Vorteile Fotokameras gegenüber Smartphones – und warum sie immer bleiben werden

Veröffentlicht: 14. März 2021

2214 Worte- 9.1 Minuten Lesezeit- 5 Kommentare-
Vorteile Fotokamera vs. Smartphone

Autor: Thomas Jansen

Veröffentlicht: 14. März 2021

Aktualisiert: 14. März 2021

5 Kommentare

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Wer kennt es nicht, den Satz, den berühmten „Mein neues xPhone hat die beste Smartphone-Kamera ever, ich brauche keine andere Kamera mehr!“? Ja, mag sein, dann hast Du aber noch nie richtige Fotos mit höheren Anforderungen fotografiert. Keine Frage, die modernen Handykameras sind kleine technische Wunderwerke und die Ergebnisse oft sehr sehenswert. Es gibt aber physikalische Grenzen, die kann auch die beste Software nicht außer Kraft setzen.

Auch wenn wir diesen Artikel hier schreiben, heißt es nicht, dass wir keine Fotos mit dem Smartphone machen. Uns liegt es auch fern, Smartphone-Fotografie zu verurteilen. Ganz im Gegenteil, denn oft ist es die einzige Kamera, die wir dabei haben oder die immer schnell griffbereit ist. Sei es auf unseren An- und Abreisen zu unseren Reisezielen, wo die große Kamera im Rucksack ist oder auf unseren Radtouren, wo das Handy in Griffweite am Lenker hängt. Dabei machen unsere Smartphones richtig tolle Fotos, so dass wir auf die kleinen Immer-Dabei-Kameras nicht verzichten wolen.

Trotzdem würden wir nie auf die Idee kommen unsere Spiegelreflex- oder Systemkameras komplett abzugeben und nur noch das Smartphone zum fotografieren zu benutzen. Denn weil wir die Smartphones oft benutzen, lernen wir auch oft die Grenzen der Systeme kennen.

Noch etwas vorweg: Wenn Ihr mit Eurem Smartphone und seinen Fotos zufrieden seid, dann lasst Euch von uns nicht verunsichern. Nutzt es weiter und erfreut Euch an Euren schönen Fotos, die Ihr auf jeden Fall damit machen werdet. Wir wollen hier nicht missionieren, das ist nicht Aufgabe dieses Artikels hier. Solltet Ihr aber Interesse haben tiefer in das Theme Fotografie und seine Technik einzusteigen, dann lest hier nun weiter.

Vorteile von Fotokameras

Vorab noch eine Erklärung des Begriffs Fotokameras in diesem Artikel. Damit meinen wir Systemkameras, Spiegelreflexkameras oder hochwertige Bridge-Kameras. Bei Kompaktkameras stehen wir inzwischen auch auf dem Standpunkt, wenn es eine kleine Kamera sein soll, dann nehmen auch wir das Smartphone. Es gibt natürlich hochwertige Kompaktkameras, welche fantastische Erlebnisse liefern. Nur liegen die dann im Kostenbereich von einer System- oder Spiegelreflex-Kamera inklusive Objektive, ohne dabei aber die Vorteile der großen Kameras zu bieten.

Um zu verstehen, warum die bewährten Kamerasysteme noch lange nicht von den Smartphones abgelöst werden, muss man sich mit den großen Vorteilen der DLSR- oder Systemkameras beschäftigen, welche ein Smartphone niemals haben wird. Das ist alleine aus physikalischen Gründen nicht möglich.

Sensorgröße – Bildrauschen

Ein Handicap der Smartphones ist der kleine Bildsensor. Dieser ist natürlich bauartbedingt klein gehalten, wo soll ein größerer Sensor denn auch eingebaut werden. Die Sensoren sind oft nur 1/10 so groß wie ein APS-C-Sensor aus einer digitalen Kamera im Einsteiger-Bereich. Größer kann der Sensor in einem Smartphone nicht werden. Zumindest nicht so groß, dass es annähernd an die Größe APS-C- oder Vollformat-Sensoren herangehen würde. Dagegen spricht schon der geringe Abstand zwischen Sensor und Brennpunkt der Linse, welcher nur wenige Millimeter beträgt. Das dünne Profil von Smartphones verhindert also die Entwicklung noch besserer Smartphone-Kameras. Und das behaupten nicht wir, sondern der CEO von Zeiss höchstpersönlich.

Diese kleinen Sensoren haben Nachteile. Da sie ja trotzdem mehrere Megapixel Auflösung liefern sollen, liegen die einzelnen Photodioden sehr dicht beieinander. Das erzeugt dann ein Bildrauschen, welches durch die Wärmeentwicklung der Sensoren/Dioden ausgelöst wird. Moderne Smartphones rechnen dieses Rauschen zwar heraus, kommen dabei aber oft genug an ihre Grenzen. Schaut man sich die Fotos auf dem Smartphone an, sind die noch fantastisch. Wenn man sich die Bilder aber in Groß am Rechner-Bildschirm anschaut, ist das Ergebnis oft ernüchternd. Kanten sind verschwommen, das ganze Foto wirkt matschig, ein Resultat des Entrauschens.

Hier bieten die Fotokameras einen riesigen Vorteil, im wortwörtlichen Sinne. Die Sensoren sind ein vielfaches größer, selbst bei APS-C-Sensoren, erst recht bei Vollformat-Sensoren. Dadurch liegen, selbst bei noch höheren Auflösungen, die Fotodioden viel weiter auseinander und dadurch wird das Bildrauschen massiv reduziert. Moderne Kameras können bedenkenlos bis ISO-Werte bis in den 5-stelligen Bereich verarbeiten, ohne dass die Bilder durch Bildrauschen „zerstört“ werden. Hier mal ein Beispiel aus dem Smartphone, was das das Problem aufzeigt.

Foto in der Dämmerung

Foto in der Dämmerung

Dieses Foto haben wir in der abendlichen Dämmerung aufgenommen. Für die Darstellung am Smartphone, für die Social Medias oder auch hier auf dem Blog, mit 1000 Pixeln Bildbreite, ist ganz brauchbar geworden. Würden wir das Foto aber auf größeren Formaten ausgeben wollen, wäre es für die Mülltonne. Schauen wir das Bild mal in vergrößerter Ansicht an.

Pixelmatsch

Pixelmatsch

Durch das Entrauschen sind die Details nur noch ein verschwommener Pixelmatsch. Das weiter zu bearbeiten oder in groß zu entwickeln, macht keinen Sinn. Und dabei war der ISO-Wert bei diesem Bild nur bei 320. Ein Wert, wo man bei modernen Fotokameras den Entrauschen-Regler nicht mal ansehen müsste.

Nur um das noch mal zu verdeutlichen. Ein Smartphone-Sensor, nehmen wir mal den Sensor vom Huawei P40 Pro, hat etwa eine Fläche von 33mm2, ein APS-C-Sensor kommt auf rund 330mm2 und ein  -Sensor auf stolze 864mm2.

Auf dieser Fläche werden dann die Pixel für die Bildaufnahmen untergebracht, welche dann die Auflösung bestimmen. Das Huawei P40 Pro kommt dabei auf stolze  50 Megapixel. Würde man die 50 Megapixel also mit den Abständen und Diodengrößen auf einen Vollformatsensor packen, käme man auf eine Auflösung von rund 1300 Megapixel. Auf die Idee würde aber kein Kamera-Hersteller kommen, weil die Fotos vermutlich bei ISO 100 schon komplett verrauscht wären. Es werden somit auf einer größeren Fläche, größere Dioden bei größerem Abstand eingesetzt. Somit kommen viele moderne Kameras für Einsteiger und Hobbyfotografen auf eine Auflösung von 24 bis 40 Megapixel. Das reicht auch vollkommen aus, für den normalen Fotografen.

Fassen wir also zusammen. Der große Sensor der richtigen Fotokameras bietet ausreichend Auflösung, bei größeren Abständen der Pixel und größeren Dioden und damit ein sehr stark reduziertes Bildrauschen. Dazu bieten die Fotokameras meist einen höheren Dynamikumfang im Farbraum und eine bessere Darstellungsqualität in kleinen Details der Aufnahmen. Den Dynamikumfang bieten allerdings einige Smartphone auch an. Allerdings nur aufgrund einer Software-Lösung, welche bei einer Aufnahme mehrere Fotos macht und diese zu einem HDR-Bild zusammensetzt.

Das Problem mit dem Rauschen fällt natürlich erst so richtig auf, wenn das Licht nicht mehr optimal ist. Am helllichten Tag kann jede Kamera gute Fotos machen.

Blende als Gestaltungsmittel

Schärfeverlauf einer Vollformat-Kamera

Natürlicher Schärfeverlauf einer Vollformat-Kamera

Die meisten Fotografen nutzen die Blende als Gestaltungsmittel. Ein Spiel mit der Blendenöffnung lässt viele wunderbare Effekte zu. Seien es Sonnensterne oder ein schönes Bokeh im Hintergrund. Dieses Gestaltungsmittel bieten Smartphone nur im geringen Umfang. Einerseits lässt sich die Blende nur mit den wenigsten Foto-Apps manuell beeinflussen, andererseits kommen hier physikalische Grenzen ins Spiel. Durch den Crop des Objektives auf dem kleinen Sensor, sind Smartphone-Bilder oft komplett scharf. Und zwar das Motiv ebenso, wie der Hintergrund.

Um diese Schwäche auszugleichen, haben einige Smartphones spezielle Programme, zum Beispiel einen Porträt-Modus. Da wird der Hintergrund dann weichgezeichnet. Das passiert aber nicht auf natürlichem Wege. Entweder ist es eine rein errechnete Lösung oder es werden zwei Fotos gemacht, einmal mit dem normalen Objektiv für das Motiv und ein zweites Foto mit einer parallel verbauten Linse, für den Hintergrund. Das funktioniert sogar oft relativ gut, für die Anzeige auf dem Smartphone oder für ein 1000-Pixel-Bild, welches dann in die Social Medias geteilt wird. Schaut man sich die Bilder aber mal in groß an, dann sind die Übergänge oft nicht wirklich sauber gesetzt. Von einem Schärfeverlauf wollen wir gar nicht reden. Das künstliche Bokeh setzt oft schlagartig ein.

Allerdings verändert die Smartphone-Fotografie auch den fotografischen Anspruch. Tatsächlich muss man sich inzwischen rechtfertigen, warum auf Fotos wie dem Affen, selbiger nicht von vorne bis hinten scharf abgebildet ist. „Mein Handy kann das Tier aber ganz scharf machen“. Ja, wirklich! In solchen Momenten wenden wir uns dann nur kopfschüttelnd ab.

Aufnahmen im Dunkeln

Fotos im Dunkeln werden mit Stativ gemacht. Das kann aus der Hand nichts werden. Die modernen Smartphones tricksen auch dabei rum. So werden beim Auslösen oft mehrere Fotos auf einmal oder hintereinander gemacht. Diese werden dann verrechnet um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Diese können sich oft sehen lassen, allerdings nur so lange diese nicht auf einem großen Bildschirm erscheinen.

Gerade, wenn die Serienaufnahmen nacheinander geschossen werden, auch wenn das in Sekundenbruchteilen geschieht. Die Hand bewegt die Kamera immer ein wenig. Dadurch müssen auch diese Bewegungen rausgerechnet werden und das sieht man dann in den Details des fertigen Fotos. Auch hier sind oft die Kanten verwaschen oder einfach unscharf.

Natürlich kann man auch ein Smartphone auf ein Stativ stellen und mit speziellen Apps eine manuelle Langzeitbelichtung machen. Nur, dann kommt wieder die kleine Sensorgröße ins Spiel, wo die Pixel so dicht beieinander liegen, dass man wunderbar verrauschte Bilder produziert.

Die Objektauswahl ist riesig

Kommen wir zu einem weiteren wichtigen Punkt, der für eine richtige Kamera spricht. Das ist die unendlich große Auswahl an Objektiven. Teleobjektive, Standardobjektive, Weitwinkelobjektive, Zoomobjektive, Festbrennweiten – all das bekommt man von den Kamera-Herstellern und Drittanbietern in großer Auswahl präsentiert. Da findet jeder sein passendes Objektiv, um seine Kamera sinnvoll einzusetzen. Und das oft noch für jeden Geldbeutel. Zur Not gibt es noch einen riesigen Markt mit gebrauchten Objektiven, wo wir uns gerne umschauen.

Durch die Möglichkeit des Objektivwechsels hat man immer die passende Kombination für verschiedene Anlässe zur Hand. Egal ob wir jetzt mit großen Brennweiten Tiere im Zoo oder in der freien Wildbahn fotografieren, Makros von Insekten machen oder Weitwinkel-Landschaftsaufnahmen auf unseren Reisen. Die gute Kamera ist immer die gleiche und wir mit dem passenden Objektiv zum richtigen Werkzeug. Und das bei gleichbleibender Qualität.

Moderne Smartphone-Kameras kommen auch mit mehreren Objektiven, na ja, Linsen daher. Diese erfüllen auch ihren Zweck, für den sie gedacht sind. Auch wir nutzen die Weitwinkel-Funktion von unserem Smartphone sehr gerne, wenn wir mit dem Rad unterwegs sind. Trotzdem ist man auf zwei oder drei Festbrennweiten eingeschränkt, welche teilweise auch noch unterschiedliche Auflösungen bieten.

Klar, es gibt noch den digitalen Zoom, mit dem rechnerisch der Bildausschnitt verändert wird. Aber ganz ehrlich und offen, wer einen digitalen Zoom benutzt, der hat die Kontrolle über sein fotografisches Leben verloren. Und das beziehen wir nicht nur auf die Smartphone-Fotografie.

Die Haptik

Ok, das ist jetzt natürlich Geschmacksache und vielleicht auch eine Menge Gewohnheit. Aber wir brauchen beim Fotografieren etwas in der Hand. In der linken Hand die Kamera, mit der rechten Hand wird das Objektiv gestützt. Alle wichtigen Bedienelemente sind blind mit den Fingern zu erreichen. Und beim Auslösen hört man nicht nur die Blende und den Spiegelschlag, nein man spürt ihn auch.

Wichtig ist für uns auch der Sucher. Eine Kamera ohne Sucher ist keine Kamera. Punkt!

Wir nutzen an den großen Kameras den LiveView auf dem Bildschirm nur, wenn wir in Positionen fotografieren, wo wir uns den Hals brechen müssten, um durch den Sucher zu schauen.

Dieses Handy in der Hand halten, mit dem Finger auf dem Bildschirm auslösen, ja das funktioniert. Aber das richtige Gefühl der Fotografie mag dabei nicht aufkommen. Nochmal, das ist natürlich sehr subjektiv, auch wenn wir das schon von einigen anderen Fotografen gelesen und gehört haben. Für einen Schnappschuss geht das mal, aber nicht für eine richtige Fotosession oder -tour.

Fazit – Wir behalten unsere großen Kameras

Claire mag die großen Kameras

Claire mag die großen Kameras

Für uns ist klar, wir behalten unsere großen, schweren, teuren digitalen Spiegelreflex- und Systemkameras in unsere Fotoausrüstung. Und das nicht nur, weil unsere Claire auf dem Foto ein eindeutiges Statement abgegeben hat.

Nein, auch die besten Smartphone-Kameras schaffen es nicht, uns unsere tollen Kameras und Objektive madig zu machen. Trotzdem nutzen wir das Smartphone gerne zum Fotografieren. Als Immer-Dabei-Kamera sind die Teile sehr wertvoll geworden und liefern, für ihre technischen Möglichkeiten, gute bis sehr gute Ergebnisse. Wenn man beim Fotografieren die Schwächen im Auge behält und keine Ergebnisse erwartet, die technisch perfekt sind, dann passt es auch. Für die Verwendung auf Facebook & Co. oder auf dem Blog reichen die Ergebnisse oft aus.

Für andere Fotos, welche wir gerne mal auf Poster oder Bilder entwickeln, die wie weiterverarbeiten für Kalender oder zum Verkauf, bleiben wir schön bei den hochwertigen RAW-Dateien, welche unsere großen Kameras liefern. Auch bei vorhersehbaren schwierigen Lichtbedingungen werden wir immer die richtigen Kameras dabei haben. Reisen, Zoobesuche und andere Ereignisse wären für uns, nur mit dem Smartphone bewaffnet, undenkbar.

Wir sehen auch keine Entwicklung, dass sich das auf lange Sicht ändern wird. Die Smartphone-Kameras werden immer besser, keine Frage. Auch die Logik bei der Bildbearbeitung innerhalb der Smartphones wird sich noch weiterentwickeln. Aber es gibt einfach physikalische Grenzen, durch die kompakte Bauform der Smartphones, die lassen sich nicht außer Kraft setzen.

Wie steht Ihr dazu? Könnten die Smartphones Eure Fotoausrüstung ablösen oder haben sie es vielleicht schon getan? Schreibt uns gerne einen Kommentar.

Vielen Dank für Deinen Besuch

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5 Kommentare

  1. Wolfgang 14. März 2021 um 18:58 - Antworten

    Mit dem Smartphone knipse ich, mit meiner Bridge fotografiere ich. Ich muß über den Sucher meiner Kamera ins Motiv sozusagen reinschlüpfen, erst dann wird’s was. Wenn ich durch den Sucher meiner Kamera schaue sehe das Motiv ganz anders, als auf dem Bildschirm.

  2. Gabriele Campbell 16. März 2021 um 14:24 - Antworten

    Ich benutze die Kamera meines Smartphones so gut wie nie. Um ehrlich zu sein, ich benutze das Smartphone selber kaum. ;)

    Wenn das böse C vorbei ist und man wieder richtig reisen kann, werde ich allerdings mal in eine bessere ‚große‘ Kamera investieren. Es gibt schon Situationen, wo ich mit meiner jetzigen an Grenzen stoße. Ich habe beispielsweise meinem Vater einen Fotokalender geschenkt, bei dem ich nach dem Druck bei zwei Aufnahmen kleine Probleme festgestellt habe, die man in der Vorschau nicht gesehen hat. Ein munteres Bächlein im dunklen Wald mit ein paar frischen grünen Blättchen am Ufer hat zu einer leichten Unschärfe bei den Blättchen geführt (komischerweise, ich hätte eher bei dem Wasser Probleme vermutet) – da geht sicher mehr.

    Ein Sucher ist für mich auch ein Muss. Und am liebsten eine Kamera mit Lithiumbatterien, keine Akkus. Ich bin schon mal mit der – etwas älteren – Kamera meines Vater mit DREI frisch geladenen Akkus für einen Tag losgezogen und die haben nicht gereicht. Mit den Batterien, wenn man die guten kauft, komme ich auf Reisen mehrere Tage aus.

  3. Gabriele Campbell 16. März 2021 um 14:26 - Antworten

    Oh, und einen Gegenlichtblende. Meine jetzige Kamera hat keine, und die fehlt mir wirklich.

  4. Rainer 16. März 2021 um 21:34 - Antworten

    Servus zusammen,

    sehr interessanter Artikel!

    Das selbe Thema hatte ich die Tage im Kollegenkreis. Will ich Schnappschüsse auf dem Handy herzeigen ist die Kamera sicherlich ausreichend, und selbst da gibt es Grenzen.

    Seltsamerweise kommen dann genau diese Kollegen, die meinen das Smartphone reicht aus, genau zu mir und fragen ob ich sie auf ihrem Motorrad, ihre Kinder oder sonst was für sie fotografieren kann. Anscheinend reicht dann das Smartphone nicht mehr.

    Grüße aus MUC
    Rainer

  5. marc | phototraveler.ch 31. März 2021 um 7:37 - Antworten

    Ein sehr interessanter Artikel, dem ich grösstenteils so zustimme – ich glaube auch nicht, dass die Smartphones eines Tages alle Fotokameras ersetzen werden. Nicht nur wegen der Bildqualität, sondern weil es 1000mal mehr Spass macht, mit einer richtigen Kamera zu fotografieren. Alle die Einstellungsmöglichkeiten, das Experimentieren mit den verschiedenen Objektiven, das Rumschrauben an Blendenöffnungen & Belichtungszeit, die vielseitigen Möglichkeiten eines Stativs – eine richtige Fotokamera in der Hand zu haben, wird immer ein Erlebnis sein, welches mit einem Smartphone niemals ersetzt werden kann.

    Beste Grüsse aus der Schweiz!
    Marc

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