Wir sind bei Instagram

Wir sind bei Instagram – wie konnte das denn passieren?

Kategorie: Gequatsche

Veröffentlicht: 17. Februar 2020

Aktualisiert: 5. Mai 2020

Kommentare: 17 Comments

Seit gestern sind wir wieder offiziell bei Instagram. Und das bei unserer offen geäußerten Abneigung gegenüber dieser Plattform? Wie konnte das denn passieren? Nun, Schuld hat die Teilnahme an einem Barcamp in Potsdam.

Reise – Foto – Blogger Barcamp in Potsdam

Am Wochenende war Thomas auf dem ersten Reise – Foto – Blogger Barcamp in Potsdam. Dies war „nur“ ein kleines Barcamp, größtenteils mit Bloggern aus der Region Potsdam und Berlin. Klar, es war die erste Auflage, es war noch nicht so bekannt und sollte auch erstmal zum Erfahrung sammeln dienen.

Die geplanten Sessions mussten aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl ein wenig zusammengefasst werden. Es gab einfach zu viele Themenwünsche und -vorschläge um wirklich alle zu erfüllen. Aber, das wurde in der Gruppe klasse gelöst uns so war es am Ende eine sehr interessante Veranstaltung. Für Thomas schon deshalb, weil es einfach mal neue Gesichter waren, neue Ideen, neue Denkansätze.

Die Themen an dem Tagen zogen sich durch die Fotografie und Fotobearbeitung, Reiseideen und natürlich Social Media Arbeit und Marketing für die eigene Plattform.

Die Teilnehmer:innen waren bunt gemischt, es gab Blogger mit „richtigem“ Blog, aber es waren auch Fotograf:innen vor Ort, welche nur Instagram als Plattform benutzen.

Und hier hatte Thomas ein Aha-Erlebnis. Es gibt ein Instagram abseits von Influencer-Sternchen, vom Selfie-Wahnsinn, von der Selbstdarstellung bis zum Erbrechen. Er hat Instagram-Timelines gesehen, die ausschließlich aus schönen, guten, hochwertigen Fotos bestehen.

So ist auf der Rückfahrt von Potsdam die Idee gereift, Instagram nochmals eine Chance zu geben.

Wir sind bei Instagram – eine neue Chance für die Plattform

Nun haben wir als Reiseblog also wieder einen offiziellen Account bei Instagram. Dieser wird von Thomas betrieben, daher auch der Instagram-Name reise.foto.tommi.

Was wollen wir dort erreichen, welche Erwartungen haben wir an Instagram?

Nun, ganz wichtig, wir erwarten nicht, von dort keine Leser auf unseren Blog zu bekommen. Dieser Illusion sind wir beim letzten Versuch aufgesessen uns sind deswegen auch irgendwann frustriert gewesen. Natürlich haben wir unseren Blog dort im Profil verlinkt, natürlich haben wir einen Namen gewählt, der erkennen lässt, dass der Account zu diesem Blog hier gehört. Das soll aber nur der Wiedererkennung dienen.

Wir möchten Instagram als Medium nutzen um schöne Fotos von anderen Fotografen und Reisenden zu sehen. Und die Betonung liegt dabei auf schöne Fotos. Die müssen sicherlich nicht immer perfekt sein, dürfen auch ihren eigenen Stil haben, der uns vielleicht nicht liegt. Aber es sollte schon einen gewissen Anspruch erfüllen.

Keine Follower-Spielchen mehr

Daher werden wir auch kein Follow4Follow Spielchen mitmachen. Wir freuen uns über jeden, der uns auf Instagram folgt. Wir schauen uns auch sicherlich Eurer Fotos dann einmal an. Und dann entscheiden wir, ob wir zurückfolgen. Wenn wir das nicht tun, nehmt es einfach nicht persönlich. Das bedeutet nicht, dass Eure Fotos schlecht sind, sie sind dann einfach nicht unser Ding.

Diese ganzen Profile, welche den Instagram-Pastellfarben-Einheitsbrei zeigen, werden von uns vermutlich kein Follow bekommen. Ebenso interessieren uns keine Fotos, wo ständig jemand im Weg rum steht und die Aussicht auf schöne Landschaften oder Sehenswürdigkeiten verdeckt. Wenn mal ein solches Bild im Profil ist, macht das natürlich nichts. Aber Profile, welche nur aus Selbstdarstellung bestehen, interessieren uns nicht.

Uns selber braucht ihr auch nur zu folgen, wenn Euch unsere Fotos wirklich gefallen. Nur folgen, weil man sich kennt oder aus anderen Gründen, das muss nicht sein. Wir sind keinem böse, weil er unseren Fotostil vielleicht nicht mag und davon nicht belästigt werden möchte.

Wer uns ständig folgt und wieder entfolgt, um Aufmerksamkeit zu bekommen, wir gnadenlos geblockt. Auf dieses Ding haben wir einfach keine Lust und das ging uns seinerzeit tierisch auf die Nüsse.

Wir haben lieber wenige Abonnenten, die uns aber aus Überzeugung folgen und ehrlich an unseren Fotos interessiert sind. Eine hohe Followerzahl brauchen wir nicht, wir machen ja keine Kooperationen, wo wir mit unseren Instagram-Followern einen auf dicke Hose machen müssten.

Instagram

Fotografisches Experimentieren

Instagram werden wir ein wenig zum fotografischen Experimentieren nutzen. Natürlich posten wir dort unsere schönsten Fotos vom Blog oder von unterwegs. Es wird dort aber auch Bilder geben, die wir so auf dem Blog nicht zeigen. Spezielle Bearbeitungen, Serien die vom Smarphone kommen, Schwarz-Weiß-Fotos oder irgendwelche anderen Spielereien.

Und genau diese Fotos wollen wir auch gerne in unserer Timeline dort sehen. Seid einfach ein wenig kreativ und macht fotografisch Euer Ding. Allerdings interessieren uns auch schön gemachte, ganz normale Fotos von Reisen, Tieren und anderen schönen Dingen – wenn da nicht ständig jemand im Weg rumsteht. Wir wollen uns beim abendlichen Blättern durch die Timeline faszinieren und inspirieren lassen, von tollen Bildern und schönen Ecken dieser Welt.

Aus Fehlern lernen

Bei unserem letzten Ausflug nach Instagram haben wir viele Fehler gemacht. Ein Beispiel sind Zoofotografen. Wir sind jedem Zoofotografen gefolgt, der nicht bei drei auf dem Baum war. Am Ende hatten wir massenweise Zoofotos in der Timeline, die zwar nett aber eben nur nett waren. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Genauso ging es mit Reiseblogger:innen. Die/der ist nett, haben wir auf einem Treffen kennengelernt, folgen wir. Am Ende hatten wir massenhaft Fotos mit Personen von hinten, Sonnenhut auf, schöne Aussicht versaut. Der/die ist zwar nett und sympathisch, aber die Fotos sind einfach nicht unser. Warum lassen wir uns die also in die Timeline spülen?

Das war dann am Ende so schlimm, dass unsere Timeline nur noch aus Massenfotos aus Zoos, Selbstdarstellung bis hin zu üblen Influencer-Fotos bestand. Es hat dann einfach keinen Spaß mehr gemacht, dort reinzuschauen.

Ein weitere Fehler damals war es, verschiedenen Hashtags zu folgen. Gerade das spülte uns eine Menge Dinge in die Timeline, die wir nicht sehen wollten. Gerade nochmal nach einem Beispiel gesucht und gefunden. Der Hashtag #mülheimanderruhr würde uns prinzipiell interessieren um tolle Fotos aus unserer Heimatstadt zu sehen. Trotzdem lassen wir es lieber und folgen diesem Hashtag nicht. Unzählige Selfies von Menschen, die uns nicht ansatzweise interessieren, Fotos vom Prollo-Autos, teilweise fotografische Offenbarungseide. Von 100 Fotos dort gefallen uns vielleicht zwei bis drei. Warum also abonnieren?

Fazit – wir geben dem Ganzen noch eine Chance

Da wir in Postdam sehen konnten, dass es auch schöne Timelines bei Instagram geben kann, geben wir diesem Medium nochmal eine Chance. Dabei achten wir nun kleinlich darauf, wem wir folgen, welche Bilder uns wirklich mitnehmen und interessieren.

Wie nutzt ihr Instagram? Habt ihr noch Tipps für uns und unsere Timeline? Schreibt einfach einen Kommentar hier unter dem Beitrag, wir freuen uns darauf.

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