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Unsere Fotoausrüstung für die Zoofotografie

Zuletzt aktualisiert am 7. November 2018 um 10:03

Wir möchten Euch unsere Fotoausrüstung für unsere Zoofotos vorstellen. Wir arbeiten mit Systemkameras, die wir mit Objektiven im mittleren bis langen Brennweitenbereich bestücken. 

Dabei kommt es uns nicht auf die maximale Brennweite an. Zwischendurch haben wir mit einem 150-600 mm Objektiv gearbeitet. Aber das Gewicht war für uns ein Grund, sich wieder von dem Objektiv zu trennen. Uns war es einfach zu schwer um damit stundenlang aus der Hand zu fotografieren. Und der Einsatz eines Einbeinstativs war zwar machbar aber irgendwo auch ein wenig lästig.

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Fotoausrüstung im Wandel der Zeit

Die alte Fotoausrüstung von Nikon

Bis 2014 hatten wir eine sehr gute DSLR-Ausrüstung von Nikon. Als Kamerabodys waren die Nikon D300 und die Nikon D90 im Einsatz. Der Objektivpark war entsprechend umfangreich. Für die Zoofotografie hatten wir dabei das Nikon 80-200mm F2.8D IF-ED AF (* Amazon) und das Sigma 50-500mm F4,5-6,3 DG OS HS (* Amazon) im Einsatz. Damit waren wir sehr gut aufgestellt für tolle Tierfotos und auch sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

Jetzt machen wir aber nicht nur Tierfotos, im Gegenteil war das zu dieser Zeit eher die Ausnahme. Die Leidenschaft hat sich eigentlich erst in den letzten zwei Jahren richtig entwickelt. In erster Linie hatten wir unsere Kameras auf Reisen dabei, um dort anständige Fotos zu machen, die auch auf unserem Reiseblog zu sehen sind. Und für diese Touren, wo wir auch recht viel unterwegs waren, störte uns einfach das Gewicht.

apenheul-2018-13

Unsere Kameras

Daher haben wir 2014 beschlossen, die komplette Nikon-Ausrüstung zu verkaufen und auf eine Systemkamera umzustellen. Wir haben uns dabei für die Sony Alpha 6000 (* Amazon) entschieden und das bis heute keine Sekunde bereut.

Ungewohnt waren beim Umstieg auf die Systemkamera der digitale Sucher und die Haptik der Kamera. Besonders wenn der Umstieg von einer Nikon D300 mit Batteriegriff erfolgt, fühlt sich die Kamera am Anfang extrem klein an. Aber, es ist reine Gewöhnungssache, ebenso der digitale Sucher. Dieser war wirklich eine Umstellung, heute wollen wir ihn nicht mehr missen.

Die Sony Alpha 6000 haben wir inzwischen durch eine Sony Alpha 6300 (* Amazon) ersetzt. Die Alpha 6000 war uns ein treuer Wegbegleiter und wir hätten sie niemals abgegeben, wenn sie den Phasen-AF unterstützt hätte. Diesen benötigen aber einige Objektive, die wir mit dem MC-11 Adapter auf den Kameras betreiben. Da die Alpha 6300 diesen AF-Modus unterstützt, wurde es Zeit für ein Update.

Die Sony Alpha 7 II (* Amazon) ist unsere Prachtstück im Fotorucksack. Mit dieser haben wir nun auch eine Vollformatkamera für Zoobilder im Gepäck. Durch den fehlenden Crop-Faktor haben wir damit zwar weniger Brennweite zur Verfügung. Dafür kann die Alpha 7 II bei schlechten Lichtverhältnissen punkten. Aufnahmen bis ISO 3200 und 6400 sind durchaus brauchbar, das Rauschen hält sich im erträglichen Rahmen.

Die Sony Alpha 7 II, in Verbindung mit einem Batteriegriff, gibt einem das Gefühl wieder zurück, etwas schweres und solides in der Hand zu haben. 

Adlerwarte Berlebeck Flugshow 23

Objektive für die Zoofotografie

Bei der Auswahl der Objektive für die Zoofotografie spielen natürlich die Anforderungen eine Rolle.

Was muss ein Objektiv bei der Zoofotografie leisten?

  • Die Tiere sind oft weit weg oder klein. Dazu kommt unser Wunsch auch mal eine Detail- oder Portrait-Aufnahmen zu machen. Also benötigen wir ein Objektiv mit viel Brennweite.
  • Flexibilität durch einen Zoom. Natürlich sind Festbrennweiten eine tolle Sache. Aber bei den verschiedenen Anforderungen in den Zoos wäre uns das nicht flexibel genug.
  • Die Tiere bewegen sich, oft wollen wir schnell einen besonderen Moment einfachen. Also muss das Objektiv schnell fokussieren. Mit einem Objektiv, welches erstmal 2 Sekunden durch die Gegend fokussiert möchten wir im Zoo nicht arbeiten.
  • Lichtstärke ist auch nicht schlecht. Wir gehen ja nicht nur bei Sonnenschein in die Zoos, die Tiere laufen oder liegen im Schatten, in Aquarien und Terrarien ist es auch dunkel. Und bei langen Brennweiten benötigt man kurze Belichtungszeiten, auch dabei kann die Lichtstärke des Objektives eine Hilfe sein.
  • Das Objektiv sollte nicht zu schwer sein. Ideal ist ein Gewicht, welches über mehrere Stunden am Tag aus der Hand bedient werden kann, ohne ein Stativ zur Hilfe nehmen zu müssen oder am Abend Rückenschmerzen zu haben.

Nimmt man nun diese Anforderungen zusammen, also viel Brennweite (mit Zoom), schneller Fokus und Lichtstärke und vereint diese in einem Objektiv, dann ist man schnell bei den Anschaffungskosten für einen gebrauchten Kleinwagen. Nimmt man dann das Gewicht noch dazu, muss man ein passendes Objektiv erstmal erfinden.

Also musste ein Kompromiss gefunden werden. Bei uns ist das eindeutig die Lichtstärke. Wenn man darauf verzichtet, eine durchgängige Blende von f2,8 zu haben, werden die Objektive bezahlbar. Durch das gute Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten, ist dieser Kompromiss auch zu verschmerzen. Aber auch bei der Brennweite sind wir gerade wieder einen Schritt zurück gegangen. 

Aktuelle Objektive für Zoofotos in unserem Rucksack

Wir gehen inzwischen recht häufig mit anderen Zoofotografen gemeinsam auf Tour. Das verspricht eine Menge Spaß bei der Ausübung des gemeinsamen Hobbys. Außerdem kommt man so in den Genuss, mal die ein oder andere Linse zu testen. Der Nachteil ist dabei natürlich die sofortige Wirkung des „Haben-Wollen“-Virus. Dieser erwischte in uns, als wir in den Genuss kamen, das Canon 100-400 auf der Sony mit dem MC-11 Adapter zu testen.

Sony Alpha 7 II mit Canon 100-400Aktuell setzen wir nun also das neu angeschaffte Canon EF 100-400 mm 1:4.5-5.6L IS II USM Objektiv (* Amazon) ein. Das ist eine feine Linse, die auf der Alpha 7 II mit dem MC-11-Adapter von Sigma wunderbar funktioniert. Der Brennweitenbereich ist für Zoofotos ideal und bei Wildlife-Aufnahmen kommt das Objektiv auf die Alpha 6300, dann sind wir mit dem Crop wieder bei 150-600mm Brennweite. Dabei ist das Gewicht des Canon-Objektives noch so eben dazu geeignet, mit dem Teil den ganzen Tag zu arbeiten.

Für die Sony Alpha 7 II und ihrem Vollformat Sensor haben wir uns dann noch ein Reisezoom gekauft, das Sony SEL24-240 F3,5-6,3 OSS (* Amazon). Dieses nutzen wir auch gerne in Zoos, entweder auf Reisen wenn das Gepäck klein sein soll oder wenn wir mit zwei Kameras unterwegs sind. Natürlich ist so ein 10-fach Zoom immer ein Kompromiss, das ist klar. Aber das gute Stück macht tolle und scharfe Aufnahmen.

Für die kleinen Dinge der Welt wie Insekten und Blumen haben wir uns das Sony SEL-90M28G G Makro Objektiv (* Amazon) zugelegt. Damit beginnt auch eine Zeit des Experimentieren. Denn Makro Aufnahmen sind für uns Neuland und wir müssen da noch viel lernen.

Attika Zoo - Athen

Die Objektive hatten wir auch mal…

Sony 55-210Für die Zoobilder hatten wir nach dem Umstieg auf die Systemkamera das Sony SEL55210 F4,5-6,3 (* Amazon) im Einsatz.  Das war aber von Anfang an nur ein Kompromiss aus Preis und Brennweite. Das Objektiv war nicht wirklich schlecht aber bei Brennweiten über 150/160mm wurden die Aufnahmen doch zusehend schlechter.

Trotzdem ist das eine klasse Linse, die wir jedem Einsteiger oder dem schmalen Geldbeutel guten Gewissens empfehlen können. In der Preisklasse ist das eine tolle Linse, mit der durchaus brauchbare Tierfotos zu machen sind. Schaut mal in unserem Bericht vom Fotoworkshop im Zoom Gelsenkirchen rein, die Fotos sind alle mit dem SEL 55-210 gemacht worden. Leider ist das Objektiv nicht kompatibel mit dem Vollformat, so dass wir das irgendwann abgegeben haben.

Sony SEL 70-200 F4 G OSS

Einen kleinen Traum erfüllten wir uns uns mit dem Kauf des Telezooms Sony SEL FE 70-200G F4. G OSS (* Amazon). Das war eine tolle Investition.

Gerade für Zoofotos war diese Linse lange unser favorisiertes Obkektiv. Auch auf der älteren Sony Alpha 6000, mit ihrem APS-C-Sensor und einem Crop von 1,5, setzen wir das Objektiv gerne ein. Durch den Crop-Faktor des Sensors kommen wir auf eine Brennweite von 360mm.

Einen der letzten Zoobesuche mit dem FE 70-200 war im niederländischen Apenheul.

Sigma 150-600mm F5-6,3 DG Contemporary an der Sony Alpha 7 IIZwischenzeitlich gehörte das Sigma 150-600mm F5,0-6,3 DG OS HSM Contemporary (* Amazon) zu unserer Objektiv-Familie. Dieses Objektiv mit Canon-Anschluss können wir mit dem Sigma MC-11 Adapter (* Amazon) an unseren Sony Systemkameras betreiben. Bei der Sony 6000 kamen wir mit Crop-Faktor also auf sagenhafte 900mm Brennweite. Das reicht nun wirklich aus um im Zoo alle erdenkliche Situationen abzudecken. Und auch Wildlife-Fotos sind damit sehr gut machbar ohne zu nah an die Tiere ran zu müssen. Aber, ganz großes Aber, die Linse ist schwer. Uns war sie zu schwer um damit den ganzen Tag durch den Zoo zu laufen. Andere FotografInnen stört das weniger, uns hat es aber ein klein wenig genervt. Dabei war die Linse wirklich klasse und lieferte auch bei 600mm Brennweite tolle, scharfe Fotos. Schon bei einem ersten Test im Duisburger Zoo hat uns die Linse überzeugt.

Warum reicht uns diese Ausrüstung für Zoofotos?

Stativ – nur wenn es nicht anders geht

Ein Stativ nervt einfach nur, es muss ja mit durch die Gegend getragen werden. Dann aufgebaut, abgebaut – womöglich zwischen vielen anderen Besuchern, die dann genervt sind (teilweise zurecht). Wir sehen auch bei Tageslicht keinen Sinn dabei. Beide Kameras verrichten dort auch ohne Stativ ihren Job, die Belichtungszeiten sind ausreichend kurz. Zur Not wird mit der Blendeneinstellung und der ISO-Einstellung nachgeholfen um auf vernünftige Belichtungszeiten zu kommen.

Dazu kommt, viele Tiere fotografieren wir in Bewegung – was soll mir da ein Stativ bringen, es behindert doch nur die Bewegung der Kamera.

Immer im Fotorucksack ist aber ein Einbein-Stativ. Dieses nutzen wir gerne mal, wenn wir längere Zeit an einem Gehege stehen oder bei sehr schlechtem Licht um ein wenig länger belichten zu können.

Natürlich gibt es Situationen, wo wir gerne Stative nutzen. Bei Fotoevents im abendlichen Zoo, bei Langzeitbelichtungen usw. – wir sind nicht generell dagegen, um das noch klarzustellen. Nur bei normalen Zoofotos erschließt sich uns der Sinn nicht, außer für das Abstützen des schweren Objektivs.

Brennweite – Alles kann, nichts muß!

Das Thema Brennweite ist auch so eine Sache. Bei den Systemkameras kamen wir auf 600mm oder 900mm mit Crop, mit dem Sigma 150-600. Nun mit dem Canon sind es „nur“ noch 400 bzw. 600mm. Aus der Erfahrung reicht das aber für Zoofotos aus. Selbst wenn es mal nicht ausreicht, geht ja auch immer noch ein Bildausschnitt am Rechner.

Damit sind wir für Zooaufnahmen mehr als ausreichend aufgestellt. Lange Zeit waren wir sogar nur mit 200mm Brennweite unterwegs. Auch damit haben wir fantastische Fotos gemacht. 

Wenn der kleine Hase hinten im Gehege hoppelt, in 100 Metern Entfernung, dann bekommen wir diesen nicht zufriedenstellend und bildfüllend auf das Foto. Und? Dann machen wir eben kein Foto! Der Hase kommt aber bestimmt irgendwann nach vorne gehoppelt. Ein wenig Geduld und schon ist die Chance für ein schönes Foto da, auch mit kleineren Brennweiten. Und wenn der Hase sich entschließt, an dem Tag nicht zu hoppeln, dann gibt es auch kein Foto von dem Hasen. So einfach ist das Ganze!

Natürlich haben wir immer noch Objektive auf unserer Wunschliste. So zum Beispiel ein lichtstarkes Makro-Objektiv, zum Einsatz in Aquarien und Terrarien. Hier stört uns oft die große Naheinstellgrenze unserer Objektive.

Fazit – unsere Fotoausrüstung passt zu uns

Zusammengefasst können wir sagen, unsere Fotoausrüstung passt zu uns und unseren Anforderungen. Wir haben ein tolles Equipment um nach unseren Zootouren zufrieden nach Hause zu kommen, mit vielen schönen Bildern.

Wir wären aber keine richtigen Fotografen, wenn wir nicht auch eine ellenlange Wunschliste hätten. Nur, das kostet alles ein Menge Geld. Am Ende trösten wir uns immer mit den Worten, dass ein gutes Foto in erster Linie mal vom Fotografen gemacht wird. Die eingesetzte Technik ist dabei „nur“ das Werkzeug.

Nun würde uns natürlich Eure Meinung interessieren. Mögt ihr lieber längere Brennweiten bei der Zoofotografie, nutzt ihr öfters ein Stativ oder geht ihr eher mit uns konform? Über einen Kommentar mit Eurer Meinung würde uns sehr freuen.

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26 Kommentare

  1. Nobby 13. Oktober 2016 um 22:07 Uhr - Antworten

    Hallo,
    Jau, ihr habt recht, weniger ist oft mehr.
    Ich fahr mit mit dem 70-200er an ner Canon APS-C auch immer sehr gut bei ’nem Zoobesuch.
    Einmal hatte ich das 150-600 dabei, das war aber eigentlich schon Overkill, bei der Naheinstellgrenze
    und dem Maßstab den man letztlich auf dem Foto hat.
    Der Vergleich mit der Augenbraue war in dem Kontext klasse :) !
    Schöne Grüße !

    • Thomas Jansen 13. Oktober 2016 um 22:14 Uhr - Antworten

      Hi Nobby,

      Danke für Deinen Kommentar und Besuch hier. Bzgl. Augenbraue, ist doch wahr – was sonst fotografieren die da?

      Übrigens, ich schau ja immer erstmal auf die verlinkten Blogs in den Kommentare – so von wegen Spam-Kommentare. Dabei habe ich Deinen Blog jetzt entdeckt – da gehe ich jetzt weiter Bilder gucken, der erste Einblick war schon klasse!

      LG Thomas

  2. Ben B. 13. Oktober 2016 um 22:38 Uhr - Antworten

    Moin,
    ich finde die Kombi auch gut geeignet für die Zoofotografie. Meistens sind 300mm völlig ausreichend. Als früherer Canonier habe ich mit meiner 7D das 70-200mm IL genutzt. Nach meinem Umstieg auf die Sony A7M2 adaptiere ich die Linse mittels Metabones IV Adapter oder nutze das Sony FE 70-300mm. Ein Stativ nutze ich bei meinen Zoobesuchen nie. Wenn ich mal ein wenig mehr Brennweite benötige kommt die Sony RX10M3 zum Einsatz.

    ciao
    Ben

    • Thomas Jansen 14. Oktober 2016 um 11:09 Uhr - Antworten

      Moin Ben,

      richtig, 200-300mm reichen in meinen Augenvollkommen aus. Wildlife mag das anders aussehen aber im Zoo kommt man damit sehr gut über die Runden.

      LG Thomas

  3. Rainer 14. Mai 2017 um 19:35 Uhr - Antworten

    Servus,

    mal wieder ein interessanter Artikel! Ich hoffe meine Nikon D800 hält noch eine Zeit lang. Sollte das Teil aber irgendwann den Geist aufgeben werde ich auch auf eine Systemkamera umsteigen. Auf welche? Darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken, da sich bis dahin auf dem Markt sicherlich einiges tun wird. Aber auch ich will Gewicht sparen.

    Du kennst meine Einstellung was Zoos betrifft. Trotz allem sind das immer sehr schöne Fotos. Aber jetzt macht doch mal den Sparstrumpf auf und fliegt nach Südafrika oder Namibia! Das muss euch doch jucken oder?

    • Thomas Jansen 14. Mai 2017 um 20:06 Uhr - Antworten

      Moin Rainer,

      tja, das ist das Problem mit zu wenig Zeit und zu viele Träume/Wünsche. Im Moment geht es einfach nicht nach Afrika.

      LG Thomas

  4. Heike // nordetrotter 14. Mai 2017 um 20:46 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    3343g finde ich immer noch ziemlich viel an Gewicht… hätte irgendwie gedacht, dass die Systemkameras doch eine größere Ersparnis bringen. Der Body meiner Nikon D3200 wiegt 455 g und meine Objektive (alle DX) je 150-335 g – damit bin ich also offensichtlich gar nicht schwerer unterwegs als mit Systemkamera?!

    Bei der Zoofotografie kann ich nicht mitreden (nicht meine Welt). Aber die schweren Teleobjektivklötze kann ich mir beim besten Willen auch nicht vorstellen mitzuschleppen. Habe mir ein 55-200m DX-Teleobjektiv gekauft, das wiegt nur etwas über 300 g. Andere Objektive mögen besser und leistungsfähiger sein, aber jedes Objektiv > +/- 450 g empfinde ich als einzige Last…

    Viele Grüße,
    Heike

    • Schubert 14. Mai 2017 um 22:41 Uhr - Antworten

      Sorry möchte ihre Arbeit nicht unterschätzen aber dieser Elefant was Sie uns zeigen mit ihrem Foto
      Er ist in einem zoo und das traurige ist er ist abgebunden und nun ja sehr sehr traurig und müde auch..es wäre vielleicvt besser fotos zu machen gegen TIERQÄLEREI!!!!!
      Mfg

      • Thomas Jansen 14. Mai 2017 um 23:10 Uhr

        Hallo Herr Schubert,

        dann sind Sie hier falsch, wenn Sie das erwarten. Wir stehen zu 100% hinter der Idee Zoo. Die wissenschaftliche Bedeutung, der Auftrag zur Artehaltung, der Bildungsauftrag, all das unterstützten wir. Nebenbei erfreuen wir uns an den gesunden Tieren in den Zoos und machen davon schöne Fotos.

        Tierquälerei ist mir in den Zoos, die wir besucht haben, noch nicht untergekommen. Natütlich gibt es immer und überall was zu verbessern, um die Tiere noch besser zu halten. Besonders die Zoos in der westlichen Hemisphäre sind aber auf einem sehr guten Weg.

        Auch der Elefant auf dem Foto ist keineswegs angebunden. Was sie dort unten am Fuß sehen, ist ein Ast, den der Elefant im Rüssel hat. Das schöne Tier lief frei in dem riesigen Gehege rum.

        Daher, wenn Sie keine Zoos und Bilder aus denselbigen mögen, dann sind sie hier einfach falsch. Auf eine Diskussion Pro/Kontra Zoos im Netz verzichte ich dankend.

        Lg Thomas

    • Thomas Jansen 14. Mai 2017 um 23:18 Uhr - Antworten

      Hallo Heike,

      mittlerweile ist unsere Ausrüstung ja wieder gewachsen. Am Anfang war die Gewichtseinsparung deutlich höher. Natürlich nhemen wir auf Reisen nicht die ganze Ausrüstung mit. Da kommt eine der Systemkameras in den Rucksack und ein Objektiv (das SEL24240 als Reisezoom) plus die Bridgekamera. Dazu kommt, dass die Alpha 6000 schon extrem klein und leicht war, als wir umgestiegen sind. Die Alpha 7 II „versaut“ uns nun die Ersparnis. :-)

      Und wenn der Electronic Ban wirklich kommt,bei Flügen in die USA, dann kommt nur die Bridge mit ins Gepäck. Niemals würde ich meine Objektive in den Koffer packen.

      • Rainer 15. Mai 2017 um 19:14 Uhr

        Servus,

        Berichten zufolge soll das mit dem Electronic Ban am Donnerstag soweit sein.

        lg
        Rainer

      • Thomas Jansen 15. Mai 2017 um 20:24 Uhr

        Habe ich auch gehört, da wollen EU und USA irgendwas „besprechen“. Ich bin mal auf das Ergebnis gespannt.

        LG Thomas

  5. Kompressionsstrumpf 23. Mai 2017 um 10:15 Uhr - Antworten

    Hallo, ich habe die FZ-1000 auch im Einsatz und bin auch recht begeistert. Allerdings finde ich, dass es relativ viel Bildrauschen hat, wenn es nur ein bisschen dunkler wird. Auch bei geringen ISO-Werten werden die Bilder recht schnell verrauscht. Habt ihr da vielleicht einen Trick? Oder kommt die FZ-1000 einfach nicht zum Einsatz, wenn es dunkler ist?

    • Thomas Jansen 24. Mai 2017 um 8:31 Uhr - Antworten

      Moin,

      naja, im Vergleich zur FZ300 ist das Rauschverhalten ein Traum. Natürlich kommt es nicht an unsere Vollformatkamera ran. Aber wir haben mit der FZ1000 jetzt mehrfach in dunkleren Umgebungen, bei ISO800 fotografiert, und konnten mit dem geringen Bildrauschen sehr gut leben.

      LG Thomas

  6. Bella 24. Mai 2017 um 10:02 Uhr - Antworten

    Also ich will mich bei einem Besuch im Tierpark oder Zoo ja auch nicht abschleppen. Ich nehme daher meist einfach nur die Canon mit einem 70-300er Objektiv mit. Wobei ich es auch schon geschafft habe, zwei Objektive mitzunehmen und dann mitten im Zoo umgebaut habe. Allerdings werden meine Bilder auch längst nicht sooo toll wie die hier gezeigten. Aber für mich reicht es. Ich muss unbedingt aber mal wieder in den Palmitos Park hier auf Gran Canaria, neue Bilder von Tieren machen. Ich gehe da ja gerne in die Vogelschau und versuche da die gefedierten Gesellen im Flug aufzunehmen. von 100 Bildern werden vielleicht drei was :-) Aber dabei sein ist ja bekanntlich alles.
    Viele Grüße – ich geh mal weiter tolle Bilder gucken (hier)
    Bella

  7. Mona 13. Juli 2018 um 9:29 Uhr - Antworten

    also DIESER Bericht kommt für mich wie gerufen. Wir wollen im nächsten Jahr eine Safari machen und ich weiß von meiner letzten Kurz-Safari, dass meine Kompakt-Mini-Knipse zwar so für Alltagsfotos ausreichend ist, aber wenn man Tiere weiter weg fotografieren will, geht das gar nicht. Daher bin ich grad dabei, mich neu zu orientieren. Habe wenig Ahnung und werde erst noch eine Schulung für die ganzen Einstellungen belegen müssen.
    Aber mit diesem Beitrag habt Ihr mir einen guten Leitfaden an die Hand gegeben, um mich preislich zu orientieren. DANKE… werde noch einen Weile hier stöbern.

  8. Sylvi 14. Juli 2018 um 10:58 Uhr - Antworten

    Hej Thomas,

    wenn ich in den Zoo fahre, nehme ich immer meine Sony Alpha 77 II mit. Die hat einen tollen Serienbildmodus und für sie besitze ich eben die meisten und besseren Objektive. Anfangs habe ich immer das Tamron 70-300mm F4-5.6 dabei gehabt. Das fand ich auch soweit okay, es durfte eben nur nicht zu dunkel sein. Im letzten Jahr habe ich mir das Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di USD A009S gegönnt und das ist einfach ein Traum. Allerdings fehlt mir an ihm hin und wieder das Mehr an 100 mm Brennweite. Das ist auch der Grund warum ich das 70-300er noch nicht verkauft habe. Zumal es wesentlich leichter ist als das 70-200er. Ich habe zwischendurch immer mal mit dem Tamron SP 150-600mm F5-6.3 VC USD G2 geliebäugelt (es steht auch noch auf meiner Amazon-Wunschliste ;-) ), aber mich schreckt einfach das hohe Gewicht ab. Und dann wäge ich ab, „Wie oft brauche ich eine derart lange Brennweite?“ mit dem Preis.
    Für den Auqazoo in Düsseldorf habe ich mein geliebtes und fast Immer-drauf-Objektiv von Tamron 28-75mm F2.8 Macro mitgenommen. Mit dem bin ich darin auch super ausgerüstet gewesen. Allerdings hätte ich mir im Tropenhaus eine längere Brennweite gewünscht – die Krokodile waren dann doch sehr weit weg, dann muss ich schon arg croppen.

    Die Sony Alpha 6000 besitze ich auch seit ein paar Monaten (ich konnte bei dem Schnapper einfach nicht Nein sagen) und habe mir für sie kürzlich das Sony E 18-105 mm F4 G OSS gegönnt. Das fand ich bezahlbar … puh, die E-Mount-Objektive sind aber auch oft sehr teuer – vor allem, wenn man sich überlegt, evtl. ein vollformattaugliches Objektiv zuzulegen – man weiß ja nie, wohin die Reise mal geht. Das ist aber der Grund, warum ich noch bei A-Mount bleibe – große Objektivauswahl zu fairem Preis. Aber die Kombi 6000er/18-105 würde ich gerne mal im Zoo ausprobieren, zumal die Kleine ja auch einen tollen Serienbildmodus hat und sie meiner Meinung nach qualitativ mit der 77 II ziemlich identisch sind.
    Puh, jetzt habe ich aber gelabert! ^_^

    LG Sylvi

    • Thomas Jansen 14. Juli 2018 um 12:14 Uhr - Antworten

      Hi Sylvie,

      bevor Du das große Tamron kaufen willst, teste das erstmal, ob Du damit wirklich einen ganzen Tag fotografieren willst. Das Tamron ist zwar leichter als das Sigma, aber immer noch sehr schwer. Uns war das 150-600 einfach zu schwer um damit, ohne Einbein-Stativ, den ganzen Tag durch einen Zoo zu laufen. Das 100-400 ist auch kein Leichtgewicht aber mit dem können wir arbeiten, ohne am Abend Nackenschmerzen zu haben.

      Die ganzen Kameras aus der 6×00-Serie haben einen fantastischen Serienbildmodus. Zusammen mit dem ultraschnellen Fokus ist es eine wahre Freude damit zu arbeiten. Ich denke, in Zukunft werden wir deshalb auch wieder mehr die „kleine“ Sony einsetzen. Denn der Serienbildmodus bei der Alpha 7 ist deutlich langsamer. Und der Crop-Faktor ist bei den Zoofotos auch nicht hinderlich.

      Mit dem Tamron 28-75 hast Du mir jetzt einen Floh ins Ohr gesetzt. Ich suche ja noch ein Makro. Mal schauen, ob ich das irgendwo testen kann, ob es mit Canon-Anschluss auf dem MC-11 Adapter funktioniert.

      LG Thomas

      • Sylvi 14. Juli 2018 um 13:11 Uhr

        Hej Thomas,

        ich glaube ich brauche das gar nicht antesten. Ich war mit einem Freund im Zoom, wo er das 150-600er (weiß jetzt nicht, ob Sigma oder Tamron) und ein Einbeinstativ dabei hatte. Und ich war heilfroh, dass ich nur mit „kleinem Besteck“ ausgerüstet war. ;-) Ich denke, wenn … dann würde ich es einsetzen, wenn ich Wildlife mitten in der Pampa fotografieren möchte und nur wenig durch die Gegend laufen muss. Und DAS mache ich eben viel zu selten.
        Das 28-75er ist schon toll, allerdings setze ich es kaum als Makroobjektiv ein, auch wenn ich es könnte. Aber dafür habe ich das 90er Makroobjektiv von Tamron. Aber ich denke, die Naheinstellgrenze von nur 0,33 m ist schon ganz ordentlich, das 90er hat eine von 0,30 m. Wäre toll wenn es bei Dir mit einem Adapter funktoniert, allerdings hat es von Haus aus – ich meine auch bei der Canon-Variante – keinen Bildstabi. Das ist das Schöne an meiner 77 II, sie besitzt einen Bildstabi im Body.
        Mal schau’n, wenn der Preis der 6500 fallen sollte, vielleicht kaufe ich die dann. Die A-Mount-Objektive haben meist keinen Bildstabi, aber die 6500er hat den ja auch wieder integriert und dann wäre es für mich interessant, diese Objektive an ihr zu adaptieren.

        LG Sylvi

      • Thomas Jansen 15. Juli 2018 um 7:32 Uhr

        Moin Sylvi,

        das Makro würde ich auch eher an der Alpha 7 II einsetzen und die hat ja auch einen internen Stabilisator. Der Kauf ist eh erst für den Herbst geplant, bis dahin werde ich noch ein wenig überlegen und testen.

        LG Thomas

  9. Dieter Berg 16. Juli 2018 um 10:41 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    Ich habe mir mittlerweile für die Zoo/Tierfotografie eine Canon G3x gekauft. Die hat einen 1Zoll Sensor, Wetterschutz und ein Zoom bis 600mm. Leider nur ein Display auf der Rückseite und keinen Sucher. Den habe ich mir dann auf dem Gebrauchtmarkt nachgekauft. Die Empfindlichkeit habe ich auf Auto bis ISO 800 eingestellt, geht gut ohne Rauschen, nehme alles in RAW auf. Belichtungsmessung und AF auf Spot in der Mitte eingestellt, hat sich als beste Einstellung bei mir rausgestellt da der AF immer was anderes scharf stellen wollte. Die Kamera ist schön handlich und die Ergebnisse haben mich überrascht, Meine Ausrüstung war mir langsam für einen Besuch im Zoo oder Rucksacktouren doch zu schwer.
    viele Grüße Dieter

    • Thomas Jansen 18. Juli 2018 um 18:35 Uhr - Antworten

      Hi Dieter,

      Deine Kamera kenne ich nicht. Abr Deine Einstellungen machen Sinn, entsprechen eigentlich so auch unseren Einstellungen.

      LG Thomas

  10. holger krampitz 26. September 2018 um 16:00 Uhr - Antworten

    Hi Thomas,
    habe lange hier mitgelesen und heute endlich die Alpha 7II über euren Link bestellt.
    Bin sehr gespannt auf die neuen Möglichkeiten.
    Gruss
    Holger

    • Thomas Jansen 27. September 2018 um 18:24 Uhr - Antworten

      Hi Holger,

      dann viel Spaß mit dem guten Stück. Ich bin schon auf Bilder gespannt.

      LG Thomas

  11. Ulrich Willmes 20. Oktober 2018 um 21:53 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    est mal ein riesen Kompliment zu der tollen Homepage und den umfangreichen Informationen die ihr zu den verschiedensten Themen zur Verfügung stellt!
    Zum Thema Ausrüstung stelle ich mir derzeit die Frage, ob ich mir ein Tele für die Tierfotografie im Zoo anschaffe oder eine Bridgekamera. Ich habe vor einigen Wochen mit Miho Birimisa und Foto Leistenschneider die Sony DSC RX 10 Mark 4 im Zoo Duisburg einen Tag testen können und war begeistert von der Leistung. Derzeit fotografiere ich mit der Sony Alpha 6500 und dem 70-200 f4. Mir fehlt aber bei dieser Kombi etwas Brennweite für Tierportraits. Einen Test mit dem Sigma 100 400 und dem mc11 Adapter fand ich vom Autofokus her eher unbefriedigend.
    Wie ich gelesen habe, adaptiert ihr das Canon 100 400 an der jeweiligen Sony. Funktioniert der Autofokus denn ausreichend schnell? Und mit der Kombi kommt man ja auch locker auf ca. 2,3 Kilogramm.
    Ich finde es sehr schwierig, mich zwischen einer Bridge mit 600er Brennweite und einem entsprechenden Tele zu entscheiden. Flexibler einsetzbar wäre ja die Bridge……..
    LG Uli

    • Thomas Jansen 21. Oktober 2018 um 10:59 Uhr - Antworten

      Hallo Ulrich,

      ich kenne die Sony Bridge jetzt nicht, leider konnte ich zu dem Termin in Duisburg nicht, denn der hätte mich auch sehr interessiert. Wir hatten selber mal die Panasonic 300 und 1000. Die waren klasse, so lange das Licht gut war. In Terrarien und Aquarien waren uns die kleinen Prozessoren zu anfällig beim Rauschen.

      Die Kombis mit dem Canon 100-400 setzen wir mit Begeisterung ein. Der Autofokus ist flott, ich will da nicht meckern. Mit dem Sigma 150-600, welches wir vorher hatten, war er spürbar langsamer und anfälliger für Fehler. Mit dem Canon greift er eigentlich immer, ein Pumpen des Fokus erleben wir nur bei ganz schlechtem Licht. Aber da würde vermutlich jedes Objektiv seine Grenzen finden. Vielleicht schneidet da das Sony 100-400 besser ab, ohne Adapter. Aber das hat auch einen stolzen Preis.

      Du hast aber Recht, das ist schon ein Brocken, der da an der Schulter hängt. Aber im Vergleich zum 150-600 haben wir uns ja verbessert. :-) Die Kombi mit dem Canon setze ich ohne Stativ ein, das 150-600 hatte ich immer auf einem Einbein, das war mir sonst zu schwer.

      LG Thomas

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