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USA Wohnmobil mieten – Erfahrungen und Tipps

Über 6 Tonnen - ein C30 Wohnmobil

Ihr möchtet die USA mit dem Wohnmobil erkunden? Das ist eine fantastische Idee.

Es gibt wohl keinen bessere Art, die unendlichen Weiten des Landes zu erforschen. Die breiten, endlosen Highways, die tollen National Parks, die vielen unbekannten Ecken – all dies kann in den USA mühelos mit einem Wohnmobil erforscht werden.

Auf dieser Seite möchten wir Euch ein paar gesammelte Tipps geben. Wir standen vor unserer ersten Wohnmobil Tour in den USA vor einen riesigen Berg voller Fragezeichen. Die Antworten darauf findet ihr auf dieser Seite und in den verlinkten Artikeln, wo wir zusätzlich viele Details erklären.

USA Wohnmobil Urlaub – wann buchen?

Die beste Zeit, um einen Camper in den USA oder in Kanada zu buchen ist so früh wie möglich. Tolle Aussage, oder?

Die Preise für Wohnmobile richten sich streng nach der Nachfrage. Je mehr Camper für einen Zeitraum gebucht werden, desto teurer wird die Miete. Die Preise bei den Reiseveranstaltern werden 1-2 mal pro Woche angepasst. Daher findet man bei vielen Anbietern auch keine echten Preise in den Katalogen, sondern nur so genannte Staffelpreise. Welche Staffel für welchen Zeitraum und welchen Übernahmeort gerade aktuell ist, kann Euch euer Reisebüro sagen.

Daher kann eine frühzeitige Buchung viel Geld sparen. Zusätzlich bieten viele Veranstalter Special-Konditionen an. Das können Frühbucherrabatte sein, welche oft im Zeitraum von August-Oktober für eine Buchung im folgenden Jahr besonders üppig ausfallen. Aber auch spätere Buchungen bieten noch interessante Rabatte, wenn auch nicht mehr so heftig.

USA Wohnmobil mieten – geschickt Geld sparen

Neben dem frühen Buchen gibt es aber noch weitere Möglichkeiten zu sparen. 

  • Seid flexibel bei der Reisezeit – eine Woche früher oder später kann ggf. viel Geld sparen.
  • Seid ebenso flexibel beim Anmietort. Die Preise können z.B. zwischen San Francisco, Los Angeles und Las Vegas extrem unterschiedlich sein.
  • Nicht selten ist ein größeres Wohnmobil günstiger, als ein kleinerer Camper. Ob das mit dem Mehrverbrauch an Benzin wieder aufgefressen wird, das ist ein Rechenexempel.
  • Die Preisunterschiede sind Veranstalter zu Veranstalter ebenso unterschiedlich.
  • Gibt es Special-Pakete mit Meilen, zusätzlicher Ausrüstung oder Ausstattung?
  • Einwegmieten können richtig teuer sein. Diese fallen an, wenn ihr das Wohnmobil an einem anderen Ort abgeben wollt. 
  • Manche Angebote können erst aber einer Mindestzahl an Miettagen buchen. Daher kann es ggf. preiswerter sein einen Tag länger zu bleiben.

Ein gutes Reisebüro vergleicht euch gerne die verschiedenen Varianten und hilft euch das günstigste Angebot zu finden. Am Ende könnt ihr mit den genannten Punkten durchaus vierstellige Beträge einsparen.

Ganz wichtig zu wissen ist die Tatsache, dass viele deutsche Reiseveranstalter sehr kulante Regelungen bei der Buchung eines Wohnmobil haben. Das wird im Grunde wie eine Mietwagenbuchung behandelt. Das bedeutet, Ihr braucht das Wohnmobil nicht anzahlen, die Zahlung erfolgt erst 30 Tage vor der Übernahme und eine Stornierung ist meistens bis 24 Stunden vor der Übernahme kostenlos möglich.

Ein weiterer Vorteil bei der Buchung über einen deutschen Reiseveranstalter sind die eingeschlossenen Versicherungsleistungen. Bei allen Anbietern sind ausreichen Versicherungen im Paket vorhanden und diese sind natürlich ohne Selbstbeteiligung. Eine Anmietung mit Selbstbeteiligung wird als Spar-Paket auch oft noch angeboten. Davon raten wir aber dringend ab. Die Wohnmobile in den USA sind recht groß, da berührt man schnell mal einen Baum beim rangieren.

USA Wohnmobil Urlaub – Welche Nebenkosten fallen an?

Ein wichtiger Punkt bei einer Reise mit dem Camper sind die Nebenkosten. Das sind natürlich die Benzinkosten, das sind Nebenkosten für Meilen, für die Benutzung des Generators, Kosten für die Campgrounds, Gas, Lebensmittel und viele andere Dinge.

All diese Nebenkosten, die teilweise nur ein paar Dollar kosten, andere aber richtig ins Budget schlagen, summieren sich im Laufe der Reise auf.

Was so ein Wohnmobil Urlaub in der Summe kostet, haben wir mal zusammen gestellt. Dazu haben wir unsere persönlichen Nebenkosten einer solchen Reise mal aufgeschlüsselt. Natürlich sind das sehr individuelle Kosten, die stark von den persönlichen Ansprüchen abhängen. Zur Orientierung dienen die aber allemal.

USA Wohnmobil Urlaub – Welche Modelle/Typen gibt es?

In den USA und Kanada findet man so genannte A-Klasse oder C-Klasse Camper. Aber auch Truckcamper, bisher meist in Kanada zu Hause, finden ihren Weg in die USA. Dazu gibt es noch Trailer und andere Varianten. Welches der Modelle für Euch das Richtige ist? Das hängt ein wenig davon ab, wie gerne ihr große Autos fahrt. Wenn ihr damit nicht so sicher seid, dann empfehlen wir eher ein kleineres Modell. Eine detaillierte Beschreibung der verschiedenen Typen und Klassen findet ihr auf folgender Seite:

USA Wohnmobil Urlaub – Welchen Führerschein braucht man?

Normalerweise dürft ihr mit unseren deutsche PKW-Führerscheinen Klasse 3 oder B alle Wohnmobile fahren, die es in den USA und Kanada zu buchen gibt. Zumindest nach amerikanischen und kanadischem Recht ist das so. Hier könnte der Text zu Ende sein, wenn es keine deutschen Versicherungen gäbe, die bei einer Buchung in Deutschland auch ihre Finger im Spiel haben. Am Ende ist es ein wenig komplizierter, so dass wir das mal in einem eigenen Beitrag erklärt haben. 

USA Wohnmobil Urlaub – Weitere Tipps für einen tollen USA Urlaub

Weitere Tipps rund um eine Reise mit dem Wohnmobil in den USA oder in Kanada und noch mehr Reisetipps findet ihr in folgenden Berichten:

An dieser Stelle möchten wir einfach mal Werbung für uns selber machen. Neben diesem Reiseblog haben wir auch ein eigenes Reisebüro. Es liegt in der Natur der Sache, dass wir spezialisiert sind auf Reisen in die USA und nach Kanada. Solltet ihr also eine qualifizierte Beratung suchen, dann sprecht uns gerne an. Wir erstellen Euch gerne ein tolles Angebot.

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