#Traveltuesday Namibia Tipps von Sabine

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  • „Abendstimmung“: Die untergehende Sonne taucht das Land in ein unwirkliches Licht.

#Traveltuesday Namibia Tipps von Sabine

Auf nach Afrika, genauer gesagt nach Namibia. Heute führt uns Sabine vom Blog „Ferngeweht“ im Rahmen der Aktion #Traveltuesday – Eure liebsten Reiseziele in das afrikanische Land

Namibia – das liebste Reiseziel von Sabine vom Blog Ferngeweht

Warum ist Namibia Dein liebstes Reiseziel? Warum sollten wir da unbedingt mal hinreisen?

In Namibia haben mich vor allem die Landschaft und die Tierwelt fasziniert. Die unendlichen, menschenleeren Weiten, durch die wir gefahren sind, vermitteln eine unglaubliche Ruhe und Kraft. Es ist toll, Tiere, die man sonst nur aus dem Zoo kennt, in ihrer natürlichen Umgebung und in ihrem Umgang miteinander zu sehen. Unvergesslich ist auch das afrikanische Licht, das die Abendstunden ganz weich werden lässt.

„Abendstimmung“: Die untergehende Sonne taucht das Land in ein unwirkliches Licht.

„Abendstimmung“: Die untergehende Sonne taucht das Land in ein unwirkliches Licht. (© Sabine Olschner, Ferngeweht)

Individuell oder Pauschal – was wäre Dein Rat für die Reise nach Namibia?

Namibia ist ein sehr sicheres Land, das man problemlos allein mit einem Mietwagen bereisen kann (öffentliche Verkehrsmittel gibt es so gut wie keine). Allerdings würde ich mindestens zu zweit ein Auto mieten, weil die täglichen Fahrstrecken zwischen den einzelnen Zielen meist ziemlich lang und mitunter recht anstrengend sind. Daher ist es praktisch, wenn man sich beim Fahren abwechseln kann. Wer in der Hochsaison (in unseren Sommerferien) fährt, sollte die Unterkünfte ein paar Monate im Voraus buchen – vor allem in den Nationalparks und an anderen beliebten Orten.

„Straße“: Schön anzusehen, aber anstrengend zu fahren: die Straßen in Namibia.

„Straße“: Schön anzusehen, aber anstrengend zu fahren: die Straßen in Namibia. (© Sabine Olschner, Ferngeweht)

 

Was ist ein unbedingtes Must-See in dem Land?

Wenn ich mir nur ein einziges Ziel in Namibia aussuchen dürfte, würde ich wahrscheinlich den Namib-Naukluft-Nationalpark mit seinem berühmten Sossuvsvlei wählen. Die Dünenlandschaft am frühen Morgen, wenn man die Spuren der Tiere im Sand nachverfolgen kann, ist unbeschreiblich schön. Eine Wanderung die Dünen hinauf und anschließend hinunter in die Salz-Ton-Pfanne (den „Vlei“) ist zwar anstrengend, aber ebenfalls ein einmaliges Erlebnis.

„Sossuvsvlei“: Drei Schritte vor, zwei zurück – eine Wanderung auf die Dünen ist nichts für Schwächlinge.

„Sossuvsvlei“: Drei Schritte vor, zwei zurück – eine Wanderung auf die Dünen ist nichts für Schwächlinge. (© Sabine Olschner, Ferngeweht)

 

Gibt es auch NoGos – also Dinge die man sich sparen kann oder besser lassen sollte?

Die angebotene Bootsfahrt von Walvis Bay fand ich völlig überflüssig, ja fast ein Ärgernis. Robben werden publikumswirksam mit Fischen an Bord gelockt, wo sie von den Touristen gestreichelt werden – gleichzeitig betonen die Reiseführer ständig, dass es Wildtiere seien, die man am am besten in Ruhe lässt. Eine blöde Show auf Kosten der Tiere, finde ich.

Welche kulinarischen Highlight sollte man sich nicht entgehen lassen?

Vegetarier haben es schwer in Namibia. Dort gibt es die leckersten Steaks, die man sich vorstellen kann! Egal ob vom Oryx, vom Kudu, vom Springbock oder vom Warzenschwein: Die Steaks frisch vom Grill sind unvergleichbar lecker, denn von Massentierhaltung haben diese wild lebenden Tiere nie etwas gehört.

Die Menschen in Namibia – was macht sie zu etwas Besonderem?

Da Namibia von 1884 bis 1915 eine deutsche Kolonie war, leben heute noch viele deutschstämmige Menschen im Land – die meisten mittlerweile in der fünften Generation. Viele Unterkünfte werden von Deutschnamibiern betrieben, sodass man häufig mit ihnen in Kontakt kommt und beim Abendessen viel über ihr Leben in Afrika erfährt. Es ist seltsam, in den afrikanischen Supermarktregalen in den größeren Städten zahlreiche deutsche Lebensmittel vorzufinden, und auch viele Orte tragen deutsche Namen.

„Swakopmund“: Nirgendwo ist Namibia deutscher als in Swakopmund.

„Swakopmund“: Nirgendwo ist Namibia deutscher als in Swakopmund. (© Sabine Olschner, Ferngeweht)

 

Gibt es noch etwas, was Du unbedingt über Namibia loswerden möchtest?

Bei Reisen in unserem Sommer sollte man auf jeden Fall warme Kleidung mitnehmen, denn dann ist in Namibia Winter. Und das bedeutet: Nachts kann es Minusgrade geben! Da viele Unterkünfte eher auf heiße Temperaturen ausgelegt sind, wird es abends empfindlich kalt im Zimmer.

„Etosha“: Tiere in freier Wildbahn kann man am besten im Etosha-Nationalpark beobachten.

„Etosha“: Tiere in freier Wildbahn kann man am besten im Etosha-Nationalpark beobachten. (© Sabine Olschner, Ferngeweht)

 

Hast Du einen besonderen Reisebericht zu Namibia verfasst oder möchtest Du eine besonders tolle Webseite zu Namibia empfehlen?

Wer nach Namibia fährt, hat oft die Qual der Wahl, was er sich alles ansehen soll. Daher habe ich auf meinem Blog Ferngeweht unsere Route durch das Land (http://www.ferngeweht.de/route-drei-wochen-namibia/) vorgestellt und die Vor- und Nachteile dieser Tour beschrieben.

Wer hat hier geschrieben?

Sabine Olschner vom Blog Ferngeweht

Sabine Olschner vom Blog Ferngeweht

Ich bin Journalistin und PR-Texterin, aber vor allem auch ein Reisejunkie. Mehrmals im Jahr packt mich das Fernweh, und ich muss die Welt erkunden. Im Laufe der Jahre habe ich mittlerweile schon auf jeden Kontinent meinen Fuß gesetzt und einiges von der Welt gesehen.

Einfach einen Flug buchen, den Rucksack packen und dann mal schauen, was passiert – das ist mir die liebste Art zu reisen. Pauschalreisen sind gar nicht mein Ding – ich organisiere lieber alles auf eigene Faust, um vor Ort flexibel zu sein und ein Land in meinem eigene Tempo entdecken zu können.

Ferngeweht der Blog von Sabine

Der Blog von Sabine: Ferngeweht

Der Blog von Sabine: Ferngeweht

Auf Ferngeweht biete ich meinen Lesern Geschichten und Fotos aus aller Welt, die Fernweh wecken sollen. Ich berichte über meine zahlreichen Reisen und gebe Tipps für alle, die ein Land als Individualreisende erkunden wollen.

Link zum Blog: http://www.ferngeweht.de/

Eine Übersicht über alle veröffentlichten und geplanten Beiträge der Aktion findet ihr auf der Übersichtsseite der Aktion.

Die Urheberrechte für alle Fotos, Screenshots und dem Text liegen bei Sabine Olschner von Ferngeweht.

Wart ihr schon mal in Namibia? Habt ihr weitere Tipps oder Anregungen für eine Reise nach Namibia? Dann schreibt doch einfach eure Erfahrungen in einem Kommentar.

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15 Kommentare

  1. TanjasBunteWelt 28. April 2015 um 9:04 Uhr - Antworten

    Hallo,
    herrlich, ich liebe es immer bei Sabine zu lesen. Sie hat auch öfter ganz witzige Kurzposts mit nur einem Foto das schon komisch ist *gg*
    Tolle Vorstellung.
    LG Tanja

  2. Sabine von Ferngeweht 28. April 2015 um 9:38 Uhr - Antworten

    Vielen Dank , Melanie und Thomas, dass ich bei Euch zu Gast sein durfte!

  3. Ann-Bettina 28. April 2015 um 14:44 Uhr - Antworten

    Hallo Sabine,
    sehr eindrucksvolle Fotos. Aber als Vegetarierin fahre ich dann doch lieber nicht nach Namibia. Mir sind die Antilopen und auch die Warzenschweine lebend lieber als auf dem Grill.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Sabine von Ferngeweht 28. April 2015 um 15:08 Uhr - Antworten

      Liebe Ann-Bettina, als Vegetarierin hat man es wirklich schwer in Namibia. Ich habe einmal etwas ohne Fleisch bestellt, weil ich es nach ein paar Wochen auch nicht mehr sehen konnte. Das Gemüse war wirklich kein Hochgenuss …

  4. Elke 28. April 2015 um 14:56 Uhr - Antworten

    Ich habe schon öfters im Fernsehen Berichte über Namibia gesehen, die alle sehr interessant waren, genau wie der Bericht von Sabine hier. Das Land hat seinen Reiz, für mich selber wäre es aber kein Ziel, darüber zu lesen aber schon.
    LG
    Elke

    • Sabine von Ferngeweht 28. April 2015 um 15:09 Uhr - Antworten

      Warum wäre das kein Ziel für Dich, Elke?

      • Elke 28. April 2015 um 15:30 Uhr

        Mann und ich sind die typischen Pauschaltouristen 🙂 da wäre eine geführte Reise mit einer Gruppe besser. Große Abenteuer sind für uns nichts mehr 😉
        LG
        Elke

  5. Frau Margarete 28. April 2015 um 17:39 Uhr - Antworten

    Ein sehr schöner Bericht, der mir sehr viel Lust auf Namibia macht. Auch die Fotos sind so schön 🙂 Und ich schau gleich mal auf Sabines Blog vorbei!

  6. J.Hellmuth 28. April 2015 um 18:30 Uhr - Antworten

    Ein schöner Bericht und die Bilder sind toll. Ich war schon in Kenia nach dem Bericht bekomme ich Lust auf Namibia.

    LG

  7. Bibo von Auszeitnomaden 2. Mai 2015 um 16:29 Uhr - Antworten

    Hallo,

    ja,ja, Namibia steht bei uns auch noch auf der Liste !! 😀
    Leider haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft.
    Aber irgendwann werden wir da auch mal mit dem Auto rum fahren !! 😀

    Toller Bericht, der einen wirklich dort hin zieht !!

    Viele Grüße
    Bibo

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