USA Rote Steine Tour: Eine Bootsfahrt auf dem Lake Mead

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  • Hoover Dam

USA Rote Steine Tour: Eine Bootsfahrt auf dem Lake Mead

War ja klar, oder? Unser Vorsatz den ganzen Tag am Strand zu verbringen war ja von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Dieses mal war es Melli, die bereits gegen 11 Uhr unruhig wurde. „Wollen wir wirklich den ganzen Tag hier rum sitzen und vor uns hin schwitzen? Und überhaupt, kann man die Boote, die hier rum fahren, nicht mieten?“

Die erste Frage fand ich ja noch verständlich… die zweite machte mich dann doch sprachlos. Melli hat eigentlich ein Problem mit allen Dingen, die auf dem Wasser schwimmen… und sie fragt nach einem Leihboot? 

Um wieder einen klaren Gedanken zu bekommen, bin ich erst mal ins kühle Wasser gegangen:

Planschen im Lake Mead

Planschen im Lake Mead

Nach dem ich mich wieder gesammelt hatte, haben wir unsere Sachen am Strand gepackt und sind zum Hafen gefahren. Apropos Strand… so ein Wohnmobil ist auch für schweres Gelände geeignet. Zumindest die Kies- und Schotterstrecke bis ans Wasser hat er prima geschafft.

Aber zurück zum Thema. Im Hafen angekommen haben wir erst mal die vielen „kleinen“ Fische im Wasser bestaunt:

Fische im Lake Mead

Fische im Lake Mead

Und dann ging es direkt zum Bootsverleih. Das ganze ging erstaunlich problemlos. Auswählen konnte man zwischen verschiedenen Typen. Vom Jetski, über den kleinen Katamaran bis hin zum Speedboot konnte man alles ausleihen. Ein Führerschein ist nicht erforderlich, man bekommt eine kleine Einweisung und gut ist. Die Kosten liegen bei 40$ pro Stunde bei einem Katamaran oder bei 80$ pro Stunde bei einem Speedboot.

Entschieden haben wir uns dann für den kleinen Katamaran, da er eine Treppe hatte, über die man in und vor allem auch wieder aus dem See kommen konnte. Nach Erledigung der Formalitäten ging es dann zu dem kleinen Teil:

Unser Boot

Unser Boot

Und nach der kurzen Einweisung, ging es auch schon auf den See:

Bootsfahrt auf dem Lake Meas

Bootsfahrt auf dem Lake Mead

Unser erstes Ziel war natürlich der Hoover Dam, den wir nach etwa 20 Minuten Fahrt erreichten. Aus dieser Perspektive haben wir diesen Staudamm auch noch nicht gesehen:

Hoover Dam

Hoover Dam

Überall traf man auf die verschiedenen Boote und andere Wassergefährte:

Speed auf dem Lake Mead

Speed auf dem Lake Mead

Wir hatten sogar einen richtigen Anker… und überall, wo man gerade Lust dazu hatte, konnte man anhalten, Anker werfen und schwimmen gehen:

Anker

Anker

Und nach einer kurzen Erklärung war Melanie dann für das Anker werfen verantwortlich. Ich musste in der Zeit natürlich sehr konzentriert am Steuer sitzen und auf den Verkehr aufpassen, jawollja! 

Anker werfen...

Anker werfen…

Und dann ging es ins kühle Nass, welches wirklich kühl war…

Das Wasser ist kalt...

Das Wasser ist kalt…

Nach mehr oder weniger kurzer Überwindung ging es dann aber:

Rein in die Fluten

Rein in die Fluten

Bei anderen Mitreisenden ging das alles ein wenig schneller *hüstel* 

Platsch...

Platsch…

Solche Badepausen haben wir drei mal, immer an anderen Stellen gemacht. Einfach wunderbar – es wird warm, Anker raus, platsch – kühl! Zwischendurch sind wir dann etwa 10 Meilen den See hoch und wieder runter gefahren. Das kleine Boot war mit 40 PS richtig gut unterwegs und durch den Fahrtwind war es einfach sehr angenehm, trotz der fast 40° heute.

Flott unterwegs auf dem Lake Mead

Flott unterwegs auf dem Lake Mead

Andere waren natürlich noch schneller und vor allem lauter. Typisch Amerika, ein Boot muss sich anhören wie ein Rennwagen, sonst taugt das nix!

Speedboot auf dem Lake Mead

Speedboot auf dem Lake Mead

Eine andere Mode scheint das zu sein, einfach einen Schwimmreifen hinten an das Boot zu binden und dann die Kinder oder die Schwiegermutter da drauf zu legen.

Fun

Fun

Nach fast drei Stunden kamen wir dann wieder am Hafen an. Kurz noch tanken und dann das Boot wieder abgeben.

Tankstelle im Hafen

Tankstelle im Hafen

Noch ein wehmütiger Blick zurück auf unser kleines Bötchen:

Unser Boot

Unser Boot

Diesen Spaß können wir jedem nur empfehlen, der mal hier in der Region ist. Und beim nächsten mal nehmen wir ein Speedboot!

Nach unserer kleinen Tour sind wir dann noch nach Boulder gefahren, diese nette kleine Stadt direkt am See. Hier mussten wir noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen, vor allem Getränke. Downtown Boulder ist richtig nett, nur bei der Hitze hier nur am Abend wirklich zu genießen.

Downtown Boulder

Downtown Boulder

Auf dem Weg zurück zum Campground bot sich uns noch dieser nette Überblick über den Stausee:

Lake Mead

Lake Mead

So, dafür das wir heute eigentlich nichts machen wollten, war es mal wieder ein kurzweiliger, sehr schöner Tag. Morgen fahren wir dann nach Las Vegas und dann heißt es Wohnmobil putzen und am Abend noch irgendwo lecker was essen gehen, bevor wir übermorgen das Wohnmobil abgeben müssen. 

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5 Kommentare

  1. Elke 2. Juni 2014 um 11:20 Uhr - Antworten

    Wunderbar geschrieben, ich hatte das Gefühl dabei gewesen zu sein http://www.reisen-fotografie.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif

  2. Sarah 2. Juni 2014 um 12:50 Uhr - Antworten

    Herrliche Fotos http://www.reisen-fotografie.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_biggrin.gif Da kommt man richtig in Urlaubslaune http://www.reisen-fotografie.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_coolnew.gif

    Viel Spaß noch!

    Viele Grüße

    Sarah

  3. Anti Piracy Firma 15. Juni 2014 um 14:04 Uhr - Antworten

    Dass ihr Spaß hattet kann man auf jeden Fall erkennen!
    So ein toller Urlaub!!

  4. Anke 26. Oktober 2015 um 20:33 Uhr - Antworten

    Total toll, das klingt nach einem riesen Spaß!! 🙂 Und ein bezahlbares Vergnügen ist es obendrein! Wie kalt war das Wasser denn? Mich erinnert das ein wenig an unsere Schlauchboot Tour auf dem Colorado River. Man brütet in der Sonne vor sich hin und denkt sich: Jetzt eine Abkühlung! Das denkst du nur so lange bis dein Zeh in das 10 Grad kalte Wasser taucht …. *brrr*, dann doch lieber Fahrtwind vom Boot 🙂

    • Thomas Jansen 26. Oktober 2015 um 22:56 Uhr - Antworten

      Puh, 10° waren es nicht – dann wäre ich da niemals rein gehüpft. Aber mehr wie 18 waren es auch nicht – erfrischend halt.

      LG Thomas

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