Todsünden beim Bloggen

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Todsünden beim Bloggen

Am letzten Wochenende fand ja der erste deutsche Kommentiertag für Blogger statt. Im Rahmen dieser Aktion habe ich rund 400 Blogs angeschaut (ja, ich hatte Langeweile), mal mehr, mal weniger intensiv.

Dabei habe ich viele tolle Blogs gesehen, die mir richtig gut gefallen haben. Das Thema war nicht immer meines, doch die Gestaltung und das Design machten einen tollen Eindruck.

Leider gab es aber auch einige Blogs, die einen förmlich in die Flucht getrieben haben. Hier mal ein paar Todsünden beim Bloggen, die ihr auf euren Blogs nicht machen solltet, es sei denn, ihr wollt keine Besucher!

Musik abspielen…

Da surft man so durch die Blogs und hört dabei per Kopfhörer dabei ein wenig Musik. Plötzlich wird diese durch Schlagermusik übertönt, wirklich Schlager! Einer der besuchten Blogs düddelte diese nach dem Laden der Seite ungefragt in meine Kopfhörer.

Das geht gar nicht. Vor allem dachte ich, diese Mode sei vorbei und auch der letzte Blogbetreiber hätte begriffen, das niemand ungefragt irgendwelche Musik, Geräusche oder gar Schlager hören möchte.

Verzichtet auf alle akustischen Effekte auf euren Seiten und Blogs. Die will Niemand und vor allem braucht die Niemand.

Flicker, Flacker und Herzchen als Mauszeiger…

Ich dachte, animierte Bildchen wären seit 1999 vollkommen out und die würde keiner mehr einsetzen. Wie so oft kann man sich täuschen, es gibt sie noch. Ob diese Flicker- Flackerbildchen auch irgendeiner wirklich sehen will, das lassen wir mal dahin gestellt.

Das Gleiche gilt übrigens auch für Mauszeiger, die sich beim Besuch einer Webseite in ein Herzchen oder eine kleine, süße Katze verwandeln – am besten noch animiert. Ich meine, wer will so was?

Farben über Farben…

Die meisten besuchten Blogs hatten ein ansprechendes Design. Mal mehr, mal weniger dezent – je nach Thema auch mal ein wenig kräftiger. Das ist soweit auch alles in Ordnung.

Aber, blauer Hintergrund mit grüner Schrift, schwarzer Hintergrund mit blauer Schrift, knall gelbe Widget Hintergründe gepaart mit weißer Schrift, rosa Schrift auf weißem Hintergrund – all das regt den Fluchtinstinkt unmittelbar an. Da schaut man dann auch nicht mehr auf die Beiträge, ob sie diese Beleidigung der Augen wert sind.

Farben können selbstverständlich eingesetzt werden, auch bei Texten, aber bitte in begrenzter Anzahl. Achtet dabei auf ausreichenden Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund.

Kleine Bilder, riesige Bilder, nicht passende Bilder…

Bilder können einen Blog ungemein aufwerten, wenn sie richtig eingesetzt werden.

Ein knalliges Hintergrundbild, welches noch horizontal aneinander gestückelt wird weil es zu schmal ist, schreckt allerdings eher ab. Auch zentrierte 120 Pixel breite Bilder in den Artikeln sind nicht der Renner, vor allem nicht auf Fotoblogs *seufz*. Genau so will keiner warten, bis das 5 Megabyte große Bild auf der Seite endlich geladen ist.

Bilder sollten eine vernünftige Größe haben die sich ins Design der Seite einfügt. Daneben sollten sie ein kleines Datenvolumen haben. 3 Megabyte große Bilder sind nicht notwendig. Die gleiche Qualität bekommt man auch auf 200 Kilobyte komprimiert, ohne dass das Bild darunter leidet. Die Bilder sollten auch den Inhaltsbereich nicht verlassen und z.B. in den Widget Bereich hinein ragen. Das sieht einfach nicht schön aus.

Durchgehende Texte über Seiten, lange Seiten, sehr lange Seiten…

Texte mit 1850 Wörtern, die am Stück runter geschrieben sind, ohne Absätze und Zwischenüberschriften sind fürchterlich zu lesen.

Gliedert die Texte in einzelne Absätze, fügt Zwischenüberschriften ein, nutzt die Listenfunktionen für Aufzählungen. Nicht nur der Leser der Seite wird euch danken, auch Google bewertet eine sauber gegliederte Seite deutlich besser.

Zu der Beitragsgestaltung gehört auch die Schriftart und die Schriftgröße. Blogs, wo der Text in 8 Pixeln Größe geschrieben ist, laden nicht unbedingt zum Verweilen ein. Auch Schreibschriftarten sind nicht unbedingt ein Renner zum Lesen des Blogs.

Rechtschreibung wird völlig überbewertet….

Ich bin ganz bestimmt kein Blogger, der die deutsche Rechtschreibung perfekt beherrscht. Ich mache selber Fehler, Tippfehler und das ein oder andere Komma sollte vielleicht besser an anderer Stelle stehen.

Wenn ich aber den ersten Satz eines Blogs 3x lesen muss, um hinter den Sinn des Textes zu kommen, dann gehe ich wieder. Auf den Rest habe ich keine Lust mehr.

Groß- und Kleinschreibung, eine korrekte Rechtschreibung und das sinnvolle Einsetzen von Satzzeichen sollten auf einem Blog selbstverständlich sein. Wenn man selber da unsicher ist, dann kann man wundervolle Hilfen nutzen. Und wenn es nur die Rechtschreibprüfung des Browsers ist.

PopUps nerven….

Im Moment scheint es Mode zu sein, direkt beim Seitenaufruf um ein Follow Me bei Facebook, Twitter oder einem anderen Social Media zu betteln.

Liebe Mitblogger… ich bin immer schnell dabei, ein Like oder sonst was zu geben, wenn mir eine Seite gefällt. Um dies zu beurteilen, möchte ich den entsprechenden Blog aber erst mal sehen können. Und das wird mir durch dieses PopUp vermiest. Bei einzelnen Seiten hat mich das bisher gar nicht so gestört. Wenn man aber mal eine Reihe von Blogs nacheinander besucht und bei jedem 4. von diesen PopUps belästigt wird, dann nervt das irgendwann.

Das Gleiche gilt übrigens für Werbebanner oder PopUps, welche sich über den Seiteninhalt legen und diesen verdecken.

Platziert doch lieber die Follow Möglichkeiten in den Header, in den Footer oder in ein Widget, wo man ihn leicht findet, wenn man dem Blog folgen möchte.

Impressum und Datenschutz – besser ist das!

Die meisten besuchten Blogs hatten ein Impressum, das ist ja schon mal prima. Diese habe ich mir dann nicht angesehen, dafür war mir die Zeit zu Schade. Allerdings ist mir aufgefallen, das erschreckend viele Blogs keine Datenschutzerklärung hatten.

Die Datenschutzerklärung gehört, ebenso wie das Impressum, auf eine eigene Seite im Blog.

Andere Meinungen und Tipps zum Thema

Fazit

Das waren die schlimmsten Dinge, die mir gestern bei meinem Streifzug durch die Bloggerszene aufgefallen sind. Das waren allerdings die großen Ausnahmen, die meisten der besuchten Blogs waren wirklich schön und liebevoll gemacht.

Ich habe die Texte bewusst ein wenig derbe geschrieben um wirklich deutlich zu machen, das manche Dinge einfach nerven. Dies tun sie nicht nur mich, das wäre dann ja noch egal, sondern viele Besucher eures Blogs, die dann auch nicht mehr wieder kommen werden. Somit schadet sich jeder Blogbetreiber selber, wenn er die oben genannten Dinge nicht vernünftig löst.

Ich verzichte bewusst auf das Verlinken oder auf Screenshots der betroffenen Blogs. Denn auch das würde sich nicht gehören, ich fände es sogar unverschämt das zu machen. So ein Anprangern ist auch in der Bloggerszene nicht üblich, und das ist gut so. Wenn ihr einen Blog kritisieren wollt, dann macht das per Mail oder Kontaktformular auf der Seite. Die Kommentare wären dabei nicht der richtige Weg, wenn man nicht  nur auf eine Fehlermeldung hinweisen will.

Gibt es Dinge, die euch auf anderen Blogs stören, dann raus damit in den Kommentaren.

Das Kommentieren, Teilen und Liken unserer Beiträge bei Facebook, Twitter und Pinterest – das ist Euer Lohn für unsere Arbeit. Also teilt bitte fleissig unsere Beiträge, wenn sie Euch gefallen haben. Für mehr Informationen schaut mal auf der Seite Unterstütze uns vorbei. 

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56 Kommentare

  1. katharina 16. September 2014 um 13:38 Uhr - Antworten

    Kann ich nur so unterschreiben. Jeder Blog ist zwar anders und dem Schreiber sollte es am meisten gefallen, jedoch sollte man mit solch aufdringlichen Dingen nicht jeden Leser verscheuchen .. Vor allem plötzliche Musik bewirkt bei mir, dass ich diese Seite nie wieder besuche.

  2. Kenny 16. September 2014 um 14:06 Uhr - Antworten

    Eine Datenschutzerklärung für jeden Blog? Das ist doch nicht notwendig wenn man keine Daten von seinen Besuchern erhebt wie z.b. über ein FB Social Plugin , Analytics oder dergleichen, oder?

    Ansonsten bin ich bei deinem Beitrag ganz bei dir. Musik geht gar nicht. Ebenso wie Glitzer- und Blinkebilder im Übermaß. Aber dafür gibt es ja das nette (rote) X im Browserfenster oben rechts.

    • Thomas Jansen 16. September 2014 um 14:38 Uhr - Antworten

      Hallo Kenny,

      schau am besten mal, in die Datenschutz Generatoren im Netz. Wenn Du wirklich keines der dort aufgelisteten Tools einsetzt, dann könnte es auch ohne gehen. Denke aber daran, auch Dein Provider wird auf dem Webserver eine Log-Datei ablegen. Je nachdem, wie diese anonymisiert ist, kann das schon wieder kritisch werden.

      LG Thomas

  3. Maike 16. September 2014 um 14:11 Uhr - Antworten

    Sehr gute Punkte, jeden einzelnen finde ich ebenfalls schwierig. Die Sache mit der Musik wird auch noch mal gesteigert, wenn man mehrere Tabs öffnet und erst mal herausfinden muss, wo denn nun das Gedudel herkommt.
    Was mir aber immer besonders negativ auffällt, ist die Sache mit Impressum und Datenschutz. Erklärungen a la „Meine Eltern wissen nicht, dass ich blogge, darum will ich meine Identität nicht preis geben“ oder „Wenn ich meine Adresse hier rein setze, dann wissen ja alle, wo ich wohne“ lassen mich mit dem Kopf auf dem Tisch aufschlagen. Die rechtliche Grundlage ist ziemlich eindeutig und leicht verständlich. Darum finde ich es sehr gut, dass du auch diesen Punkt hier aufgenommen hast, man kann das einfach nicht oft genug erwähnen!
    Viele Grüße, Maike

    • Thomas Jansen 16. September 2014 um 14:40 Uhr - Antworten

      Hi Maike,

      Danke für Deinen Kommentar. Das mit den mehreren Tabs, wovon eine Seite diese Musik abspielte – und es war ausgerechnet der Schlager – hatte ich auch. *gna*

      Das mit dem Impressum lese ich auch oft. Auch das Argument, das man Angst hat, plötzlich stehen ganz viele Menschen vor der Tür, weil man ja seine Adresse angegeben hat. Ich betreibe nun so viele Jahren Seiten im Netz, hier hat noch nie einer vor der Tür gestanden.

      LG Thomas

  4. Martina 16. September 2014 um 14:11 Uhr - Antworten

    Das kann ich aus tiefstem Herzen unterschreiben. Mich verjagen Texte ohne Absätze sofort und auf der Stelle. Ich verstehe das auch gar nicht, lesen sich die Schreiberlinge ihr Werk vor der Veröffentlichung nicht nochmals durch? Das fällt doch auf, dass so kein Lesefluß möglich ist? Und was Musik angeht – der erste Ton erklingt, meine Maustaste klackt und ich bin weg. Schade eigentlich, so entgehen einem vielleicht tolle und interessante Artikel….

    • Thomas Jansen 16. September 2014 um 14:42 Uhr - Antworten

      Hi Martina,

      auch Dir Danke für den Kommentar.

      Normalerweise bin ich auch schnell wieder weg, also bei Musik. Aber wenn ausgerechnet Schlager kommt -ja, ich hänge mich da ein wenig dran auf- verfalle ich erst mal in eine Schockstarre… und wenn die Quelle dann noch in mehreren Tabs suchen muss, dann hat das was von Folter.

      LG Thomas

  5. Ann-Bettina 16. September 2014 um 14:20 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    mich nerven im Moment vor allem diese Overlays. Bei manchen sieht man auch nicht direkt, wie sie zu schließen sind. Diese Teile scheinen zur Zeit groß in Mode zu sein. Außerdem kann eine zu kreative Rechtschreibung mich ganz schnell vertreiben.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Thomas Jansen 16. September 2014 um 14:44 Uhr - Antworten

      Hi Ann-Bettina,

      Danke für den Kommentar.

      Diese Overlays… hatte ich vorhin wieder, auf einer eigentlich fantastischen Seite. Ich sollte direkt den Newsletter bestellen, unbedingt und sofort. Das nervigste war, das Overlay kam bei jedem „Zurück“ auf die Startseite wieder hoch gepoppt. Das nervt aber sowas von…

      LG Thomas

    • Sarah 16. September 2014 um 15:07 Uhr - Antworten

      Overlays, die man mit dem Tablet oder Handy auch gar nicht mehr geschlossen bekommt, außer man schließt den kompletten Browser… 🙁

      LG

      • Thomas Jansen 16. September 2014 um 18:24 Uhr

        Ja, auch sehr schön!

        LG Thomas

  6. Conny 16. September 2014 um 15:11 Uhr - Antworten

    Hallo!
    Dein Beitrag ist einfach herrlich geschrieben! 😉 ich musste schmunzeln,..dachte ich doch das Symbol-Mauszeiger und Hintergrundmusik bereits der Vergangenheit angehörten…früher also Anfang 2000 war das ja große Mode 😉 und auch bei den animierten Pics! 😉 sowas von Retro*gg*
    Aber toller Beitrag, ich hab ihn gerne gelesen er hat mich zum Lachen gebracht! 🙂
    Liebe Grüße, Conny

    • Thomas Jansen 16. September 2014 um 18:24 Uhr - Antworten

      Hm, das als Retro zu betrachten, auf die Idee bin ich auch noch nicht gekommen. 🙂

      LG Thomas

  7. Herzmutter 16. September 2014 um 15:45 Uhr - Antworten

    Wow, da hast du ja ein paar echte Schätze entdeckt… kingt ja so schräg dass es wieder lustig sein könnte. Naja, oder traurig 😛 Das mit den Pop ups sehe ich auch zunehmend und ich finde es sehr aufdringlich. Dann will ich nämlich erst recht keinen Newsletter abonnieren… was soll denn das 😉

    Liebe Grüße, Janina

    • Thomas Jansen 16. September 2014 um 18:26 Uhr - Antworten

      Kluge „Mache Deine Seite toll und fange Deine Leser“ – Berater schreiben auch noch, das so etwas eine gute Idee ist. Das ist der wirklich Traurige an der Sache.

      LG Thomas

  8. Jannis 16. September 2014 um 15:56 Uhr - Antworten

    „Musik, Geräusche oder gar Schlager“
    Großartige Steigerung 😀

  9. Missmorti 16. September 2014 um 18:31 Uhr - Antworten

    Hey hey,

    du sprichst mir aus der Seele, es gab einige Blogs, wo ich nicht kommentieren konnte, da ich sonst hätte lügen müssen. Unübersichtlichkeit war für mich mit das schlimmste, da macht es kein Spaß auf einer Seite zu verweilen. Rechtschreibung, ja, da bin ich auch nicht soooo perfekt, aber ich gebe mir viel mühe. Bei Produkttests ein „Sehr schön“ „hat lecker geschmeckt“ finde ich auch mehr schlecht als recht. Eine Sache, die der eine mag und der andere eben nicht, sind die *read more* button. Ich mag sie gerne, denn nicht jeder mag jeden Bericht, oder eben das Thema worüber geschrieben wird, und wenn man dann erst endlos scrollen muss, nervt es mich immer.
    Ich lass mal ganz liebe Grüße hier 🙂
    Missmorti

    • Thomas Jansen 16. September 2014 um 18:38 Uhr - Antworten

      Hi Missmorti,

      auch Dir Danke für den Kommentar – hier ist ja ein Betrieb heute… 😉

      Das mit dem Read More sehe ich noch als Geschmackssache. Ich finde es auch nicht so prall mich durch ewig lange Seiten scrollen zu müssen um mal einen interessanten Artikel zu finden. Es gibt aber auch ganz viele Leute, denen genau das gut gefällt, da sie nicht lange hin und her klicken müssen. Das sehe ich mal als Geschmackssache, genau so wie das Du oder Ihr als Ansprache auf Blogs.

      LG Thomas

      • Missmorti 16. September 2014 um 18:44 Uhr

        Ja, ich meinet ja auch den einem Gefällt es und dem anderen eben nicht 🙂
        Ich kann damit nicht viel anfangen, da es sehr unübersichtlich wirkt. Wenn es natürlich gut aufgebaut ist, geht es noch, leider habe ich es am kommentier Tag nicht gesehen 🙂
        Liebe Grüße
        Missmorti

  10. Petra 16. September 2014 um 23:42 Uhr - Antworten

    Entschuldigung, wo kann ich mir den animierten Kätzchen-Mauszeiger runterladen *muhaha*

  11. Janett 18. September 2014 um 13:57 Uhr - Antworten

    Huhu Thomas,

    toll, dass Du Dir mal die Zeit genommen hast, all die Blogs durchzustöbern und diese Beobachtungen nebenbei gemacht hast. Ich finde Deinen Review ganz gut und es ist mal eine ganz andere, erfrischende Herangehensweise, solch einen kleinen Ratgeber zu präsentieren. 🙂 Hat Spaß gemacht ihn zu lesen.

    Viele liebe Grüße
    Janett

  12. Schnittchen 18. September 2014 um 14:18 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für diese tolle Erläuterung der „No-Go’s“ 😉

    Ich glaube, ohne es vorher bei dir gelesen zu haben, habe ich mich an alles gehalten! 😉

    LG Schnittchen

  13. Sonny 21. September 2014 um 11:02 Uhr - Antworten

    Da ich auch beim Marathon mitgemacht habe, war ich neugierig 🙂 Juhu! Mein Blog taucht in den Sachen nicht auf 😉 Musik finde ich ganz ätzend, denn wir haben nicht alle den gleichen Geschmack und ich erschrecke mich immer wenn da plötzlich was kommt, worauf ich nicht vorbereitet war.

    Es ist eine nette Liste, die man sich immer und immer wieder vor Augen halten sollte.

  14. Luisa 21. September 2014 um 14:18 Uhr - Antworten

    Genau so ging es mir beim Bloggerkommentartag auch. Ich hätte gern mehr Kommentare dagelassen, aber auf vielen Blogs war mir einfach die Augenkrebsgefahr zu hoch. Wirklich schade, wie viel Potenzial da verloren geht. Vielleicht sind mir dadurch richtig tolle Texte entgangen, aber ich konnte einfach nicht anders, als die entsprechenden Tabs sofort wieder zu schließen.

    Das mit den Social Media Pop-Ups ist mir in den letzten Tagen übrigens auch aufgefallen. Hatte ich vorher noch nie gesehen, dafür jetzt fast täglich. und genau wie du denke ich dann jedes Mal: Darf ich mir deinen Blog bitte erstmal anschauen, bevor ich entscheide, ob ich dir folgen will? So ein Pop-Up würde beim verlassen der Seit viel mehr Sinn machen, wenn es denn überhaupt nötig ist. Gut platzierte Plugins sollten eigentlich reichen.

    LG Luisa

  15. Creative-Pink 21. September 2014 um 15:18 Uhr - Antworten

    Ich glaube du hast in deinem Artikel die wichtigsten Dinge schon angesprochen, mir fällt zumindest gerade nichts mehr dazu ein. Und deine Punkte sind auch genau dass was mich am meisten stört.

  16. Manus spannende Hexenküche 21. September 2014 um 18:06 Uhr - Antworten

    Da ich nun echter Neuling in Sachen WP bin, schaue ich oft bei Google oder anderen Blogs vorbei, um mich nach Tipps etc. zu diesen Themen umzuschauen. Ich werde sicherlich von nun an öfter vorbeischauen um mehr lernen zu können. Vielen Dank für den Artikel!

    Viele Grüße

    Manu

    • Thomas Jansen 21. September 2014 um 22:31 Uhr - Antworten

      Hi Manu,

      na dann viel Spaß hier. Bei Fragen zu den Artikeln einfach melden.

      LG Thomas

  17. Sabienes 23. September 2014 um 15:59 Uhr - Antworten

    Du hast nervige Captchas, gefolgt von der Meldung: „Der Kommentar ist erst nach einer Freigabe sichtbar“ vergessen. Und dann noch die Anrede vor jedem Blogpost: „Ihr Lieben …“. Obwohl letzteres vielleicht nicht ganz soooo schlimm ist.
    LG
    Sabienes

    • Thomas Jansen 23. September 2014 um 19:14 Uhr - Antworten

      Huhu,

      die Captchas und die liebevolle Ansprache kommen später – das gibt noch einen eigenen Artikel.

      Die Meldung über die Freischaltung des Kommentars finde ich persönlich gar nicht nervig. Ich finde es eher schlimmer, wenn ich einen Kommentar schreibe, den abschicke und der ist ohne eine solche Meldung nicht mehr sichtbar. Wir Blogger wissen, dass der dann noch moderiert werden muss. Nicht-Blogger stehen dann aber ratlos da, und schicken den Kommentar schlimmsten Falls sogar noch zwei oder dreimal ab.

      LG Thomas

      • Sabienes 24. September 2014 um 10:55 Uhr

        Ich meinte es so: Entweder Captcha oder händisch moderieren. Beides zusammen halte ich für Blödsinn, besonders bei wiederkehrenden Besuchern. Und überhaupt geht nicht über die persönliche Freischaltung von Kommentaren.
        LG
        Sabienes

      • Thomas Jansen 24. September 2014 um 15:03 Uhr

        Ah, jetzt habe ich verstanden und gebe Dir völlig Recht! Dieses doppelt gemoppelt ist, in der Tat, völliger Unsinn. Und zum Abwehren von Spammern sollte man lieber die Biene einsetzen – die macht ihren Job sehr, sehr gut.

        LG Thomas

    • Rainer 6. Oktober 2014 um 14:06 Uhr - Antworten

      Ich kenne nur „Hallo liebe Leser und Freunde des Feedbacks!“

  18. […] bleiben wir beim Thema Bloggen, nämlich bei den Todsünden der Blogger oder wie man seinem Besucher die Lust am Lesen (und wiederkommen) vermiesen […]

  19. Björklunda 26. September 2014 um 10:27 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    ich kann dir bei deiner Auflistung nur zu stimmen. Natürlich hat jeder im Bezug auf Design andere Vorstellungen, aber Schlagermusik oder einfach nur plötzlich Musik sowie diese anno dazumal beliebten hoppsenden und blinkenden Figürchen – grauenvoll!

    Beim Thema Rechtschreibung bin ich etwas gespalten. Persönlich finde ich, dass die Rechtschreibung als auch Grammatik stimmen sollte (dabei sind ein paar Fehler, die jedem passieren können, nicht inbegriffen), aber ich kenne mittlerweile einige Blogs, die mit der Klein-Schreibung wie in der englischen Sprache recht erfolgreich sind. Ich frage mich dann dabei immer: Welche Auswirkungen hat das auf unsere Kinder, denen es schwerfällt, die deutsche Schreibung zu beherrschen??

    Liebe Grüße Heike

    • Thomas Jansen 26. September 2014 um 10:54 Uhr - Antworten

      Hallo Heike,

      diese „Ich schreibe alles klein“-Blogs kenne ich auch. Ich lese diese sogar, wenn die Themen stimmen, tue mich aber schwer dabei. Wir sprechen und schreiben nun mal kein Englisch. Und ein Teil unserer Sprache ist nun nun mal die Groß- und Kleinschreibung. Vielleicht bin ich selber einfach zu altmodisch, das kann wohl sein. Bin ja auch nicht mehr der Jüngste… *jammer*

      LG Thomas

  20. Sandra 2. Oktober 2014 um 16:19 Uhr - Antworten

    Eigentlich traue ich mich gar nicht so wirklich zu kommentieren, eventuell findest du bei mir ja auch etwas total Gruseliges 😉 Allerdings habe ich weder Musik, noch animierte Mauszeiger, und auch bei gruseligen Farben kann ich nicht mithalten. Dafür habe ich manchmal doch sehr lange Texte, und das ein oder andere Mal flutscht mir ein „Ihr Lieben“ durch, allerdings habe ich das Gefühl meine Leserinnen, die auch ab und zu kommentieren, persönlich zu kennen. Da passiert das schon mal.

    Das Weglassen des Textes mit der Kommentarmoderation…. selbst ich, die schon länger auf Blogs unterwegs ist, ist manchmal doch verwirrt, wenn der Text nicht auftaucht. Und ich weiß dann nicht… ist der Kommentar nun da oder nicht oder wie oder was?

    Ich glaube ich stöbere hier ein wenig, ich fand den Text sehr gut.

    Liebe Grüße,
    Sandra

  21. Hans 11. Oktober 2014 um 19:01 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas, bin da auch ganz bei dir. Es gibt Blogs, da flüchte ich direkt wieder, wenn es glitzert und blinkt oder Mucke läuft. Overlays und die ganzen werbe popups vertreiben mich ebenso.
    HG Hans

  22. Clue Writing / Sarah 13. Oktober 2014 um 17:07 Uhr - Antworten

    Das ist mir damals am Kommentiertag auch aufgefallen, danke, dass es wieder mal jemand sagt. Eigentlich sollte man ja meinen, dass die Leute von selbst auf sowas kommen, aber offenbar ist das nicht immer der Fall. Doch zum Glück gibt es Hoffnung, viele Themes sind schon gut gemacht und viele Leute scheinen auch zu begriefen, was genau sie da tun 😉
    Also hoffen wir auf weniger rosarot, Geblinke und Popups!

    Liebe Grüsse,
    Sarah von Clue Writing

  23. Herr Heinerich 13. Oktober 2014 um 22:05 Uhr - Antworten

    Hallo, nur eine kurze Nachfrage:

    (Sorry falls sie schon beantwortet wurde, aber ich hatte jetzt gerade nicht die Lust alle 41 vorherigen Kommentare, samt antworten durchzugehen…)
    Datenschutzerklärung und Impressum zwingend getrennt voneinander oder geht das auch zusammen auf einer Seite?

    Müssen beide zwingend gut sichtbar in der MainNavi sein, oder darf man die auch etwas Abseitz im Footer unterbringen ?

    Als antwort akzeptiere ich auch einen link auf einen kommentar

    • Thomas Jansen 14. Oktober 2014 um 4:52 Uhr - Antworten

      Huhu,

      sie sollten getrennt sein -oder auf eine Seite packen, dann muss man aber den Menüpunkt „Impressum und Datenschutz“ nennen. Das sieht auch oft doof aus. Auf jeden Fall müssen beide „Begriffe“ mit einem Klick erreichbar sein.

      LG Thomas

  24. fantasylife 24. Oktober 2014 um 14:33 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    was du schreibst stimmt größtenteils natürlich, allerdings beim Layout und den Farben bin ich etwas großzügiger, was vielleicht auch daran liegt, dass ich mich auf meinem Blog u.a. mit Kunst beschäftige.
    Eine Musikbox habe ich testweise zur Zweit auch in meiner Sidebar, allerdings kann man die selbst starten oder man lässt es eben sein. Ich möchte damit nur herausfinden, ob so sich die Verweildauer der Besucher auf meinem Blog verlängert.
    Übrigens muss ich dazu noch sagen, genauso schlimm wie „Schlager“ die einem zu Tode erschrecken (mich schrie mal Hr. Wendler auf einer Seite an), finde ich Videos die einfach ungefragt abdudeln. Ich finde das wirkt vor allem bei Seiten die etwas verkaufen wollen ziemlich aufdringlich und unseriös.

    Liebe Grüße und schönes Wochenende

    fantasylife

  25. Ulrike 4. Juli 2015 um 16:43 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas, mal wieder ein wirklich guter und ausgewogener Artikel! Danke! Du hast mir aus der Seele gesprochen. Ich bin einiges gewohnt. Schau Dir mal originalchinesische Seiten an. Da blinkt und dudelt es überall. Ja, manche Menschen mögen sowas! Ich nicht!
    Dann gibt es noch Blogs, die einen übermäßigen Gebrauch der Wörter „geil“ und „fuck“ machen. Ne, kein einschlägiger sondern ein ganz erfolgreicher Reiseblog. Nicht mein Ding.
    Und heute erst habe ich einen Reiseblog eines Reiseveranstalters gesehen, bei dem nicht nur ein Overlay aufpoppte sondern gleichzeitig auch noch die freundliche Aufforderung, dem Blog auf FB zu folgen. 2 Popups – gleichzeitig und übereinander! Gruselig!
    Da kann ein Blog noch so gut und ein Artikel noch so interessant sein, da bin ich gleich weg und komme nicht wieder. Aber anscheinend mögen manche Menschen das, sonst wären die Blogs nicht so erfolgreich… 😉
    Liebe Grüße
    Ulrike

    • Thomas Jansen 4. Juli 2015 um 23:27 Uhr - Antworten

      Hi Ulrike,

      ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich so gut ankommt. Den Gelegenheits-Internetbenutzer mag das nicht weiter stören oder er nimmt das als vorhandenes Übel in Kauf. Bei Vielsurfern und potentiellen Stammlesern – da schreckt das doch eher ab – meiner bescheidenen Meinung nach. Der Witz ist ja, wenn man dann geliked hat oder den Newsletter abonniert hat, dann bekommt man das PopUp beim nächsten mal doch sowieso wieder um die Ohren gehauen. Neee, für mich wäre das nichts.

      LG Thomas

  26. Ralph Otten 8. November 2015 um 20:13 Uhr - Antworten

    Schöner Artikel, danke dafür.
    Ich habe ja erst vor kurzem angefangen ein Blog zu schreiben. Aktuell nutze ich das kostenlose WordPress-Angebot und komme erst Stück für Stück dahinter welche Option wofür gedacht ist.

    Ich habe jetzt erst mal überdacht ob ich irgendwo in die Todsünden-Kategorie reinfalle … hm, Bildergröße uns Blogstruktur wollen nochmal überdacht werden.

    Alle haben hier geschrieben, was sie bei den Bloggs schlecht finden – aber wie kann man dem jeweiligen Blogger Feedback geben? Er sieht ja nur die Klicks, wird aber er nicht verstehen warum die Leute nicht wiederkommen. Und Lila auf grünem Grund findet er ganz toll lesbar (ich habe eine Kollegin die liebt Lila Hintergründe – ich verstehe nicht wie sie etwas lesen kann).

    Vorschläge?

    • Thomas Jansen 9. November 2015 um 8:14 Uhr - Antworten

      Moin Ralph,

      das ist natürlich ein Problem, mit dem Feedback. Ich gehe schon mal hin, wenn funktionale Fehler auf einer Seite sind und schreibe eine Mail an den/die Bloggerin. Das öffentlich in einem Kommentar zu wird oft nicht gerne gesehen. Bei Designsachen ist das ein anderes Thema. Das ist ja einfach Geschmacksache. Und ich würde mir nicht anmaßen eine Bloggerin oder einen Blogger dafür direkt zu kritisieren (schon gar nicht öffentlich). Es sei denn, ich werde gezielt gefragt. Daher habe ich diesen Artikel geschrieben und hoffe, viele lesen ihn und denken dann über ihren eigenen Blog nach. 😉

      LG Thomas

  27. Tanjas Bunte Welt 10. November 2016 um 21:08 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas
    Oh ja, diese Pop Ups oder Floating Dinger, die mitgehen, nerven mich auch immer. Die Zeiger aus Herzal, Schleife und Co gehen gerade noch, wenn dafür alles andere nicht glitzert und funkelt gg schlimm finde ich auch manche Farben und Hintergründe. Mit der Schrift muss man aufpassen, denn jeder Browser gibt die anders aus, muss ich mich selbst noch an der Nase nehmen.
    Liebe Grüße

    • Thomas Jansen 11. November 2016 um 15:49 Uhr - Antworten

      Hi Tanja,

      klar, die Schriftarten sind immer so eine Sache. Ich mag diese komischen Mauszeiger gar nicht – aber das ist natürlich auch Geschmacksache.

      LG Thomas

  28. Atroksia 10. November 2016 um 21:36 Uhr - Antworten

    Oha, siehste, an die Datenschutzerklärung habe ich gar nicht gedacht. Habe ich direkt nachgeholt. Danke fürs aufmerksam machen 🙂

    • Thomas Jansen 11. November 2016 um 15:50 Uhr - Antworten

      Hallo,

      da sieht man mal, es kann Sinn machen mal alte Beiträge wieder zu bewerben. Prima, wenn Du dadurch was für Deinen Blog mitgenommen hast.

      LG Thomas

  29. CoCo 12. November 2016 um 21:21 Uhr - Antworten

    Hey 🙂
    Sehr gute Zusammenfassung. Vorallem das mit den PopUps nervt mich auch besonders…
    Das mit der Musik hatte ich nur noch bei sehr wenigen Blogs erlebt, aber das finde ich auch sehr unangepasst.

    Liebe Grüße, CoCo 🙂

    • Thomas Jansen 13. November 2016 um 12:41 Uhr - Antworten

      Hi Coco,

      das mit der Musik geht gar nicht, findet man nur noch sehr selten. Umso erschreckender ist es dann, wenn man doch mal eine trifft und plötzlich irgendwelcher Krach aus den Lautsprechern kommt.

      LG Thomas

  30. Tanja 18. November 2016 um 9:37 Uhr - Antworten

    Guter Beitrag und ich musste echt schmunzeln über deine Erfahrungen mit eigenen Blogs. Ich stelle mir die laute Schlagermusik nur dezent nervig vor. 😀
    Das mit dem Bilder komprimieren werde ich mir für die Zukunft genauer anschauen. Danke dir!
    Liebe Grüße
    Tanja

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