Reisethemen Allgemein

Urlaub machen und Reisen – Ein Unterschied?

Thema Reisen

Habt ihr das schon zu hören bekommen – „Ihr macht ja nur Urlaub und geht nicht auf Reisen“.  Nicht? Glück gehabt! Wir haben das schon gesagt bekommen, direkt und auch indirekt über verschiedene Seiten im Netz.

Unseren Meinung dazu wollen wir hier und jetzt mal freien Lauf lassen. Denn für uns gibt es auch bei diesem Thema kein Richtig und Falsch, kein reines Schwarz oder Weiß.

Unsere Definition von Urlaub und Reise

Was bedeuten die Begriffe Urlaub und Reise für uns.

  • Urlaub – das ist für uns die freie Zeit, in denen wir keinen Verpflichtungen nachkommen müssen. Wir brauchen nicht zur Arbeit, wir müssen nicht an das klingelnde Handy gehen, wir können einfach mal bis zur Mittagszeit im Bett liegen bleiben oder besonders früh aufstehen um was zu erleben. Für uns ist es die Zeit um Kraft zu tanken, zu erholen, zu regenerieren und auch mal abzuschalten.
  • Reise – alles was uns von zu Hause weg führt. Das kann eine Städtereise am Wochenende sein, das kann (streng genommen) ein Ausflug in einen Zoo sein oder eben der 3-wöchige Trip in die USA. Dabei wollen wir Dinge sehen und erleben, die uns faszinieren, wo wir vielleicht was lernen können, mal eine andere Sprache sprechen und vielleicht ein klein wenig der fremden Kultur kennen lernen.

Der Idealzustand für uns ist dann eine Urlaubsreise – wo all die oben genannten Punkte zusammen kommen.

So weit, so einfach – sollte man denken.

Der Begriff Urlaub im klassischen Sinne?

Jetzt ist es aber so, dass alleine der Begriff Urlaub in der breiten Öffentlichkeit schon anders wahrgenommen wird. Viele Mitmenschen verbinden mit dem Begriff Urlaub, dass man den eigenen Aggregatzustand auf Faul schaltet und die nächsten 14 Tage zwischen Strand und All-Inkl-Buffet pendelt. Schlimmstenfalls wird man sogar als Tourist bezeichnet. Wer das mag, und sich dabei sauwohl fühlt, der macht auch alles richtig.

BTW: Touristen sind, laut Duden, eh schon mal alle Reisenden – ob sie es hören wollen oder nicht.

In unserem persönlichen Umfeld sieht das schon ein wenig anders aus. Wenn wir sagen, wir fahren in Urlaub, dann kommt schon die Frage wohin, was wir uns ansehen wollen und wie viele Meilen wir dieses mal fahren. Es ist direkt klar, dass wir nicht 14 Tage auf einer Liege verbringen werden.

Bei Fremden kommt dann oft die Reaktion… „das ist doch kein Urlaub, das ist doch eine stressige Reise“. Hmpf – Nein, ist es nicht. Also, klar ist es eine Reise – wir fahren ja weg von zu Hause (um bei der oben geschilderten unsrigen Definition zu bleiben) – aber es ist doch kein Stress. Natürlich sind wir um Urlaub viel unterwegs, fahren oft weite Strecken, laufen stundenlang durch National Parks oder große Städte – und wir relaxen dabei. Wandern in wilder Natur, Fotografieren, mal irgendwo sitzen und gemütlich einen Kaffee trinken, am Abend gemütlich vor dem Wohnmobil sitzen und ein Steak grillen. Das ist kein Stress für uns – das ist Erholung pur. 14 Tage auf einer Liege am Pool liegen, das wäre für uns (seelischer) Stress.

Nun, das sind oft verschiedene Sichtweise auf den Begriff Urlaub, welche zu Diskussionen oder Missverständnissen führen. Noch schlimmer ist es aber beim Begriff Reisen…

Was ist richtiges Reisen?

Wie schon geschrieben, für uns ist eine Reise erst mal alles, was uns irgendwie von zu Hause weg führt.

Es gibt aber viele Menschen, die eine Reise ganz anders definieren. Dies führt, gerade im Netz, zu recht kontroversen Diskussionen. Nehmen wir mal ein extremes Beispiel, für eine Definition des Begriffs Reise:

Das fängt schon damit an, dass man erst mal sein Hamsterrad verlassen muss/soll um eine Grundlage für die Reise zu schaffen!!11einsdrölf!

Möööp!

Was ist denn dieses Hamsterrad? Nun, kurz gesagt besteht das Hamsterrad aus

  • einem geregelten Job (schlimmstenfalls 9-5, 5-6 Tage die Woche).
  • geregelte Anzahl an Urlaubstagen.
  • sozialer Absicherung.
  • enge Bindung an Familie und Freunde.
  • ein schönes zu Hause – gleich ob Wohnung oder Haus.
  • halt alles, was ein „normales“ Leben so beinhaltet.

Das wir hier im Blog mal das Wort Hamsterrad schreiben – das hätten wir nie gedacht. Wir bekommen normalerweise schon Pickel, wenn wir über den Begriff stolpern und uns dann in einem Artikel im Netz erklärt wird, wie langweilig unser Leben sein muss. Ist es aber nicht, und all die Dinge dort oben fühlen sich verdammt gut an.

Also, am besten raus aus diesem Hamsterrad, all diese Dinge aufgeben und dann für ein paar Jahre auf Weltreise gehen. Dabei sollte man mit einem geringen Budget so lange und weit wie möglich über die Runden kommen. Zur Not unterwegs arbeiten, entweder als digitaler Nomade im Online-Business (ok, guter Gedanke) oder auf irgendeiner Ranch Schafe scheren (ähm, nö!).

Das wird von einigen, nicht ganz wenigen, als die einzig akzeptable Art einer Reise gesehen.

Und wisst ihr was? Wir gönnen jedem einzelnen von denen, dass Sie dabei glücklich sind und sie den Weg finden, den sie suchen. Wir lesen teilweise fasziniert auf Blogs mit, wo von solchen Reisen berichtet wird.

Manchmal nervt es einfach!

Einige wenige dieser Reisenden übertreiben es aber… liebe, ganz spezielle digitalen Nomaden und Weltreisenden – hört auf dies als einzige, ultimative Art des Reisens hin zu stellen. Das nervt! Es mag für euch die ultimative Art des Reisens sein – aber diese Einstellung und Denkweise hat keine Allgemeingültigkeit.

Es gibt zahlreiche Arten des Reisens, jeder so wie er es mag – der eine liegt im Luxushotel am Pool, der andere kifft sich im Hostel die Birne zu. (Jajaja… wieder extrem – wissen wir). Es ist doch völlig Latte ob man mit dem Rucksack und drei Unterhosen durch die Gegend fährt oder mit dem Hartschalentrolley in der Business Class um die Welt jettet! Es gibt Reisende, welche Touristen-Hotspots meiden – wir suchen sie auf, denn es wird ja einen Grund dafür geben, dass die Sehenswürdigkeit so viele begeistert. Und bisher sind wir selten enttäuscht worden.

Alles hat seine Daseinsberechtigung, jeder so wie er will. Da gibt es kein Richtig oder Falsch, kein Schwarz und Weiß – dazwischen liegen tausende Grautöne – und das ist verdammt noch mal gut so.

Nicht jeder ist bereit oder willens, alles hin zu werfen und auf endlose Weltreise zu gehen oder dauerhaft in einem fremden Land zu leben. Für uns ist z.B. die USA ein Traumland. Wunderbare Landschaften, tolle Städte, wir mögen die Menschen dort. Aber dort leben? Never! Wenn man dort mit dem gleichen Standard leben will, wie hier bei uns zu Hause, dann muss man sich dort mächtig ins Zeug legen. Alleine die 30 Urlaubstage – davon träumen die meisten Amerikaner.

Um noch mal eines klar zu stellen…

Das war jetzt bewusst eine extreme Darstellung. Wir bewundern (nicht beneiden) jeden digitalen Nomaden, jeden Weltreisenden und verfolgen auch gerne deren Bericht im Netz. Da gibt es viele spannende und lustige Geschichten zu lesen. Es gibt viele tolle Bloggerinnen und Blogger, welche uns mit diesen tollen Geschichten unterhalten und informieren. Uns interessiert es auch, wie die Reisenden das finanziell organisieren, wie sie planen, wo und wie sie leben.

Wenn wir aber das Gefühl bekommen, wir sollen missioniert werden – und das fängt häufig mit dem Begriff Hamsterrad an – dann haben wir keine Lust mehr da weiter zu lesen. Diese Art von Blogs sind teilweise sehr erfolgreich und groß aufgestellt. Nur fühlen wir uns dort nicht wohl, gehören somit nicht zur passenden Zielgruppe. Vermutlich sind wir einfach nicht smart genug – noch so ein neues Buzzword… *gnarf*

Zurück zum Thema!

Was denn nun – Urlaub oder Reisen?

Wir denken, beide Begriffe sollte man nicht zu eng sehen und den Urlauber oder den Reisenden in eine Schublade packen, wo er dann vermutlich nicht hin gehört. Das geht vermutlich genau so schief, wie bei den Reisetypen aus unserer Blogparade, welche im Moment noch läuft.

Für uns bleibt es immer noch eine Urlaubsreise, welche Erholung und Erleben perfekt miteinander kombiniert. In welche Richtung man dabei die Gewichtung legt, das bleibt doch jedem selbst überlassen.

Mit diesem Beitrag nehmen wir an der Blogparade „Urlaub machen und Reisen – Ein Unterschied?“ vom Blog my-road.de teil. Bina und Francis berichten dort von ihrer Weltreise mit vielen tollen, teils sehr amüsanten Berichten. Sie erklären auch, wie so eine Reise zu finanzieren ist und was ihre Beweggründe für diese Reise waren. Aber, niemals hat man dort das Gefühl missioniert zu werden.

Einige weitere Beiträge zur Blogparade von My-Road:

 Weitere Beiträge findet Ihr auf der Seite vom Bina und Francis.

So, das war unser Statement zum Thema Reisen und Urlaub. Teilweise wurden Extreme dargestellt – das passierte aber mit Absicht. Die meisten Menschen sehen das alles nicht so eng und nicht so verbissen – und das ist gut so.

Natürlich würde uns, wie immer, eure Meinung zu dem Thema interessieren. Schreibt einen Kommentar, verfasst selber einen Artikel zu dieser Blogparade und verlinkt diesen auch hier in den Kommenateren. Wir sind gespannt!

Danke für das Lesen des Beitrages!
Wir zwei beiden im Arches NationalparkÜber einen Kommentar würden wir uns riesig freuen! Ihr dürft den Beitrag auch sehr gerne über Eure Social Media Kanäle teilen. Beides zaubert uns immer ein Lächeln ins Gesicht.

Neu hier im Blog? Dann schau doch mal wer wir sind oder was wir auf diesem Blog anbieten.

Ganz besonders ans Herz legen möchte wir die Reiseberichte unserer Rundreisen, unsere Reisetipps und die Fototipps für schönere Urlaubsbilder. 

Sucht ihr noch ein passendes Weihnachtsgeschenk? Unsere USA-Kalender sind jetzt im Handel erhältlich. Schaut doch mal auf unsere Kalenderseite.

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Über den Autor

Thomas Jansen

Thomas, 68er Jahrgang, aus dem schönen Mülheim an der Ruhr im Ruhrpott. Zusammen mit der besten Ehefrau der Welt auf Reisen. Und sonst?
Arbeiten // Fotografieren // Bloggen // Spotten // Slotten // Lesen

37 Kommentare

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  • Hallo Thomas,

    sehr toll geschrieben. Und ich kann den Artikel uneingeschränkt unterschreiben. Auch mich nervt dieses ganze missionieren, diese „Vorschriften“ warum ich so und nicht anders reisen soll. Ich möchte meine Reise genießen, und wenn es nunmal DER Tourihotspot sein muß, dann ist es halt so. Denn wie du schreibst, es hat meistens einen Grund, warum sie es geworden sind.
    Mein Urlaub sieht genauso aus wie eurer, wir fahren am liebsten drei Wochen durch die USA, versuchen möglichst viel zu sehen, und genießen es, einfach nur durch diese wunderbare Natur zu fahren. 2 Wochen Pool ist auch nicht meine Vorstellung von Urlaub, aber wie der Rheinländer so schön sagt, Jeder Jeck ist anders.
    Achja und mein Hamsterrad ist für mich vollkommen ok so wie es ist (ich kann den Begriff auch nicht mehr hören). Denn ehrlich gesagt erscheint es mir bei vielen Digitalen Nomaden ehr so, daß sie nur das eine gegen das andere Hamsterrad ausgetauscht haben.
    Also, wie ich schon für deine Blogparade geschrieben habe: Jeder soll so reisen, wie es ihm gefällt!!

    Lieben Gruß

    Ina

  • Schöner, interessanter Beitrag!

    Es ist teilweise unglaublich, dieses Missionieren. Das gibt es ja in vielen Lebensbereichen. Hier in Köln sagt man „Jede Jeck is anders.“ – und so ist es und das ist gut so! Leben und leben lassen.

    Manchmal träume ich allerdings auch davon, mein Hamsterrad zu verlassen… klar, es ist schön ein geregeltes Einkommen usw. zu haben – aber manchmal geht mir mein Alltagstrott auf die Nerven. Ich muss unbedingt mehr in die Welt raus.

    Ein ehemaliger Kollege von mir und seine Freundin haben letztes Jahr ihren Job gekündigt, die Wohnung aufgelöst und sind nur mit Rucksack los, raus in die weite Welt – über Russland bis in jede Ecke Asiens, keine Ahnung wo die sich jetzt in diesem Moment herumtummeln. Geile Aktion, sehr mutig und die beiden bloggen auch mehr oder weniger regelmäßig darüber.

    Auf jeden Fall sehr schön auf den Punkt gebracht: Jeder findet seine Entspannung und Erholung in anderen Dingen und dann sollte man auch genau dem nachgehen und sich nicht von irgendwem reinreden lassen 🙂

    • Wie schon geschrieben,

      wenn man im Job unglücklich ist, dann wird es Zeit für einen neuen. Wenn einem das eigene Leben, der Alltag nervt, dann muss man was ändern. Das verstehe ich und ich finde es toll, wenn man sich dann aufrafft und was Neues beginnt. Mach es! 😉

      LG Thomas

  • Hallo Melanie,
    hallo Thomas,
    schöner Beitrag zum Thema. Was auch sonst.
    Als ich gestern die Blogparade las, dachte ich ähnlich, dass der optimale? Begriff, Urlaubsreise sein könnte. Menschen in Schubladen zu stecken kommt grundsätzlich nicht so gut, da geht es Urlaubern, Reisenden oder Urlaubsreisenden nicht anders.
    LG Hans

  • Ein gelungener Seitenhieb auf die Heilsverbrechen der digitalen Nomaden und Langzeitreisenden. 🙂

    Jeder soll auf die Weise unterwegs sein, wie es für ihn passt und wie es seinen Lebensumständen entspricht. Ich finde es gut und richtig, seinen Reisestil vorzustellen, aber dabei sollte niemand vergessen, dass der nicht für jeden stimmen muss.

    Sehr gefreut habe ich mich übrigens über deinen Hinweis auf den Duden. Denn landläufig wird der Begriff Tourist ja gerne als Feindbild verwendet: „Da hats zu viele Touristen“. Ja, auch ich besuche lieber Orte, die ich für mich alleine habe. Aber dabei ist mir bewusst, dass eben auch ich ein Tourist bin.

    • Hi Oli,

      „die Heilsverbrechen der digitalen Nomaden und Langzeitreisenden“ – das ist ja mal Träumchen! 🙂

      Das mit den Touristen lag mir schon lange auf der Tastatur – jetzt konnte ich es endlich mal sinnvoll in einen Text einbauen.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas,
    meine spontanen Gedanken zu deinem Artikel: „Aus was die Menschen alles eine Weltanschauung machen und sich drüber aufregen können“ . Ich bin da ganz deiner Meinung: Soll jeder machen, wie er will. Dann sind doch alle glücklich und zufrieden 🙂
    LG
    Ann-Bettina

  • Toller Beitrag! Ich kann da nur voll und ganz zustimmen!

    Kleiner Schwank aus meinem Berufsleben…ich arbeite als Flugbegleiterin und bekomme sogar von „Freunden“ zu hören: „Du machst doch eh ständig Urlaub“. Und wenn ich dann in der knappen Freizeit vor Ort als Bloggerin unterwegs bin heißt es: „…und dann hast Du auch noch Zeit Bilder zu machen. Beim nächsten Mal musst Du aber unbedingt mal über (dies und das)…schreiben“.
    NEIN muss ich nicht!

    Urlaub ist für mich, (meistens) Zuhause zu bleiben und meine Heimat zu genießen. Dann kann ich mich entspannen und erholen…vom Reisen 😉

    Herzliche Grüße,
    die Dani

    • Hi Dani,

      klar, Du machst doch auch nur Urlaub – ständig wo anders auf der Welt – und dann auch noch Zeit um Dich da umzusehen… 🙂

      Ne, im Ernst. Ich kann es sehr gut verstehen, wenn man in dem Job vielleicht einfach mal zu Hause die Seele baumeln lassen will.

      LG Thomas

  • Ohja, darüber habe ich mich auch schon ein paarmal wundern müssen, wenn digitales Nomadentum oder nur weltreisende Blogger als die einzig wahren Reisenden angesehen werden. Die Palette ist einfach breiter gefächert und nicht jeder muss gleich ein Extrem ausleben. Für mich zählt definitiv zu den interessanteren Reiseberichterstattern, der über alltagstaugliche Ziele berichtet, die für mich dann mit schulpflichtigam Kind auch erreichbar sind. Da nützt mir der Blog eines Weltreisenden, der in den Hütten der Eingeborenen campiert, herzlich wenig…
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

    • Hi Salvia,

      ich finde es ja gar nicht schlimm, wenn Menschen ihre Extreme so ausleben. Nur, dieses teilweise überhebliche Hinstellen als die einzige ultimative Art zu Leben und zu Reisen – die nervt.

      Und klar, als Reisender liest man natürlich eher auf Blogs, wo man in die Zielgruppe passt.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas,
    vielen Dank, dass du mit diesem großartigen Artikel den Anfang bei unserer Blogparade gemacht hast. Ich mag deine Sicht auf das Thema und bin gespannt, was die anderen Blogger noch so zu sagen haben.
    Beste Grüße,
    Francis

    • Hallo Francis,

      hat Spaß gemacht darüber zu schreiben. Eigentlich wollte ich das ja bis nach unserem Urlaub noch liegen lassen – da ich noch einen Beitrag für eine andere Blogparade im Entwurf habe.

      Aber irgendwie hat mich das Thema gefesselt. Auf dem Weg nach Hause, um typischen Stau auf der A40, nahm er dann Konturen an und ich musste ihn sofort schreiben. Da sind so ein paar Dinge aus den Fingern gekommen, die ich schon lange mal schreiben wollte.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas und Melanie,
    ich finde Eure Erklärung was Urlaub und was eine Reise ist stimmig.
    Und wie sich jeder seinen Urlaub vorstellt ist eben eine sehr persönliche Sache, ob man zu Hause bleibt oder eine Reise macht, ob man faulenzt oder Besichtigungen macht.
    Wichtig ist doch nur, dass sich jeder am Ende seines Urlaubs erholt und gut fühlt.
    Viele Grüße und viel Spaß bei Eurer nächsten Urlaubsreise
    Claudia

    • Hi Claudia,,

      genau so ist das, jedem das Seine.

      Wir geben ja auch gerne Tipps, wie man unsere Art zu reisen geniessen kann. Aber ich würde doch nie auf die Idee kommen, anderen zu sagen, wie sie zu reisen haben.

      LG Thomas

  • Hi Thomas,

    cooler Artikel, der möglicherweise meine bisher flapsige Formulierung der „typischen All-Inclusive-Touris“ verändern wird. Da werd ich mal drüber nachdenken.

    Aber zustimmen kann ich dir auf jeden Fall. Erst vor Kurzem habe ich einen Artikel gelesen, in dem Kurzreisen und Sightseeing nur etwas für Anfänger sei. Da war ich tatsächlich etwas erschrocken.

    Jeder so wie er/sie kann, jeder so wie er/sie möchte, jeder so wie er/sie glücklich ist.

    Schöne Grüße,
    Tobi

  • Hi Thomas,
    ein überaus gelungener und sehr amüsanter Beitrag, in dem das Schubladen denken mal auseinander genommen worden ist. Gefällt mir sehr. Auch wenn ich nicht ganz der Sicherheitstyp bin, finde ich deine Argumantation sehr gut und ehrlich. Ich finde immer wieder, dass man in den Artikeln verschiedener Blogger auch oft Überheblichkeit merkt und ich denke, der Grund, warum genau diese dann am Ende so erfolgreich sind damit, darin liegt, dass die Leser oft genau diese extremen Gurusätze hören wollen, weil wir alle tief in unserfem Inneren sensationsgeil sind 🙁

    • Hi Steffi,

      mit dem Sensationsgeil hast Du Recht aber noch interessanter ist der Guru-Gedanke. Kann es sein, das viele Menschen so ein *hüstel* selbstbewusstes Vorbild brauchen? Auf diesen Blogs wird ja oft der heftig.co Schreibstil verwendet. Reisserische Überschrift, teilweise überheblich, provozierende Inhalte. Hm, auch wenn das wohl funktioniert – mein Stil wäre das nicht! Mich schreckt er mmittlerweile eher ab. Egal ob auf Reiseblogs oder in anderen Sparten.

      LG Thomas

  • Hallo Thomas,

    ich liebe Deine Artikel! Sie sind immer so wunderbar ausgewogen. Auch ich mag sie nicht, die Heilsversprechen mancher Reisenden „nur so wirst Du glücklich!“ usw. Oder die Arroganz, mit der sich manche Backpacker von den Touristen distanzieren. Wir sind alle Touristen, wenn wir unterwegs sind. Ach, ich könnte jedes einzelne Wort von Dir unterschreiben!
    Beste Grüße
    Ulrike

  • Hallo Thomas,

    ein wirklich gelungener Artikel, bei dessen Thema man aber wohl wieder nicht an den berühmten Schubladen vorbei kommt. Im Grunde ist es so, wie ihr es beschreibt- erkunden wir die Welt, ob in der Nähe oder irgendwo weit weg auf einem anderen Kontinent, der passendste Begriff dafür ist „Urlaubsreise“. Letztendlich ist es doch Jacke wie Hose, wer wie seinen Urlaub (bzw die Reise) verbringt, so lange es der Person entspricht und sie damit zufrieden und glücklich ist. Pauschalisieren kann man das nicht und die einen in die Urlaubsschublade und die anderen in die Reiseschublade packen genau so wenig, da alle eben das eine gemeinsam haben, nämlich das Tourist-Sein.

    Liebe Grüße,
    Wibke

  • ich seh das genauso. diese aburteilung von menschen, die gern was von der welt sehen, aber nicht mit dem rucksack durch den dschungel waten und in x-bett-hostels oder zelten schlafen, finde ich persönlich anstrengend und ich seh nicht ein, mich dahingehend blöd anreden zu lassen. gleichzeitig beneide ich leute schon, die einfach quer durch die welt unterwegs sind und als eben diese digitalen nomaden gut durchkommen. aber den weg kann nicht jeder gehen, aus verschiedenen gründen. ich denke, eine reise ist immer dann mehr als ein urlaub, wenn ich etwas von dem ort sehen und kennenlernen möchte, an dem ich bin. sei es kulinarisch, kulturell, in der natur oder was es sonst noch gibt. wenn ich gezielt an einen ort fahre, an dem ich etwas erfahren/sehen möchte. eure definition ist der meinen da glaube ich ziemlich gleich 🙂

  • Hallo Thomas,

    schöner Artikel und ich muss dir recht geben. Ja es gibt verschiedene Formen des Reisens, oder sagen wir verschieden Intensionen dahinter. Der eine will sich einfach erholen, er will die begrenzte Zeit die er im Jahr hat, um weg zu fahren, nutzen um sich zu entspannen und dem Stress des alltags zu entkommen. Der andere sucht grade zu den Stress, er will das Abenteuer und, dass die Ferne ihn fordert. Scheinbar nutzen viele die Worte „Urlaub“ und „Reisen“ um diese zwei Extreme zu benennen, ob das gut oder schlecht, bzw. überhaupt notwendig ist sei dahingestellt. Aber Fakt ist, und damit hast du eben ganz recht, jeder sollte so reisen, wie er es für richtig hält. Denn reisen soll eine Erfahrung sein, die dich weiterbringt, ob nun in deiner Sicht auf die Welt, oder einfach in der Form, dass du den Stress vieler Monate abschütteln konntest, kein Pflichtprogramm.

    Und wer in einem Satz die „Freiheit“ des Reisens zum heiligen Gral erhebt, im zweiten aber der Art zu Reisen eine Konvektion aufdrücken will, der hat wohl seinen eignen Text nicht verstanden 😉

    Lieben Gruß
    Manuel

    • Hi Manuel,

      Danke für Deinen Kommentar, den ich so unterschreibe.

      Ich muss allerdings zugeben, wenn man mal ehrlich ist, ab und zu neigt man ja doch zum Überzeugen wollen. Hier auf dem Blog vermeide ich das. Aber im Gespräch mit Freunden oder Bekannten versuche ich schon mal diese für einen schönen Roadtrip zu begeistern.

      LG Thomas

      • Ja hier muss man denk ich aufpassen. Jeder neigt dazu, meistens weil man glaubt dem anderen was Gutes zu tun und ihm zu einer tollen Erfahrung zu verhelfen. Zugegeben, zwischen jemanden mitreißen wollen oder zu missionieren ist nur ein sehr schmaler Grad. Schnell hat man sich da mal im Ton vergriffen. Wobei ich es nicht all zu schlimm finde, wenn das mal passiert. Jeder von uns ist schließlich von dem überzeugt, über das er schreibt und mit Feuer und Flamme dabei, und da darf man seine Standpunkt auch mal vertreten und verteidigen bzw. anderen sagen, warum man eben diesen einnimmt.
        Nervig ist es eben nur, wenn sich so gut wie jeder Post wie eine Predigt über die einzige große Wahrheit anhört^^

  • Hallo Thomas, ok, wie man es macht, man macht es eh niemandem recht. Also einfach seinem eigenen Weg folgen! 🙂 Danke für die Erwähnung! Herzliche Grüße, Christina

  • Hallo ihr beiden!

    Naja, ich finde eben, dass jeder so reisen oder urlauben sollte, wie es ihm gefällt. Nur weil es (fast) jeder macht, hat auch (fast) jeder eine Meinung zu diesem Theme und meint, diese dann auch lautstark mitteilen zu müssen. Ich brauche keine Definition für das, was wir machen, denn es macht mich happy! 🙂
    Liebe Grüße
    Simone

  • Ach ja, wie wahr. Passt zu Lieschen-Radieschens Artikel über das ständige sich übertreffen müssen… irgendwie. Wer ist hier der beste Reisende und wer nur der lasche Touri, der – gasp! – nur 30 Urlaubstage im Jahr hat und nicht einfach ausbricht, sich ein One-Way-Ticket kauft und das wars. Weil das ist ja alles so einfach und überhaupt gar kein Ding und man muss sich nur trauen blablabla.
    Ich nutze meinen Urlaub auch, um zu Reisen. Ich will was sehen und erleben und ich erblöde mich nicht, das als Urlaub zu bezeichnen, wenn ich reise 😉

    • Hallo Ilona,

      Danke für deinen Kommentar – dem ich nur zustimmen kann. Bei einigen scheint es wirklich, eine Art Wettkampf zu sein, wer die geilere Art zu Reisen für sich gepachtet hat. Ich bin aber wirklich froh, hier so viele Menschen zu treffen, die das genau so locker sehen wie wir. Ich dachte schon ab und zu, wir haben die falsche Einstellung zum Reisen/Urlauben.

      LG Thomas

Über uns

Hier schreiben Melanie und Thomas - zwei reisesüchtige Menschen aus dem Ruhrpott. Mehr Informationen findet Ihr auf der Über uns Seite.

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