Wilhelma Stuttgar der zoologisch botanische Garten

Wilhelma Stuttgart – der zoologisch botanische Garten

Veröffentlicht: 17. April 2017

Aktualisiert: 25. Oktober 2020

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Autor: Thomas Jansen

Über Ostern haben wir es endlich in den zoologisch botanischen Garten nach Stuttgart, in die berühmte Wilhelma geschafft. Wir sind in Sachen Zoos bestimmt nicht mehr schnell zu beeindrucken, die Wilhelma hat uns aber geflasht. Dieser Mix aus Zoo und botanischem Garten, eingebettet in einem historischen Park, das ist eine geniale Kombination.

Dieser Mix ist wohl auch Grund dafür, dass die Wilhelma mit über einer Million Besuchern pro Jahr einer der besucherstärksten Zoos in Deutschland ist. Dazu kommt noch, dass der Stuttgarter Zoo der artenreichste in Deutschland ist, nach Berlin. Rund 11.500 Tiere aus 1200 Arten sind in Stuttgart zu sehen.

Auf jeden Fall haben wir wunderbare sechs Stunden in der Wilhelma verbracht. Dabei sind wir fast sechs Kilometer auf dem Rundweg gelaufen, der einen im Zickzack zu allen Tieren des Parks führt. Und natürlich haben wir auch ein paar Bilder mitgebracht.

Wilhelma – ein Zoo im historischem Gewand

1829 wurden in Bad Canstatt Mineralwasserquellen im Umland des 1829 gebauten Schloss Rosenstein gefunden. König Wilhelm I. hat dann auf diesem Gelände ein Badehaus errichten lassen, welches später zum Lustgarten ausgebaut wurde. Der erste Bauherr auf dem Gelände erklärt auch den Namen Wilhelma. Bis zum Jahr 1866 wurde die Anlage zu einer Schlossanlage, geplant von Karl Ludwig von Zanth, im Auftrag von König Wilhelm I., ausgebaut.

Maurisches Landhaus in der Wilhelma

Maurisches Landhaus in der Wilhelma

Mit der Auflösung des württembergischen Hofes ging die Wilhelma 1918/19 in den Besitz Württembergs über. Sie diente weiter als kleiner botanischer Garten für die Öffentlichkeit. Bei Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude der Wilhelma zerstört. Unmittelbar nach dem Krieg begann man aber mit dem Wiederaufbau. 1949 gab es dann auch die erste Aquarienschau auf dem Gelände der Wilhelma, der erste Schritt in Richtung Zoo, eine Idee, welche schon vor dem Krieg im Raum stand. Somit war der Weg geebnet, Tiere und Pflanzen in einer Ausstellung zu zeigen. Die Wilhelma Besucher haben das dankend angenommen.

Nach einigen weiteren Tierausstellungen wurde die Wilhelma 1961, vom baden-württembergischen Landtag, offiziell zum zoologisch-botanischen Garten und der Ausbau begann. Der bisher letzte Bauabschnitt wurde 1993 zugefügt, seitdem existiert die Wilhelma in der heutigen Form auf einer Fläche von ca. 30 Hektar.

Kassen Pavillon

Kassen Pavillon

Heute zieht der Rundweg im Zickzack durch die untere Ebene, dem Gelände des alten Schlosses. Hier findet der Besucher viele alte Tierhäuser, wunderbare Gärten und kleinere Freigehege.  Der obere Bereich des Zoos liegt auf dem Hügel hinter der alten Schlossanlage. Dort sind die modernen, großen Außenanlagen und Tierhäuser zu finden.

Wilhelma – Blumenfotos aus dem botanischen Teil

Wenn man schon in einem botanischen Garten unterwegs ist, muss man natürlich auch Blumenfotos machen. Die Fotos sind übrigens alle mit unserer neuen Panasonic FZ1000 entstanden – der Ausflug war der erste Härtetest für die Kamera.

Botanik in der Wilhelma

Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl der von uns fotografierten Pflanzen. Vielleicht machen wir dazu in den nächsten Wochen noch einen weiteren Sonderbericht.

Wilhelma – Tierfotos aus dem zoologischen Teil

Hauptgrund für unseren Besuch waren natürlich die vielen Tiere, welche in der Wilhelma zu sehen sind. Und da haben wir natürlich wieder fleissig Fotos gemacht.

Im Einsatz: Panasonic FZ1000 und die Sony Alpha 7 II

Für unsere Fotografie-Freunde noch ein paar Informationen zur eingesetzten Ausrüstung. Zum Einsatz kamen die Sony Alpha 7 II, mit dem SEL 70-200 Telezoom. Als zweite Kamera kam unsere nagelneue Panasonic Lumix FZ1000 zum Einsatz. Diese ist erst drei Tage vor der Fahrt nach Stuttgart in unserem Fotorucksack eingezogen. Vorab können wir schon sagen, die neue Lumix hat ihren ersten Einsatz mit Bravour gemeistert.

Wilhelma – Tierfotos

Wir trennen die Fotos in diesem Bericht mal nach Bildern aus den Tierhäusern und Volieren, Außenanlagen und Aquarium. Weiter unterteilen wir die Aufnahmen nach der eingesetzten Kamera, der Sony und der Panasonic. Wir wissen inzwischen, dass unsere Bilder gerne für die Entscheidung für eine bestimmte Kamera genutzt werden. So könnt ihr einfach erkennen, mit welcher Kamera welches Bild gemacht wurde.

Wilhelma – Tierhäusern, Volieren – mit der Lumix FZ1000

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