Startseite / Blog / Reisetipps / Rund ums Reisen / Trump wird Präsident – und reisen wir nun noch in die USA?
Rund ums Reisen

Trump wird Präsident – und reisen wir nun noch in die USA?

Thema USA

Nun ist es tatsächlich passiert. Trump wird der 45. Präsident der USA. Eine Entwicklung, die uns nach letzten Reise durch den Swingstate North Carolina nicht wirklich mehr überrascht hat. Hat das nun Auswirkungen auf unsere Reisepläne? Stornieren wir nun die bereits gebuchte Reise für 2017? Nein!

Wahl zwischen Not und Elend

Machen wir uns nichts vor, die Amerikaner standen vor einer Wahl zwischen Not und Elend. Auf der einen Seite der industrielle Donald Trump, der einen Wahlkampf geführt hat, wo man oft nur den Kopf schütteln konnte. Entgleisungen in alle Richtungen, teilweise auf unterstem Niveau. Oft kam bei uns die Frage auf, ob der echt ist oder vielleicht doch Hape Kerkeling auf Mission.

Auf der anderen Seite Hillary Clinton, bei den Amerikanern extrem unbeliebt, teilweisse schlug ihr offener Haß entgegen. Die Vorzeigefrau des politischen Etablissement, angeblich belastet mit Lügen und Korruption. Alles Dinge, die für uns zu weit weg sind, um beurteilt werden zu können. Auf jeden Fall war sie keine Kandidatin des einfachen Volkes. Und ohne diesen Gegenspieler im Wahlkampf, hätte sie wohl niemals die Umfragen so lange angeführt. Wenn die Republikaner einen seriöseren Kandidaten zur Wahl gestellt hätten, dann wäre Clinton wohl von Anfang an hoffnungslos unterwegs gewesen. 

Dürfen wir jetzt noch in die USA reisen?

Diese Frage kam heute Morgen, direkt nach den Wahlergebnissen, in einigen Reisegruppen bei Facebook auf. Und wir sagen: Ja natürlich, warum denn nicht?

Für uns ist die Politik eines Landes nicht gleichzusetzen mit „Ich darf da hin reisen“. Natürlich, das hat seine Grenzen. Wir würden in keine Kriegs- oder Krisenregionen reisen, also in Länder wo uns persönlich ein Sicherheitsrisiko drohen würde. Wir haben auch kein Problem damit in die Türkei, nach Ägypten oder jetzt in die USA zu reisen. Am Ende bestraft man mit einem Reiseboykott nicht die Regierungen sondern die einfachen Menschen vor Ort. Natürlich, jeder muss für sich selber entscheiden, inwiefern er eine Reise in ein Land mit seinem (politischen) Gewissen vereinbaren kann.

Bezogen auf die USA droht uns nun wirklich kein Risiko, bezogen auf unsere Sicherheit. Die tollen Landschaften, die fantastischen Städte sind immer noch die Gleichen, wie vor der Wahl auch. Und auch die Menschen, die uns immer herzlich und hilfsbereit in dem Land aufgenommen haben, sind ja nicht plötzlich andere Menschen geworden. Auch in North Carolina, wo wir jetzt unterwegs waren und klar ersichtlich war, dass Trump dort viele Stimmen bekommen wird, waren wir gern gesehene Gäste und haben uns wohl gefühlt. Wir hatten keine Sekunde das Gefühl, da nicht gern gesehen zu sein.

Die Panikmache bzgl. Trump halten wir auch für übertrieben. Natürlich wird er eine Politik anstreben, die „America first“ bedeuten wird. Aber, regen wir uns nicht schon lange alle auf, dass die USA sich überall einmischen? Die Kriege, die von anderen Präsidenten angezettelt wurden, hallen bis heute nach. Ein TTIP wollte doch hier sowieso keiner wirklich haben – mal abgesehen von der Industrie. Nun, diese Probleme werden sich wohl erstmal erledigt haben. Dazu kommt, Trump ist zwar Präsident – aber nicht Bruce Allmächtig. Er muss sich trotzdem an die Spielregeln der Politik halten, hat einen Kongress als Hürde (auch wenn dieser ebenfalls in Republikanerhand bleibt). Also, erstmal abwarten, wie sich das Alles in dem Land entwickelt. Welche Auswirkungen das auf die internationalen Beziehungen, die Wirtschaft usw. haben kann, das steht wohl alles noch in den Sternen.

Und Clinton? Wäre sie die bessere Alternative gewesen? Wir können es nicht wirklich beurteilen – aber dem Weltfrieden wären wir mit ihr wohl auch keinen Schritt näher gekommen.

Natürlich, Glücklich sind wir über die Wahl nicht. Wir hätten uns lieber einen seriösen Kandidaten gewünscht, egal aus welchem der beiden Lager. Vielleicht einen Obama 2.0 – aber, der stand nun einfach nicht zur Wahl. 

Trotzdem bleibt die USA ein beliebtes Reiseland für uns. Wir lassen uns das nicht durch eine Wahl, durch Politik kaputt machen. Wo sollte man denn sonst noch hinreisen? Nach Österreich, wo vielleicht ein rechter Präsident gewählt wird? Nach Deutschland, wo die AfD in zweistelligen Bereiche gewählt wird. Übrigens, das ist ein Punkt wo man leise weinend die Klappe halten sollte, wenn man nun über die „dummen“ Amerikaner reden will.

Wie sieht das bei Euch aus? Beeinflusst diese Wahl Eure Reisepläne? 

Neu hier im Blog? 

Dann schau doch mal wer wir sind oder was wir auf diesem Reiseblog und Fotoblog anbieten. Ganz besonders ans Herz legen möchte wir die Reiseberichte unserer Rundreisen, unsere Reisetipps und die Tipps für schöne Bilder von euren Reisen

Newsletter abonnieren

Abonniere unseren Newsletter und verpasse keinen neuen Beitrag mehr. Einmal in der Woche senden wir eine Mail, wenn neue Beiträge auf dem Blog erscheinen. Keine Werbung, kein Spam – einfach nur die Information über neue Beiträge.


Hinweis: Unsere Beiträge können sogenannte Amazon-Affiliate Links enthalten. Diese sind mit einem Sternchen * gekennzeichnet. Wenn Ihr auf so einen Link klickt und dort einkauft, bekommen wir eine kleine Provision. Für Euch ändert sich nichts am Preis und wir können auch nicht sehen, wer was gekauft hat.

Der Beitrag gefällt Dir? Dann teile ihn doch...

56 Kommentare

Hier klicken um einen Kommentar zu schreiben

  • Danke für diese Worte und die Einschätzung Thomas, ich stimme dir absolut zu!
    Ich war eigentlich bereits erschüttert, wie ein Mensch wie Trump überhaupt Kandidat werden kann, dass er jetzt gewählt wurde, ist wirklich krass – aber was das Reisen betrifft, sehe ich es genauso wie du.

  • USA stand bislang sowieso nicht ganz obern auf meiner Bucketliste, Jetzt habe ich es ganz gestrichen. Ich war vor langer Zeit mal in Florida und habe auch sonst viele Amis kennen gelernt. Ich mag deren aufgesetzte Freundlichkeit nicht, die letztendlich dem anderen kaum Luft zum Atmen lässt. Wenn ein Ami meinte, dass etwas gut für mich ist, dann hatte ich immr große Mühe, selbst zu entscheiden. Schrecklich!
    Und diese Amis, die so mit mir umgegangen sind, sind es wohl auch, die Trump gewählt haben. Ne, mag ich nicht! Muss ich nicht haben! Der Mann ist mir zu nahe an dem berühmten roten Knopf. Und wenn er meint, dass etwas „gut für uns ist“, wer weiß wozu er fähig ist?!
    Aber: Danke für den Artikel, der mal eine ganz persönliche Sicht auf die Dinge zeigt. Hoffen wir, dass Du recht behältst.
    LG
    Ulrike

    • Hi Ulrike,

      er kann den roten Knopf aber solange drücken, wie er lustig ist – ohne zweiten Mann passiert da garnichts. Und mal ganz ehrlich, diese Angst hätte ich eher bei der Gegenkandidatin gehabt – denn die ist einem hübschen Krieg nicht abgeneigt. Trump wird eher dafür sorgen, dass die USA sich aus den Konfliktregionen der Welt zurück zieht. Ob das nun gut oder schlecht ist, das vermag ich nicht zu beurteilen.

      Mit den Amerikanern habe ich persönlich ganz andere Erfahrungen gemacht. Mich hat da noch nie jemand zu irgendwas gedrängt. Allerdings wurde uns schon sehr oft geholfen, wo wir ein wenig hilflos waren. So unterschiedlich sind aber nunmal die Eindrücke und Erfahrungen. 😉

      LG Thomas

      • Ich denke nicht, dass er sich aus den Konfliktregionen zurück zieht, denn diese sind das täglich Brot der USA. Die einen weil sie über all die Ressorcen verfügen die Amerika und Europa haben wollen und die anderen (Russland) weil die Amis nichts mehr fürchten als den Versuch auch nur ein Fitzelchen von der Weltherrschaft einzubüßen. Selbst wenn dieser Versuch nie statt findet.

        Die einfachen Amis würde ich eher mit den einfachen Deutschen in einen Topf werfen. Bisher okay, aber seit Rechts wieder „in“ ist entfesselt, rücksichtslos und gewaltbereit.
        Da Trump vorher schon gemeint hat er wolle extreme Kontrollen für Reisende aus Deutschland kann das natürlich auch bei bisher netten Amis eine Veränderung hervorrufen.

        Für mich persönlich ist die USA kein Reiseland, schon allein deshalb weil ich ich nun doppelt auf der Hate-Liste stehe.

      • Hi Asmaa,

        das mit dem täglichen Brot, das gilt besonders natürlich für die Rüstungsindustrie in den USA. Daher bleibt abzuwarten, wie deren Lobby darauf reagiert, wenn der Präsident sich aus Konflikten in Zukunft raus halten will. Da gebe ich Dir Recht, daher auch hier – abwarten.

        LG Thomas

    • Hallo Ulrike,
      ich denke, du verallgemeinerst zu sehr. Wir haben jedenfalls ganz andere Erfahrungen gemacht, auch wenn es zweifellos Idioten in Amerika gibt – die gibt es aber auch in Deutschland und in anderen Ländern (leider).
      Wir machen unsere Wahl des Reiseziels davon abhängig, ob wir Landschaft, Natur und die Art des Reisens reizvoll finden und natürlich auch, wie es mit der Sicherheitslage aussieht – aber die politische Färbung der Landesregierung spielt da eine untergeordnete Rolle.

      • Die USA standen auf meiner Bucketlist auch nie ganz oben, eigentlich seeeehr weit unten. Klar, würde sich jetzt eine Gelegenheit ergeben, mal New York zu sehen, würde ich dennoch hinfliegen. Ich meine, hey, ich habe sechs Jahre (sehr gerne) in Österreich gelebt. Die FPÖ hat ein knappes Drittel der Sitze im Nationalrat, die ganze Stadt Wien ist zugepflastert mit grausigen Sprüchen von rechts. Aber da ich dort war, weiß ich auch, wie groß die Gegenbewegung, die Ablehnung ist. Ich werde mich hüten, alle Österreicher über einen Kamm zu scheren.

        Aber ich kann verstehen, wenn sich irgendwer aufgrund von Politik umentscheidet. Steht ja jedem frei – und solange man dann auch jedem die Freiheit lässt, dennoch dorthin zu fahren, ist mir das egal, welche Länder jemand von seiner persönlichen Reiseliste streicht.
        Nachvollziehen kann ichauch, wenn neben Landschaft und Natur auch die Mentalität der Menschen eine Rolle spielt. Ist mir persönlich noch nie passiert- zum Glück – aber wenn ich mit der Mentalität so gar nicht klar käme, würde ich wohl auch nicht mehr hinfahren.

      • Hi Ilona,

        und genau die Mentalität der Menschen in den USA ist uns so ans Herz gewachsen. Daher versuchen wir auch zu verstehen, warum die Wahl so geendet ist. Ich kann es mir nur so erklären, dass es eine Wahl gegen Clinton und die bisherige politische Elite der USA ist. Denn, die vielen Amerikaner die wir auf unseren Reisen kennenlernen durften, waren extrem freunlich, hilfsbereit und alles andere als vom Hass zerfressen. Zumindet die meisten, ein paar Blitzbirnen gibt es ja überall.

        LG Thomas

      • @Thomas:
        Ja, natürlich. Die meisten Menschen, die einem begegnen, begegnen einem freundlich. Ich persönlich hatte mit der Mentalität der Amerikaner, die ich bisher so getroffen habe, auch nie ein Problem. Man kommt schnell mit ihnen ins Gespräch – auch wenn das dann natürlich eher seicht bleibt – ich empfand sie als offen und zugänglich.

        Allgemein ist es ja aber auch so ein Phänomen von „Diejenigen, die ich kenne sind ja völlig in Ordnung, aber die anderen bzw. aber im Allgemeinen…“ das beobachtet man überall. Man kann AfD wählen und trotzdem zu seinem Lieblingsdönerladen gehen und dort nett zu den Leuten sein. Österreicher waren im Allgemeinen auch ganz normal zu mir und irgendwann kam dann plötzlich ein Kommentar, bei dem ich bemerkte, dass diese Personen „im Allgemeinen“ schon Animositäten gegenüber Deutschen haben etc. In ihrem Verhalten mir gegenüber kam so etwas nie raus und man hätte es auch nicht erwartet. Also warum sollten alle Trump-Wähler Volltrottel oder A****löcher sein?

  • Hahah, was für ein Clickbait und ich bin darauf hereingefallen 😀
    Nee im Ernst, ich stimme euch vollkommen zu, vor allem der Satz mit den kleinen Leute. Das sehe ich ganz genau so.
    Mir macht es trotzdem Sorgen, dass der Populismus so um sich schlägt und das in einer globalisierten Welt, die – richtig genutzt – viele Vorteile hat, sich Staaten anfangen einzuigel und nur auf das eigene, kurzfristige Wohl gucken.
    Das ist nicht gut, nicht gut für den Wohlstand und nicht gut für den Frieden.

    Aber das ist halt Demokratie, wenn die Mehrheit sich das wünscht, dann muss ich entweder dafür kämpfen, dass sich die Meinung der Mehrheit ändert oder damit leben.

    Viele Grüße
    Marc

    • Hi Marc,

      klappt doch – ich wollte auch mal mit einem aktuellen Thema baiten! 🙂

      Das mit den Populisten, auf der ganzen Welt, bereitet mir auch Sorgen. Nur, was können wir dagegen tun? Sich im eigenen Land einzuigeln (wo die ja auch vermehrt zu Wort kommen) kann mit Sicherheit keine Lösung sein.

      LG Thomas

  • Super Beitrag!

    Die US-Bürger hatten auch ne schwierige Entscheidung zu treffen. Aber deshalb nicht mehr in die USA reisen, ist übertrieben, sehe ich auch so. Ich denke, dass die Politik stark von Lobbyisten beeinflusst wird und es daher politisch gesehen nicht so den Unterschied macht wer auf den Fotos lächelt.

    LG Myriam

    • Hi Myriam,

      genau meine Meinung, zur Panikmache, was der Trump jetzt alles böses anstellen könnte. So ganz alleine ist er ja nicht und erst recht kann er alleine gar nicht so viele Entscheidungen treffen.

      LG Thomas

      • Wir waren auch geschockt heute morgen. Damit hatten wir nicht gerechnet, die meisten anderen ja auch nicht.
        Gewählt wurde meiner Meinung nach nicht unbedingt die „Person“ Trump, sondern es war eine Wahl GEGEN das Washingtoner Establishment. Das Fass war für viele einfach voll. Und es war weit und breit kein anderer Kandidat zu sehen, der das ändern könnte. Nur Trump mit seinen Sprüchen. Das amerikanische Wahlsystem ist dafür mitverantwortlich. Nirgendwo sonst wäre ein Mann wie Trump zum Präsidenten gekürt worden. Sanders wäre vielleicht eine Alternative (vor allem für die junge Generation gewesen, aber der hatte keine Chance gegen die Clintons). Wer also sonst? Wie oft hört man es: wie ist es möglich, dass ein Land wie die USA nicht in der Lage ist, geeignete Kandidaten ins Rennen zu schicken? Das liegt eindeutig am Wahlsystem. Mit genug Geld, kann es dort fast jeder schaffen, auch wenn er/sie total ungeeignet oder unerfahren ist. Beides trifft auf Trump zu. Man kann nur hoffen, dass er genug halbwegs vernünftige Berater hat (was übrigens für viele Wähler ein Grund war, für ihn zu stimmen … man glaubt an seine Berater). Ob das aber wirklich so kommt, steht in den Sternen. Es erwarten uns dort „spannende“ Zeiten. Seine moderaten Töne vorhin, geben zumindest Hoffnung.

        Für uns ist das jetzt kein Grund, dem Land den Rücken zu kehren. Ich glaube, das sollte man nicht tun. Damit ist niemandem geholfen, im Gegenteil. Amerika hat riesige Probleme zu bewältigen. Boycottieren bringt nix. Das Land hat sich nicht grundsätzlich verändert, seine Bewohner haben nur einen Ausweg gesucht.
        Mit den Amerikanern (die ich nicht als „Amis“ bezeichnen möchte), haben wir gute, ja sogar sehr gute Erfahrungen gemacht. Soweit man das bei zwei oder drei Reisen pro Jahr dorthin machen kann. Spinner gibt’s überall, klar, wie oben schon gesagt, auch bei uns. Wir brauchen nur nach „rechts“ zu schauen. Es gibt „DEN AMI“ nicht, so zu denken, ist schlichtweg zu simpel.
        Natürlich gibt es Missstände dort, Thema Waffen, Justiz etc. Und Trump wird sie nicht verbessern, im Gegenteil. Aber deshalb fern bleiben? Nein, sicher nicht.

        Safe Travels
        Udo

        PS: Ein Zitat aus facebook, das eigentlich alles sagt: I’m not thrilled that Trump won, but I’m overjoyed that Clinton lost

  • Im Moment sähe ich für einen USA-Reise-Boykott noch keinen Grund. Warten wir mal, wie sich Trump entwickelt. Tendiert das Ganze „erdoganisch“ zu werden, sähe ich Handlung als Bedarf.
    Schaumama

  • Also ich finde nicht, dass sowas die Reisepläne beeinflussen sollte. Dann dürfte man auch in viele andere Länder nicht reisen. Außerdem lebt die Bevölkerung in manchen Regionen/Ländern vom Tourismus. Fährt man nicht mehr hin, bestraft man die, die jetzt eh mit Trump oder sonst einer Regierung gestraft sind.
    Also genießt euren Urlaub 🙂
    Liebe Grüße, Dorie
    http://www.thedorie.com

  • Servus zusammen,

    dieses Wahlergebnis hatte ich heute relativ emotionslos aufgenommen. Clinton und Trump sind in meinen Augen beides Pfeifen! Bei Trump weiß man halt nicht so ganz genau was man bekommt. Was den berühmten roten Knopf betrifft, da hätte ich bei Clinton ebenfalls mehr Sorgen gehabt.

    Man sollte jetzt mal abwarten und dann versuchen damit richtig umzugehen. Derzeit stört mich eher die Arroganz von manchen deutschen Politikern, wie sie mit der Situation umgehen.

    Ich persönlich werde sicherlich meinen nächsten Flug in die USA nicht stornieren, und sofern sich die Situation in den USA nicht wesentlich zum Nachteil entwickelt, weiterhin die USA bereisen! Und ein aufgesetzter freundlicher Smaltalk in einem US-Supermarkt ist mir immer noch lieber wie diese „Grantlhubergsichter“ in einer Supermarktschlange bei uns, wo an der Kasse nichts vorwärts geht.

    Interessant finde ich auch, dass nun Leute ankündigen, dass sie aus Protest nicht mehr die USA bereisen, schaut man dann ihre Reiseberichte an, stellt man fest, dass sie aber gerne in Länder reisen, in denen eine Kartoffel mehr wert ist als ein Menschenleben.

    Wir sollten erstmal vor unsere eigene Tür schauen, bevor wir uns über die Amys aufregen.

    Grüße auch MUC
    Rainer

    PS: Wann gibt es den endlich ausgiebige Fotos von eurer Reise,…Thomas?

    • Hi Rainer,

      genau, nicht in die USA reisen aber in Länder, wo Verstösse gegen die Menschenrechte an der Tagesordnung sind – habe ich gestern auch gesehen.

      Geduld mit unseren Bildern. Ich bin gerade ein wenig eingespannt, beruflich, da fehlt mir am Abend die Lust/Zeit um lange an den Bildern zu sitzen. Und die sollen ja schön werden, daher möchte ich das nicht zwischendurch hin klatschen.

      LG Thomas

  • Die für Reisende wohl wichtigste Frage dürfte sein, wie Trump die Einreise regelt. Die Immigration ist ja bereits jetzt nicht über alle Zweifel erhaben und Horrorgeschichten mit einer mächtigen Prise Willkür hört man immer wieder.

    Ich kenne bereits jetzt viele, die bereit sind 100 oder 200 Euro mehr für ein Flugticket nach Südamerika auszugeben, wenn sie nicht über die USA fliegen müssen.

    Wenn ich mich nicht mehr darauf verlassen kann, dass ich nicht an der Grenze grundlos zurückgeschickt werde, würde auch ich das Land meiden. Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt.

    • Hi Oli,

      naja, bei meinen USA Reisen habe ich noch nie was von Wollkür an der Grenze erlebt, noch nicht einmal unfreundliche Offizers, die es ja auch überall geben soll. Die Horrorgeschichten, die man dazu lesen muss, sind aufgrund der Masse an Reisenden nun wirklich Einzelfälle. Und wenn man da mal nach den Gründen recherchiert, so es möglich ist, so sind die Gründe für die Abweisung meistens sogar berechtigt.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas,

    interessanter Beitrag, dem ich im Großen und Ganzen nur zustimmen kann. Ich habe den Wahlkampf intensiv verfolgt und mir war von Anfang an ziemlich klar, dass Trump gute Chancen haben wird… selbst wenn ich ihn als Person völlig unmöglich finde, ist er ein geborener Redner, er kann mit einfachen Worten die (eher weniger gebildeten) Massen für sich gewinnen. Da konnte Hillary Clinton mit ihrer kalten und aufgesetzten Art einfach nicht mithalten.

    Vor dem, was jetzt kommt, habe ich ehrlich gesagt schon etwas Angst. Aber bei einer Wahl Clintons hätte ich ebenso Angst gehabt eben wegen ihrer pro-aktiven Einstellungen zu kriegerischen Eingriffen. Es konnte bei dieser Wahl irgendwie kein gutes Ende geben…

    Die Frage mit der USA-Reise habe ich mir übrigens auch gestellt. Eigentlich würde ich 2017 vielleicht ganz gerne das erste Mal in die USA gereist, um dort entfernte Verwandte zu treffen. Da meine Reisepläne für mich aber eher B- als A-Priorität sind, schaue ich erst mal, was so kommt und was für einen Blödsinn Trump in den ersten Monaten als Präsident wirklich anstellt… Es gibt viele Dinge, die mir an den USA so aus der Ferne nicht gefallen. Trotzdem würde ich es doch auch mal ganz gerne mit eigenen Augen gesehen haben…

    Viele Grüße,
    Heike

  • Hallo Thomas,

    ich sehe das Thema ähnlich. Aufgrund der politischen Entwicklung in den USA sein Reiseverhalten zu ändern, halte ich für wenig zielführend.

    Was ich sehr bedenklich finde, ist die aktuelle Entwicklung des Populismus. Das Aussagen wieder salonfähig werden, die vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen wären. Das rechte Gruppierungen überall Auftrieb erhalten. Ich bin echt gespannt, was die Bundeswahl 2017 bringt.

    Ich kann nur hoffen, dass die deutsche Politik durch die amerikanische Wahlnacht wachgerüttelt wurde. Denn bei den vergangenen Landtagswahlen hier in Deutschland hatte ich nicht den Eindruck, als würde man die aktuelle Entwicklung ernstnehmen. Tatsächlich hatte ich im benachbarten Rheinland Pfalz den Eindruck, man begibt sich auf eine Ebene mit der AFD und da passt tatsächlich der Spruch: „Diskutiere niemals mit Idioten. Sie ziehen dich auf ihr Niveau runter und schlagen dich dann durch Erfahrung“

    Ich glaube, ein Schritt in die richtige Richtung wäre endlich für mehr Transparenz in politischen Entscheidungen zu sorgen und viele Bürger für unmündig zu halten. Gutes Beispiel war vor kurzem Ceta, das über alle Wiederstände hinweg durchgesetzt werden wird.

    Eine andere Schlüsselrolle kommt mittlerweile auch Social Media zu und dort allen voran Facebook. Für viele Menschen ist Facebook Nachrichtenquelle Nummer 1 und entgegen der Aussage von Zuckerberg halte ich Facebook tatsächlich für ein Medium, das Meinung beeinflussen kann.

    Schönes Wochenende und viele Grüße
    Christian

    • Hi Christian,

      Danke für Deinen tollen und ausführlichen Kommentar. Deine Befürchtungen, bzgl. der Wahlen in 2017, teile ich uneingeschränkt. Da wird mir Angst und Bange.

      Und wie Herr Zuckerberg auf das schmale Brett kommt, Facebook sei nicht meinungsbildend, das ist mir ein Rätsel.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas
    Es wird sich h erst mit der Zeit zeigen was er wirklich macht. Dreht sich ja wie der Wind. Gespannt bin ich auf jedenfall, da es ja alle betrifft am Ende. Inwieweit es zu uns eingreift, keine Ahnung. Deshalb aber nicht nach Amerika zu reisen, wäre überspitzt. Würde er aber die Schotten dicht machen, gäbe es eh keine Wahl gg
    Liebe Grüße

  • keine US Wahl zuvor habe ich so verfolgt wie diese.

    Ich oute mich als Trump Fan und bin guter Dinger das der Donald das Schiff schon in die richtigen Fahrwasser lenken wird.

    Wir waren im Sommer für eine Woche in New York und werden auch bei nächster Gelegenheit die Stadt noch einmal besuchen um das anzusschauen was wir in der ersten Woche nicht geschafft haben.

    Ein kurzes Erlebnis noch berichtet.
    Ob das ein Trump Wähler war?

    Abflug JFK .
    Ein Beamter nuschelte aus zwei Meter Entfernung, dass wir die Schuhe aufs Band legen sollen und nicht in die Box.
    Leider haben wir das akustisch nicht sofort verstanden und die Schuhe in der Box gelassen.
    Da gab es dann nachdem er von seinem Stuhl aufgestanden ist und die Schuhe auf Band geknallt hat, eine Ansprache in folgendem Wortlaut.
    „Die kommen in unser Land aber verstehen nicht mal unsere Sprache“

    Es gibt halt solche und solche.

    Grüße Lothar

    • Hi Lothar,

      huch, Du hast ja auch einen Reiseblog.

      Naja, nicht jeder Beamte dort hat immer einen guten Tag. Ich selber verstehe oft auch nur die Hälfte, auch nach mehrere USA Reisen. Bisher waren meine Gegenüber dann aber immer doppelt hilfsbereit, zum Glück.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas,

    mit der der Aussage Not und Elend hast du total recht. Ich fand beide Kandidaten nicht gut. Schade dass Bernie Sanders es nicht soweit geschafft hat. Der Mann hatte ein paar gute Ansichten. Aber einen Mann an als mächtigsten Mann der Welt an die spitze zu setzen der sagt, dass Frankreich eine Stadt ist …..naja, aber schauen wir mal vielleicht bekommt er auch ein paar gute Dinge hin. Abwarten und Tee trinken…

  • Ich finde Deinen Artikel sehr gut geschrieben, objektiv und ohne zu verurteilen. Du hast ganz recht, in unseren Ländern ist auch nicht alles rosig und da sind wir selbst gefragt, zu reagieren. Ich lasse meine Reisen deswegen auch nicht ausfallen. Aber meine nächste grosse Reise geht zur ITB nach Berlin. Seid Ihr da auch ?
    Liebe Grüsse,
    Martina

  • Schöne Worte Thomas!
    Trump ist ein Kandidat und jetzt wohl auch Präsident den man sich so nicht vorgestellt hat.
    ABER dennoch mag ich Amerika. Die Menschen sind sehr hilfsbereit, freundlichen und durchaus gebildet. Bei manchen Restaurants schmeckt das Essen so gut, das ich mich häufiger Frage woher der Ruf vom fettigen und schlechtem Essen aus Amerika kommt. McDolands ist nicht das ganze Amerika und so hoffe ich das Trump nicht für alle dann Amerika darstellt. Deshalb reise bitte weiterhin in die USA! So enstehen tolle Reiseberichte die helfen noch eine andere Seite von den USA zu zeigen, als die Politik!

    • Hi Rainer,

      keine Bange, wir werden weiter in die USA reisen. Über die Bildung von vielen Amerikanern kann man stundenlang streiten, aber hilfsbereit und freundlich sind sie auf jeden Fall, zumindest die breite Masse.

      LG Thomas

      • Das freut mich zu hören!
        Über die Bildung so mancher Deutsche kann man ebenfalls stundenlang streiten:)
        LG Rainer

  • Hallo Thomas,

    ich wollte zum Thema eigentlich auch noch was schreiben, aber dein Artikel enthält im Kern eigentlich alles, was ich dazu zu sagen gehabt hätte. Ich denke, man darf es nicht verharmlosen, dass ein Populist eine solche Wahl gewinnt. Wenn eine Gesellschaft sich so sehr spaltet, wie es nun in den USA offensichtlich geworden ist und wenn sie nicht mal mehr in der Lage ist, das noch zu verstehen, weil alle in ihren Filterblasen leben, dann ist das brandgefährlich. Auf der anderen Seite ist es aber vermessen, sich als Europäer da zu sehr einmischen zu wollen. Über die US-Wahl sich den Mund fusselig reden und die gleichen populistischen und rechten Tendenzen im eigenen Land einfach zu ignorieren, das ist noch viel gefährlicher.

    Ich stimme deinem Text und vor allem dem letzten Absatz zu, möchte aber ergänzen: Man sollte nicht leise weinend die Klappe halten, sondern laut aufschreien und gegen AFD und Co. den Mund aufmachen, statt darauf zu vertrauen, dass schon irgendwie alles gut wird. Hat man ja jetzt in den USA gesehen: Es wird nicht immer einfach alles gut.

    Und nun noch zu deiner Frage: Auch für mich ändert sich nichts an den Reiseplänen. Ich liebe die USA als Reiseland. Ich werde vermutlich keine Probleme bei der Einreise bekommen. Die Menschen werden zu mir genau so nett sein wie immer. Rassismus offenbart sich nur dem, gegen den er sich richtet. Vielleicht hat mich die Wahl auch deshalb so sehr schockiert, weil sie offenbart, welch rassistisches (und sexistisches) Gedankengut ein Großteil der Amerikaner offenbar immer noch hat. Ich habe das vorher nicht so wahrgenommen. Ich werde darauf in Zukunft stärker achten. Aber nicht nur auf meinen USA-Reisen, sondern auch zuhause.

    Schöne Grüße 🙂
    Anna

    • Hi Anna,

      vermutlich werden auch wir mit noch offeneren Augen und Ohren durch die USA reisen, in Zukunft. Aber, wir werden reisen, 2017 ist schon gebucht.

      Bzgl. der Situation hier im Land hast Du natürlich recht. Nachdem innehalten mit dem „Lästern“ über die Amis, sollte man sich deutlich machen, wozu das alles führen kann und dann um so entschiedener gegen die Randgruppierungen in der Politik das Mund aufmachen.

      LG Thomas

  • Natürlich kann man auch weiterhin in die USA reisen und wird dies auch tun. Ich kann die Great Lakes und Kanada sehr empfehlen. Westküste und die Route 1 sind und bleiben natürlich ein Klassiker. Vielleicht wird es ja sogar sicherer unter Trump. Von der Börse hatte man vor der Wahl ja auch behauptet, dass die abstürzt und nun geht es zu neuen Höchstständen. Vielleicht sollte man etwas weniger auf die Medien hören, die produzieren oft nur ihre eigene Meinung. Ich hatte selbst in Chicago mit Leuten von dort gesprochen und die hatten alle keine gute Meinung von den aktuellen Zuständen und der Obama Regierung. Es hatte sich ein Wechsel angedeutet.

  • Lieber Thomas, zunächst einmal vielen Dank für Deinen tollen Beitrag. Ich habe nach der Wahl nur Hass und Urteil auf jedem Reiseblog gelesen, dem ich folge (viele internationale). In Deutschland als auch in Australien und NZ, wo wir uns seit 2 Monaten befinden, ist die Berichterstattung so einseitig, es tut weh!!! Gibt es noch Menschen die dem Hass nicht blind folgen?

    Mein Mann ist Amerikaner und er will es bleiben. Unter Clinton/den Demokraten ist das nicht möglich, wieso werde ich dir nicht erklären müssen. Wir haben nicht für Trump oder Clinton gevotet, wir haben uns die Wahlprogramme der Parteien angeschaut (wie alle anderen halbwegs intelligenten Menschen) und eine Entscheidung getroffen, und die ist ganz sicherlich nicht auf die Demokraten gefallen. Für was stehen Demokraten? Für die Höchst-Besteuerung, für die komplette Kontrolle durch die Regierung und für das hier: wenn wir nicht alle reich sein können, dann sollen wir alle gleich arm sein.
    Wir wollen kein Deutschland 2.0 hier, die Menschen hier sind damals aus Europa geflohen weil sie sich in ihren Ländern nicht verwirklichen konnten. Die Regierung hat immer die Hand aufgehalten. 250 Jahre später soll die Überquerung des Atlantiks für nichts gewesen sein? Wie verblendet sind die Leute eigentlich? Auf einmal können sie mit ihren Freiheiten nicht mehr umgehen?

    Ja, beide Kandidaten sind katastrophal!!! Aber die Werte der Demokraten sind für mich und meine amerikanische Familie eine Schande. Wie kann man die Konstitution so mit Füßen treten?

    Das Schlimmste aber ist, dass die Deutschen – die gar nicht wissen wie Leben hier organisiert ist in den USA – aus ihren deutschen Blasen über die USA und Trump schimpfen. Und Frau Clinton ist geeignet. Setzen, 6. Ich diskutiere mit niemandem, auch keinem Amerikaner, US politics – die Menschen wissen gar nicht wofür die Parteien stehen, sondern wählen einfach nur aus Sympathie. Für ein Industrie-Land ist das einfach nicht akzeptabel.

    • Moin Susanne,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und den Einblick in die Politik-Landschaft in den USA. Genau diese Stimmung haben wir in den paar wenigen Gesprächen und vielen Nachrichten-Sendungen drüben auch mit bekommen, auf unserer letzten Reise. Und Du hast Recht, wir hier in D, generell außerhalb der USA, sollten aufhören die Menschen in den USA für diese Wahl zu verurteilen.

      LG Thomas

  • Nun hat sich die Situation ja noch etwas ins Absurde verschärft und die Einschätzung, Trump würde vom Parlament kontrolliert oder gar gemäßigt, ist wohl zu optimistisch gewesen. Ich neige immer mehr dazu, meine Reise nach Oregon zu stornieren, auch wenn die Freundin, die ich besuchen will, nicht mal wählen durfte und zumindest als Wähler nichts gegen diesen Irren unternehmen konnte. Doch wen interessiert es, ob ich aus Protest mein Visum zurückschicke und meine Flüge storniere? Könnte man vielleicht vor Ort eher ein Statement setzen? Der Vergleich mit Österreich und der AfD hinkt ja auch ein wenig. Österreich hat sich nun doch für vsn Bellen entschieden und den Kanzler wird die AfD wohl niemals stellen, hoffe ich… Die Türkei meide ich seit Jahren schon..

    • Hi Kathrin,

      ja, die Ereignisse überschlagen sich drüben im Moment. Mal abwarten, wie das weitergehen wird.

      Österreich hat sich denkbar knapp für van Bellen entschieden und ein AfD-Kanzler möge uns erspart bleiben. Wobei ich das Wort Niemals als Hoffnung sehe, in dem Zusammenhang. Leider nicht ohne Restzweifel.
      Dabei sehe ich den Vergleich leider nicht als hinkend an. Ich habe aber die Hoffnung, dass die ganzen „Protestwähler“ nun mitbekommen, was ihnen blühen würde, wenn wirklich eine der populistischen Parteien hier ernsthaft was zu Sagen hätten. Leider glaube ich, die merken das nicht.

      LG Thomas

      • Hallo Thomas, danke für deine Antwort! Vielleicht reise ich nun erst recht und berichte dann hier von meinen Eindruck im Land der unglaublichen Ereignisse. ..wir fliegen zwischendurch auch nach Mexiko, das ist bestimmt spannend in dieser Kombination. .Da ich selbst Reiseführer schreibe, ergibt sich daraus ev. ein ganz neues Thema. .Reisen und genau hinschauen. ..

        Viele Grüße,
        Kathrin

      • Ich hol das Thema wieder hoch,
        als bekennebder USA Fan hat sich seit gestern mit dem Einreisestop für muslimische Flüchtlinge meine Einstellung zu 100% geändert, ich werde solange Trump regiert nicht mehr in die USA reisen, es bricht mir zwar das Herz aber ich kann es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren.
        Gruß
        Georg

      • Hi Georg,

        ich kann Deine Entscheidung nachvollziehen. Das muss ja auch jeder für sich selber entscheiden, wo für sich selber die Grenze des Akzeptablen liegt.

        LG Thomas

  • Danke für den Artikel. Ich war in der Wahlnacht in den USA – genauer gesagt in San Francisco – und dort war der Schock groß. Da meine nächste Reise in die USA ansteht, steht genau deine Frage im Raum. Moralisch kann ich es vertreten – denn die USA sind mehr als Trump. Und wofür genau politisch Trump steht weiß man auch einen Monat nach Amtseinführung nicht so richtig. Der Einreisestopp gegen die Bürger von 6 Nationen deutete ja eine Richtung an, wurde dann aber gerichtlich einkassiert. Wir werden sehen wohin sich das alles entwickelt. Euch beiden jedenfalls eine gute Zeit beim nächsten Trip über den Atlantik!

  • Hallo zusammen,

    danke für diesen Artikel. Ich finde jeder sollte sich seine eigene Meinung von einem Reiseziel machen. Was können die Amerikaner schon für Ihren Präsidenten, schließlich hat ihn die Mehrheit nicht gewählt. Wer die USA mag wird auch weiter dort hin vereisen. Für mich, lieber im deutschen Raum DACH unterwegs, gibt es wieder nichts schöneres als Österreich. Denkt auch man bei aller Moral an die Hotel und die Arbeitsplätze wenn ihr einen Boykott aussprechen solltet.

    • Hallo Michaela,

      wo rufen wir denn zu einem Boykott auf? Und BTW: Linkplätze für Hotels, in Österreich, können gerne bei uns gebucht werden, im Zusammenhang mit einer Einladung in das Hotel zum testen. Einen Backlink las Kommentar abstauben, das funktioniert hier nicht. Ggf. mal eine seriöse SEO-Agentur da ran lassen.

      LG Thomas