Wie verkleinere ich Bilder für meinen Blog?

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  • Einstellung der Medien-Größen in Wordpress

Wie verkleinere ich Bilder für meinen Blog?

Diese Frage liest man immer wieder im Netz, daher will ich mal beschreiben, wie ich das mache. Dazu müssen aber erst mal ein paar Parameter erklärt werden. Diese beziehen sich hier auf den Reise-Fotografie Blog und können von Euren Seiten abweichen.

Beim Upload eines Bildes in den Medienbereich dieses Blogs werden automatisch drei Formate erstellt.

  • Groß: 760 Pixel an der langen Kante
  • Mittel: 300 Pixel an der langen Kante
  • Minitaturbild: 175 Pixel an der langen Kante

Dies geschieht unabhängig von der Größe der Originaldatei, welche aber zusätzlich noch mit abgespeichert wird. Hier im Blog hat man die Möglichkeit, sich die originale Datei in einer Lightbox anzusehen, wenn man mit der Maus auf eines der obigen Formate klickt. Daher sollte diese Datei nicht zu groß sein, um vernünftige Ladezeiten zu gewährleisten.

Die Einstellung in eurem Blog könnt ihr im Adminbereich unter Einstellungen->Medien abrufen und ändern:

Einstellung der Medien-Größen in WordPress

Einstellung der Medien-Größen in WordPress

Für die originale Datei habe ich mir selber die Obergrenze von 1000 Pixeln gesetzt. Dazu sollte die Datei maximal 200 KB groß sein, was schon recht großzügig angesetzt ist.

Nun kommen die Bilder ja aus unterschiedlichen Quellen. Viele Bilder bei mir kommen aus Lightroom, andere aus Photoshop, aus iPhoto oder direkt vom Smartphone. Ich zeige euch mal die verschiedenen Wege, wie ihr zu den passenden Bildgrößen kommt.

Bilder verkleinern mit Photoshop

Theoretisch könnt ihr in Photoshop die Bildgröße ändern und das Foto dann per „Speichern unter…“ als jpg-Datei speichern. Es gibt aber noch einen viel schöneren Weg und zwar über den Menüpunkt „Für Web speichern“.

Dieses Modul von Photoshop ist ideal für unseren Zweck geeignet. Man wählt einfach JPEG als Dateityp, stellt die gewünschte Bildgröße ein und kann dann über die Qualität die Dateigröße beeinflussen.

"Für Web speichern" in Photoshop

„Für Web speichern“ in Photoshop

In diesem Beispiel kommt man mit einer Qualität von 43% auf eine Dateigröße von rund 111 KB. Das in Photoshop geladene Original ist hier bei eine RAW-Datei mit 4228 Pixeln Breite und einem Volumen von 32 Megabyte.

Bilder verkleinern mit Lightroom

Aus Lightroom nutzt man die Exportfunktion um die Bilder für das Netz bereit zu stellen. Leider werden die Dateien hier ein klein wenig größer, als bei Photoshop, liegen aber noch im vernünftigen Rahmen unter 200 KB.

Export aus Lightroom

Export aus Lightroom

Als Bildformat wird hier ebenfalls JPEG genutzt. Die gewünschte Bildgröße wird eingegeben, wobei eine Aflösung von 72 Pixeln/Zoll für das Internet völlig ausreichend ist. Die Qualität sollte auf Werten zwischen 30 und 40 liegen. Unterhalb von 30 werden die Komprimierungsartefakte im Bild doch arg störend.

Screenshots per Monosnap verkleinern

Für Screenshots, wie in diesem Beitrag hier, nutze ich das Programm Monosnap. Dort kann ich beim Speichern der Bilder ebenfalls über die JPEG-Qualität die Dateigröße beeinflussen. Und gerade Screenshot brauchen hier keine Highend-Superfoto-Qualität, so das man eine recht niedrige Qualität auswählen kann.

Der nachfolgende Screenshot ist gerade mal 7 KB groß:

Qualität bei Monosnap einstellen

Qualität bei Monosnap einstellen

Fotos per iPhoto verkleinern

Tja, iPhoto… da muß man sich ab und zu mal mit rum schlagen um an die alten Bilder vom Smartphone oder Tablett zu kommen. Und ganz ehrlich, ich mag iPhoto gar nicht. Daher, wenn ich daraus ein Bild brauche, dann schiebe ich das nach Photoshop und speichere das dort über den oben genannten Weg für das Web ab.

Direkt in iPhoto habe ich noch keinen Weg gefunden, wo ich ein Bild einfach als Datei auf meine Festplatte exportieren kann mit den von mir gewünschten Einstellungen. Es gibt unter „Bereit stellen“ ein paar Vorgaben, die mir aber alle nicht zusagen.

Bilder am iPhone verkleinern

Manche Bilder möchte ich direkt vom iPhone in den Blog laden oder mir per Mail für den Blog zusenden. Dafür müssen die Bilder vorher auch auf die passende Größe gebracht werden. Dazu nutze ich die App „Reduce“.

Reduce auf dem iPhone

Reduce auf dem iPhone

Ihr seht an dem Screenshot, das man dort zahlreiche Einstellmöglichkeiten habt, welche auch als Presets gespeichert werden können. Die verkleinerten und komprimierten Bilder werden beim Export in ein eigenes Album auf dem iPhone gespeichert. Damit bleiben die Originaldateien erhalten und man kann mit den Kopien weiter arbeiten.

Die finale Komprimierung mit ImageOptim

Vor dem Upload vom Mac zum Blog lasse ich meine Bilder dann noch einmal durch das Programm ImageOptim laufen.

Zusätzliche Verkleinerung durch ImageOptim

Zusätzliche Verkleinerung durch ImageOptim

Dies sind z.B. die Bilder aus diesem Artikel, den ihr gerade lest. Durch die Software wurde das Gesamtvolumen der Dateien noch mal um fast 19% verkleinert. ImageOptim ändert dabei aber nichts mehr an der Qualität der Bilder, es löscht einfach überflüssige Dinge aus den JPEG-Dateien.

Das waren nun ein paar Tipps, wie ihr eure Bilder am Mac verkleinern könnt. Dies sollte man nicht nur bei Blogs machen, auch vor dem Upload von Bildern in Foren ist es ratsam, die Dateien vorher so klein wie möglich und so groß wie eben nötig zu machen.

Welche Software setzt ihr zum verkleinern von Bildern ein? Habt ihr noch gute Tipps oder Hinweise, dann einfach einen Kommentar scheiben.

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3 Kommentare

  1. Jörg 26. Juli 2014 um 8:16 Uhr - Antworten

    Ich habe für das Verkleinern von Bildern IrfanView wieder neu entdeckt. Vor allem gefällt mir daran die „Batch-Konvertierung“. Ich hab für jeden meiner vier Blogs die Einstellungen gespeichert und kann damit quasi per Knopfdruck ganze Fotoserien den Bedürfnissen des Blogs entsprechend verkleinern. Echt klasse!

    • Thomas Jansen 26. Juli 2014 um 8:35 Uhr - Antworten

      Moin,

      IrfanView ist auf Windows-Systemen ein klasse Tool. Leider gibt es das nicht für den Mac, sonst hätte ich das bestimmt auch hier auf dem Rechner.

      LG Thomas

  2. Brauche ich für meinen Blog Software auf meinem Rechner? - Bloggerhobby 5. September 2014 um 8:01 Uhr - Antworten

    […] man seine Bilder für den Blog optimiert, habe ich mal in einem Artikel auf unserem Reisen und Fotografieblog beschrieben, wo ich hier gerne drauf verweisen […]

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