Zuletzt aktualisiert am 3. Dezember 2018 um 10:00

San Francisco – Carmel – San Luis Obispo – Los Angeles – San Diego – Las Vegas

Diese Route ist eine Kombination aus zwei selbst bereits gefahrenen Routen. Sie führt einen zu den Städtehighlights im Westen der USA. San Francisco, Camel, San Luis Obispo, Los Angeles, San Diego und Las Vegas.

Die Gesamtfahrstrecke beträgt bei dieser Tour etwa 1500 Kilometer – ohne Besichtigungsabstecher. Das ist für USA-Verhältnisse aber sehr übersichtlich, zumal das Auto fahren in den USA recht entspannend ist.

Reisedauer:

14 Nächte oder länger

Karte Route 1

Karte Route 1

Übernachtungen:

  • San Francisco: 3 Übernachtungen
  • Carmel: 1 Übernachtung
  • San Luis Obispo: 1 Übernachtung
  • Los Angeles: 3 Übernachtungen
  • San Diego: 2 Übernachtung
  • Las Vegas: 4 Übernachtungen

 

Route:

  1. Tag: Flug nach San Francisco
  2. Tag: Eingewöhnung und San Francisco entdecken
    Zur Einstimmung empfiehlt es sich, eine Tour mit einem der HopOn-HopOff Busse zu machen. Diese fahren, auf verschiedenen Routen, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt ab. Meist verkehren die Busse im 15-20 Minuten Takt. Die Tickets dafür bekommt ihr meist ganz einfach an der Hotel-Rezeption, die euch dann auch die nächste Haltestelle nennen können. Abends kann man dann noch in einem der zahlreichen Restaurants am Fisherman’s Wharf essen gehen, natürlich nicht ohne vorher die Seelöwen am Pier 39 zu bewundern.
  3. Tag: Alcatraz und San Fransisco
    Immer lohnenswert ist ein Besuch der Gefängnisinsel. Mit einem Boot fährt man vom Pier 33 zu der Insel rüber. Man bucht übrigens nur die Hinfahrt auf einem festen Boot, zurück kann man beliebig ein Boot benutzen. Die Tickets sollte man, gerade in Hauptreisezeiten, bereits von zu Hause aus bestellen. Dies könnt ihr auf der Homepage von Alcatraz Island aber problemlos machen.
    Nach der Rückkehr zum Festland hat man dann noch genügend Zeit ein paar weitere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen oder z.B. eine Fahrt mit einer der Cable Cars zu unternehmen.
  4. Tag: Fahrt von San Francisco nach Carmel (196 Kilometer – ca. 2 Stunden)
    Die Fahrt nach Carmel führt einen Richtung Süden, über die US 101 an San Jose vorbei. In Carmel-by-the-Sea, so der offizielle Name, angekommen hat man dann ausreichend Zeit diesen wunderschönen Ort zu besichtigen. Der Ort selber hat nur etwas mehr als 4000 Einwohner, gilt aber als einer der beliebtesten Urlaubsorte der USA. Und Clint Eastwood war hier auch mal Bürgermeister. Und wenn Ihr mit HighHeels durch die Stadt laufen wollt, dann braucht Ihr dafür eine Genehmigung.
  5. Tag: Fahrt von Carmel nach San Luis Obispo (213 Kilometer – mindestens 3 Stunden – eher länger)
    Weiter geht es Richtung Süden, auf den California Highway 1. Dies ist vielleicht einer der schönsten Straßen der Welt. Immer an der Pazifikküste entlang geht es durch tolle Landschaften, vorbei an steilen Küsten, tollen kleinen Orten – *hach* – ich komme ins Schwärmen. Auf jeden Fall sollte man sich für diesen Tag einfach Zeit nehmen um wirklich an jedem Aussichtspunkt diese tolle Landschaft zu geniessen.
    Gegen Abend sollte man dann aber in San Luis Obispo angekommen sein. Hier kann man sich vor dem Abendessen noch die alte spanische Mission anschauen. Sollte man an einem Donnerstag Abend in der Stadt sein, so lohnt sich auf jeden Fall der Besuch des Farmer Markets im Stadtzentrum. Dort bieten dann die Farmer aus der Umgebung ihre Waren und fantastisches Essen in zahlreichen Ständen an.
  6. Tag: Fahrt von San Luis Obispo nach Los Angeles (339 Kilometer – ca. 4 Stunden)
    Die heutige Route geht weiter auf dem California Highway 1, diesmal mit dem Ziel Los Angeles. Auf dem Weg dahin fährt man weiter durch tolle Landschaften bis man dann Santa Barbara erreicht. Dies ist ein typischer Prominentenwohnort vor den Toren der Metropole Los Angeles. Weiter geht es dann durch die nicht weniger beliebten Orte Malibu und Santa Monica. Am Pier vom Santa Monica Beach endet übrigens die berühmte Route 66 ihren Weg durch die USA. Hier am Santa Monica Pier kann man auch prima zu Abend essen.
  7. Tag: Los Angeles: Hollywood Boulevard – Griffith Observatorium
    Den ersten Tag in LA kann man z.B. mit einem Besuch des Hollywood Boulevards beginnen. Hier findet ihr dann die berühmten Sterne aller möglichen Stars auf dem Bürgersteig. Dazu kommen zahlreiche Museen, Shows und Geschäfte, wo ihr euch austoben könnt. Ein klein wenig nervig sind die zahlreichen Anbieter der Promitouren. Diese bieten Euch an, mit einem Bus zu den Häusern der Schönen und Reichen zu fahren. Wir haben uns das aber geschenkt.
    Absolut empfehlenswert ist es aber, zum Sonnenuntergang am Griffith Observatorium zu sein. Diese Aussicht über ganz LA ist einfach nur der Hammer! Und den berühmten Hollywood-Schriftzug über der Stadt könnt ihr hier auch direkt fotografieren.
  8. Tag: Action oder LA besichtigen
    Natürlich hat LA noch einiges mehr zu bieten, aber wir empfehlen mal Action. Nur, auch hier hat man die Qual der Wahl. Disney hat direkt zwei Parks in der Stadt, welche aber direkt nebeneinander liegen. Weiter gibt es aber noch die Universalstudios. Disney liegt relativ weit südlich in Anaheim, die Universalstudios liegen eher nördlich bei Hollywood. Alle Parks sind toll gemacht. DIe Disney Parks sind dabei eher auf Familien ausgerichtet, wo gegen die Universalstudios deutlich mehr Action bieten. Da muss wohl jeder für sich entscheiden, was ihm besser gefällt.
  9. Tag: Fahrt nach San Diego – Seaworld (195 Kilometer – 2-3 Stunden, je nach Verkehr)
    Wir verlassen Los Angeles Richtung Süden mit dem Ziel San Diego an der mexikanischen Grenze. Je nach Verkehr und Lage des Hotels in LA dauert die Fahrt zwischen 2 und 3 Stunden. Die Fahrt führt über die Interstate 5 und somit zum Teil mitten durch ein riesiges Übungsareal der Marine Corps Base Camp Pendleton. Wenn also plötzlich lauter Hubschrauber über euch weg fliegen, Panzer links durch die Berge rollen… nicht nervös werden, ist alles nur Übung.
    In San Diego geht es dann direkt nach SeaWorld, für mich einer der schönsten Freizeitparks der Welt. Achterbahnen, tolle Tiere, überwältigende Shows, einfach nur toll gemacht.
  10. Tag: Sehenswürdigkeiten in San Diego
    San Diego bietet auch noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten. So ist es z.B. möglich, den Flugzeugträger USS Midway zu besichtigen. Der Balboa Parc und der Zoo sind auch nicht zu verachten.
    Wer mag, kann auch einen Ausflug nach Mexico machen. Die Stadt Tijuana liegt direkt hinter der Grenze. Beachtet aber bitte, die Fahrt nach Mexico ist von fast allen Leihwagenfirmen untersagt. Also müsst ihr zu Fuß über die Grenze, was hin kein Problem ist. Zurück übrigens auch nicht, man muss nur damit rechnen 1-2 Stunden in der Schlange zu stehen. Und zum Abendessen geht es dann ins Gaslamp Quarter.
  11. Tag: Fahrt nach Las Vegas (544 Kilometer – ca. 6 Stunden)
    Nun steht die längste Etappe der Tour an. Die Fahrt geht über die Interstate 235 Richtung San Bernadino, wo man auf die Interstate 15 nach Las Vegas trifft. Unterwegs bietet sich ein Stop in Barstow an, eine Stadt, irgendwie im Nirgendwo gelegen aber ein riesiges Outlet-Center lädt zum Geld ausgeben ein. Wer lieber etwas Cowboy-Feeling erleben möchte, der fährt an Barstow vorbei bis zur Calico Ghost Town.
    Gegen Abend sollte man dann in Las Vegas ankommen und sein Hotel beziehen. Vielleicht noch ein wenig Essen gehen und dann noch ein paar Dollars gewinnen, oder einfach müde von dem Tag ins Bett fallen.
  12. Tag: Las Vegas bei Tag und Nacht
    Nach der langen Tour von Vortag, heute mal kein Auto! Ab auf den Strip, diesen einfach mal rauf und runter laufen. Na gut, einmal eine Richtung reicht auch.
    Dabei kann man sich die zahlreichen Themenhotels ansehen, die Shopping-Center, die Casinos usw. Langweilig wird diese Stadt niemals.
    Und zum Abend wiederholt man das ganze dann noch einmal im dunkeln. Das ist dann noch schöner und beeindruckender, farbenfroher und lebhafter als tagsüber.
  13. Tag: Las Vegas und Umgebung
    Rund im Las Vegas gibt es zahlreiche Möglichkeiten für einen Tagesausflug. Sei es der Hoover Dam und dem Lake Meat, das Valley of Fire mit seinen tollen roten Steinen oder das Death Valley. Letzteres sollte man im Hochsommer aber meiden, da wird das da unerträglich heiß.
    Zum Abend empfiehlt sich dann ein Besuch der Fremont Street. Dort findet Ihr dann das „alte“ Las Vegas mit seinen berühmten Casinos wie z.B. das Golden Nugget. Die komplette Straße ist mittlerweile mit einer riesigen Leindwand überdacht, wo alle 30 Minuten eine Multimedia-Show drauf abgespielt wird. In den Casinos kann man auch wunderbar Essen gehen. Wir empfehle da vor allem das Steak-Buffet im Four Queens – sehr lecker und preiswert.
  14. Tag: Las Vegas und Umgebung
    Der letzte Tag in Las Vegas und den USA. Vielleicht einfach mal am Hotelpool relaxen, oder shoppen oder noch ein paar Sehenswürdigkeiten anschauen, die man in den Tagen zuvor nicht geschafft hat.
  15. Tag: Abreise und Rückflug

 

Flüge:

Gabelflüge bis San Francisco und ab Las Vegas kann man bei vielen europäischen und amerikanischen Fluggesellschaften buchen.

Mietwagen:

Viele Verleihfirmen in den USA nehmen keine Einwegmieten zwischen Kalifornien und Nevada, so das hier keine versteckten kosten anfallen. Bei der Buchung aber unbedingt darauf achten.

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