#Traveltuesday Wien Tipps von Ilona

---#Traveltuesday Wien Tipps von Ilona
  • Gumpoldskirchen

#Traveltuesday Wien Tipps von Ilona

Von | 2017-08-01T19:59:08+00:00 24.11.2015|Kategorien: Traveltuesday Reiseziele Übersicht|Tags: , , , |5 Kommentare

Wir bleiben beim #TravelTuesday in Europa und wenden uns nach Österreich. Ilonas liebt Wien, weil sie dort eine lange Zeit gelebt hat. Beste Vorraussetzungen also um tolle Tipps für eine Reise zu geben.

Wien – das liebste Reiseziel von Ilona (Wandernd)

Warum ist Wien Dein liebstes Reiseziel? Warum sollten wir da unbedingt mal hinreisen?

Streng genommen ist Wien gar nicht mein liebstes REISE-Ziel, sondern war für etliche Jahre meine Wahlheimat. Seit ich nicht mehr dort lebe, kehre ich aber trotzdem immer wieder gerne zurück, auch wenn ich es nicht so häufig schaffe, wie ich es gerne würde.

Gumpoldskirchen

Gumpoldskirchen

Wien ist vor allem für seine königlichen und kaiserlichen Prachtbauten bekannt und beliebt. Aber Wien hat noch mehr, als Schönbrunn und Hofburg und Ringstraße. Es gibt Ecken am Stadtrand – oder gleich außerhalb der Stadtgrenze – die eigentlich noch immer klassische Weindörfer sind, wo man ganz wunderbaren Wein bekommen kann. Von Wien aus kann man schnell zum Wandern in den Wiener Wald und überhaupt ist in Wien immer was geboten, was man vielleicht nicht sofort erwarten würde: Filmfestivals, Eislaufen, Bars am Donaukanal etc pp

Belvedere

Belvedere

Aber natürlich sind auch die königlichen und kaiserlichen. Bauten eine Reise wert.

Individuell oder Pauschal – was wäre Dein Rat für die Reise nach Wien

Auf jeden Fall individuell. Ich bin nicht der Ansicht, dass man immer alles individuell machen muss, aber Wien ist wirklich leicht zu bewältigen – zumindest wenn man das Auto stehen lässt. Der Öffentliche Nahverkehr ist sehr gut und das U-Bahn-Netz leicht zu durchschauen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen im ersten Bezirk (also eigentlich alle außer Prater, Schönbrunn, Belvedere, Zentralfriedhof und Hundertwasserhaus) und lassen sich ganz einfach erbummeln.

Zentralfriedhof

Zentralfriedhof

Eine Pauschalreise ist wirklich völlig überflüssig. Wer will kann sich auch vor Ort eine Führung buchen.

Was ist ein unbedingtes Must-See an der Stadt?

Wenn ich Besuch hatte, machte ich immer einen Sightseeingspaziergang mit meinen Gästen. Der startete bei der Oper, führte über die Kärtner Straße zum Stephansdom, von dort über den Graben und den Kohlmarkt bis zur Hofburg. Wenn man die Hofburg durch- und den Heldenplatz überquert hatte, konnte man vom Kunst- und Naturhistorischen Museum aus den Ring entlang gehen, vorbei an Parlament und Rathaus bis zur Uni.

Mit diesem schönen Spaziergang, den man gut mal zum Kaffee trinken oder Einkaufen unterbrechen konnte, hatte man die Hauptsehenswürdigkeiten der Innenstadt gemütlich erlaufen. Die anderen, oben genannten, sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schnell erreicht.
Wer Theater mag, sollte sich überlegen, sich eine Karte in Staatsoper, Volksoper, Burgtheater oder einem der vielen vielen anderen Theater zu gönnen. Es lohnt sich.

Bild3 - Wienklischees an der Staatsoper

Bild3 – Wienklischees an der Staatsoper

Und wer gerne wandert, sollte einen Ausflug in den Wiener Wald mit einplanen.

Gibt es auch NoGos – also Dinge die man sich sparen kann oder besser lassen sollte?

Ich habe nie verstanden, warum irgendwer mit diesem Riesenrad fuhr. Es dreht sich irrsinnig langsam, ist irrsinnig teuer und der Ausblick ist auch nicht besonders von dort aus. (Steigt lieber auf den Turm des Stephansdomes oder in die Laterne der Karlskirchen-Kuppel)

Außerdem mögen die Wiener es gar nicht, wenn man in einem Kaffeehaus einfach „einen Kaffee“ bestellt – es gibt auch neben der Melange dutzende verschiedene Varianten mit klingenden Namen wie „Franziskaner“, „Maria Theresia“ oder „Überstürzter Neumann“ – und wenn man dann den Kaffee auch noch auf der ersten Silbe statt auf dem „e“ betont, kriegt man endgültig böse Blicke der Kellner.

Welche kulinarischen Highlight sollte man sich nicht entgehen lassen?

Die meisten würden hier sagen: Die Süßspeisen! Wer Süßspeisen mag, sollte sie sich auch nicht entgehen lassen.

Sturm

Sturm

Ich empfehle eher: Den Wein! Fahrt in einen der Weinorte in/um Wien. Mein liebster Ort war immer Gumpoldskirchen, südlich von Wien und mit der Schnellbahn leicht zu erreichen, aber auch Mödling, Pfaffstätten, Nussdorf, Grinzing oder Sievering (alle leicht öffentlich erreichbar) haben herrliche Heurige, in denen man gemütlich sitzen, essen und Wein trinken kann. In Grinzing kann mal allerdings leicht in einen „Tourstenheurigen“ geraten – die anderen Orte sind weniger touristisch und häufig auch günstiger.

Heurigenbesuche lassen sich übrigens ganz leicht mit kleineren oder größeren Wanderungen verbinden.

Die Menschen in Wien – was macht sie zu etwas Besonderem?

Die Wiener sind nicht gleichzusetzen mit DEN Österreichern. Ich hüte mich auch davor, zu behaupten, ich würde Österreich kennen – denn das ist nicht der Fall – und Wien und das restliche Österreich haben mitunter ein etwas zwiespältiges Verhältnis.

Man sagt den Wienern nach, dass sie Grantler sind, also etwa nicht immer unbedingt die beste Laune, v.a. Kundschaft gegenüber, an den Tag legen – und das stimmt auch. Da sollte man nicht zu schockiert sein und es schon gar nicht persönlich nehmen.

Außerdem sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass Deutsche nicht immer gerne gesehen sind. Als zahlende Touristen natürlich schon – da wird einem keine Feindseligkeit entgegenkommen, aber sonst ist Deutschenfeindlichkeit durchaus existent. Das bekommt man als Tourist aber – wie gesagt – eher selten zu spüren.

Hast Du einen besonderen Reisebericht zu Wien verfasst?

Im Sommer habe ich einen Artikel veröffentlicht, in dem mir bekannte (Wahl-)Wiener mir ihre Lieblingsorte in der Stadt verraten. Herausgekommen ist eine bunte Mischung an bekannten und wenig bekannten (und zum Teil auch mir völlig unbekannten) Orten, die alle ihr eigenes Flair haben. 

Außerdem habe ich eine kleine Reihe über Wien in den verschiedenen Jahreszeiten: Was ist in dieser Zeit in der Stadt geboten, was macht sie aus?

Wer hat hier geschrieben?

Ilona von Wandernd

Ilona von Wandernd

Ich bin Jahrgang 1984, gebürtig aus Franken, wo ich Geschichte und Literatur studiert habe. Ein Jahr an der Uni Wien während meines Studiums hat mich überzeugt, nach Wien ziehen zu wollen – und so kehrte ich nach Studienabschluss zurück, um einige weitere Jahre zu bleiben. Nach weiteren Umzügen, wohne ich seit Kurzem in München und erkunde die Umgebung der bayerischen Landeshauptstadt.

Während ich früher in Teilzeitanstellung viel Zeit und wenig Geld hatte, habe ich jetzt mit Vollzeitjob weniger Zeit, aber mehr Geld zur Verfügung, so dass ich mich schon allein deshalb nicht auf eine bestimmte Reiseart festlegen kann (und will), ich mache so ziemlich alles: Kulturreisen, Städtetrips, organisierte Studienreisen zu fernen Zielen, Fahrradwanderungen und Tagesausflüge.

„Wandernd“ der Blog von IlonaWandernd Blog

Seit November 2014 blogge ich auf wandernd.wordpress.com über meine Reisen, große wie kleine, lange wie kurze, nahe wie ferne. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich nicht um einen Wander-Blog, sondern wandern steht hier ganz allgemein für das Schweifen und Schwelgen, das mir auf Reisen wichtig ist und auch für meine Lebenseinstellung, die doch immer wieder mal zu Umzügen und Ortswechseln führt.

Auf meinem Blog berichte ich über meine Reisen zwischen Unterfranken und Usbekistan, wobei ein kleiner Fokus auf Italien liegt, ein Land, das ich besonders ins Herz geschlossen habe. Außerdem teile ich auch meine Fotografien und mache mir allgemein Gedanken über allerlei Themen, die mit dem Reisen zu tun haben.

Link zum Blog: https://wandernd.wordpress.com

Eine Übersicht über alle veröffentlichten und geplanten Beiträge der Aktion findet ihr auf der Übersichtsseite der Aktion.

Die Urheberrechte für alle Fotos, Screenshots und dem Text liegen bei Ilona vom Wandernd Blog.

Vielen, lieben Dank an Ilona für die vielen tollen Tipps und Eindrücke aus Wien. Man merkt sehr gut, wie sehr Du diese tolle Stadt liebst.

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5 Kommentare

  1. Claudia Dieterle 24. November 2015 um 18:54 Uhr - Antworten

    Hallo Ilona,
    ein schöner Beitrag. Ich erinnere mich auch gerne an meinen Wien-Besuch, die Besichtigungen und der Besuch eines Geschäfts mit Süßigkeiten. Da gibt es ein Bild von mir mit einer großen Tüte Mozartkugeln und anderen leckeren Sachen. 🙂 Die Österreicher, die ich bisher kennengelernt habe, hatten alle einen gewissen Charme.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Ilona 25. November 2015 um 15:21 Uhr - Antworten

      Hallo Claudia,

      Danke, freut mich, wenn er dir gefällt 🙂 Ich werde demnächst auch wieder mal nach Wien fahren. Mal sehen, womit ich mir die Taschen vollladen werden – mit Mozartkugeln wohl kaum, aber wahrscheinlich mit Wein 😉

  2. Babs 26. November 2015 um 3:22 Uhr - Antworten

    Hi,

    Also ich mag ja das Tannheimer Tal in Österreich sehr. Da war ich immer mindestens zweimal im Jahr im Urlaub da, seit ich auf der Welt bin… 🙂 Und von da aus ging es auch mal einen Tag lang nach Wien. Und der Tag war wirklich wunderbar, als dann die Sonne raus kam… Ach, ich könnte da jetzt gleich hin… Wenn ich nicht Urlaubsperre hätte wegen Weihnachtssaison..
    Danke für den schönen Beitrag, ich hab jetzt Fernweh. 🙂

    Liebe Grüße
    Babs

    • Ilona 26. November 2015 um 15:46 Uhr - Antworten

      Dann nix wie hin 😉 Wien ist auch immer gut für einen Wochenendtrip!

  3. Paleica 2. Dezember 2015 um 16:35 Uhr - Antworten

    ein schöner gastbeitrag! den meisten dingen kann ich als wohnhaft in wien (aber nicht-wienerin) nur zustimmen!

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