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Vor ein paar Wochen hatten wir hier und bei Facebook nachgefragt, was ihr schon immer über uns oder unseren Blog wissen wolltet. Daraufhin haben uns einige Mails und PNs erreicht mit verschiedenen Fragen – und heute gibt es endlich die Antworten dazu.

Eure Fragen und unsere Antworten

Die meisten Fragen, die uns erreicht haben, drehen sich um unseren Blog und dem ganzen Drumherum. Aber auch persönliche Fragen waren dazwischen, die wir auch gerne beantworten, da die Antworten wirklich kein großes Geheimnis sind.

Wieviel Zeit investiert Ihr in den Blog pro Woche im Schnitt, also mal grob zusammengezählt.

Puha, das ist eine gute Frage. Aber so 10-12 Stunden pro Woche sind es mit Sicherheit. Dabei ist das Bearbeiten von Fotos, das Recherchieren von Artikelinhalten, die Wartungsarbeiten am Blog (Updates, BackUp) inklusive. An Regenwochenenden kann es auch mal ein wenig mehr sein, dann werden schonmal neue Dinge ausprobiert, neue Plugins getestet, die Geschwindigkeit optimiert oder ein wenig am SEO gefeilt.

Warum betreibt ihr neben dem Blog noch eine Facebook Seite. In meinen Augen ist das doch doppelt gemoppelt. Oder ist es erforderlich um über Facebook Besucher auf die Homepage zu leiten?

Ja, die Seite bringt Besucher auf den Blog – und genau deswegen betreiben wir die Facebook-Seite. Für viele Leser ist das die Quelle, wo sie über neue Beiträge hier auf dem Blog informiert werden. Daher haben wir die Facebook-Seite, trotz immer schlechterer (nicht bezahlter) Reichweite noch nicht eingestampft.

Dabei ist die Facebook-Seite nur ein Teilstück um unsere Leser zu erreichen. Dazu kommt noch unser Newsletter, unser RSS-Feed, unsere Twitter– und Pinterest-Accounts. All die Seiten und Profile dienen nur dazu, Leser hier auf den Blog zu bekommen und den Lesern verschiedene Möglichkeiten anzubieten uns zu folgen.

Wie schafft ihr es die Jobs und den Blog zeitlich unter einen Hut zu bekommen?

Die Frage bekommen wir, in der Tat, relativ oft gestellt. Nun, Voraussetzung dafür sind a) Prioritäten setzen und b) ein gutes Zeitmanagement.

Die Prioritäten sind eigentlich klar definiert. Vorne weg laufen unsere Hauptjobs und dann kommt erstmal lange nichts. Die Jobs sind uns lieb und wichtig, daher haben die bei allen anderen Tätigkeiten die allerhöchste Priorität.

Unser Reisebüro, als Zweitjob, läuft inzwischen sehr gut nebenher. Wir haben da inzwischen viele Stammkunden und leben von sehr guter Mundpropaganda. Somit müssen wir da kaum Zeit in Werbung investieren, wie am Anfang vor 3 Jahren. Wir können uns also auf das Erstellen von Angeboten konzentrieren und auf die Beratung. Der Aufwand dafür ist aber recht überschaubar und erzeugt keinen Stress.

Und erst danach kommt der Blog in der Prioritäten-Liste.

Vom Zeitmanagement sieht das so aus, dass unter der Woche die Hauptjobs eindeutig unser Leben dominieren und auch die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Am Abend kümmern wir uns dann um die Kundenanfragen für das Reisebüro, wenn denn welche da sind. Das passiert ja nicht jeden Tag.

Der Blog ist dann meistens am Wochenende dran. So schreiben wir viele Beiträge am Wochenende vor oder halt am Abend, wenn nichts für das Reisebüro zu erledigen ist.

Am Ende sieht das so aus, dass wir trotzdem jeden Abend recht früh im Bett sind. Und wir können das alles ganz enstpannt sehen – alles kann und nur der Hauptjob muss. Sollte der also mal mehr Zeit in Anspruch nehmen, dann müssen Reisebüro und Blog zurück stecken. Nur haben wir bei den beiden Dingen keine Verpflichtungen, also können wir das jederzeit problemlos an die aktuelle freie Zeit anpassen.

Verdient ihr eigentlich Geld mit dem Blog und den Fotos?

Mit unseren Fotos verdienen wir sehr selten ein paar Euro. Ab und zu werden einzelne Bilder mal von Werbeagenturen oder Verlagen angefragt. Wenn das Angebot passt, sind wir gerne bereit die Fotos bzw. die Nutzungsrechte auch zu verkaufen. Das gilt aber nicht für unsere Tierfotos aus den Zoos. Hier ist eine gewerbliche Nutzung der Fotos von den Zoos verboten. Und daran halten wir uns.

Mit dem Blog verdienen wir nur über verschiedene Affiliate Links ein paar Euro nebenbei. Das reicht aus um die Unkosten des Blogs (Server, Lizenzen, usw.) abzudecken und im nächsten Urlaub ein oder zweimal lecker Essen zu gehen. Mehr ist auch gar nicht unser Anspruch.

AdSense-Werbung haben wir vor ein paar Wochen mal probiert. Bringt nur ein paar Euro im Monat, dafür wollen wir unsere Leser nicht mit Werbeeinblendungen belästigen. Und gesponserte Reisen haben wir in 2017 mal probiert – auch das ist nicht unser Ding. Denn auf einmal „müssen“ wir schreiben – darauf haben wir gar keine Lust. Lieber führen wir das gute Stück hier als Hobby weiter.

Wieso schreibt ihr in der „Wir“-Form, am Ende schreibt doch immer nur einer einen Artikel?

Richtig, überhaupt sind 99,5% der Beiträge hier von Thomas geschrieben. Wir erleben unsere Reisen, Ausflüge, Zoobesuche immer zusammen, ein nicht kleiner Teil der Reisefotos sind von Melanie fotografiert und Melanie kümmert sich intensiv um das Korrekturlesen und organisatorische Dinge im Back-Office. Kurz, wir führen den Blog gemeinsam.

Dazu kommt, dass das Schreiben in der Wir-Form in Fleisch und Blut übergegangen ist. Wenn Thomas mal einen Beitrag in der Ich-Form schreibt, ist er nur am fluchen und korrigieren.

Wie habt ihr euch eigentlich  kennengelernt und wie lange seit ihr schon zusammen?

Melanie und Thomas - 1990

Melanie und Thomas – 1990

Jetzt bloß keine falschen Daten schreiben, Herr Jansen. Kennengelernt haben wir uns 1990 – auf der Arbeit. Melli hat seinerzeit eine Ausbildung in einem Duisburger Krankenhaus gemacht, ebenso war Thomas dort als Krankenpflegeschüler im Dienst. Und eines Tages sind wir uns dann über den Weg gelaufen. Du liebe Güte ist das lange her.

Acht Jahre lang haben wir dann ganz unchristlich zusammen gelebt um dann 1998 endlich zu heiraten.

Habt oder hattet Ihr noch andere gemeinsame Hobbys außer Reisen und Fotografieren?

DRK Gruppenfoto Rettungsdienst 1995

DRK Gruppenfoto Rettungsdienst 1995

Im Laufe der vielen Jahre haben wir einige Hobbys gemeinsam erlebt. Ganz am Anfang war unsere ehrenamtliche Tätigkeit beim Deutschen Roten Kreuz wohl eine sehr intensive Zeit. Über 10 Jahre haben wir dort gemeinsam im Katastrophenschutz und im Rettungsdienst die Wochenenden verbracht.

Mit Schalke bei Chelsea

Mit Schalke bei Chelsea

Danach kam eine Phase, wo wir sehr viel zu Fußballspielen gefahren sind. Da Melanie Duisburg Fan ist und Thomas Schalke Fan gab es ja auch immer genug Ziele. Highlights waren sicherlich die Campions-League Spiele in England und Frankreich, die wir zusammen besucht haben (natürlich mit Schalke). Unvergessen auch das Pokal-Endspiel in Berlin, Duisburg gegen Schalke, welches wir zusammen besucht aber in getrennten Kurven angeschaut haben.

NSR World Race Endurance 2012

NSR World Race Endurance 2012

Danach kam das Slotracing in unser Leben. Das was? Na – Rennen fahren auf Carrera-Bahnen. Das betreiben wir bis heute noch aber nicht mehr so intensiv. Das ist ein wenig dem oben beschriebenen Zeitmanagement zum Opfer gefallen. Wir fahren jetzt noch 2-3 Rennen im Jahr. In Hochphasen waren wir fast jedes Wochenende dafür auf Achse. Das absolute Highlight war ein Rennen in Italien, wo in einer Sporthalle 6 Bahnen aufgebaut waren, mit je 8 Spuren und 48 Teams aus ganz Europa in einem 24-Stunden-Rennen aufeinander trafen. Wir sind damals grandios nicht Letzter geworden, so eben – und hatten riesig Spaß dabei.

Das wirklich Wunderbare an der Sache ist, wir haben all diese Dinge gemeinsam erlebt und genossen.

Habt ihr schonmal ans Auswandern gedacht und wenn ja, wohin? Vermutlich würde es für Euch in die USA gehen?

Ja, der Gedanke ging uns schon durch den Kopf. Aber, wenn wir es machen würden, dann wohl nicht in die USA. Urlaub machen dort, sehr gerne – immer wieder und auch gerne mal für längere Zeit. Aber in dem Land leben und arbeiten? Neee, lasst mal stecken. Um auf dem gleichen Standard leben zu können, wir wir es von zu Hause gewohnt sind, mit der sozialen Absicherung im Rücken – dafür müsste man sich in den USA aber sehr anstrengen und deutlich mehr arbeiten und bezahlen als hier im schönen Deutschland. Dazu kommen unsere ganzen sozialen Kontakte, an denen wir sehr hängen. Sei es die Familie, Freunde, Hobby – all das aufgeben? Ne, dafür sind wir zu sesshaft. Und mal ganz ehrlich, wenn wir hier jammern – in einem der reichsten Länder der Welt, dann geschieht dies doch auf sehr hohem Niveau.

 

So, das waren mal ein paar (neue) Fakten über uns. Habt ihr noch mehr Fragen? Dann raus damit, gerne in den Kommentaren.

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