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Wir sind bei Instagram – wie konnte das denn passieren?

  • Wir sind bei Instagram

Zuletzt aktualisiert am

Seit gestern sind wir wieder offiziell bei Instagram. Und das bei unserer offen geäußerten Abneigung gegenüber dieser Plattform? Wie konnte das denn passieren? Nun, Schuld hat die Teilnahme an einem Barcamp in Potsdam.

Reise – Foto – Blogger Barcamp in Potsdam

Am Wochenende war Thomas auf dem ersten Reise – Foto – Blogger Barcamp in Potsdam. Dies war „nur“ ein kleines Barcamp, größtenteils mit Bloggern aus der Region Potsdam und Berlin. Klar, es war die erste Auflage, es war noch nicht so bekannt und sollte auch erstmal zum Erfahrung sammeln dienen.

Die geplanten Sessions mussten aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl ein wenig zusammengefasst werden. Es gab einfach zu viele Themenwünsche und -vorschläge um wirklich alle zu erfüllen. Aber, das wurde in der Gruppe klasse gelöst uns so war es am Ende eine sehr interessante Veranstaltung. Für Thomas schon deshalb, weil es einfach mal neue Gesichter waren, neue Ideen, neue Denkansätze.

Die Themen an dem Tagen zogen sich durch die Fotografie und Fotobearbeitung, Reiseideen und natürlich Social Media Arbeit und Marketing für die eigene Plattform.

Die Teilnehmer:innen waren bunt gemischt, es gab Blogger mit „richtigem“ Blog, aber es waren auch Fotograf:innen vor Ort, welche nur Instagram als Plattform benutzen.

Und hier hatte Thomas ein Aha-Erlebnis. Es gibt ein Instagram abseits von Influencer-Sternchen, vom Selfie-Wahnsinn, von der Selbstdarstellung bis zum Erbrechen. Er hat Instagram-Timelines gesehen, die ausschließlich aus schönen, guten, hochwertigen Fotos bestehen.

So ist auf der Rückfahrt von Potsdam die Idee gereift, Instagram nochmals eine Chance zu geben.

Wir sind bei Instagram – eine neue Chance für die Plattform

Nun haben wir als Reiseblog also wieder einen offiziellen Account bei Instagram. Dieser wird von Thomas betrieben, daher auch der Instagram-Name reise.foto.tommi.

Was wollen wir dort erreichen, welche Erwartungen haben wir an Instagram?

Nun, ganz wichtig, wir erwarten nicht, von dort keine Leser auf unseren Blog zu bekommen. Dieser Illusion sind wir beim letzten Versuch aufgesessen uns sind deswegen auch irgendwann frustriert gewesen. Natürlich haben wir unseren Blog dort im Profil verlinkt, natürlich haben wir einen Namen gewählt, der erkennen lässt, dass der Account zu diesem Blog hier gehört. Das soll aber nur der Wiedererkennung dienen.

Wir möchten Instagram als Medium nutzen um schöne Fotos von anderen Fotografen und Reisenden zu sehen. Und die Betonung liegt dabei auf schöne Fotos. Die müssen sicherlich nicht immer perfekt sein, dürfen auch ihren eigenen Stil haben, der uns vielleicht nicht liegt. Aber es sollte schon einen gewissen Anspruch erfüllen.

Keine Follower-Spielchen mehr

Daher werden wir auch kein Follow4Follow Spielchen mitmachen. Wir freuen uns über jeden, der uns auf Instagram folgt. Wir schauen uns auch sicherlich Eurer Fotos dann einmal an. Und dann entscheiden wir, ob wir zurückfolgen. Wenn wir das nicht tun, nehmt es einfach nicht persönlich. Das bedeutet nicht, dass Eure Fotos schlecht sind, sie sind dann einfach nicht unser Ding.

Diese ganzen Profile, welche den Instagram-Pastellfarben-Einheitsbrei zeigen, werden von uns vermutlich kein Follow bekommen. Ebenso interessieren uns keine Fotos, wo ständig jemand im Weg rum steht und die Aussicht auf schöne Landschaften oder Sehenswürdigkeiten verdeckt. Wenn mal ein solches Bild im Profil ist, macht das natürlich nichts. Aber Profile, welche nur aus Selbstdarstellung bestehen, interessieren uns nicht.

Uns selber braucht ihr auch nur zu folgen, wenn Euch unsere Fotos wirklich gefallen. Nur folgen, weil man sich kennt oder aus anderen Gründen, das muss nicht sein. Wir sind keinem böse, weil er unseren Fotostil vielleicht nicht mag und davon nicht belästigt werden möchte.

Wer uns ständig folgt und wieder entfolgt, um Aufmerksamkeit zu bekommen, wir gnadenlos geblockt. Auf dieses Ding haben wir einfach keine Lust und das ging uns seinerzeit tierisch auf die Nüsse.

Wir haben lieber wenige Abonnenten, die uns aber aus Überzeugung folgen und ehrlich an unseren Fotos interessiert sind. Eine hohe Followerzahl brauchen wir nicht, wir machen ja keine Kooperationen, wo wir mit unseren Instagram-Followern einen auf dicke Hose machen müssten.

Instagram

Fotografisches Experimentieren

Instagram werden wir ein wenig zum fotografischen Experimentieren nutzen. Natürlich posten wir dort unsere schönsten Fotos vom Blog oder von unterwegs. Es wird dort aber auch Bilder geben, die wir so auf dem Blog nicht zeigen. Spezielle Bearbeitungen, Serien die vom Smarphone kommen, Schwarz-Weiß-Fotos oder irgendwelche anderen Spielereien.

Und genau diese Fotos wollen wir auch gerne in unserer Timeline dort sehen. Seid einfach ein wenig kreativ und macht fotografisch Euer Ding. Allerdings interessieren uns auch schön gemachte, ganz normale Fotos von Reisen, Tieren und anderen schönen Dingen – wenn da nicht ständig jemand im Weg rumsteht. Wir wollen uns beim abendlichen Blättern durch die Timeline faszinieren und inspirieren lassen, von tollen Bildern und schönen Ecken dieser Welt.

Aus Fehlern lernen

Bei unserem letzten Ausflug nach Instagram haben wir viele Fehler gemacht. Ein Beispiel sind Zoofotografen. Wir sind jedem Zoofotografen gefolgt, der nicht bei drei auf dem Baum war. Am Ende hatten wir massenweise Zoofotos in der Timeline, die zwar nett aber eben nur nett waren. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Genauso ging es mit Reiseblogger:innen. Die/der ist nett, haben wir auf einem Treffen kennengelernt, folgen wir. Am Ende hatten wir massenhaft Fotos mit Personen von hinten, Sonnenhut auf, schöne Aussicht versaut. Der/die ist zwar nett und sympathisch, aber die Fotos sind einfach nicht unser. Warum lassen wir uns die also in die Timeline spülen?

Das war dann am Ende so schlimm, dass unsere Timeline nur noch aus Massenfotos aus Zoos, Selbstdarstellung bis hin zu üblen Influencer-Fotos bestand. Es hat dann einfach keinen Spaß mehr gemacht, dort reinzuschauen.

Ein weitere Fehler damals war es, verschiedenen Hashtags zu folgen. Gerade das spülte uns eine Menge Dinge in die Timeline, die wir nicht sehen wollten. Gerade nochmal nach einem Beispiel gesucht und gefunden. Der Hashtag #mülheimanderruhr würde uns prinzipiell interessieren um tolle Fotos aus unserer Heimatstadt zu sehen. Trotzdem lassen wir es lieber und folgen diesem Hashtag nicht. Unzählige Selfies von Menschen, die uns nicht ansatzweise interessieren, Fotos vom Prollo-Autos, teilweise fotografische Offenbarungseide. Von 100 Fotos dort gefallen uns vielleicht zwei bis drei. Warum also abonnieren?

Fazit – wir geben dem Ganzen noch eine Chance

Da wir in Postdam sehen konnten, dass es auch schöne Timelines bei Instagram geben kann, geben wir diesem Medium nochmal eine Chance. Dabei achten wir nun kleinlich darauf, wem wir folgen, welche Bilder uns wirklich mitnehmen und interessieren.

Wie nutzt ihr Instagram? Habt ihr noch Tipps für uns und unsere Timeline? Schreibt einfach einen Kommentar hier unter dem Beitrag, wir freuen uns darauf.

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11 Kommentatoren
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Hallo und Willkommen zurück bei Instagram ^^
Ich war ja gestern schon sehr überrascht als die Abo-Meldung bei mir aufploppte, hab mich aber auch sehr gefreut :-)

Ich sehe das ähnlich wie ihr. Lieber weniger Follower, dafür welche die es auch wirklich interessiert, was ich an Fotos reinstelle. Und folgen tue ich auch nur wirklich denjenigen, bei denen ich die Bilder schön finde oder wenn mich die Posts wirklich inspirieren.

Für mich ist das alles immernoch ein Buch mit sieben Siegeln. Ich poste da eigentlich fast nur, wenn ich unterwegs bin und mal ein Lebenszeichen von mir geben möchte. Bin jedenfalls gespannt, wie euer Experiment weitergeht und freue mich auf schöne Fotos :)

LG Kerstin

Hallo ihr beiden,

vielleicht sollte ich Instagram auch nochmal eine Chance geben. Ich nutze die Plattform ja nicht wirklich, habe aber dort einen Account. Wie ihr anhand der @-Mention mitbekommen habt, habt ihr mich mi dem Artikel dazu angeregt, der Plattform auch nochmal eine größere Chance einzuräumen.

Ja, die Fotos dort werden vielleicht nie irgendwas mit meinem Blog zu tun haben. Und so richtig habe ich halt die Handhabung nicht drauf. Ich klatsche ein Foto da hin, prügle ein paar passende Hashtags rein und fertig. Ich werde mal ein bisschen weiter experimentieren.

Und das ist es, wozu mich dieser Artikel angestiftet hat. Mit anderen Worten: Ihr seid schuld, dass meine „stolzen“ 13 Abonnenten irgendwas von mir um die Ohren bekommen. (Das muss ja mal gesagt werden.)

Viele Grüße
Henning

Hallo ihr Zwei!
Ich bin vor ein paar Tagen zufällig auf euren Blog hier gestoßen. Nachdem ich selbst jetzt seit 5 Jahren blogge, hab ich mich mal ein bisschen „umgeschaut“ und bin jetzt auch gleich auf diesen ganz aktuellen Blog gekommen.
Ja, zum Thema „Instagram“ habe ich auch eine ganz eigene Geschichte und Bezug. Bei mir gab es auch vor Jahren ein „Aha“-Erlebnis bei einem Fotoworkshop. Danach hatte ich auch einen Insta-Account, allerdings im Bereich Peoplefotografie.
Etwas später kam dann der nächste Account dazu – mit einem ähnlichen Gedanken wie bei euch – einfach schöne Landschaften usw. zeigen – ohne Leute im Vordergrund und ganz sicher nicht als „Influencer“ ;)
Habe vorher auch bei euch auf Insta vorbeigeschaut und folge euch bzw. Tommi da gerne. Sind schöne Aufnahmen dabei und ich bin gespannt, wo eure Reise weiter geht!
Viel Spaß mit dem tollen Hobby „Fotografie“!

Schöne Grüße aus dem Münchner Hinterland,
Andrea

Hallo,
Eure Fotos sind immer sehr schön! Ich selbst arbeite daran. Bisher mache ich ein bisschen bei Instagram mit. Die meiste Zeit wundere ich mich aber über den Einheitsbrei, der da so gezeigt wird. Ab und zu habe ich auch testweise mal ein Foto von mir gepostet. Die sind sehr, sehr selten, weil ich immer die Kamera in der Hand habe. Also Kamera, nicht Handy. Wollte einfach mal sehen, ob da mehr Leute liken. Dummerweise scheinen einige Herren Instagram als Datingportal nutzen zu wollen. Da kommen dann so spannende Mails wie. „Hi“, das restliche Geschleime spar ich lieber. Wie muss das erst bei den halbnackten Hühnern aussehen, die Influencer werden wollen.

Ansonsten hab ich ein Glück, dass mir alle Hüte zu klein sind. Mich von hinten mit Hut vor toller Landschaft werdet Ihr so eher nicht finden.

Liebe Grüße und viel Spaß
Renate

So ähnlich sehen wir das auch! Und handhaben Instagram auch so, einfach um ein paar tolle Bilder zu teilen oder auch mal zu zeigen was wir gerade so machen.Keine Influencer Posen oder ähnliches, höchstens mal ein Kind oder Hund, obwohl der Hund hat seinen einen Instakanal ;-).
Wir folgen euch jetzt einfach mal, denn eure Bilder sind ja immer sehenswert!

LG aus Görlitz
Ina

Welcome back ;-),

schön dass ihr wieder dabei seid. Man, da habt ihr aber wieder Hammerfotos en masse bei Instagram rausgehauen. Wenn ich alle liken würde, die mir gefallen – und das sind schon einmal alle Schlangenbilder – hättet ihr den Eindruck, ich spamme. ^_^
Ja, ich bin bei Instagram und habe mir auch schon Tipps zu dieser Plattform bei YouTube reingezogen und beschlossen … ich befolge sie – NICHT. Schon allein dieser Tipp man solle für jedes Genre einen eigenen Account eröffnen … bei mir gibt es Gemixtes – je nach aktuellem Interesse, je nach Jahreszeit. Momentan ist’s eben mal ein bisschen ruhiger. Für mich bleibt es eine unverkrampfte Bilderplattform und wenn mir jemand folgt, freue ich mich, wenn nicht, breche ich auch nicht in Tränen aus.
Schön, dass ihr das ähnlich sieht und ich freue mich, dass dort Menschen noch „ganz normale“ und tolle Fotos posten.

Lieben Gruß
Sylvi

Cornelia

Hallo, willkommen zurück auf Instagram! Da habt ihr ja schon eine ganze Menge Fotos in eurem Account! Und das schöne schottische Castle aus der Foto-Bearbeitungs-Challange ist auch dabei :-) Ich mag auch eure Tierfotos sehr gern – auch wenn ich selbst eher wenige auf meinem Account habe. Ganz manchmal ;-) sind bei mir auch Menschen im Vordergrund – aber ansonsten liegt mein Fokus mehr auf Landschaften oder Sehenswürdigkeiten. Also dann, ich freue mich auf schöne Fotos 🤗

Rainer

Servus zusammen,

Instagram … schwieriges Thema. Lange hatte ich mich auch dieser Plattform verweigert. Mittlerweile schaue ich aber gerne rein, bin dort jedoch eher passiv tätig. Ich folge dabei einigen Menschen die ich persönlich kenne und mit denen ich auch abseits der Plattform einen Kontakt pflege. Natürlich sind auch User dabei die ich nicht kenne, mir aber beispielsweise ihre Fotos sehr gut gefallen.

Seit geraumer Zeit fotografiere ich gerne Street Art in Verbindung mit Models. Gerade hier ist Instagram für mich sehr wertvoll. Beides ist hier reichlich vertreten und der Kontakt gestaltet sich meistens relativ unkompliziert.

Insgesamt gesehen habe ich allerdings einen Account, wie er nicht sein sollte. Zu viele verschiedenen Themenbereiche. Das ist mir aber ehrlich gesagt egal. Für meine Zwecke reicht ein Account.

Grüße aus MUC
Rainer

Hallo ihr Zwei,
bei mir ist es genau anders herum. Ich habe meinen Insta-Account erst vor kurzem gelöscht. Warum? Ich hatte auf meinem Account auch nur „einfach schöne Bilder“ gepostet ohne Selbstdarstellung bzw. ohne mich selbst entsprechend in Pose darzustellen. Doch genau hier lag das Problem: Instagram aka Facebook darf meine Bilder laut AGB einfach ohne meine Erlaubnis hernehmen, um sie für Werbung, etc. zu verwenden. Das wollte ich auf keinen Fall zulassen. Ich habe hierzu auch einen Blogbeitrag geschrieben: http://andre-hauschild.de/warum-ich-meinen-instagram-account-geloescht-habe/
Beste Grüße
André

Maik Nimpsch

Auf der Suche nach einem Workflow für das Optimieren von Fotos für das Internet bin ich auf euren Blog gestoßen.
Inzwischen habe ich schon einiges hier gelesen (übrigens sehr gut geschrieben eure Beiträge) inklusive die Instagram-Thematik. Viele der dort niedergeschrieben Gedanken kamen mir irgendwie vertraut vor.
Na jedenfalls wünsche ich euch bei eurem erneuten Anlauf auf Instagram, das es so wird, wie ihr es euch vorstellt.

Grüße Maik