (mit Geweih!) in freien Wildbahn gesehen zu haben!

  • Hallo Thomas,
    ein klasse Bericht mit schönen Fotos. Bei der großen Anzahl von Bildern bekommt man den Eindruck als hättet ihr nur schnell den Auslöser von eurem Fotoapparat betätigen müssen.
    Das Thema „Wolf“ löst in Deutschland immer wieder große Wellen an Emotionen aus. Da freut es mich um so mehr, diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Schade finde ich nur, dass es euch nicht gelungen ist, wenigsten je eine der 103.286 Bremsen bzw. 12.254.856 Moskitos in Pixel zu bannen.
    Viele Grüße
    Peter

    • Hi peter,

      bei den Bisons war es wirklich so, in manchen Ecken des Parks. Bären und Wölfe waren da schon nicht so dicht beieinander. Am ersten und dritten Tag haben wir da gar keine gesehen.

      LG Thomas

  • Hej Thomas,

    ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Total beeindruckende Fotos habt ihr da gemacht. Wäre ich Bären und Bisons in freier Wildbahn begegnet, hätte ich mich wohl öfter daran erinnern müssen, zwischendurch mal wieder Luft zu holen. 😉 Ist schon was anderes als im Zoo, gell?

    Ich war ja schon hin und weg, als ich im Wildpark Voßwinkel plötzlich einer Herde Mufflons gegenüberstand. 😀

    Lieben Gruß
    Sylvi

  • Hallo Thomas,

    wunderschöne Tier und Fotos. Wie unbedacht diese einfach auf der Straße spazieren, witzig, gut sie waren vorher da und es gab da noch keine Straße 😉
    Den Wolf kann man ganz gut erkennen, was er da erlegt hat weniger, ich will es aber auch gar nicht wissen *gg*
    Sicher ein besonderes Erlebnis diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten zu können.
    lg Tanja

  • „Bitte Vorsicht auf der A3 durch den Yellowstone Park! Es befinden sich Bisons auf der Fahrbahn!“
    Das Bild mit dem Stau ist der Oberhammer!

    100 Yards finde ich übrigens nicht gerade weit weg für einen Bären und anschreien!? Na, hoffen wir mal, dass es nie so weit kommt!

    Ich habe übrigens gerade eine Kamera hier, die du bei den Wölfen gut hättest gebrauchen können!
    Ach nee, ist ja gar keine Kamera! 😀

    Liebe Grüße,
    Marc

    • Moin Marc,

      Richtig, das ist keine Kamera – in dem Moment wäre es mir aber egal gewesen und ich hätte gerne die 600 Millimeter Brennweite gehabt.

      100 Yards sind gar nicht so wenig. Und mit dem Anschreien… naja, wir waren auch froh, das wir uns von der Wirksamkeit der Methode nicht selber überzeugen mussten.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas,

    erst einmal wieder Daumen hoch für den tollen und informativen Artikel und die schönen Fotos.

    Eigentlich sollte ja der gesunde Menschenverstand einem sagen, dass man bei wilden Tieren einen Sicherheitsabstand einhält, aber bei manchen Menschen ist das eben nicht so. Ich hatte schon Erlebnisse, wo ein Ranger mit seiner Warnung sehr deutlich wurde weil Touristen den Bisons bis auf wenige Meter auf die Pelle rückten.

    Darf ich fragen, welches Plugin du für die Befragung am Ende deines Artikels nutzt? Finde ich sehr genial um ein Rückmeldung der Leser zu bekommen 😉

    LG
    Simon

    • Hi Simon,

      der Menschenverstand schien bei einigen Reisenden allerdings im Hotelzimmer geblieben zu sein. 😉

      Das AddOn heißt „MoodThingy PRO“, das gibt es in der Vollversion bei Envato.com auf der Seite zu kaufen.

      LG Thomas

  • Danke für diesen Beitrag. Das sind wirklich tolle Bilder, von denen eins schöner als das andere ist. In Norwegen erlebt man es auch öfters, dass die Schafe mitten auf der Straße stehen. Wir können ja warten:P . Elche habe ich leider noch nicht in freier Wildbahn gesehen.

  • WOW, ihr habt tatsächlich grizzlys gesehen? ich hätte mir garantiert in die hose gemacht. abstand halten erachte cih als selbstverständlich bei solchen tieren. aber ich hab selber gesehen, dass menschen das total unterschätzen…

    • Ich hatte keine Zeit zum Angst haben, ich musste Bilder machen… 🙂 Nein, im Ernst – ich stand 3 Meter neben der offenen Tür vom Wohnmobil und habe genau beobachtet in welche Richtung der Kollege sich bewegt.

      LG Thomas

%d Bloggern gefällt das: