Zuletzt aktualisiert am 10. März 2019 um 13:59

Die Frage nach Tipps für den Umstieg von der Zigarette zum Dampfen erreichen mich in den letzten Wochen regelmäßig. Ich natürlich immer noch Einsteiger, habe aber auch zwei Versuche für einen Umstieg vor Jahren abgebrochen. Daher kann ich auf die Erfahrung misslungener Umstiege zurückgreifen. Im Nachhinein sind genau diese Erfahrungen sehr wertvoll gewesen.

Umstieg zum Dampfen oder gar nicht mehr Rauchen?

Um hier mal einigen Kommentar-Reflexen vorzubeugen. Natürlich ist die beste Art, mit dem Rauchen aufzuhören, der komplette Ausstieg. Also komplett weg vom Rauchen und kein Dampfen. Aber… a) es gibt genug Raucher, die das nicht so einfach schaffen – dazu gehöre ich! Und b), es gibt Raucher, die gerne wärend der Arbeit an etwas rum nuckeln, die eigentlich gerne rauchen, die gerne etwas inhallieren und den Throat Hit spüren. Und zu b) gehöre ich ebenfalls. 

Wer komplett mit dem Rauchen aufhören will und auch nicht dampfen will, der ist hier falsch.

Dieser Beitrag richtet sich an Menschen, die gerne den Umstieg, von der Zigarette zur e-Zigarette schaffen wollen. Das ist die Zielgruppe dieses Beitrages. Das ist für Ex-Raucher oft nicht nachzuvollziehen, das ist mir klar. Nichtraucher, die niemals geraucht haben, werden es erst recht nicht verstehen, was in Rauchern und Dampfern vorgeht. Das ist auch nicht schlimm aber verurteilt bitte nicht die Leute, die es von der Zigarette immerhin zum Dampfen geschafft haben. Hier in Deutschland hat das Dampfen einen unglaublich schlechten Ruf, dass ist mir inzwischen sehr bewusst geworden. Leider wird dieser Ruf von allen möglichen Leuten und Medien aufgebaut, die zwar sehr viel Meinung haben aber oft erstaunlich wenig Ahnung. Aber darauf gehe ich weiter unten noch ausführlich ein. 

Es gibt kein Richtig und Falsch beim Umstieg

Ich gebe Euch nachfolgend ein paar Tipps, die auf meinen Erfahrungen und meinen Recherchen in der Dampfer-Community beruhen. Das bedeutet aber nicht, dass ihr den Umstieg mit diesen Tipps schafft. Wenn ihr merkt, dass meine Erfahrungen bei Euch nicht funktionieren, dann ist das nicht schlimm. Versucht dann einen anderen Weg zu finden, der für Euch der Bessere ist.

Es gibt kein Richtig oder Falsch beim Umstieg auf die E-Zigarette. Es gibt nur das Ziel, von den Pyroy, also den alten Kippen, wegzukommen. Das sollte Euer Ziel sein, den Weg gestaltet ihr so, wie er für euch erfolgreich ist und – ganz wichtig – Spaß macht.

Woran sind meine Umstiege gescheitert?

Meine ersten Umstiege auf die e-Zigarette sind an drei Dingen gescheitert. Das waren einerseits gesundheitliche Probleme. Ich hatte bei beiden Versuchen mit extremen Husten zu kämpfen. Der erste Versuch ging dabei über Wochen und die waren teilweise qualvoll. Immer beim Dampfen bekam ich Hustenattacken vom der gemeinen Sorte. Mal beim ersten Zug, dann wieder nur nach 20 Minuten. Das war irgendwann so nervig, dass ich wieder zur Zigarette gegriffen habe, wovon ich nicht husten musste. Kein Wunder, denn da sind ja Husten stillende Stoffe eingearbeitet.

Auch der zweite Versuch endete wegen dem Husten, nur deutlich schneller. Ich hatte es nur ein paar Tage durchgehalten. 

Der Grund für die Husterei war damals wohl falsche Beratung. Und damit sind wir beim zweiten Grund, für das Scheitern meiner Versuche. Auch als ich die Hustenprobleme hatte, jeder sagte mir, dass 18mg Nikotin für mich als starker Raucher genau richtig wären, besser wären sogar 24mg (das gab es damals noch). Und dass ich die EGO-AIO (meine erste Dampfe) unbewusst direkt auf Lunge gezogen habe, das hat keiner bemerkt (oder merken wollen). Ich habe es nämlich geschafft, am Mundstück vorbei Luft zu ziehen. Auf die einzelnen Arten des Dampfens gehe ich unten noch ein. Wichtig ist an dieser Stelle nur, 18mg Nikotin direkt auf Lunge gezogen, davon muss ich auch heute noch Husten (ich habe das die Tage mal ausprobiert). Ich war damals in einigen Shops, ich habe Dampfer-Freunde gefragt – keinem ist mein Fehlverhalten aufgefallen. 

Auch beim zweiten Versuch, dann mit einem Melo Verdampfer, habe ich es mit 18mg Nikotin versucht. Und das war natürlich zum Scheitern verurteilt.

Der dritte Grund für das Scheitern war, dass ich mich zu sehr unter Druck gesetzt habe. Jeder alte Pyro-Zigarette habe ich innerlich bereut. Jede Diskussion mit Dampfgegnern haben mich verunsichert – und das war vor ein paar Jahre noch schlimmer als heute. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Kopf gehabt, neben den Problemen mit dem Husten. Und wenn der Kopf nicht mitspielt, der Wille nicht 100% da ist, die Motivation nicht stimmt – dann scheitert der Umstieg.

Das weiß ich aber heute, nachdem ich mich mal richtig schlau gemacht habe und eine sehr gute Beratung bekommen habe. Rückwirkend muss ich sagen, mit guter Beratung hätte ich den Umstieg vielleicht auch damals schon geschafft.

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Tipps für einen gelungenen Umstieg vom Rauchen zum Dampfen

Aber, mit diesen negativen Erfahrungen fühle ich mich qualifiziert, Euch ein paar Tipps für den Umstieg vom normalen Rauchen zur e-Zigarette zu geben.

Ihr müsst den Umstieg wollen

Wenn ihr nicht wirklich, mit aller Kraft, den Umstieg von der Zigarette zum Dampfen wollt – dann wird es nicht gelingen. Nur mal so probieren, viele Vorbehalte und Bedenken im Kopf oder unschlüssig, ob ihr überhaupt mit den Zigaretten aufhören wollt? Dann wird der Umstieg zu 95% nicht gelingen. Das ist jetzt kein wissenschaftlicher Wert, nur eine Vermutung. Aber es ist wie bei der normalen Rauchentwöhnung, ohne eigenen Willen geht es einfach nicht. 

Wir Raucher sind ja ein spezielles Völkchen. Uns ist allen bewusst, dass das Rauchen tödlich enden wird. Wir geben jeden Monat Unsummen für Zigaretten aus, die irgendwo nach verbranntem Tier und schwelendem Laub schmecken. Alles das sind Dinge, die rational nicht erklärbar sind. Daher, ohne den absoluten Willen, wird man nicht von den Zigaretten weg kommen.

Gute Beratung einholen

Ganz, ganz, ganz wichtig! Lasst Euch zum Umstieg gut beraten. Diese gute Beratung findet ihr in vielen Dampfershops, die es mittlerweile in allen Ecken des Landes gibt. Leider gibt es auch dabei schwarze Schafe. Dabei meinen es viele vermutlich nicht böse, es fehlt nur oft die Zeit oder die Motivation für eine wirklich gute Beratung.

So eine gute Beratung kann dauern, auch mal eine Stunde oder länger. Wenn ihr das Gefühl habt, ein Mitarbeiter des Shops will sich die Zeit nicht nehmen oder ist nur darauf aus, Euch mit allen Mitteln was zu verkaufen – dann brecht das ab und sucht Euch einen anderen Shop.

Bei einer guten Beratung wird der Verkäufer erstmal Euer Rauchverhalten abfragen. Wie viel raucht ihr, wie oft, wie lange schon. Dann wird er Euch die verschiedenen Arten des Dampfens erklären. Direkt auf Lunge dampfen oder das sogenannte Backendampfen sollten hier Thema sein. Als Ergebnis wird er dann verschiedene Geräte empfehlen, die zur Art des Dampfens passen. Wenn es ein richtig guter Shop ist, könnt ihr die verschiedenen Geräte auch testen.

Eine andere Beratungsquelle sind natürlich auch andere Dampfer. Das ist aber ein wenig mit Vorsicht zu genießen, denn die sind meistens nicht so ganz neutral. Jeder von uns hat seine Erfahrungen und Vorlieben. Und ich erwische mich selber oft dabei, diese auch als tolle Empfehlung auch an andere weiterzugeben. Nur, was bei mir funktioniert oder was mir schmeckt, klappt bei Anderen vielleicht nicht oder die finden den Geschmack ekelig.

Ich habe damals bei meinen gescheiterten Versuchen auch ganz tolle Geräte empfohlen bekommen. Das waren richtige Schornsteine, mit denen man einen ganzen Ortsteil zunebeln konnte. Prima – aber genau zu meinem Problem, mit dem zu hoch dosierten Nikotin, waren die komplett Kontraproduktiv.

Wenn ihr aber jemanden im Bekanntenkreis habt, der Euch vertrauensvoll und sinnvoll berät, euch vielleicht auch mal Geräte testen lässt, dann ist das super. Diese Gelegenheit solltet ihr dann unbedingt nutzen.

Direkt auf Lunge oder Backedampfen? Die Art des Dampfens.

Für mich ist das auch ein ganz wichtiger Punkt, der darüber entscheiden kann, ob der Umstieg von der Zigarette zum Dampfen funktioniert oder scheitert.

Zur Erklärung, ganz kurz:

Direkt auf Lunge – DL

  • Beim DL-Dampten wird der Dampf direkt beim Einatmen, durch die e-Zigarette, in die Lunge inhaliert. Dabei entstehen sehr große Mengen Dampf.

Mouth to Lung – MTL – Backedampfen

  • Beim MTL-Dampfen wird der Dampf erst in den Mund gezogen. Dann wird die e-Zigarette abgesetzt und der Dampf in die Lunge inhaliert. Bei dieser Dampftechnik wird weniger Dampf benötigt. Gerne wird das MTL-Dampfen auch als Backedampfen oder als traditionelles Dampfen bezeichnet.

Die meisten Umsteiger wählen die MTL Variante. Diese Art des Dampfens entspricht am ehestem den Rauchen einer Zigarette. Auch sind die Dampfmengen geringer, was viele Umsteiger am Anfang begrüßen, es wirkt halt weniger aufdringlich. 

Die DL Variante ist bei Umsteigern eher die Aussnahme, wenn man das in der Community mal verfolgt. Ich selber bin wohl einer der wenigen, der eben mit der DL Variante den Dreh zum Dampfen bekommen hat. Ich habe, ganz unbewusst, meine MTL e-Zigaretten immer als DL gedampft – und das hat dann meine Probleme verursacht.

Denn die Entscheidung vom MTL bzw. DL Dampfen hat Auswirkungen auf das eingesetzte Gerät und auch auf die Nikotinmenge.

  • MTL: Geräte mit hohem Zugwiderstand, an der langsam gezogen wird um den Mund mit Dampf zu füllen. Durch die kleinere Dampfmenge sind hierbei höhere Nikotindosen erforderlich.
  • DL: Die Geräte haben keinen oder nur einen sehr geringen Zugwiderstand. Dadurch ist es möglich, große Mengen Dampf zu inhalieren. Und durch die große Menge an Dampf wird auch weniger Nikotin im Liquid benötigt.

So, und ich hatte damals meinen MTL wie DL gedampft. Also viel Nikotin, in großen Dampfmengen, direkt in die Lunge. Wenn ich das heute mal nachspiele, mit 18mg Nikotin, dann huste ich mir die Seele aus dem Leib. 

Wie viel Nikotin einsetzen?

Wie viel Nikotin soll man denn nun einsetzen. Auch hier gibt es keinen festen Richtwert, nur die Erfahrungen von anderen Dampfern.

Ich selber habe über 30 Jahre lang geraucht. Am Ende zwischen 40 und 60 Zigaretten am Tag! Daher dampfe ich aktuell 6mg Nikotin beim DL-Dampfen und 12mg beim MTL-Dampfen. Dabei dampfe ich zu 90% nur DL, MTL nutze ich nur da, wo nicht viel Dampf erzeugt werden soll.

Diese Werte bestätigen auch andere Dampfer, in ihren Berichten über den Umstieg. Bei der Interessensgemeinschaft E-Dampfen e.V. gibt es dafür auch einen tollen Umstiegsrechner. Hier könnt ihr die Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag eingeben und das kleine Programm gibt Euch eine Empfehlung für die benötigte Nikotinmenge beim DL oder beim MTL Dampfen. Die Werte dort beruhen auf Erfahrungen von mehreren tausend Umsteigern.

Ein genereller Tipp ist dann noch, lieber etwas mehr Nikotin nehmen als zu wenig. Das bedeutet aber nicht, dass ihr mit 18mg starten sollt, wenn das Programm Euch 6mg empfiehlt. Aber 7 oder 8 mg dürfen es dann schon sein. Reduzieren könnt ihr ja jederzeit.

Wann habe ich genug Nikotin?

Wann merkt man nun, dass man genug Nikotin habt? Nun, ich merke es daran, dass ich keine Lust bzw. kein Verlangen nach einer Zigarette habe. Wenn dieser Gedanke bei mir aufkommt, dann muss ich aber schnell an meiner Dampfe ziehen. Denkt dabei aber daran, dass das Nikotin beim Dampfen langsamer vom Körper aufgenommen wird. Also kann es schon ein paar Minuten dauern, bis der Wunsch nach einer Zigarette weg ist. Hier hilft es dann auch, sich mit anderen Dingen abzulenken.

Ein Zeichen für zu wenig Nikotin kann auch sein, wenn ihr pausenlos an Eurer e-Zigarette zieht – das sogenannte Dauernuckeln. Allerdings ist das am Anfang auch nicht unnormal, dass man recht häufig an der Dampfe zieht. Schmeckt halt gut. Wenn das aber dauerhaft ein Problem ist, versucht mal eine leicht höhere Nikotindosierung und schaut, ob es dann besser wird.

Wann habe ich zu viel Nikotin?

Das merkt ihr recht schnell, es kommt zu Schwindel und/oder Kopfschmerzen. Ihr müsst dann aber nicht in Panik verfallen, die Beschwerden verschwinden auch ganz schnell wieder. Das Nikotin wird im Körper sehr schnell abgebaut. 

Welches Gerät ist das Richtige für den Umstieg?

An dieser Stelle kommt die gute Beratung im Offline-Geschäft Eures Vertrauens ins Spiel. Ihr werdet im Netz unzählige Geräteempfehlungen finden, die speziell für Umteiger geeignet sind. 

Am Ende gibt es drei Gerätetypen, die für Umsteiger interessant sind:

Podsysteme

Podsysteme sind kleine, sehr einfache Geräte. Dabei hat man einen Akkuträger, in den ein fertig gefüllter Pod eingesteckt wird. Bei einigen wenigen Systemen kann man diese Pods selber nachfüllen, andere Systeme sind darauf ausgelegt, die Pods immer wieder neu zu kaufen. Von vielen Dampfern werden diese Pod-Systeme belächelt und teilweise auch richtig schlecht geredet – das sei ja kein richtiges Dampfen. Dabei stellt sich dann aber die Frage, was ist richtiges Dampfen? Wer legt das fest? Gibt es irgendwo eine DIN-Norm dazu? 

Ich selber habe meinen aktuellen Umstieg eben genau mit solchen Podsystemen gestartet. Dabei hatte ich die Juul und die MyBlu genutzt und bei mir hat es damit funktioniert. Ein paar Wochen später bin ich dann zur „großen“ E-Zigarette gewechselt, weil mir das mit den Tanks einfach zu teuer wurde und das Dampfen mit den großen Geräten plötzlich funktionierte.

MTL Geräte

Es gibt unzählige MTL-Geräte, die gerade für Einsteiger sehr geeignet sind. Dabei gibt es zwei Untergruppen. Einerseits sogenannte AiO Geräte, also All-in-One. Hierbei sind der Akkuträger, der Tank und der Verdampferkopf eine Einheit. Die Geräte haben (meist) einen fest eingebauten Akku, der über einen USB-Anschluss geladen werden kann. Andere Systeme haben den Akkuträger getrennt vom Verdampfer/Tank. Damit ist man natürlich deutlich flexibler unterwegs.

Bei vielen MTL Geräten kann auch nichts verstellt werden. Die haben oft nur einen Knopf, mit dem man das Gerät ein- und ausschalten kann. Die Leistung (Watt) kann nicht beeinflusst werden.

Aber für MTL kann man ebenso jeden geregelten Akkuträger benutzen, der auch für das DL-Dampfen genutzt wird. Dort werden dann MTL-taugliche Verdampferköpfe darauf gesetzt. 

Schaut Euch dazu einfach mal die verschiedenen Geräte bei einem Händler an. Für den Einstieg gibt es auch tolle, günstige Sets mit den Geräten, wo nicht viel eingestellt werden kann.

DL-Geräte

Bei den DL Geräten handelt es sich meistens um einen einzelnen Akkuträger, auf den dann der passende Verdampfer/Tank gesetzt wird. Eine Besonderheit ist dabei, dass die Verdampfer fast keinen Zugwiderstand bieten und der Dampf somit direkt eingeatmet werden kann.

Die meisten DL-Verdampfer arbeiten mit Subohm-Verdampfern, also Verdampferköpfen die weniger als 1 Ohm Widerstand haben. Dabei kommt dann ein regelbarer Akkuträger zum Einsatz, mit dem die Wattzahl (oder die Temperatur) geregelt wird. Am Ende produzieren diese e-Zigaretten sehr große Mengen Dampf.

Weitere Geräte und Techniken

Neben den beschriebenen Standardgeräten gibt es noch zahlreiche weitere Gerätearten. So gibt es Verdampfer, die sogenannten Selbstwickler, wo man die Heizdrähte selber herstellen kann. Es gibt mechanische Akkuträger und noch einige andere, mehr oder weniger Exotische, Dinge. Aber für den Einsteiger sind diese Geräte nicht wirklich geeignet. Fangt erstmal mit einer einfachen Technik an. Der Wunsch nach mehr und der Haben-Wollen-Virus (HWV) kommt dann ganz von alleine.

Was setze ich ein?

Nach der Juul habe ich mit einem iStick Pico Akkuträger und einem Melo 3 Verdampfer angefangen. Zum Backedampfen habe ich noch eine Endura T20 dazugekauft. Letztere kann ich auch wirklich als Einsteigergerät zum MTL-Dampfen empfehlen. Ein schickes Teil, was einfach macht, was es soll.

Bei den DL-Dampfen habe ich inzwischen sechs Stück – das lieg daran, dass ich mich kaum für einen Geschmack entscheiden kann. Das Drama kommt im nächsten Kapitel. Dabei habe ich verschiedene Akkuträger im Einsatz, vom iStick Pico, über den Pico S, dem Aster, dem Smok Al85 bis zum Nunchaku von Uwell. Dabei können alle Akkuträger das Gleiche, es ist reine Spielerei, dass ich so viele habe – HWV halt. Wobei, einen Unterschied gibt es schon, auf den kleinen iStick-Pico passen die großen Verdampfer (mehr als 23mm Durchmesser) nicht darauf.

Verdampfer habe ich 2x den Crown 3, 1x den Crown 4 und 3x den Aspire Cleito. Von den Melos habe ich mich inzwischen getrennt, die waren mir geschmacklich einfach zu flach.

Bei den Verdampfern ist es so, dass diese einen sehr großen Einfluss auf den Geschmack haben. Dazu kommt dann noch der eingesetzte Coil, also der Teil, wo der Heizdraht und die Watte verbaut ist. So schmecken Liquids sogar unterschiedlich, wenn man in einem Crown 3 einen Coil mit 0,25 oder mit 0,4 Ohm einsetzt.

Auch hier ist also wieder experimentieren angesagt. Es gibt nicht „den einen“ Verdampfer oder den einen Akkuträger, der allem Dampfern gefällt.

Liquids zum Dampfen

Welches Liquid ist das richtige?

Nun, wie soll ich sagen? Hier ist es noch „schwieriger“ eine Antwort zu geben, wie bei der Frage nach den Geräten.

Es gibt gefühlt unzählige Liquids mit einer nicht überschaubaren Anzahl an Geschmäckern. Was soll man hier empfehlen? Der eine mag es süß, der andere will eher ein tabakähnlichen Geschmack, der nächste steht auf Schokoladenpudding. Einer mag Menthol, der nächste bekommt davon Hustenanfälle.

Dann kommt noch dazu, dass die Liquids in jedem Verdampfer anders schmecken und der Unterschied zwischen DL- und MTL-Verdampfern ist auch nicht zu verachten.

Am besten ist es, wenn ihr einen Shop in der Nähe habt, der eine Probierbar hat. Dort könnte ihr verschiedene Geschmacksrichtungen in Ruhe testen. Wenn ihr dann eines gefunden habt, wo ihr meint, joa – das könnte es sein, dann kauft erstmal ein kleines Fläschchen und probiert das mal 2-3 Tage aus. Wenn ihr dann merkt, dass das dauerhaft schmeckt, dann könnt ihr größere Mengen anschaffen.

Ihr werdet im Netz vielleicht immer wieder mal den Begriff All-Day-Liquid oder All-Day-Aroma hören. Das sind dann die Lieblingssorten der Dampfer, welche die den ganzen Tag über dampfen können. Bei mir sind das im Moment Cappucino-Eis (von Premium Labs), Black Knight (von Chekmate) und White Knight (ebenfalls von Checkmate). 

Nur, das kann nächste Woche schon wieder ganz anders aussehen. Ich kenne Dampfer, die seit Jahren auf der Suche nach „dem einen“ Geschmack sind. 

Aber andererseits ist ja gerade die Auswahl an Aromen das Tolle beim Dampfen. Neben mir stehen gerade Fruchtmischung (Pinkman), Lemon Macaron, Tabak Vanille, frische Beeren mit Zitrone, Cappucinoeis und frische Mango. Da ich mich nicht sooo richtig entscheiden kann, habe ich die parallel im Einsatz und nuckel abwechselnd die verschiedenen Geschmäcker.

Selber mischen oder fertig kaufen?

Zum Start solltet ihr Euch erstmal fertige Liquids in kleinen Mengen kaufen. Wenn ihr dann ein Aroma findet, dass ihr dauerhaft dampfen wollt, dann lohnt es sich, das Liquid selber zu mischen. 

Das geht relativ einfach. Man benötigt dazu ein Aroma, eine Liquid Basis, das Nikotin als Shots. Man mixt dann das Basis-Liquid mit der passenden Menge Nikotin und Aroma zusammen – wofür man noch einen kleinen Messbecher, ein paar Spritzen mit stumpfen Kanülen benötigt – und füllt das dann in entsprechende Gefäße. 

Das ist alles kein Hexenwerk und Anleitungen dazu findet man zu Hauf im Netz. Auch hier findet man in einem guten Dampfer-Shop Hilfe. Die erklären das gerne und haben meistens auch das passende Zubehör dafür vorrätug.

Am Ende ist das selber mischen deutlich günstiger, als immer die fertigen Liquids zu kaufen. Zudem hat man noch viel mehr Auswahl, da es unzählige Aromen gibt – und die kann man auch noch alle miteinander mischen.

Keinen Stress beim Umstieg machen

Macht Euch keinen Stress beim Umstieg von der Pyro-Zigarette zum Dampfen.

Einige schaffen den Umstieg direkt zu 100 Prozent. Die rauchen irgendwann die letzte Zigarette und dampfen dann nur noch. Ich bewundere diese Menschen, ich kann es nicht.

Und neben mir sind es noch viele andere Dampfer, die nebenbei noch einige wenige rauchen. So habe ich beim Dampfstart meinen Zigarettenkonsum von 40 bis 60 am Tag zuerst auf 10 und inzwischen auf 3-5 Zigaretten am Tag gesenkt.

Bei meinen ersten Umstiegen habe ich mich über jede einzelne Zigarette geärgert und mir so Druck aufgebaut. Jede Zigarette war in meinem Kopf eine Strafe, die ich nur erfahren habe, weil ich ja dampfen wollte. Damit war dann aber, innerlich, das Dampfen eher negativ behaftet.

Jetzt sehe ich das ein wenig anders, ich feiere mich innerlich für jede Zigarette, die ich nicht rauche. Das ist viel mehr Motivation, als mich über die paar wenigen Pyros zu ärgern. Es fühlt sich auch besser an, weil man viel mehr positive Gedanken hat.

Denn sind wir mal ehrlich – ich habe mir über 30 Jahre die Kippen in den Körper inhaliert, in rauen Mengen. Und dann rege ich mich über die 3-5 auf, die ich jetzt noch rauche? Nö, das ist doch Unsinn. Auf die paar Zigaretten kommt es nun auch nicht mehr an. Und es wird immer weniger. Ich erwische mich inwzischen dabei, dass ich die wenigen Zigaretten nach 2-3 Zügen ausmache, weil sie einfach nicht schmecken.

Motiviert Euch zum Dampfen

Diese Freude, über jede nicht gerauchte Zigarette, motiviert mich zum Dampfen. Ich habe inzwischen oft den Gedanken, „Jetzt hättest Du sonst eine geraucht“ und ziehe dann genüsslich an meiner Dampfe. 

Aber auch monetär belohne ich mich. Ich habe im Monat gute 300 EUR für Zigaretten ausgegeben. Diese lege ich mir Anfang des Monats in eine Box. Davon wird dann Dampferzeugs gekauft. Liquids, Geräte – der HWV wird also bedient. Wenn am Monatsende was übrig bleibt, dann kommt das in einen Sammeltopf und kann für andere schöne Dinge genutzt werden. Fotoequipment ist da zum Beispiel ein sehr dankbares Ziel.

Routinen ändern

Für mich persönlich sind ein paar Ritualzigaretten noch ein Problem. Genau genommen 3 – die Erste am Morgen beim ersten Kaffee, die Zweite beim nach Hause kommen von der Arbeit und die Dritte nach dem Abendessen. Aber, das liegt nicht am Nikotin – zumindest nicht Nummer 2 und 3. Die erste Zigarette am Morgen lässt sich dagegen noch mit dem niedrigen Nikotinspiegel nach der Nacht erklären.

Dagegen habe ich mir eine MTL-Dampfe fertig gemacht, mit 12mg Nikotin, womit ich mir am Morgen einen Schub Nikotin geben kann. Und trotzdem fällt es mir schwer.

Das liegt aber einfach an den Routinen, die im Kopf eingefahren sind. Das habe ich in den letzten Wochen auch an anderen Stellen gemerkt.

Beispiel Autofahren: Für mich war es über 30 Jahre undenkbar im Auto nicht zu rauchen. Längere Strecken, achwas – auch Strecken von 5 Minuten gingen nicht ohne Zigarette in der Hand. Bei meinen ersten Umstiegsversuchen war ich da schon wenig konsequent – da habe ich morgens auf dem Weg zur Arbeit noch eine oder zwei geraucht – immerhin, sonst habe ich auch der 30 Minuten-Strecke auch 3-4 geschafft.

Jetzt habe ich es konsequent geändert. Und am Ende war es reine Kopfsache, Routine. Nach 2-3 qualvollen morgendlichen Arbeitswegen war es irgendwann selbstverständlich in der Denkschüssel, dass ich im Auto dampfe und nicht mehr rauche. Und das klappt inzwischen auch auf längeren Strecken.

Versucht einfach mal die Routinen zu verändern. Das können Kleinigkeiten sein. Vielleicht eine andere Strecke zur Arbeit fahren. Das hört sich witzig an, hat mir aber geholfen. Denn für mich waren unsere Autobahnauffahrt, das Kreuz Kaiserberg und das Kreuz Moers meine „Ich mach mir eine Kippe an“-Stellen. Ich bin dann mal ein paar Tage lang eine andere Autobahn zur Arbeit gefahren und das hat geholfen, weil die routinemäßigen „Rauchpunkte“ weg waren.

Was mir auch geholfen hat, ist ein Kopfspielchen. Immer wenn ich (auch jetzt noch) an eine Zigarette denke, sage ich mir, ich stecke mir in 10/20/30 Sekunden eine an und nuckel dann an der Dampfe. Und siehe da, meistens denke ich dann nach den x Sekunden gar nicht mehr an eine Zigarette.

Informiert Euch über das Dampfen

Lest, schaut Videos, informiert Euch über das Dampfen. Es gibt im Netz zahlreiche Stellen, wo man tolle Informationen rund um die Dampferei bekommt. Eine Übersicht über tolle Quellen findet ihr in unserer Linkliste zum Dampfen.

Lasst Euch nicht verunsichern

Leider hat die Presse es in den letzten Jahren geschafft, dass das Dampfen in den Köpfen der Menschen mindestens genau so schädlich ist, wie das Rauchen. Hier haben gewisse Lobbyisten schön erreicht, was sie wollten.

Dabei bestreiten inzwischen auch ehemalige Gegner der e-Zigarette nicht mehr, dass das Dampfen deutlich weniger gesundheitsschädlich ist als das Rauchen. Dazu gibt es inzwischen auch sehr seriöse Forschungen. Und selbst das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sagt „E-Zigaretten erhitzen eine meist nikotinhaltige Flüssigkeit, und das entstehende Aerosol enthält bei sachgemäßem Gebrauch kaum krebserzeugende Substanzen“. Soweit Fr. Dr. Ute Mons, die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention am DKFZ in einem Interview. Und gerade das DKFZ galt lange Zeit als sehr kritische Instanz zum Thema Dampfen.

Lasst Euch durch negativen Unsinn nicht verunsichern, wenn ihr den irgendwo lest. Es gibt inzwischen über 3,5 Millionen Dampfern in Deutschland und die Zahl steigt stetig. Das wäre sicherlich nicht so, wenn zahlreiche Dampfer ständig tot umfallen würden oder es ihnen mit dem Dampfen schlechter gehen würde. Es wird ja auch immer mal wieder vor den Gefahren des Dampfens gewarnt. Das zieht dann wieder durch die Presse, wird wie eine Sau durch das Dorf getrieben. Ist Euch dabei aber mal was aufgefallen? Wo sind denn die Berichte, wo Menschen durch das Dampfen zu Schaden gekommen sind, durch das Dampfen schwer erkrankt sind? Wenn es solche Fälle geben sollte, würden die doch medial ausgeschlachtet werden. Die Berichte gibt es aber nicht, weil es die Fälle einfach nicht gibt.

Und komme mir jetzt keiner reflexartig mit den explodierenden Akkus. Denn diese Akkus, genau diese Akkus, sind in Akkuschraubern, elektrischen Zahnbürsten, mobilen Staubsaugern und zahlreichen anderen Geräten eingebaut. Die Fälle von exlodierenden Akkus, die es gegeben hat, waren fast ausnahmslos auf einen unsachgemäßen Umgang mit den Akkus zurück zu führen. Da haben sich irgendwelche Dumpfbacken laienhaft ein SuperDuper-Dampfgerät zusammen geschustert und wundern sich dann über die Brandwunden im Gesicht.

Allerdings ist das Thema Akkusicherheit ein Thema, mit dem sich jeder Neuling beim Dampfen unbedingt beschäftigen muss. Die Teile müssen schon sorgfältig behandelt werden und beschädigte Akkus gehören auf den Sondermüll.

Auch bei Diskussionen im persönlichen Umfeld trifft man eher skeptische Stimmen. Das ist halt der Pressearbeit der letzten Jahre geschuldet. Ihr werdet Euch sehr oft Sätze wie „Das ist doch noch schädlicher als Rauchen“, „Dampfen ist doch kein richtiges Rauchen, Du Lusche“, „Das wird Dich umbringen“, „Du weißt doch garnicht, was Du da in dich hinein ziehst“ von Euren Bekannten und Freunden hören. Ganz ehrlich, ich ziehe dann genüsslich an meiner Dampfe, nicke kurz und spreche über was anderes. Eine Diskussion ist meistens komplett sinnlos. Ihr werden merken, dass anschliessend einzelne Menschen still und heimlich zu Euch kommen und nachfragen, die das denn mit dem Dampfen ist. Da lohnt es sich dann, das in ruhe zu erklären.

Auch im Netz, in den *hüstel* wunderbaren *doppelhüstel* Social Medias, muss man mit dämlichen Sprüchen rechnen. Ich habe dort letztens den Link zur Studie der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England gepostet, bzw. zu einem deutschsprachigen Artikel darüber.

Einer meiner Follower kommentierte dann wie folgt: „Wer es glaubt wird seelig…..so ein Quatsch….“

Joa, ich sag mal, die Meinung kann man vertreten. Die vorliegende Studie wird zwar als Meilenstein gesehen, da sie von einem absolut unabhängigen Institut durchgeführt wurde und selbst die WHO und die strenge American Cancer Society die Ergebnisse anerkennen. 

Das kann man dann als Laie schonmal als „Quatsch“ bezeichnen. Aber, es dann halt nur eine Meinung, mehr aber auch nicht.

Also, liebe Neudampfer, damit müsst ihr nach dem Umstieg auch leben. Lasst Euch davon aber nicht verunsichern. Aus meiner Erfahrung sind die meisten Kritiker selber Raucher. Irgendwie glaube ich manchmal, die wollen nicht wahrhaben, dass das Dampfen gesünder ist, besser schmeckt und auch noch viel Geld spart. 

Man kann nur hoffen, dass die öffentliche Meinung durch eine bessere und neutrale mediale Arbeit zum Thema dampfen mal ein wenig aufgeklärter wird. Auch hier lohnt sich durchaus ein Blick auf die britische Inseln, wo mit dem Thema Dampfen sehr offen und positiv umgegangen wird. 

Gesundheitliche Veränderungen durch das Dampfen

Geniesst lieber die gesundheitlichen Veränderungen durch das Dampfen. Selbst bei mir, wo ich noch ein paar Zigaretten am Tag rauche, beobachte ich einige Veränderungen:

  • Ich schmecke und rieche wieder Dinge, die ich lange nicht wahrgenommen habe. Leider auch Zigarettenqualm.
  • Ich bekomme besser Luft, das Schnaufen beim Treppesteigen ist noch nicht ganz weg aber viel besser geworden.
  • Das morgendliche Abhusten, welcher Raucher kennt das nicht, ist komplett verschwunden.
  • Seitdem ich dampfe, war ich nicht mehr erkältet. Das sind jetzt 4 Wintermonate – das hat es seit vielen Jahren nicht mehr gegeben.
  • Wenn ich am Abend im Bett lag, habe ich teilweise ein wenig gepfiffen – das ist verschwunden.

So, und das alles nach nur 4 Monaten und obwohl ich immer noch 2-5 Pyros am Tag rauche.

Allerdings kann es beim Umstieg auch zu nicht so schönen Begleiterscheinungen kommen. Die einen klaren über Halsschmerzen bzw. einen trockenen Mund. Ja, das ist so, das Propylenglycol (PG), welches in den Liquids vorhanden ist, zieht die Feuchtigkeit aus den Schleimhäuten. Dagegen hilf aber einfach, viel zu trinken. Wasser, Tee, manche versuchen es auch mit Bier.

Der Husten ist auch so eine Sache. Klar, wer zum ersten Mal an einer Dampfe zieht, der muss husten. Dem Köper, den Bronchien und der Lunge wird ein neuer Stoff zugeführt. Und der Körper wehrt sich mit Husten dagegen. Das lässt aber recht schnell nach. Wenn es länger bleibt, dann versucht es mal mit weniger Dampf, weniger Nikotin oder einem Liquid mit geringerem PG-Anteil. 

Eine andere Art von Husten, der auftreten kann, ist der normale Husten der bei einer Rauchentwöhnung auftritt. Der Körper fängt an sich von dem Schmutz zu befreien und man hustet das ein oder andere einfach ab. Aber auch das sollte nach 2-4 Wochen vorbei sein.

Überhaupt können alle Sympthome einer Raucherentwöhnung auch beim Umstieg auf das Dampfen auftreten. Denn das Dampfen ist kein Ersatz für das Rauchen, es ist eine komplett andere Art des Genussmittelkonsums. Ihr habt von den über 4000 Stoffen in einer Zigarette nur noch das Nikotin, welches ihr weiter inhaliert. Die anderen Stoffe fallen weg und daher ist es eine Rauchentwöhnung, die ihr durchmacht.

Lasst Euch davon aber nicht entmutigen. Und wenn ihr unsicher seid, dann geht mit den Beschwerden zum Hausarzt. Das ist bei allen medizinischen Fragen eh der beste Tipp, den man geben kann. Wenn ihr Fragen zu medizinischen Dingen habt, dann meidet das Internet und ganz besonders Facebook. Fragt Euren Arzt, der wird Euch besser helfen können als Menschen, die an der YouTube-Universität Medizin studiert haben.

Seid Euch dabei aber bewusst, dass das Dampfen auch unter Mediziniern sehr kontrovers diskutiert wird. Es kann also passieren, dass ihr an einen Arzt geratet, der das Dampfen nicht gut oder sogar schädlich findet. Hier ist eine zweite oder dritte Meinung sicherlich keine schlechte Idee, wir haben ja freie Arztwahl.

Fazit – der Umstieg zum Dampfen lohnt sich

Ihr sehr, der Umstieg zum Dampfen kann sich lohnen. Nicht nur finanziell, das sollte eigentlich nebensächlich sein. Aber die gesundheitlichen Verbesserungen, die schon nach kurzer Zeit auftreten, die motivieren mich persönlich enorm beim Durchhalten.

Ja, es ist manchmal nicht leicht, keine Frage. Aber die Momente, wo ich nach einer Zigarette giere werden immer weniger. Und die paar wenigen, die ich noch rauche, die bekomme ich auch noch weg.

Eines muss aber noch ganz deutlich gesagt werden: Ich halte die e-Zigarette und das Dampfen für eine tolle Alternative zum Rauchen. Es schmeckt besser, macht mir mehr Spaß und es ist auch noch gesünder als das Rauchen. Wer aber einem Nichtraucher eine Dampfe in die Hand drückt, der sollte geteert und gefedert werden. Zwar ist die Gateway-Theorie, dass besonders junge Menschen über die e-Zigarette zur richtigen Zigarette kommen , in zwischen widerlegt worden (auch wenn in der Presse ständig was anderes behauptet wird). Aber trotzdem muss man doch Nichtraucher nicht zu einer Sucht verführen.

Ich wünsche Euch ein herzliches VapeOn.

Wenn ihr noch Fragen oder Ergänzungen habt, dann schreibt doch einfach einen Kommentar hier unter dem Beitrag.

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