Zuletzt aktualisiert am 16. April 2019 um 9:55

Das Thema Bildbearbeitung – was ist erlaubt, war die Aufgabe unserer abgelaufenen Blogparade. Zusammen gekommen sind 28 Beiträge von anderen Bloggern, plus unserem eigenen Beitrag zu dem Thema. Und die Meinungen sind gar nicht sooo unterschiedlich, wie wir vorher gedacht haben. Zumindest in der Bloggerszene scheinen die Meinungen über das „Was darf?“ gar nicht so weit auseinander zu liegen. An anderen Stellen im Netz waren die Reaktionen nicht ganz so charmant.

Foto- und Bildbearbeitung – Meinungsübersicht

Fast alle Teilnehmer der Blogparade bearbeiten selber ihre Bilder am Rechner. Gut die Hälfte nutzt das RAW-Format bei der Aufnahme, wo eine spätere Bearbeitung unerlässlich ist. Aber auch alle anderen Teilnehmer bearbeiten ihre Bilder. Oft sind das nur die Basics, wie Schnitt des Bildes, kleinere Fehler korrigieren (Sensorflecken) und dezente Korrekturen bei Belichtung, Farben und Schärfe.

Einige wenige Teilnehmer bearbeiten ihre Bilder auch deutlich intensiver. Hier kommt ein Thema auf, wo sich auch fast alle Teilnehmer durchaus einig sind. Die Grenze zwischen dokumentarischem Bild und Kunst. Diese Grenze ist durchaus fliessend, wird aber in vielen der Beiträge durchaus genannt. Gerade für journalistische Arbeiten sind die Spielregeln da offensichtlich sehr eng gesetzt, wie wir durch einige Beiträge lernen durften.

Bei der Kunst aber erlaubt was gefällt. Auch hier sind sich alle Teilnehmer einig. Klar, vieles ist Geschmacksache, nicht jeder steht auf HDR, nicht jeder mag Color-Key, nicht jeder mag die Instagram-Filter. Am Ende soll das Ergebnis aber dem Fotografen gefallen, dass ist die Hauptsache und Meinung von allen Teilnehmern an der Aktion.

Damit wird die Toleranz, welcher wir in unserem eigenen Artikel angesprochen haben, in dem Teilnehmerfeld durchaus gelebt.

Diskussionen am Rande der Blogparade

Das sah in den Social Medias, wo wir den Aufruf zu der Blogparade in den letzten Wochen fleissig geteilt haben und in den Reaktionen zu unserem eigenen Beitrag nicht immer so nett aus. Da gab es teilweise recht barsche Reaktionen. Das begann bei wüsten Diskussionen in Google+, wo ein *hüstel* Troll Mitmensch durchaus nervig darauf bestand, dass nur jpg-Aufnahmen aus der Kamera als Foto zu bezeichnen wären, alles andere wären „nur“ bearbeitete Bilder. Die Argumentation, dass die Bearbeitung beim jpg ja von der Kamera vorgenommen wurde, schien nicht in sein Weltbild zu passen. Es driftete dann schnell ins Persönliche ab – also haben wir uns da zurück gezogen.

An anderer Stelle wurde uns die fachliche Kompetenz abgesprochen, weil wir einen (!) Schreibfehler in unserem Artikel hatten.

Wieder an anderer Stelle wurde gar der ganze Blog, unsere ganze Arbeit hier so bewertet, dass das nur zum ausdrucken diene um sich damit das Hinterteil nach erfolgter Entleerung zu reinigen.

Das ist jetzt kein Gejammere, ganz im Gegenteil – uns hat das eher amüsiert uns hat uns im Gegenzug einige Leser in den Blog und einige Likes auf unserer Facebookseite gebracht.

Es zeigt doch, dass das Thema bei manchen Menschen wohl einen Nerv trifft – warum auch immer. Solche Reaktionen haben wir im Vorfeld noch nie auf unsere Beiträge bekommen. Bezeichnenderweise geschah dies immer in Fotogruppen, entweder bei Google+ oder bei Facebook. Irgendwie lebt man dort einen Umgang, der unter aller Sau ist. Das ist uns ja schon bei verschiedenen Fotoplattformen aufgefallen. Für uns übrigens ein Grund, uns wieder aus diesen Gruppen zurück zu ziehen. Nichts gegen konstruktive Kritik – aber auf so einen niveaulosen Kram haben wir keine Lust und für die daraus resultierenden Diskussionen die Zeit.

Macht das Thema eigentlich Sinn? Immer wieder?

Durchaus konstruktive Kommentare gab es aber auch. So die Frage, warum das Thema Bildbearbeitung und was ist erlaubt, immer wieder aufkochen müsse?

Das Thema verfolgt uns, seit den ersten Höhlenmalereien über die ersten Kunstwerke auf Leinwand, dann über die analoge Fotografie und Entwicklung bis heute ins digitale Fotozeitalter. Es wird uns auch noch weiter verfolgen, weit in die ferne Zukunft, bis zu dem Zeitpunkt wo wie Fotos direkt von der Netzhaut abscannen, per Gedanken bearbeiten und dann über die Hirn-WLAN-Schnittstelle direkt bei BrainBook teilen werden.

Immer wieder kommen neue Fotografen in die Szene, neue Technik zum Fotografieren und zur Bearbeitung erscheint, neue Stilrichtungen kommen und gehen – und so lange werden wir darüber diskutieren, was erlaubt ist und was nicht. In dem Moment, wo wir nicht mehr darüber diskutieren, sind wir vermutlich alle auf einen Stil dressiert und die Kreativität in der Fotografie ist tot.

Beiträge der Teilnehmer:

Wir präsentieren Euch hier nochmal alle 29 Beiträge zu der Blogparade. Wir haben jeweils einen markanten Satz oder Absatz aus den Beiträgen zitiert, was nicht immer ganz einfach war. Bei einigen Artikeln hätten wir gerne ganze Blöcke zitiert – aber lest diese lieber direkt auf den tollen Blogs der Teilnehmer.

Heike von Nordetrotter

Wenn man sich das Ziel gesetzt hat möglichst schöne, beeindruckende, stimmungsvolle Fotos zu produzieren, gibt es bei der Fotobearbeitung meiner Meinung nach keine Grenzen. Für mich als Reiseblogger (und auch generell) sollen meine Fotos aber eher eine möglichst originalgetreue Abbildung der Realität darstellen, sie sollen dokumentieren. Das ist für mich die Stärke der Fotografie.

Zum Artikel von Heike: https://nordetrotter.wordpress.com/2016/06/28/bildbearbeitung-grenzen/

Sabine von Ferngeweht

Ich finde Bilder am schönsten, die ein Motiv so wiedergeben, wie ich es vor Ort erlebt habe. Natürlich schneide ich auch schon mal einen Mülleimer vom Bildrand weg, wenn ich ihn beim Fotografieren übersehen habe. Oder ich hole ein Tier, das trotz Superzoom zu weit weg war, mal näher heran. (…) Die Suche nach dem schönen Motiv und einen Weg, es hübsch aufs Bild zu bringen, macht mir persönlich auch viel mehr Spaß als stundenlange Bildbearbeitung.

Zum Artikel von Sabine: http://www.ferngeweht.de/bilder-bearbeiten-oder-nicht/

Sandra von Dream-Destinations

Jedes Foto ist für mich Kunst – ich bringe es auch kaum übers Herz Bilder zu löschen. (…) Bei keinem Foto weiß man heutzutage mehr ob es Original oder manipuliert ist.

Zum Artikel von Sandra: –

Ulrike von Bamboo-Blog

Fotobearbeitung: Jain. Manchmal heiligt der Zweck die Mittel. Dann ist es auch nicht mehr so wichtig, ob das Foto nach der Bearbeitung noch immer authentisch ist. Es geht manchmal eben nicht nur darum, ein dokumentarisches Foto zu haben, sondern auch um Schönheit und vielleicht auch um Kunst.

Zum Artikel von Ulrike: http://bambooblog.de/2016/07/08/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/

Asmaa von Deutsche Muslima DotCom

Dokumentarisch ist für mich, wenn bis auf kleine Korrekturen das Original wiedergegeben wird. Das heißt, wenn ich mir Bilder vom Urlaub in XY anschaue und dann dorthin fahre, dort feststelle das sämtliche Fotos etwas zeigten was real nicht existiert, dann würde ich mich betrogen fühlen.

Zum Artikel von Asmaa: https://deutschemuslimadotcom.wordpress.com/2016/07/08/wie-weit-darf-bildbearbeitung-gehen/

Michael von Erkunde die Welt

Erlaubt ist, was gefällt und was der Intention oder der Bildaussage bzw. dem umgebenden Kontext dient! (…) Umso erstaunter bin ich immer wieder, wenn ich Diskussionen um das Thema verfolge, wo sich Leute teils hitzige Wortgefechte liefern, wie viel Nachbearbeitung denn nun ein Foto haben darf bzw. vertragen kann. Dabei ist die Antwort meiner Meinung nach ganz eindeutig und einfach: Alles geht, nichts muss!

Zum Artikel von Michael: https://www.erkunde-die-welt.de/2016/07/08/fotobearbeitung-ultimative-wahrheit/

Klaus von Willkommen Fernweh

(…) manchmal geraten der Wunsch nach einem toll zu präsentierenden Foto und dem dokumentarischen Charakter auch in Konflikt, aber ich denke, in der Regel meistere ich dies ganz gut. Die wichtigste Empfehlung bleibt, das Hauptaugenmerk dem Vorgang des Fotografierens selbst und nicht der möglichen Nachbearbeitung zu Hause zu widmen!

Zum Artikel von Klaus: http://willkommenfernweh.de/reisefotos-bildbearbeitung-legitim/

Franzi und Markus von Oftunterwegs

Zwar kann man über Bildaufteilung und die Perspektive jedes Bild schon ziemlich gut gestalten, doch um ein paar Farbkorrekturen und etwas Kontrast kommt man in der Regel nicht herum. Auch zum Begradigen von Aufnahmen und das Zuschneiden kann Bildbearbeitung helfen.

Zum Artikel von Franzi und Klaus: http://oftunterwegs.de/im-interview-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/

Susanne von Pyrolirium

Zunächst zum Begriff „erlaubt“. Wer oder was erlaubt uns etwas, wenn es um Fotobearbeitung geht? Da ist keine höhere Instanz, die uns auf die Finger klopft und sagt: „Das darfst du nicht.“ (…) Zeigen Fotos die Wirklichkeit, so wie sie wahrhaftig ist? Nein, niemals. Nicht mal unsere Augen zeigen uns die Welt, wie sie wahrhaftig ist.

Zum Artikel von Susanne: http://pyrolim.de/pyropro/2016/an-den-reglern-drehen-wie-viel-fotobearbeitung-ist-erlaubt/

Florian von Phototravellers

Ich halte es aber nach wie vor so, dass meine Fotos möglichst natürlich wirken sollen und schon bei der Aufnahme alles passen muss. Jede Minute am PC ist eine verlorene Minute, die man besser draußen in der Natur beim Fotografieren verbringen sollte.

Zum Artikel von Florian: http://phototravellers.de/2016/07/bildbearbeitung-ja-oder-nein-und-wenn-ja-was-ist-erlaubt/

Jonas von Rathgeber Photos

In meinen Augen ist diese gesamte Fragestellung nur für einen Bereich relevant: der dokumentarischen und journalistischen Fotografie. Wenn jemand Kunst macht, dann kann er machen, was er will. Bearbeiten, was das Zeug hält. Das interessiert in meinen Augen nicht. Wer sich aber der journalistischen und dokumentarischen Fotografie unterstellt, der muss auf die Mittel achten.

Zum Artikel von Jonas: http://rathgeber.photos/wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/

Christian von Travelography

Auch die Frage, wo Bildbearbeitung beginnt, wird zu so vielen Antworten führen, wie es Fotografen gibt. Doch ist das nicht eigentlich ganz egal? Sollte nicht nur das Endergebnis zählen? Und sollte es nicht reichen, wenn der Ersteller mit seinem Ergebnis zufrieden ist?

Zum Artikel von Christian: https://www.travelography.de/2016/07/20/wie-weit-darf-bildbearbeitung-gehen/

Niklas von Tripaphy

Die Unterscheidung zwischen Fotografie und digitaler Kunst ist für mich maßgeblich für die Antwort auf die Frage, was Fotobearbeitung darf. Doch wo genau besteht der Unterschied zwischen Fotografie und digitaler Kunst?

Zum Artikel von Niklas: http://www.tripaphy.com/fotobearbeitung-blogparade/

Giuseppe von Trapixo

Jeder muss letztendlich für sich entscheiden ob er an seinem Bild was verändern möchte oder nicht. Aber die Vielfalt der Geschmäcker und Meinungen machen die Welt bunter sodass sich jeder frei entfalten kann. Dies ist das Tolle an der Fotografie.

Zum Artikel von Giuseppe: http://www.trapixo.de/blogparade-wie-steht-ihr-zur-bildbearbeitung/

Arne von aKerlin

Realität ist subjektiv. Deine Realität sieht anders aus als meine. Unsere Augen nehmen, schon rein physiologisch, das Geschehen unterschiedlich wahr. Dazu kommen Faktoren wie unterschiedliche Blickwinkel und die Vermengung der aufgenommenen Informationen mit eigenen Emotionen und Erfahrungen. Diese werden dann auch noch von jedem unterschiedliche gewichtet und interpretiert. DIE Realität festhalten zu wollen ist also „BULLSHIT!“, da es nicht die eine Realität gibt.

Zum Artikel von Arne: http://www.akerlin.de/juli-sommer-sonne-bildbearbeitung/

Andi von Gipfelfieber

Das muss nun wirklich jeder Fotograf für sich entscheiden und ich werde einen Teufel tun und es verteufeln. Der eine mag die bunten effektbeladenen Kitsch-Bilder. Der andere mag es natürlich. Der Instagram-Nutzer mag es dummerweise bunt und kitschig. Aber das ist egal. Lieber verzichte ich auf ein paar Likes und zeige am Ende nur das, was ich auch wirklich vor der Linse hatte.

Zum Artikel von Andi: http://gipfelfieber.com/2016/07/26/blogparade-wie-weit-darf-bildbearbeitung-gehen/

Lutz von Zwetschgenmann

Für mich zählt nicht die Frage, ob das Gezeigte der Realität entspricht oder im Bildbearbeitungsprogramm verändert wurde. Das gilt auch vor allem für Fotos von Profis, die ich sehr gern anschaue. Deren Genialität liegt vor allem darin, mit wachen Augen unterwegs zu sein und das Motiv als solches zu erkennen. Dazu gehört, ungewöhnliche Perspektiven zu finden, den Blickwinkel auf Bekanntes und Alltägliches so zu ändern, dass das Neue, Interessante, vielleicht auch Absurde, sichtbar wird.

Zum Artikel von Lutz: http://zwetschgenmann.de/blogparade-wie-weit-darf-bildbearbeitung-gehen/

Stefan von szWebBlog

Wie weit darf Fotobearbeitung gehen? So ganz klar lässt sich das aus meiner Sicht nicht beantworten. Eine gewisse Bearbeitung finde ich durchaus sinnvoll. Auch ich wende einige Möglichkeiten der Nachbearbeitung an. Schliesslich will man aus seinen Bildern das Beste herausholen. Das fängt bei der Kamera und dem Objektiv an. Geht weiter mit der Wahl eines schönen Motivs. Sehr wichtig sind die Lichtverhältnisse und somit das Wetter. Ein Ende nimmt das ganze bei der Nachbearbeitung am PC. 

Zum Artikel von Stefan: http://www.szwebblog.com/wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen/

Bee von MyEveryDayLife

Ich sehe die Möglichkeiten der Bildbearbeitung genauso frei – ich habe die Möglichkeit eine ganz durchschnittliche Aufnahme zweier Affen zu einem mutigen Kunstwerk zu machen. Die Möglichkeiten sind uns fast allen gegeben, wie und ob wir sie nutzen liegt ganz bei uns. Es gibt (ich wiederhole: in meinen Augen) kein Falsch oder Richtig. Nichts ist absolut.

Zum Artikel von Bee: http://myeverydaylife.de/hat-bildbearbeitung-eine-grenze/

Birgit von Seh-n-Sucht

Verteufelt wird die Bildbearbeitung/Entwicklung oft von denen, die sich nicht damit auseinander setzen wollen oder können. Natürlich muss man beides lernen und beides braucht auch Zeit. Nur weil wir zu analogen Zeiten unsere Bilder zu Foto Quelle, Foto Porst oder ähnlichen Entwicklern aus der Tütensuppenfraktion gebracht haben, hat es die bessere Handentwicklung im Labor immer gegeben.

Zum Artikel von Birgit: http://www.seh-n-sucht.de/BLOG/3220-bildbearbeitung-wirklichkeit/

Tabby von Habutschu

Nachträgliches einfügen von Objekten. Verzerren der Proportionen. Komplettes umfärben. All das hat dann für mich nichts mehr mit Fotografie zu tun, denn die bildet zumindest in meinem Verständnis Gegebenheiten ab oder hält Schönheit fest. Wenn jemand jedoch solche drastischen Änderungen an seinem Foto vornimmt, dann sehe ich das aber keinesfalls negativ, sondern ziehe den imaginären Hut vor der Person, da sowas sehr aufwändig werden kann und auch faszinierende Ergebnisse erzielt, wenn man sein Handwerk beherrscht. 

Zum Artikel von Tabby: http://habutschu.com/2016/fotobearbeitung/

Nils Handy-Stativ

Denn die Wirkung eines Bildes wird bereits mit der Auswahl einer ganzen Reihe von Punkten beeinflusst wie z.B. die Perspektive, der Bildausschnitt, die Kamera und der Film (wobei man heutzutage den Film wohl eher durch das Verfahren mit dem die RAW-Dateien umgewandelt werden ersetzen kann), die Belichtungszeit, die Beleuchtung, der Moment in dem das Foto geschossen wird.

Zum Artikel von Nils: https://handy-stativ.com/mit-und-ohne-handy-stativ-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen

Anne von Neontrauma

Ich find’s immer wieder unglaublich faszinierend, welche Möglichkeiten sich in der Bildbearbeitung bieten. Und vor allem in der digitalen Bildbearbeitung – klar, Fotoretusche ist beinahe so alt wie die Fotografie selbst. Aber in analogen Zeiten war das furchtbar umständlich und ließ sich halt auch nicht mehr mit [Strg] + [Z] einfach so schnell wieder rückgängig machen.

Zum Artikel von Anne: –

Melli von Mosaiksteine

Ich sehe mich eher als dokumentarische, denn als künstlerische Fotografin. Wenn ich einfach nur zeigen will wie etwas aussieht bearbeite ich nicht viel. Mit Bildausschnitt und Winkel habe ich ja immer noch genug Gestaltungsmöglichkeiten. Jedes Bild ist ja letztendlich nur ein Ausschnitt und eine Momentaufnahme und jeder (Fotograf) nimmt das Geschehen vor Ort unterschiedlich war.

Zum Artikel von Melli: http://mosaiksteine-blog.de/2016/08/blogparade-wie-weit-darf-fotobearbeitung-gehen.html

Paleica von Episoden.Film

Meinem Empfinden nach ist Bildbearbeitung auch immer einem gewissen modischen Trend unterworfen, wie ich das schon bei der Filterra-Appvorstellung geschrieben habe. Als sich Freewares wie Photoscapes in der breiten Masse zu verbreiten begannen, waren Sepia- und Filmeffekte in starkem Gebrauch, Vignettierungen und Weichzeichner. (…) Der Trend geht nun seit längerer Zeit wieder mehr zu einer natürlicheren Bearbeitung, die weniger das Medium Foto als das Motiv selbst in den Vordergrund stellt.

Zum Artikel von Paleica: https://paleica.wordpress.com/2016/08/24/blogparade-wie-weit-darf-bildbearbeitung-gehen/

Marc von Reisezoom

Die Bildbearbeitung, bzw. die Nachbearbeitung ist nur ein weiteres Werkzeug in der Digitalfotografie. Fotografierst du im Raw-Format, ist sie unerlässlich. Klar kannst du im Automatikmodus direkt JPEGs fotografieren, die gut aussehen. Schließlich kannst du auch zu Rewe gehen und dir ein Fertiggericht kaufen, das schmeckt! Stelle dir eine TK-Pizza vor, da gibt es welche, die tatsächlich schmecken. Aber ist eine selbstgebackene Pizza nicht leckerer?

Zum Artikel von Marc: https://reisezoom.com/fotografieren-ist-wie-pizzabacken-oder-warum-die-nachbearbeitung-nur-ein-weiteres-werkzeug-ist/

Patricia von One Moment

Zum Blogparade “ Hat Bildbearbeitung Grenzen“ bei Thomas sagt folgendes Zitat eigentlich alles. Ich wollte mich  auch erst lang und breit darüber auslassen…….aber das Einzige was zählt ist das Ergebnis.

Zum Artikel von Patricia: https://patriciasteinpictures.wordpress.com/2016/08/25/photoshopping/

Lucy von FK-Learning

Fotos sind nicht die Realität, sondern ein von uns erschaffenes Abbild der Realität. Aus meiner Sicht ist daher müßig darüber zu streiten, ob die Realität durch die Bearbeitung verfälscht wird, auch wenn manche Bilder der Realität sicherlich näher kommen als andere.

Zum Artikel von Lucy: http://fk-learning.de/blog/von-strohballen-und-strommasten/

Thomas von Reisen-Fotografie

Auch beim Theme Fotobearbeitung täte oft ein wenig Toleranz der Diskussion ganz gut. Die Aussage „Bildbearbeitung hat mit Fotografie nichts zu tun“ halte ich für genau so falsch wie die gegenteilige Behauptung „nur mit JPG bekommt man keine vernünftigen Bilder“. Beides ist, für sich gesehen, Mumpitz.

Zu unserem eigenen Artikel: https://www.reisen-fotografie.de/fotobearbeitung-was-ist-erlaubt/

An dieser Stelle bleibt uns nur noch Danke zu sagen. Danke für 28 wunderbare Beiträge zu unserer Blogparade. Danke an 28 Blogger, die sich die Zeit genommen haben, einen Artikel für unsere Aktion zu schreiben. Wir freuen uns schon auf weitere Aktionen, mit Euch allen zusammen. Nächsten Monat wird es auch wieder Bilder zum Bearbeiten geben.

Vielen Dank für Deinen Besuch!

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Wir sind es, Melanie und Thomas. Zwei Reisesüchtige in den besten Jahren, wie man das neuerdings so sagt, also das mit den Jahren. Wenn wir mal nicht reisen, verdienen wir unser Geld zum Reisen und fotografieren uns an den Wochenenden durch die nähere Umgebung. Dabei lieben wir Zoos oder andere Sehenswürdigkeiten rund um unseren schönen, geliebten Ruhrpott.

Melanie und Thomas auf Reisen