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Umstieg zum Dampfen: Tipps für den Raucher

  • Tipps zum Umstieg vom Rauchen zum Dampfen

Die Frage nach Tipps für den Umstieg von der Zigarette zum Dampfen erreichen mich in den letzten Wochen regelmäßig. Ich natürlich immer noch Einsteiger, habe aber auch zwei Versuche für einen Umstieg vor Jahren abgebrochen. Daher kann ich auf die Erfahrung misslungener Umstiege zurückgreifen. Im Nachhinein sind genau diese Erfahrungen sehr wertvoll gewesen.

Gerade aktuell wird ja auch wieder über ein verschärftes Rauchverbot diskutiert, welchen die FDP zur Sprache gebracht. Auslöser dafür war die neue strengere Regelung in Schweden. Vielleicht ist das auch für den Ein oder Anderen die Motivation zum Wechsel zur eZigarette.

Umstieg zum Dampfen oder gar nicht mehr Rauchen?

Um hier mal einigen Kommentar-Reflexen vorzubeugen. Natürlich ist die beste Art, mit dem Rauchen aufzuhören, der komplette Ausstieg. Also komplett weg vom Rauchen und kein Dampfen. Aber… a) es gibt genug Raucher, die das nicht so einfach schaffen – dazu gehöre ich! Und b), es gibt Raucher, die gerne während der Arbeit an etwas rum nuckeln, die eigentlich gerne rauchen, die gerne etwas inhalieren und den Throat Hit spüren. Und zu b) gehöre ich ebenfalls.

Wer komplett mit dem Rauchen aufhören will und auch nicht dampfen will, der ist hier falsch.

Dieser Beitrag richtet sich an Menschen, die gerne den Umstieg, von der Zigarette zur e-Zigarette schaffen wollen. Das ist die Zielgruppe dieses Beitrages. Das ist für Ex-Raucher oft nicht nachzuvollziehen, das ist mir klar. Nichtraucher, die niemals geraucht haben, werden es erst recht nicht verstehen, was in Rauchern und Dampfern vorgeht. Das ist auch nicht schlimm aber verurteilt bitte nicht die Leute, die es von der Zigarette immerhin zum Dampfen geschafft haben. Hier in Deutschland hat das Dampfen einen unglaublich schlechten Ruf, das ist mir inzwischen sehr bewusst geworden. Leider wird dieser Ruf von allen möglichen Leuten und Medien aufgebaut, die zwar sehr viel Meinung haben aber oft erstaunlich wenig Ahnung. Aber darauf gehe ich weiter unten noch ausführlich ein.

Es gibt kein Richtig und Falsch beim Umstieg

Ich gebe Euch nachfolgend ein paar Tipps, die auf meinen Erfahrungen und meinen Recherchen in der Dampfer-Community beruhen. Das bedeutet aber nicht, dass ihr den Umstieg mit diesen Tipps schafft. Wenn ihr merkt, dass meine Erfahrungen bei Euch nicht funktionieren, dann ist das nicht schlimm. Versucht dann einen anderen Weg zu finden, der für Euch der Bessere ist.

Es gibt kein Richtig oder Falsch beim Umstieg auf die E-Zigarette. Es gibt nur das Ziel, von den Pyros, also den alten Kippen, wegzukommen. Das sollte Euer Ziel sein, den Weg gestaltet ihr so, wie er für euch erfolgreich ist und – ganz wichtig – Spaß macht.

Hinweis für alle Dampf- und Rauchgegner

Da es ja immer wieder zu Kommentaren kommt, die beste Lösung wäre es weder zu dampfen noch zu rauchen… Jaaa, das wissen wir! Es gibt aber viele Menschen, die können oder wollen nicht komplett auf ein Genussmittel verzichten. Und für diese Menschen berichten wir über das Thema Dampfen.

Woran sind meine Umstiege gescheitert?

Meine ersten Umstiege auf die e-Zigarette sind an drei Dingen gescheitert. Das waren einerseits gesundheitliche Probleme. Ich hatte bei beiden Versuchen mit extremem Husten zu kämpfen. Der erste Versuch ging dabei über Wochen und die waren teilweise qualvoll. Immer beim Dampfen bekam ich Hustenattacken vom der gemeinen Sorte. Mal beim ersten Zug, dann wieder nur nach 20 Minuten. Das war irgendwann so nervig, dass ich wieder zur Zigarette gegriffen habe, wovon ich nicht husten musste. Kein Wunder, denn da sind ja Husten stillende Stoffe eingearbeitet.

Auch der zweite Versuch endete aufgrund des Hustens, nur deutlich schneller. Ich hatte es nur ein paar Tage durchgehalten.

Der Grund für die Husterei war damals wohl falsche Beratung. Und damit sind wir beim zweiten Grund, für das Scheitern meiner Versuche. Auch als ich die Hustenprobleme hatte, jeder sagte mir, dass 18mg Nikotin für mich als starker Raucher genau richtig wären, besser wären sogar 24mg (das gab es damals noch). Und dass ich die EGO-AIO (meine erste Dampfe) unbewusst direkt auf Lunge gezogen habe, das hat keiner bemerkt (oder merken wollen). Ich habe es nämlich geschafft, am Mundstück vorbei Luft zu ziehen. Auf die einzelnen Arten des Dampfens gehe ich unten noch ein. Wichtig ist an dieser Stelle nur, 18mg Nikotin direkt auf Lunge gezogen, davon muss ich auch heute noch Husten (ich habe das die Tage mal ausprobiert). Ich war damals in einigen Shops, ich habe Dampfer-Freunde gefragt – keinem ist mein Fehlverhalten aufgefallen.

Auch beim zweiten Versuch, dann mit einem Melo Verdampfer, habe ich es mit 18mg Nikotin versucht. Und das war natürlich zum Scheitern verurteilt.

Der dritte Grund für das Scheitern war, dass ich mich zu sehr unter Druck gesetzt habe. Jeder alte Pyro-Zigarette habe ich innerlich bereut. Jede Diskussion mit Dampfgegnern haben mich verunsichert – und das war vor ein paar Jahre noch schlimmer als heute. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Kopf gehabt, neben den Problemen mit dem Husten. Und wenn der Kopf nicht mitspielt, der Wille nicht 100% da ist, die Motivation nicht stimmt – dann scheitert der Umstieg.

Das weiß ich aber heute, nachdem ich mich mal richtig schlau gemacht habe und eine sehr gute Beratung bekommen habe. Rückwirkend muss ich sagen, mit guter Beratung hätte ich den Umstieg vielleicht auch damals schon geschafft.

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Tipps für einen gelungenen Umstieg vom Rauchen zum Dampfen

Aber, mit diesen negativen Erfahrungen fühle ich mich qualifiziert, Euch ein paar Tipps für den Umstieg vom normalen Rauchen zur e-Zigarette zu geben.

Ihr müsst den Umstieg wollen

Wenn ihr nicht wirklich, mit aller Kraft, den Umstieg von der Zigarette zum Dampfen wollt – dann wird es nicht gelingen. Nur mal so probieren, viele Vorbehalte und Bedenken im Kopf oder unschlüssig, ob ihr überhaupt mit den Zigaretten aufhören wollt? Dann wird der Umstieg zu 95% nicht gelingen. Das ist jetzt kein wissenschaftlicher Wert, nur eine Vermutung. Aber es ist wie bei der normalen Rauchentwöhnung, ohne eigenen Willen geht es einfach nicht.

Wir Raucher sind ja ein spezielles Völkchen. Uns ist allen bewusst, dass das Rauchen tödlich enden wird. Wir geben jeden Monat Unsummen für Zigaretten aus, die irgendwo nach verbranntem Tier und schwelendem Laub schmecken. Alles das sind Dinge, die rational nicht erklärbar sind. Daher, ohne den absoluten Willen, wird man nicht von den Zigaretten weg kommen.

Gute Beratung einholen

Ganz, ganz, ganz wichtig! Lasst Euch zum Umstieg gut beraten. Diese gute Beratung findet ihr in vielen Dampfershops, die es mittlerweile in allen Ecken des Landes gibt. Leider gibt es auch dabei schwarze Schafe. Dabei meinen es viele vermutlich nicht böse, es fehlt nur oft die Zeit oder die Motivation für eine wirklich gute Beratung.

So eine gute Beratung kann dauern, auch mal eine Stunde oder länger. Wenn ihr das Gefühl habt, ein Mitarbeiter des Shops will sich die Zeit nicht nehmen oder ist nur darauf aus, Euch mit allen Mitteln was zu verkaufen – dann brecht das ab und sucht Euch einen anderen Shop.

Bei einer guten Beratung wird der Verkäufer erst mal Euer Rauchverhalten abfragen. Wie viel raucht ihr, wie oft, wie lange schon. Dann wird er Euch die verschiedenen Arten des Dampfens erklären. Direkt auf Lunge dampfen oder das sogenannte Backendampfen sollten hier Thema sein. Als Ergebnis wird er dann verschiedene Geräte empfehlen, die zur Art des Dampfens passen. Wenn es ein richtig guter Shop ist, könnt ihr die verschiedenen Geräte auch testen.

Eine andere Beratungsquelle sind natürlich auch andere Dampfer. Das ist aber ein wenig mit Vorsicht zu genießen, denn die sind meistens nicht so ganz neutral. Jeder von uns hat seine Erfahrungen und Vorlieben. Und ich erwische mich selber oft dabei, diese auch als tolle Empfehlung auch an andere weiterzugeben. Nur, was bei mir funktioniert oder was mir schmeckt, klappt bei Anderen vielleicht nicht oder die finden den Geschmack ekelig.

Ich habe damals bei meinen gescheiterten Versuchen auch ganz tolle Geräte empfohlen bekommen. Das waren richtige Schornsteine, mit denen man einen ganzen Ortsteil zu nebeln konnte. Prima – aber genau zu meinem Problem, mit dem zu hoch dosierten Nikotin, waren die komplett Kontraproduktiv.

Wenn ihr aber jemanden im Bekanntenkreis habt, der Euch vertrauensvoll und sinnvoll berät, euch vielleicht auch mal Geräte testen lässt, dann ist das super. Diese Gelegenheit solltet ihr dann unbedingt nutzen.

Direkt auf Lunge oder Backedampfen? Die Art des Dampfens.

Für mich ist das auch ein ganz wichtiger Punkt, der darüber entscheiden kann, ob der Umstieg von der Zigarette zum Dampfen funktioniert oder scheitert.

Zur Erklärung, ganz kurz:

Direkt auf Lunge – DL

  • Beim DL-Dampten wird der Dampf direkt beim Einatmen, durch die e-Zigarette, in die Lunge inhaliert. Dabei entstehen sehr große Mengen Dampf.

Mouth to Lung – MTL – Backedampfen

  • Beim MTL-Dampfen wird der Dampf erst in den Mund gezogen. Dann wird die e-Zigarette abgesetzt und der Dampf in die Lunge inhaliert. Bei dieser Dampftechnik wird weniger Dampf benötigt. Gerne wird das MTL-Dampfen auch als Backedampfen oder als traditionelles Dampfen bezeichnet.

Die meisten Umsteiger wählen die MTL Variante. Diese Art des Dampfens entspricht am ehestem den Rauchen einer Zigarette. Auch sind die Dampfmengen geringer, was viele Umsteiger am Anfang begrüßen, es wirkt halt weniger aufdringlich.

Die DL Variante ist bei Umsteigern eher die Ausnahme, wenn man das in der Community mal verfolgt. Ich selber bin wohl einer der wenigen, der eben mit der DL Variante den Dreh zum Dampfen bekommen hat. Ich habe, ganz unbewusst, meine MTL e-Zigaretten immer als DL gedampft – und das hat dann meine Probleme verursacht.

Denn die Entscheidung vom MTL oder DL Dampfen hat Auswirkungen auf das eingesetzte Gerät und auch auf die Nikotinmenge.

  • MTL: Geräte mit hohem Zugwiderstand, an der langsam gezogen wird um den Mund mit Dampf zu füllen. Durch die kleinere Dampfmenge sind hierbei höhere Nikotindosen erforderlich.
  • DL: Die Geräte haben keinen oder nur einen sehr geringen Zugwiderstand. Dadurch ist es möglich, große Mengen Dampf zu inhalieren. Und durch die große Menge an Dampf wird auch weniger Nikotin im Liquid benötigt.

So, und ich hatte damals meinen MTL wie DL gedampft. Also viel Nikotin, in großen Dampfmengen, direkt in die Lunge. Wenn ich das heute mal nachspiele, mit 18mg Nikotin, dann huste ich mir die Seele aus dem Leib.

Wie viel Nikotin einsetzen?

Wie viel Nikotin soll man denn nun einsetzen. Auch hier gibt es keinen festen Richtwert, nur die Erfahrungen von anderen Dampfern.

Ich selber habe über 30 Jahre lang geraucht. Am Ende zwischen 40 und 60 Zigaretten am Tag! Daher dampfe ich aktuell 6mg Nikotin beim DL-Dampfen und 12mg beim MTL-Dampfen. Dabei dampfe ich zu 90% nur DL, MTL nutze ich nur da, wo nicht viel Dampf erzeugt werden soll.

Diese Werte bestätigen auch andere Dampfer, in ihren Berichten über den Umstieg. Bei der Interessengemeinschaft E-Dampfen e.V. gibt es dafür auch einen tollen Umstiegsrechner. Hier könnt ihr die Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag eingeben und das kleine Programm gibt Euch eine Empfehlung für die benötigte Nikotinmenge beim DL oder beim MTL Dampfen. Die Werte dort beruhen auf Erfahrungen von mehreren tausend Umsteigern.

Ein genereller Tipp ist dann noch, lieber etwas mehr Nikotin nehmen als zu wenig. Das bedeutet aber nicht, dass ihr mit 18mg starten sollt, wenn das Programm Euch 6mg empfiehlt. Aber 7 oder 8 mg dürfen es dann schon sein. Reduzieren könnt ihr ja jederzeit.

Wann habe ich genug Nikotin?

Wann merkt man nun, dass man genug Nikotin habt? Nun, ich merke es daran, dass ich keine Lust bzw. kein Verlangen nach einer Zigarette habe. Wenn dieser Gedanke bei mir aufkommt, dann muss ich aber schnell an meiner Dampfe ziehen. Denkt dabei aber daran, dass das Nikotin beim Dampfen langsamer vom Körper aufgenommen wird. Also kann es schon ein paar Minuten dauern, bis der Wunsch nach einer Zigarette weg ist. Hier hilft es dann auch, sich mit anderen Dingen abzulenken.

Ein Zeichen für zu wenig Nikotin kann auch sein, wenn ihr pausenlos an Eurer e-Zigarette zieht – das sogenannte Dauernuckeln. Allerdings ist das am Anfang auch nicht unnormal, dass man recht häufig an der Dampfe zieht. Schmeckt halt gut. Wenn das aber dauerhaft ein Problem ist, versucht mal eine leicht höhere Nikotindosierung und schaut, ob es dann besser wird.

Wann habe ich zu viel Nikotin?

Das merkt ihr recht schnell, es kommt zu Schwindel und/oder Kopfschmerzen. Ihr müsst dann aber nicht in Panik verfallen, die Beschwerden verschwinden auch ganz schnell wieder. Das Nikotin wird im Körper sehr schnell abgebaut.

Welches Gerät ist das Richtige für den Umstieg?

An dieser Stelle kommt die gute Beratung im Offline-Geschäft Eures Vertrauens ins Spiel. Ihr werdet im Netz unzählige Geräteempfehlungen finden, die speziell für Umsteiger geeignet sind.

Am Ende gibt es drei Gerätetypen, die für Umsteiger interessant sind:

Podsysteme

Podsysteme sind kleine, sehr einfache Geräte. Dabei hat man einen Akkuträger, in den ein fertig gefüllter Pod eingesteckt wird. Bei einigen wenigen Systemen kann man diese Pods selber nachfüllen, andere Systeme sind darauf ausgelegt, die Pods immer wieder neu zu kaufen. Von vielen Dampfern werden diese Pod-Systeme belächelt und teilweise auch richtig schlecht geredet – das sei ja kein richtiges Dampfen. Dabei stellt sich dann aber die Frage, was ist richtiges Dampfen? Wer legt das fest? Gibt es irgendwo eine DIN-Norm dazu?

Ich selber habe meinen aktuellen Umstieg eben genau mit solchen Podsystemen gestartet. Dabei hatte ich die Juul und die MyBlu genutzt und bei mir hat es damit funktioniert. Ein paar Wochen später bin ich dann zur „großen“ E-Zigarette gewechselt, weil mir das mit den Tanks einfach zu teuer wurde und das Dampfen mit den großen Geräten plötzlich funktionierte.

MTL Geräte

Es gibt unzählige MTL-Geräte, die gerade für Einsteiger sehr geeignet sind. Dabei gibt es zwei Untergruppen. Einerseits sogenannte AiO Geräte, also All-in-One. Hierbei sind der Akkuträger, der Tank und der Verdampferkopf eine Einheit. Die Geräte haben (meist) einen fest eingebauten Akku, der über einen USB-Anschluss geladen werden kann. Andere Systeme haben den Akkuträger getrennt vom Verdampfer/Tank. Damit ist man natürlich deutlich flexibler unterwegs.

Bei vielen MTL Geräten kann auch nichts verstellt werden. Die haben oft nur einen Knopf, mit dem man das Gerät ein- und ausschalten kann. Die Leistung (Watt) kann nicht beeinflusst werden.

Aber für MTL kann man ebenso jeden geregelten Akkuträger benutzen, der auch für das DL-Dampfen genutzt wird. Dort werden dann MTL-taugliche Verdampferköpfe darauf gesetzt.

Schaut Euch dazu einfach mal die verschiedenen Geräte bei einem Händler an. Für den Einstieg gibt es auch tolle, günstige Sets mit den Geräten, wo nicht viel eingestellt werden kann.

DL-Geräte

Bei den DL Geräten handelt es sich meistens um einen einzelnen Akkuträger, auf den dann der passende Verdampfer/Tank gesetzt wird. Eine Besonderheit ist dabei, dass die Verdampfer fast keinen Zugwiderstand bieten und der Dampf somit direkt eingeatmet werden kann.

Die meisten DL-Verdampfer arbeiten mit Subohm-Verdampfern, also Verdampferköpfen die weniger als 1 Ohm Widerstand haben. Dabei kommt dann ein regelbarer Akkuträger zum Einsatz, mit dem die Wattzahl (oder die Temperatur) geregelt wird. Am Ende produzieren diese e-Zigaretten sehr große Mengen Dampf.

Weitere Geräte und Techniken

Neben den beschriebenen Standardgeräten gibt es noch zahlreiche weitere Gerätearten. So gibt es Verdampfer, die sogenannten Selbstwickler, wo man die Heizdrähte selber herstellen kann. Es gibt mechanische Akkuträger und noch einige andere, mehr oder weniger Exotische, Dinge. Aber für den Einsteiger sind diese Geräte nicht wirklich geeignet. Fangt erst mal mit einer einfachen Technik an. Der Wunsch nach mehr und der Haben-Wollen-Virus (HWV) kommt dann ganz von allein.

Was setze ich ein?

Nach der Juul habe ich mit einem iStick Pico Akkuträger und einem Melo 3 Verdampfer angefangen. Zum Backedampfen habe ich noch eine Endura T20 dazugekauft. Letztere kann ich auch wirklich als Einsteigergerät zum MTL-Dampfen empfehlen. Ein schickes Teil, was einfach macht, was es soll.

Bei den DL-Dampfen habe ich inzwischen sechs Stück – das lieg daran, dass ich mich kaum für einen Geschmack entscheiden kann. Das Drama kommt im nächsten Kapitel. Dabei habe ich verschiedene Akkuträger im Einsatz, vom iStick Pico, über den Pico S, dem Aster, dem Smok Al85 bis zum Nunchaku von Uwell. Dabei können alle Akkuträger das Gleiche, es ist reine Spielerei, dass ich so viele habe – HWV halt. Wobei, einen Unterschied gibt es schon, auf den kleinen iStick Pico passen die großen Verdampfer (mehr als 23mm Durchmesser) nicht darauf.

Verdampfer habe ich 2x den Crown 3, 1x den Crown 4 und 3x den Aspire Cleito. Von den Melos habe ich mich inzwischen getrennt, die waren mir geschmacklich einfach zu flach.

Bei den Verdampfern ist es so, dass diese einen sehr großen Einfluss auf den Geschmack haben. Dazu kommt dann noch der eingesetzte Coil, also der Teil, wo der Heizdraht und die Watte verbaut ist. So schmecken Liquids sogar unterschiedlich, wenn man in einem Crown 3 einen Coil mit 0,25 oder mit 0,4 Ohm einsetzt.

Auch hier ist also wieder experimentieren angesagt. Es gibt nicht „den einen“ Verdampfer oder den einen Akkuträger, der allem Dampfern gefällt.

Liquids zum Dampfen

Welches Liquid ist das richtige?

Nun, wie soll ich sagen? Hier ist es noch „schwieriger“ eine Antwort zu geben, wie bei der Frage nach den Geräten.

Es gibt gefühlt unzählige Liquids mit einer nicht überschaubaren Anzahl an Geschmäckern. Was soll man hier empfehlen? Der eine mag es süß, der andere will eher ein Tabak-ähnlichen Geschmack, der nächste steht auf Schokoladenpudding. Einer mag Menthol, der nächste bekommt davon Hustenanfälle.

Dann kommt noch dazu, dass die Liquids in jedem Verdampfer anders schmecken und der Unterschied zwischen DL- und MTL-Verdampfern ist auch nicht zu verachten.

Am besten ist es, wenn ihr einen Shop in der Nähe habt, der eine Probier Bar hat. Dort könnte ihr verschiedene Geschmacksrichtungen in Ruhe testen. Wenn ihr dann eines gefunden habt, wo ihr meint, joa – das könnte es sein, dann kauft erst mal ein kleines Fläschchen und probiert das mal 2-3 Tage aus. Wenn ihr dann merkt, dass das dauerhaft schmeckt, dann könnt ihr größere Mengen anschaffen.

Ihr werdet im Netz vielleicht immer wieder mal den Begriff All-Day-Liquid oder All-Day-Aroma hören. Das sind dann die Lieblingssorten der Dampfer, welche die den ganzen Tag über dampfen können. Bei mir sind das im Moment Cappuccino-Eis (von Premium Labs), Black Knight (von Checkmate) und White Knight (ebenfalls von Checkmate).

Nur, das kann nächste Woche schon wieder ganz anders aussehen. Ich kenne Dampfer, die seit Jahren auf der Suche nach „dem einen“ Geschmack sind.

Aber andererseits ist ja gerade die Auswahl an Aromen das Tolle beim Dampfen. Neben mir stehen gerade Fruchtmischung (Pinkman), Lemon Macaron, Tabak Vanille, frische Beeren mit Zitrone, Cappuccinoeis und frische Mango. Da ich mich nicht sooo richtig entscheiden kann, habe ich die parallel im Einsatz und nuckel abwechselnd die verschiedenen Geschmäcker.

Selber mischen oder fertig kaufen?

Zum Start solltet ihr Euch erst mal fertige Liquids in kleinen Mengen kaufen. Wenn ihr dann ein Aroma findet, dass ihr dauerhaft dampfen wollt, dann lohnt es sich, das Liquid selber zu mischen.

Das geht relativ einfach. Man benötigt dazu ein Aroma, eine Liquid Basis, das Nikotin als Shots. Man mixt dann das Basis-Liquid mit der passenden Menge Nikotin und Aroma zusammen – wofür man noch einen kleinen Messbecher, ein paar Spritzen mit stumpfen Kanülen benötigt – und füllt das dann in entsprechende Gefäße.

Das ist alles kein Hexenwerk und Anleitungen dazu findet man zuhauf im Netz. Auch hier findet man in einem guten Dampfer-Shop Hilfe. Die erklären das gerne und haben meistens auch das passende Zubehör dafür vorrätig.

Am Ende ist das selber mischen deutlich günstiger, als immer die fertigen Liquids zu kaufen. Zudem hat man noch viel mehr Auswahl, da es unzählige Aromen gibt – und die kann man auch noch alle miteinander mischen.

Keinen Stress beim Umstieg machen

Macht Euch keinen Stress beim Umstieg von der Pyro-Zigarette zum Dampfen.

Einige schaffen den Umstieg direkt zu 100 Prozent. Die rauchen irgendwann die letzte Zigarette und dampfen dann nur noch. Ich bewundere diese Menschen, ich kann es nicht.

Und neben mir sind es noch viele andere Dampfer, die nebenbei noch einige wenige rauchen. So habe ich beim Dampfstart meinen Zigarettenkonsum von 40 bis 60 am Tag zuerst auf 10 und inzwischen auf 3-5 Zigaretten am Tag gesenkt.

Bei meinen ersten Umstiegen habe ich mich über jede einzelne Zigarette geärgert und mir so Druck aufgebaut. Jede Zigarette war in meinem Kopf eine Strafe, die ich nur erfahren habe, weil ich ja dampfen wollte. Damit war dann aber, innerlich, das Dampfen eher negativ behaftet.

Jetzt sehe ich das ein wenig anders, ich feiere mich innerlich für jede Zigarette, die ich nicht rauche. Das ist viel mehr Motivation, als mich über die paar wenigen Pyros zu ärgern. Es fühlt sich auch besser an, weil man viel mehr positive Gedanken hat.

Denn sind wir mal ehrlich – ich habe mir über 30 Jahre die Kippen in den Körper inhaliert, in rauen Mengen. Und dann rege ich mich über die 3-5 auf, die ich jetzt noch rauche? Nö, das ist doch Unsinn. Auf die paar Zigaretten kommt es nun auch nicht mehr an. Und es wird immer weniger. Ich erwische mich inzwischen dabei, dass ich die wenigen Zigaretten nach 2-3 Zügen ausmache, weil sie einfach nicht schmecken.

Motiviert Euch zum Dampfen

Diese Freude, über jede nicht gerauchte Zigarette, motiviert mich zum Dampfen. Ich habe inzwischen oft den Gedanken, „Jetzt hättest Du sonst eine geraucht“ und ziehe dann genüsslich an meiner Dampfe.

Aber auch monetär belohne ich mich. Ich habe im Monat gute 300 EUR für Zigaretten ausgegeben. Diese lege ich mir Anfang des Monats in eine Box. Davon wird dann Dampferzeugs gekauft. Liquids, Geräte – der HWV wird also bedient. Wenn am Monatsende was übrig bleibt, dann kommt das in einen Sammeltopf und kann für andere schöne Dinge genutzt werden. Fotoequipment ist da zum Beispiel ein sehr dankbares Ziel.

Routinen ändern

Für mich persönlich sind ein paar Ritualzigaretten noch ein Problem. Genau genommen 3 – die Erste am Morgen beim ersten Kaffee, die Zweite beim nach Hause kommen von der Arbeit und die Dritte nach dem Abendessen. Aber, das liegt nicht am Nikotin – zumindest nicht Nummer 2 und 3. Die erste Zigarette am Morgen lässt sich dagegen noch mit dem niedrigen Nikotinspiegel nach der Nacht erklären.

Dagegen habe ich mir eine MTL-Dampfe fertig gemacht, mit 12mg Nikotin, womit ich mir am Morgen einen Schub Nikotin geben kann. Und trotzdem fällt es mir schwer.

Das liegt aber einfach an den Routinen, die im Kopf eingefahren sind. Das habe ich in den letzten Wochen auch an anderen Stellen gemerkt.

Beispiel Autofahren: Für mich war es über 30 Jahre undenkbar im Auto nicht zu rauchen. Längere Strecken, ach was – auch Strecken von 5 Minuten gingen nicht ohne Zigarette in der Hand. Bei meinen ersten Umstiegsversuchen war ich da schon wenig konsequent – da habe ich morgens auf dem Weg zur Arbeit noch eine oder zwei geraucht – immerhin, sonst habe ich auch der 30 Minuten-Strecke auch 3-4 geschafft.

Jetzt habe ich es konsequent geändert. Und am Ende war es reine Kopfsache, Routine. Nach 2-3 qualvollen morgendlichen Arbeitswegen war es irgendwann selbstverständlich in der Denkschüssel, dass ich im Auto dampfe und nicht mehr rauche. Und das klappt inzwischen auch auf längeren Strecken.

Versucht einfach mal die Routinen zu verändern. Das können Kleinigkeiten sein. Vielleicht eine andere Strecke zur Arbeit fahren. Das hört sich witzig an, hat mir aber geholfen. Denn für mich waren unsere Autobahnauffahrt, das Kreuz Kaiserberg und das Kreuz Moers meine „Ich mach mir eine Kippe an“-Stellen. Ich bin dann mal ein paar Tage lang eine andere Autobahn zur Arbeit gefahren und das hat geholfen, weil die routinemäßigen „Rauchpunkte“ weg waren.

Was mir auch geholfen hat, ist ein Kopfspielchen. Immer wenn ich (auch jetzt noch) an eine Zigarette denke, sage ich mir, ich stecke mir in 10/20/30 Sekunden eine an und nuckel dann an der Dampfe. Und siehe da, meistens denke ich dann nach den x Sekunden gar nicht mehr an eine Zigarette.

Informiert Euch über das Dampfen

Lest, schaut Videos, informiert Euch über das Dampfen. Es gibt im Netz zahlreiche Stellen, wo man tolle Informationen rund um die Dampferei bekommt. Eine Übersicht über tolle Quellen findet ihr in unserer Linkliste zum Dampfen.

Lasst Euch nicht verunsichern

Leider hat die Presse es in den letzten Jahren geschafft, dass das Dampfen in den Köpfen der Menschen mindestens genauso schädlich ist, wie das Rauchen. Hier haben gewisse Lobbyisten schön erreicht, was sie wollten.

Dabei bestreiten inzwischen auch ehemalige Gegner der e-Zigarette nicht mehr, dass das Dampfen deutlich weniger gesundheitsschädlich ist als das Rauchen. Dazu gibt es inzwischen auch sehr seriöse Forschungen. Und selbst das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sagt „E-Zigaretten erhitzen eine meist nikotinhaltige Flüssigkeit, und das entstehende Aerosol enthält bei sachgemäßem Gebrauch kaum krebserzeugende Substanzen“. Soweit Fr. Dr. Ute Mons, die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention am DKFZ in einem Interview. Und gerade das DKFZ galt lange Zeit als sehr kritische Instanz zum Thema Dampfen.

Lasst Euch durch negativen Unsinn nicht verunsichern, wenn ihr den irgendwo lest. Es gibt inzwischen über 3,5 Millionen Dampfern  in Deutschland und die Zahl steigt stetig. Das wäre sicherlich nicht so, wenn zahlreiche Dampfer ständig tot umfallen würden oder es ihnen mit dem Dampfen schlechter gehen würde. Es wird ja auch immer mal wieder vor den Gefahren des Dampfens gewarnt. Das zieht dann wieder durch die Presse, wird wie eine Sau durch das Dorf getrieben. Ist Euch dabei aber mal was aufgefallen? Wo sind denn die Berichte, wo Menschen durch das Dampfen zu Schaden gekommen sind, durch das Dampfen schwer erkrankt sind? Wenn es solche Fälle geben sollte, würden die doch medial ausgeschlachtet werden. Die Berichte gibt es aber nicht, weil es die Fälle einfach nicht gibt.

Die zuletzt aufgetretenen Fälle in den USA sind auch keine Folge der E-Zigarette als solcher. Wenn man sich mit Spritzen ein Gift in die Venen injiziert, ist  auch nicht die Spritze daran Schuld, wenn der Mensch dann erkrankt oder stirbt. Und in dem örtlich und zeitlich begrenzt aufgetretenen Fällen, handelt sich wohl darum, dass die meist jugendliche Männer irgendwelches Zeug gedampft haben, was sie illegal auf der Straße gekauft haben. Aus dem Vorfall von mehreren hundert Erkrankten, leider auch einigen Todesfällen, in einer bestimmten Region der USA, aufgetreten in den letzten Wochen und Monaten, eine generelle Gefahr durch die E-Zigarette zu schließen, ist ein klein wenig gewagt. Weltweit gibt es die E-Zigarette inzwischen seit ca. 15 Jahren und wird von rund 50 Millionen Menschen genutzt. Da ist es doch unwahrscheinlich, dass die E-Zigarette plötzlich und über Nacht zum Mordinstrument wird.

Und komme mir jetzt keiner reflexartig mit den explodierenden Akkus. Denn diese Akkus, genau diese Akkus, sind in Akkuschraubern, elektrischen Zahnbürsten, mobilen Staubsaugern und zahlreichen anderen Geräten eingebaut. Die Fälle von explodierenden Akkus, die es gegeben hat, waren fast ausnahmslos auf einen unsachgemäßen Umgang mit den Akkus zurückzuführen. Da haben sich irgendwelche Dumpfbacken laienhaft ein SuperDuper-Dampfgerät zusammen geschustert und wundern sich dann über die Brandwunden im Gesicht.

Allerdings ist das Thema Akkusicherheit ein Thema, mit dem sich jeder Neuling beim Dampfen unbedingt beschäftigen muss. Die Teile müssen schon sorgfältig behandelt werden und beschädigte Akkus gehören auf den Sondermüll.

Auch bei Diskussionen im persönlichen Umfeld trifft man eher skeptische Stimmen. Das ist halt der Pressearbeit der letzten Jahre geschuldet. Ihr werdet Euch sehr oft Sätze wie „Das ist doch noch schädlicher als Rauchen“, „Dampfen ist doch kein richtiges Rauchen, Du Lusche“, „Das wird Dich umbringen“, „Du weißt doch gar nicht, was Du da in dich hinein ziehst“ von Euren Bekannten und Freunden hören. Ganz ehrlich, ich ziehe dann genüsslich an meiner Dampfe, nicke kurz und spreche über was anderes. Eine Diskussion ist meistens komplett sinnlos. Ihr werden merken, dass anschließend einzelne Menschen still und heimlich zu Euch kommen und nachfragen, die das denn mit dem Dampfen ist. Da lohnt es sich dann, das in Ruhe zu erklären.

Auch im Netz, in den *hüstel* wunderbaren *doppelhüstel* Social Medias, muss man mit dämlichen Sprüchen rechnen. Ich habe dort letztens den Link zur Studie der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England gepostet, genauer gesagt zu einem deutschsprachigen Artikel darüber.

Einer meiner Leser kommentierte dann wie folgt: „Wer es glaubt wird selig.. so ein Quatsch….“

Joa, ich sage mal, die Meinung kann man vertreten. Die vorliegende Studie wird zwar als Meilenstein gesehen, da sie von einem absolut unabhängigen Institut durchgeführt wurde und selbst die WHO und die strenge American Cancer Society die Ergebnisse anerkennen.

Das kann man dann als Laie schon mal als „Quatsch“ bezeichnen. Aber, es dann halt nur eine Meinung, mehr aber auch nicht.

Auch das Thema fehlende Langzeitstudien wird Euch sicher über den Weg laufen. Lasst Euch davon nicht verunsichern, schaut Euch dazu einfach das Video von Prof. Bernd Mayer an.

Also, liebe Neudampfer, damit müsst ihr nach dem Umstieg auch leben. Lasst Euch davon aber nicht verunsichern. Aus meiner Erfahrung sind die meisten Kritiker selber Raucher. Irgendwie glaube ich manchmal, die wollen nicht wahrhaben, dass das Dampfen gesünder ist, besser schmeckt und auch noch viel Geld spart.

Man kann nur hoffen, dass die öffentliche Meinung durch eine bessere und neutrale mediale Arbeit zum Thema dampfen mal ein wenig aufgeklärter wird. Auch hier lohnt sich durchaus ein Blick auf die britische Inseln, wo mit dem Thema Dampfen sehr offen und positiv umgegangen wird.

Gesundheitliche Veränderungen durch das Dampfen

Genießt lieber die gesundheitlichen Veränderungen durch das Dampfen. Selbst bei mir, wo ich noch ein paar Zigaretten am Tag rauche, beobachte ich einige Veränderungen:

  • Ich schmecke und rieche wieder Dinge, die ich lange nicht wahrgenommen habe. Leider auch Zigarettenqualm.
  • Ich bekomme besser Luft, das Schnaufen beim Treppensteigen ist noch nicht ganz weg aber viel besser geworden.
  • Das morgendliche Abhusten, welcher Raucher kennt das nicht, ist komplett verschwunden.
  • Seitdem ich dampfe, war ich nicht mehr erkältet. Das sind jetzt 4 Wintermonate – das hat es seit vielen Jahren nicht mehr gegeben.
  • Wenn ich am Abend im Bett lag, habe ich teilweise ein wenig gepfiffen – das ist verschwunden.

So, und das alles nach nur 4 Monaten und obwohl ich immer noch 2-5 Pyros am Tag rauche.

Allerdings kann es beim Umstieg auch zu nicht so schönen Begleiterscheinungen kommen. Die einen klaren über Halsschmerzen bzw. einen trockenen Mund. Ja, das ist so, das Propylenglycol (PG), welches in den Liquids vorhanden ist, zieht die Feuchtigkeit aus den Schleimhäuten. Dagegen hilf aber einfach, viel zu trinken. Wasser, Tee, manche versuchen es auch mit Bier.

Der Husten ist auch so eine Sache. Klar, wer zum ersten Mal an einer Dampfe zieht, der muss husten. Dem Körper, den Bronchien und der Lunge wird ein neuer Stoff zugeführt. Und der Körper wehrt sich mit Husten dagegen. Das lässt aber recht schnell nach. Wenn es länger bleibt, dann versucht es mal mit weniger Dampf, weniger Nikotin oder einem Liquid mit geringerem PG-Anteil.

Eine andere Art von Husten, der auftreten kann, ist der normale Husten, der bei einer Rauchentwöhnung auftritt. Der Körper fängt an sich von dem Schmutz zu befreien und man hustet das ein oder andere einfach ab. Aber auch das sollte nach 2-4 Wochen vorbei sein.

Überhaupt können alle Symptome einer Raucherentwöhnung auch beim Umstieg auf das Dampfen auftreten. Denn das Dampfen ist kein Ersatz für das Rauchen, es ist eine komplett andere Art des Genussmittelkonsums. Ihr habt von den über 4000 Stoffen in einer Zigarette nur noch das Nikotin, welches ihr weiter inhaliert. Die anderen Stoffe fallen weg und daher ist es eine Rauchentwöhnung, die ihr durchmacht.

Lasst Euch davon aber nicht entmutigen. Und wenn ihr unsicher seid, dann geht mit den Beschwerden zum Hausarzt. Das ist bei allen medizinischen Fragen eh der beste Tipp, den man geben kann. Wenn ihr Fragen zu medizinischen Dingen habt, dann meidet das Internet und ganz besonders Facebook. Fragt Euren Arzt, der wird Euch besser helfen können als Menschen, die an der YouTube-Universität Medizin studiert haben.

Seid Euch dabei aber bewusst, dass das Dampfen auch unter Medizinern sehr kontrovers diskutiert wird. Es kann also passieren, dass ihr an einen Arzt geratet, der das Dampfen nicht gut oder sogar schädlich findet. Hier ist eine zweite oder dritte Meinung sicherlich keine schlechte Idee, wir haben ja freie Arztwahl.

Fazit – der Umstieg zum Dampfen lohnt sich

Ihr sehr, der Umstieg zum Dampfen kann sich lohnen. Nicht nur finanziell, das sollte eigentlich nebensächlich sein. Aber die gesundheitlichen Verbesserungen, die schon nach kurzer Zeit auftreten, die motivieren mich persönlich enorm beim Durchhalten.

Ja, es ist manchmal nicht leicht, keine Frage. Aber die Momente, wo ich nach einer Zigarette giere werden immer weniger. Und die paar wenigen, die ich noch rauche, die bekomme ich auch noch weg.

Eines muss aber noch ganz deutlich gesagt werden: Ich halte die e-Zigarette und das Dampfen für eine tolle Alternative zum Rauchen. Es schmeckt besser, macht mir mehr Spaß und es ist auch noch gesünder als das Rauchen. Wer aber einem Nichtraucher eine Dampfe in die Hand drückt, der sollte geteert und gefedert werden. Zwar ist die Gateway-Theorie, dass besonders junge Menschen über die e-Zigarette zur richtigen Zigarette kommen , in zwischen widerlegt worden (auch wenn in der Presse ständig was anderes behauptet wird). Aber trotzdem muss man doch Nichtraucher nicht zu einer Sucht verführen.

Ich wünsche Euch ein herzliches VapeOn.

Wenn ihr noch Fragen oder Ergänzungen habt, dann schreibt doch einfach einen Kommentar hier unter dem Beitrag.

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14 Kommentatoren
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Luke

Oida, man kann auch einfach ganz aufhören zu rauchen! Zahlt das eigentlich irgendeine Lobby hier als Werbung? Und was hat das vor allem mit Fotografie zu tun?

Kathrin

Sorry Thomas,
ich mag euren Blog, eure Reise- und Fotografietipps wirklich, aber das finde ich doch sehr daneben..

Als ehemaliger Raucher kann ich dir von ganzem Herzen ein Nichtraucher-Seminar empfehlen, wenn du dir eine gefallen tun willst :-) . Hätte ich vorher gewusst, wie einfach einem da das Aufhören gemacht wird, dann hätte ich schon viel früher aufgehört. Da wird einem erstmals bewusst, was man sich und was noch viel schlimmer ist, seinem Umfeld, damit antut.
Wenn du Interesse hast gebe ich dir da gerne mal einen Kontakt ;-)
Nix für ungut. Ansonsten wirklich ein toller Blog :-)
LG Kathrin

Hi Thomas,
ich habe dieses Jahr mein 10jähriges Nichtraucher-Jubiläum (yai!) und dampfe daher nicht, aber ich arbeite mit einer Abteilung, die fast komplett aufs Dampfen umgestiegen ist, und da frage ich immer interessiert nach. Meine Entwöhnung war nämlich die absolute Hölle (liebe Kathrin, bitte nicht von Dir auf andere schließen!) und ich wünschte, ich hätte damals diese Möglichkeit gehabt.
Jut, geschafft habe ich es immerhin trotzdem, worauf ich heute noch ziemlich stolz bin. Übrigens wurde aus mir leider eine recht penetrante Nichtraucherin, soll heißen, ich vertrage Zigarettenqualm nicht mehr (das hast Du ja anscheinend auch schon ein bisschen festgestellt), aber dampfen darf meine Kollegin in unserem Büro ohne Probleme, ich finde das sogar recht angenehm.
Jedenfalls: Toll, Dein Umstieg, und dass er Deiner Gesundheit was gebracht hat!

Und noch ein Wort zu Luke: Wie beknackt ist das denn, sich auf einem persönlichen Blog über die Themenauswahl zu mokieren. Also ich kapier es nicht. Das hier ist keine Werbeveranstaltung und kein glattgebügeltes Magazin. Ich persönlich befürworte Themen neben dem Mainstream sehr. Und jep, ganz genau, ich habe nämlich auf meinem Blog, den andere Reiseblog nennen, auch schon übers Nichtrauchen geschrieben. Das hat sogar viele Leute interessiert.

LG /inka

Als lebenslange Nichtraucherin (und obendrein recht militante!), die vom Dauergerauche ihres Vaters in der Kindheit recht empfindliche Atemwege mitbekommen hat, kann ich nur sagen: Wenn jemand neben mir dampft merke ich nichts von den Nebenwirkungen, die ich beim Passivrauchen habe: Keine zugeschwollenen, schmerzenden Atemwege, nix…
Von daher find ichs super, wenn Leute vom Rauchen aufs Dampfen umstellen – ganz egoistisch. Klar, ganz aufhören wär sicher besser, aber lieber ein kleiner Schritt als gar keiner.
Kann ja auch nicht jeder sein Auto auf immer aufgeben, nur weil ich das gemacht und geschafft habe. Aber nen kleinen Schritt machen kann man immer.

Hallo Thomas,

wir haben uns die Raucherei mit Hilfe des Dampfens vor fünf Jahren abgewöhnt. Wir haben aber recht schnell nur noch reines Liquid ohne Geschmack gedampft.
Seit fast zwei Jahren ist nicht mal mehr Nikotin im Dampfer und immer öfter wird der Dampfer tagelang gar nicht mehr benutzt.

Alle vorherigen Versuche das Rauchen aufzugeben waren gescheitert.

Und noch etwas, du hast vollkommen Recht: Meine Wohnung, meine Musik, meine Regeln ;-)

Gruß
Andreas

Günni

Hallo
Als erstes möchte ich allen mal etwas ans Herz legen : Leben und Leben lassen. Grad in der heutigen Zeit der ständigen erniedrigenden, der Hass und der polarisierenden Kommentare im Netz und auch im Alltag. Soviel vorweg.

Interessierten möchte ich mal meinen Weg aufzeigen, um das rauchen zu beenden.
Ich habe Ende 2013, noch im Schichtdienst beschäftigt, ganz besonders an Tagen mit Doppelschichten, bis zu 50 Zigaretten geraucht. Mehrere Entwöhnungen, etwa als Begleitung während einer Kur, in einer Raucherentwöhnungspraxis und mit Hypnose brachten jeweils einen recht guten Erfolg. Zunächst! Nachdem der Alltag wieder da war, waren die Scheisskippen auch wieder da. Nikotinpflaster haben Schwindel erzeugt, Sprays einen Würgereiz.
Irgendwann hab ich einfach damit abgeschlossen und wider besseren Wissens angeekelt weiter geraucht.
2014 dann, aus einer Laune heraus, habe ich mir beim örtlichen Tabakhändler einen sogenannten ‚Vape – Pen‘ gekauft. Ein Stäbchen ähnliches etwas, das kleine Wölkchen produziert hat..
Kurz ausprobiert, ja – war soweit OK, aber den Schmacht hat das Ding nicht besiegt. Aber das Interesse war geweckt und wenige Tage später ein in meinen Augen vernünftiges Dampfgerät gekauft.
Das war schon wesentlich besser und ich konnte zumindest Stundenweise das rauchen damit unterdrücken.
Es kam dann noch ein etwas größeres Gerät dazu und fast unmerklich sank der Kippenkonsum nach etwa 6 Monaten auf nur noch 5,6 Fluppen.
Es kam aber ganz plötzlich der Tag, an dem die morgendliche Zigarette sowas von ekelerregend schmeckte, daß ich den Glimmstengel wegwarf.
Seitdem habe ich keine mehr angerührt.
Den Nikotingehalt im Liquid konnte ich innerhalb weniger Monate erheblich absenken – von zuerst 20 mg, auf 12, dann auf 9 und dann auf 6. Mittlerweile dampfe ich nur noch 3 mg, und das auch nur wegen „dem Gefühl“ im Hals. Besonders hochwertige Aromen dampf ich sogar ohne Brennstoff.

Der geneigte, aggressive Nichtraucher möchte jetzt sagen – „dann lass den Scheiß doch ganz nach“.
Richtig, das könnte ich.
Aber – ich will das gar nicht.
Als erstes ist es für mich immer noch ein prima Mittel zum Stressabbau. Denn wenn es besonders hektisch wird, kommt doch gelegentlich der Gedanke an eine Zigarette.
Als weiteres ist die E-Dampfe für mich mittlerweile ein echtes Genussmittel geworden. Herrliche Geschmacksaromen ersparen mir zb so manches Naschikram.
Und bitte :komm mir keiner mit dem Argument – das ganze ist genauso giftig wie rauchen. Dazu einige Fakten :
Die Grundstoffe Propylenglykol und pflanzliches Glyzerin sind in sovielen Lebensmitteln, in fast allen Kosmetika enthalten. So manches Asthmaspray basiert eben auf diese beiden Stoffe. In Discos, im Theater werden sie seit vielen Jahrzehnten als Nebel eingesetzt, tlw. aromatisiert.
Aromen : Alle, wirklich alle Aromen in Deutschland kommen aus der Lebensmittelindustrie, sind gesundheitlich unbedenklich und vor allem auch durchs Tabakerzeugnisgesetz reguliert. Wer meint, daß das einatmen des Dampfaerosols für Nebenstehende gefährlich ist, sei beruhigt und halte seine Nase über den dampfenden Kochtopf mit den Dosenravioli. Was glaubt ihr, was ihr da riecht – richtig – Lebensmittelaroma. Oder den Snickers, die BiFi oder wenn ihr euren Müsliriegel aufreißt. Wohlgemerkt – über den Geruch als solches lässt sich streiten. Manches Liquid schmeckt und riecht wie eine nasse Bundeswehrwolldecke. Seis drum – die Abgase während ihr auf den Bus wartet, sind um Längen problematischer.
Und den Dampfern , die in der Nähe stehen und riesige Wolken werfen, sei gesagt – gegenseitige Rücksicht bitte. Nicht jeder möchte in einer Wolke aus Erdbeer oder Donutduft stehen.
Ihr radikalen Nichtraucher bedenkt, daß der Mensch vor Euch, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Ex – Raucher ist, der vielleicht schon einen langen Leidensweg des Aufhörens und des Nichtschaffens hinter sich hat.. Vertreibt ihn nicht in die Raucherecke – oder würdet ihr einen trockenen Alkoholiker zum Cola trinken in die schummrige Eckkneipe schicken?
Macht euch alle einige Gedanken.
Zum Leben und zum Leben lassen.
Wir Dampfer tun niemandem weh – außer daß wir euch mal aus Versehen kurz die Sicht rauben.

Max

Hallo Thomas,
sehr schöner Blogartikel, ich möchte den Umsteigenden aber zusätzlich noch Folgendes mit auf den Weg geben:

Wenn „Weglassen“, „Aufhören“, „nicht dürfen“, „müssen“ usw. die Situation bestimmen, ist ein Scheitern geradezu vorprogrammiert.
Daher finde ich wichtig, den Umstieg in keinster Weise als Verzicht zu sehen, sondern als Bereicherung.
Wer umsteigen will, dampft einfach zusätzlich zum Rauchen – wird ausreichend Nikotin durch das Dampfen aufgenommen, reduziert sich die Raucherei von alleine.
Das klappt bei manchen innerhalb von Stunden, bei manchen dauert es Jahre – aber es klappt. Und je mehr des täglichen Nikotinbedarfs durch Dampfen aufgenommen wird, desto größer der positive gesundheitliche Effekt.

Liebe Grüße
Max

Günni

Ich nochmal
Hier einmal der Hinweis, daß das anfängliche Husten beim Umstieg zur Dampferei nicht zwangsläufig sein muss.
Mittlerweile gibt es eine wachsende Zahl an Liquids, dessen Nikotin durch sogenannte Nikotinsalze ersetzt wird. Es ist immer noch ’normales‘ Nikotin, aber – der PH – Wert wird durch Benzoesäure verändert. Dadurch wird der Hustenreflex gemildert. Übrigens mit ein Grund, warum die Juul in den! USA! mit taffen 60 mg Nikotin verkauft wird. (EU 20 mg max) Unter normalen Bedingungen könnte man so eine Menge gar nicht runteratmen. Wer also Probleme hat, die üblichen Liquids zu genießen, sollte das mal aus.
Der kleine Nachteil ist, daß 1)das Anfluten im Gehirn etwas länger dauert (also erstmal vorsichtig sein, sonst gibt’s Kopfweh)
und 2) der für viele wünschenswerte ‚Throat Kick‘ (der Druck /das Kratzen im Hals, dem rauchen ähnlich) fast gänzlich entfällt.

Sandy

Hallo Thomas,

ich teste gerade die myblu und bin bei ein wenig Recherche auf euren Blog gestoßen, weil du myblu und Juul getestet hast. Habe mich ein wenig umgesehen und finde deine Beiträge zum Thema Dampfen sehr interessant, aber auch hilfreich – aus Sicht eines langjährigen Rauchers (-rauche selbst schon 20 Jahre) hat das auch gleich einen ganz anderen Charakter für mich als die klassischen „Umsteiger-Infos“. Vielen Dank also dafür!

PS: Mir gefällt, dass der Blog so vielfältig ist. Ich mag sowas und werde ab sofort regelmäßig hier vorbeischauen.

Conny

Vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Bericht, ich bin nämlich dabei in den nächsten Tagen auf das dampfen umzusteigen, dein Artikel hat mir wirklich tolle neue Einblicke verschafft.
Eine Frage hätte ich dann noch, auf die bist du leider nicht eingegangen…wie sieht es denn mit der Gewichtszunahme aus, denn wir wissen ja das durch das Rauchen auch der Hunger/Appetit „gestillt“ wird…kannst du mir vielleicht dazu etwas sagen/ schreiben?
Lieben Dank ?

Christian

Hallo, ich bin eigentlich nur zufällig hier gelandet (mit der Fotografie habe ich gar nichts zu tun) aber Dein Artikel zum „Dampfen“ hat mir gut gefallen und spricht mir aus der Seele. Ich habe 20 Jahre lang sehr viel geraucht. Bis zu 30 Zigaretten täglich waren ganz normal und am Wochenende durften es auch mal ein paar mehr sein. Mit meinen 40 Jahren litt ich bereits an Raucherhusten, Antriebslosigkeit und Kurzatmigkeit. Mehrere Rauchstopp-Versuche verliefen erfolglos. Ich hatte mich damit abgefunden, dass ich wohl bis zu meinem Lebensende Raucher bleiben „muss“. Eine ganz schlimme Vorstellung!
Vor 7 Wochen traf ich einen Bekannten, der mit einer E-Zigarette daherkam. Bis zu diesem Datum habe ich die Panikmache der Regierung vorbehahltlos geglaubt und eine E-Zigarette war bis dahin nichtmal ansatzweise in meinem Sichtfeld. Er hat mir einiges erzählt und am nächsten Tag habe ich mir 2 Stunden Zeit genommen um mich selbst im Netz zu informieren. Am Abend stand ich bereits in einem Dampferladen und ließ mich beraten. Nach Hause gegangen bin ich ziemlich skeptisch mit einer Joyetech ego AIO und ein paar verschiedenen Liquids. Am nächsten morgen rauchte ich meine bis dato letzte Zigarette. Eine neue Schachtel hatte ich bereits. Genau diese Schachtel liegt nach nun 7 Wochen noch immer unangetastet auf meinem Tisch. Noch nicht ein einziges Mal hatte ich seitdem das Verlangen nach einer Zigarette.

Ich bin meinem Bekannten so unendlich dankbar. Ich glaube, er hat mir unbewusst ein paar Lebensjahre geschenkt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber ich bin seit 7 Wochen rauchfrei und war in dieser Zeit nicht ein einziges Mal auch nur ansatzweise nervös. Ich huste schon nicht mehr, schmecke wieder und nehme deutlich wahr, wie sehr Raucher stinken.

Schon nach einer Woche habe ich mir noch eine ego AIO gekauft um im Zweifel ein Ersatzgerät zu haben und letzte Woche kam ein UWELL Nunchako hinzu weil ich unbedingt auch das DL-Dampfen probieren wollte. Gefällt mir ebenso und schmeckt noch intensiver.

Es klingt vielleicht übertrieben euphorisch aber ich fühle mich wie ein neuer Mensch.

Lieber Thomas: Dir möchte ich den Rat geben, auch die letzten, wenigen Zigaretten sein zu lassen. Du wirst nach 1-2 Wochen feststellen wie sehr sich Dein Geschmackssinn ändert. Das macht den Liquid-Genuss noch viel besser!

dampfende Grüße

Marcus

Hallo Thomas,

Vielen Dank für deinen sehr informativen Artikel, der mir als langjähriger Raucher und absoluter Neuling in Sachen Dampfen einen tollen ersten Überblick über das Thema, die Möglichkeiten und technischen Unterschiede gegeben hat, den ich auf anderen Webseiten nicht erhalten habe. Eher im Gegenteil, die Verwirrung wuchs mit jeder weiteren Seite die ich besuchte. Kurz zum Hintergrund meines Interesses an dem Thema: ich bin der einzige Raucher in meiner Firma und werde in der nächsten Woche einige lange Fahrten zu Kunden mit meinem Kollegen in seinem Auto unternehmen. Früher wäre es mir egal gewesen, aber heute möchte ich einfach niemanden mit den nicht zu verleugnenden Gerüchen, die durch das Rauchen entstehen, belästigen. Daher kam mir heute der Gedanke, zumindest für die Zeit der Kundentermine und der Fahrt einen Ersatz für das klassische rauchen in Form einer e-Zigarette zu besorgen, um nicht am Nikotinmangel draufzugehen. (wäre ja auch keine Option :)
Natürlich hatte ich nicht bedacht, dass das Dampfen ein ganz eigenes Universum darstellt und eine schnelle Entscheidung für ein Gerät so gut wie unmöglich ist. Zumal ich für diesen Zweck natürlich auch nicht Unsummen an Geld ausgeben möchte. Um es nun kurz zu machen, ich werde mich auf deinen Rat hin morgen einmal beraten lassen, oder zumindest einmal das von Dir angesprochene Endura T20 testen, da es sich preislich absolut im Rahmen hält. Da ich mir meine Zigaretten seit Jahr und Tag selbst drehe, weigere ich mich zudem auf eine Lösung wie die Heats oder ähnliche Geschichten umzusteigen, das wäre mir auf Dauer auch einfach zu teuer. Wenn du noch einen Tipp für die oben angesprochene Situation hast bin ich sehr dankbar, sonst wünsche ich einfach einen schönen Abend.

Viele Grüße,
Marcus

TOMMI

Super Beitrag.. 100%Zustimmung…. bin dank Dampfen von heut auf morgen Nichtraucher geworden… Zuvor über 30 Jahre Raucher gewesen.. Es funktioniert, wenn man es will 👍😊…. Information on und offline. Vorausgesetzt…. Bein seit Febr. 2017 Nichtraucher mit aller positiver Nebenwirkungen 😍😍😍

Thomas Utecht

Toller Beitrag, super erklärt…. 100%Zustimmung.. Danke für die Mühe es mal richtig zu erklären 🙏👌👌👌