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Da sind wir wieder, zurück von unserer ersten Thailandreise, unser erste Kontakt mit Asien. Und unser erstes Fazit lautet: „Es war wunderschön“. Alle unsere Befürchtungen sind nicht eingetreten, alle unsere Bedenken und Sorgen waren absolut unbegründet. Und unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen.

Man kann es auch einfach mit Mark Twain sagen:

Reisen ist tödlich für Vorurteile.

Wir werden in den nächsten Wochen über unsere Etappen auf der Reise schreiben. Anfangen möchten wir mit der Anreise nach Bangkok, der ersten Berührung mit Asien. 

Thailandreise – Anreise nach Bangkok

Rucksäche abgeben, dann kann es los gehen

Rucksäche abgeben, dann kann es los gehen

Spät am Abend ging es in Düsseldorf los. Eingecheckt hatten wir bereits online, völlig problemlos, über Air Berlin. So mussten wir am Airport nur noch unsere Rucksäcke abgeben. Apropos Rucksäcke, das war ja eine Premiere für uns. Weg vom Rollkoffer, hin zum Rucksack. Und vorab – das hat prima funktioniert. Wir haben aber auch einen Minusrekord beim Gewicht aufgestellt, Melli 11 Kilo, mein Rucksack 13 Kilo aber nur wegen dem schweren Stativ.

Mit Air Berlin ging es dann bis Abu Dhabi. Von diesem Flug waren wir sehr positiv überrascht. Kannten wir Air Berlin nur von früheren Flügen innerhalb Europas und von einigen „kritischen“ Stimmen aus dem Netz. Diese haben sich für uns alle nicht bestätigt. Die Plätze waren in Ordnung, das Essen geniessbar (für ein Flugzeugessen), der Service nett und freundlich.

In Abu Dhabi hatten wir dann zwei Stunden Zeit zum Umsteigen. Das reicht dort locker aus, inklusive Zeit zum Shoppen (Duty Free) und ein oder zwei Zigarettchen. 

Mit der B777 von Abu Dhabi nach Bangkok

Mit der B777 von Abu Dhabi nach Bangkok

Danach erfolgte dann schon unser Boarding für den Flug nach Bangkok. Die Boeing 777-300 war eine uralt bestuhlte Maschine. Wir hatten ja die Plätze am Notausgang gebucht, wo es zu meinem Entsetzen dann gar kein Fenster gab *grummel*. Und die Sitze waren ein wenig ausgeleiert. Naja, es waren ja nur 6 Stunden, da konnte man mit leben. Was aber an Etihad so besonders toll sein soll, erschloss sich uns nicht. Das war irgendwie normaler Standard, wie halt bei anderen Airlines wie Lufthansa, British Airways usw. auch zu finden ist.

Es sollte dann auch los gehen, wenn da nicht die Klimaanlage im Flieger defekt gewesen wäre. Zwei Stunden lang haben wir auf dem Vorfeld gestanden und konnten vielen aufgeregten Technikern beim Reparieren zuschauen. OK, das kann passieren und die Infos wie und wann es los geht kamen recht regelmäßig.

So kamen wir mit zwei Stunden Verspätung in Bangkok an. Dort erwartete uns ein gigantischer Flughafen mit recht interessanten Laufwegen *seufz*. Immerhin gab es auf dem Weg zur Einwanderung regelmäßig Raucherlounges, so blieb der Onkel bei Laune.

Die Einwanderung ging dann recht flott, die Wartezeit lag bei etwa 15 Minuten. Den „Antrag“ füllt man bereits im Vorfeld im Flieger aus und gibt ihn dann bei den Beamten ab. Hier kamen wir dann zum ersten mal mit der Sprachbarriere in Berührung. Ich hatte bei uns die Adresse des ersten Hotels eingetragen aber nicht den Namen des Hotels. Dies wollte uns die nette Beamtin dann mitteilen, leider nur auf thailändisch – englisch war nicht. Aber mit Händen und Füßen und viel Lachen (!) auf beiden Seiten haben wir es dann hin bekommen.

Angekommen in Bangkok

Angekommen in Bangkok

Unsere Rucksäcke haben wir dann flott bekommen und schon standen wir in der Ankunftsebene des Airports. Diese ist gefühlte 5 Kilometer lang, und voll mit kleinen Geschäften, Schaltern von Mietwagenfirmen und von Handyfirmen. Diese benötigten wir auch, da unsere SIM-Karte für Thailand noch aktiviert und aufgeladen werden musste. Nach ein wenig suchen haben wir dann den Stand von TRUE-H gefunden und dann ging alles völlig unkompliziert. Kurz auf einem Zettel das gewünschte Paket ausgesucht (4GB Internet LTE und 300 Minuten Telefonate – Kosten 300 Baht – ca. 7.50 EUR) und alles andere erledigten die netten Damen am Schalter. Aktivierung, Aufladen, Freischalten – all das machen die für einen und danach bekommt man ein funktionierendes Smartphone zurück. Tolle Sache!

Das Telefon brauchten wir dann auch direkt, da wir ein Flughafenhotel mit Transfer gebucht hatten. Also kurz im Hotel angerufen, gesagt wo wir sind, und 10 Minuten später kam unser Shuttle. Wir haben so lange draußen gewartet, am Abend um 10, bei 30° und gefühlter 100% Luftfeuchtigkeit.

Mit dem Shuttle ging es dann in 10 Fahrminuten entfernte Hotel. Schon auf dieser kurzen Fahrt kamen wir zu der Erkenntnis, Mietwagen wäre sehr spannend gewesen. Die haben da irgendein System beim Fahren, da gibt es Regeln im Straßenverkehr – nur uns erschlossen sich diese nicht. 

Frau Jansen - KO auf dem Bett

Frau Jansen – KO auf dem Bett

Angekommen im Hotel haben wir dann nur noch flott unser Zimmer bezogen, ausgiebig geduscht und noch ein wenig die warme Nachtluft auf der kleinen Terrasse vor unserem Zimmer genossen. Satt waren wir noch aus dem Flieger und zu müde um noch irgendwo hin zu fahren.

Unser erster Zimmer-Gecko, ein fleissiges Kerlchen

Unser erster Zimmer-Gecko, ein fleissiges Kerlchen

Die Erkenntnisse des ersten Tages waren:

  • Flüge mit Air Berlin können angenehmer sein als mit Etihad
  • Die Menschen in Thailand sind extrem nett und hilfsbereit (das sollte sich in den nächsten Tagen noch mehrfach bestätigen)
  • Warm, im Dezember ist es warm in Thailand
  • Geckos im Zimmer sind ein Segen, keine Mücken, die arbeiten die ganze Nacht durch

Bei mir war die Nacht aber um 5 Uhr zu Ende. Erstens war die Matratze nicht meins, zweitens halt Jetlag. Melli hat aber bis 7 Uhr schlafen dürfen, bevor ich sie aus dem Bett geschmissen habe. Denn es erwartete uns ja die erste Zugfahrt in Thailand und das Abenteuer überhaupt zum Bahnhof zu kommen, quer durch Bangkok. Dazu dann mehr im nächsten Teil.

Das war der erste Tag unserer Thailandreise. Über Kommentare und Anmerkungen freuen wir uns, wie immer, riesig.

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