----Zoo Dortmund – ein kleiner Bildbericht

Zoo Dortmund – ein kleiner Bildbericht

Von |2018-11-16T15:29:46+00:0002.08.2016|Zooberichte Deutschland|5 Kommentare

Zuletzt aktualisiert am 16. November 2018 um 15:29

Am Wochenende waren wir das erste mal im Zoo Dortmund unterwegs. Das Wetter war halbwegs passabel und es war die Alternative für unseren Heidepark-Besuch, den wir um eine Woche verschieben mussten. Natürlich haben wir auch ein paar Bilder aus dem kleinen Zoo im östlichen Ruhrpott mitgebracht.

Zoo Dortmund – ein kleiner Zoo im östlichen Ruhrgebiet

Andenkondor im Zoo Dortmund

Andenkondor im Zoo Dortmund

Im Vergleich zu den großen Zoos im Umkreis ist ein Besuch in Dortmund ein wenig gemütlicher. Dafür muss man dort nicht so ellenlange Wege laufen, es ist halt eine Nummer kleiner als bei den Mitbewerbern in Gelsenkirchen, Duisburg oder Hannover. Viele schöne Tiere bekommt man aber trotzdem vor die Linse. Etwa 230 Arten leben im Zoo, mit rund 1500 Tieren.

Wir waren direkt am frühen Morgen um 9 Uhr, pünktlich zur Öffnung des Zoos am Eingang. Wenn man dann nicht dem Rundweg folgt, sondern „falsch“ rum durch den Zoo läuft ist man sehr lange ganz alleine unterwegs – trotz Ferienzeit und Wochenende. Das empfanden wir als sehr angenehm.

Königsgeier - Kopf gedreht

Königsgeier – Kopf gedreht

Königsgeier -farbenfrohes Portrait

Königsgeier -farbenfrohes Portrait

Einen Königsgeier hatten wir bisher noch nie gesehen. Ds ist ja ein farbenfroher Kerl – und der kann so schön den Kopf um 180° drehen – da bekommt man vom zusehen Halsschmerzen.

Überhaupt gibt es im Dortmunder Zoo sehr viele Vögel, Eulen, Kauze und anderes Gefieder zu sehen. Aus fotografischer Sicht ist es allerdings eine Herausforderung. Die meisten der Vögel sitzen in Gittergehegen, wobei man aber nicht direkt an das Gitter heran kommt. Da ist das Fotografieren dann ein riesiges Problem.

Näher ran geht nicht...

Näher ran geht nicht…

Einige wenige Gehege haben aber Glasscheiben, da klappt das mit dem Fotografieren um so besser. Und wenn die Tiere dann so neugierig sind, dann gelingen auch sehr detaillierte Nahaufnahmen.

Hochnäsig...

Hochnäsig…

Besonders gut hat uns ein kleines Gehege mit Eulen und Kauzen gefallen, wo man rein gehen konnte. Da waren dann endlich mal Bilder ohne Scheibe und ohne Gitter möglich.

Steinkauz im betretbaren Gehege

Steinkauz im betretbaren Gehege

Natürlich gibt es auch Affenarten im Dortmunder Zoo. Hier mal ein paar Orang-Utan Bilder.

Orang-Utan mit Adoptiv-Nachwuchs

Orang-Utan mit Adoptiv-Nachwuchs

Knuffig, oder?

Knuffig, oder?

An anderer Stelle im Zoo findet man die Siamang Affen. Einfach immer dem Gesang nachlaufen. Der Kehlsack der Affen ermöglicht einen sehr eindrücklichen Gesang, den man sehr deutlich in weiten Bereichen des Zoos hören kann.

Siamang Affe beim Gesang

Siamang Affe beim Gesang

Siamang Affe

Siamang Affe

Nutrias findet man auch nicht in jedem Zoo. Die kleinen Kerlchen werden auch Biberratten oder Sumpfbiber genannt.

Nutria

Nutria

Knuffiger Kerl - noch ein Nutria

Knuffiger Kerl – noch ein Nutria

Auch Großkatzen findet  man im Zoo Dortmund. So zum Beispiel diesen wunderschönen Amurleopard.

Amurleopard

Amurleopard

Weil es so ein schönes Tier ist, noch ein Bild

Weil es so ein schönes Tier ist, noch ein Bild

Löwe im Zoo Dortmund

Löwe im Zoo Dortmund

Wie schon gesagt, den Dortmunder Zoo darf man nicht mit den großen Zoos in der Region vergleichen. Aber für einen schönen Vormittag oder Nachmittag ist er auf jeden Fall einen Besuch wert. Als Fotograf wünscht man sich öfters weniger Gitter oder Zäune oder zumindest die Möglichkeit näher an die Zäune heran zu kommen. Will man sich die Tiere aber einfach nur anschauen, dann stören die Gitter keinesfalls. Und bei einigen Gehegen sind auch Glasscheiben zu finden, dort ist dann vernünftiges fotografieren möglich.

Alles in allem wirkt der Zoo an vielen Stellen ein wenig ungepflegt. Ein Gärtner könnte sich da mal austoben, an den Wegen wuchert es doch gewaltig und teilweise auch in den Gehegen. Die Gehege empfinde ich teilweise auch als recht klein, da ist man aus modernen Zoos was anderes gewohnt. Einige Gebäude haben auch die beste Zeit hinter sich, z.B. das Tropenhaus. Wobei das mit etwas Glasreiniger auch einladender aussehen würde.

Gemeinsames kauen

Gemeinsames kauen

Ich guck doch normal...

Ich guck doch normal – mach Dein Foto.

Pinguin Chor

Pinguin Chor

Sehr gut gefallen hat uns noch das Faultierhaus – wunderbar wenn der Geselle über einen hinweg klettert.

Einfach mal abhängen

Einfach mal abhängen

Und bei Faultieren sind auch Aktionaufnahmen möglich. Achtet bitte beim nächsten Bild auf die Bewegungsunschärfe bei der Pfote…

Kletteraktion beim Faultier

Kletteraktion beim Faultier

Kleine grüne Echse

Kleine grüne Echse

 

Informationen zum Zoo Dortmund

Natürlich möchten wie Euch wie immer noch ein paar praktische Informationen für einen Besuch. Alle Informationen sind auf dem Stand Oktober 2017:

Zoo Dortmund – Anreise

Adresse: Mergelteichstr. 80 – 44225 Dortmund

Parken: Auf dem Parkplatz am Haupteingang – kostenpflichtig (Tagesticket 2 EUR)

Zoo Dortmund – Öffnungszeiten

  • Sommersaison: 9:00 – 18:30 Uhr
  • Wintersaison: 9:00 – 16:30 Uhr
  • Übergangszeit: 9:00 – 17:30 Uhr

Zoo Dortmund – Eintrittspreise

  • Erwachsene: 8,00 EUR
  • Ermäßigt: 4,50 EUR (Kinder ab 4 Jahre, Schüler, Studierende bis 27 Jahre)
  • Kinder 0-3 Jahre: Frei

Hunde erlaubt: nein

Zoo Dortmund – Sonstiges

  • Restaurants: Etliche Buden und Kioske sowie die zentral liegende Waldschenke
  • Spielplätze: ja

Webseite: https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/

Das waren ein paar Eindrücke aus dem Zoo Dortmund. Wir hoffen, die Bilder gefallen euch ein wenig.

Kommentare sind wie immer gerne gesehen. Kennt ihr den Dortmunder Zoo? Welches Bild gefällt Euch am besten?

5 Kommentare

  1. Ulrike 2. August 2016 um 11:02 Uhr - Antworten

    Da kommen Kindheitserinnerungen auf! Schließlich habe ich als Kind in Dortmund gewohnt. Der Zoo war dann schon ml Sonntagsausflugsziel. Vor den Lamas hat uns unser Vater immer gewarnt: „Vorsicht! Die Spucken!“. Deshalb erinnere ich michnoch am ehesten an die Lamas.
    Danke für die schönen Fotos!
    Liebe Grüße
    Ulrike

  2. Nord-Peru Reisen 2. August 2016 um 16:15 Uhr - Antworten

    Ganz tolle Fotos – wie immer eben :) Und mir ist auch aufgefallen, dass der Zoo Dortmund einen peruanischen Touch hat, oder ?
    Liebe Grüsse,
    Martina

  3. Martina 29. August 2016 um 14:01 Uhr - Antworten

    Ich war vorgestern im Zoo in Dortmund, eigentlich war der Tierpark größer als gedacht. Alle reden immer von einem „kleinen Zoo“. Sicherlich der Zoom in Gelsenkirchen oder der Zoo in Duisburg ist größer, aber mit kleinen Kinder reicht der Zoo Dortmund auf alle Fälle. Gut hat mir vor allem gefallen, dass es viele eher unbekannte Tiere wie aus Südamerika gibt. Den Kindern haben, wir oft, die Affen am besten gefallen. Danke für die schönen Photos!

  4. Sylvi 7. Oktober 2016 um 16:49 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    wir waren am letzten Wochenende im Zoo Dortmund. Uns hat die Tiervielfalt gereizt und ich war neugierig, wie er sich mittlerweile entwickelt hat, weil ich dort das letzte Mal vor ca. 25 Jahren war und ihn damals ganz furchtbar fand.
    Der Eintrittspreis ist superfair und von uns Zuhause aus hatten wir nur eine knappe halbe Stunde Fahrtzeit.
    Kaum aber hatten wir den Zoo betreten, meinte meine bessere Hälfte, dass es dort schmutzig sei. Gut, gegen Blätter im beginnenden Herbst kann man nix machen. Aber uns fielen schon diverse Bonbonpapiere u. ä. auf und an den Wegen auf. Natürlich gibt es auch Idioten, die einen Coffee-to-Go-Becher in einem Gebüsch am Gehege entsorgen, obwohl sich 5 Schritte weiter ein Mülleimer befindet. Die Scheiben an den Gehegen fand ich auch hin und wieder putzenswert. Ich empfand den Zoo zum Fotografieren eher suboptimal und das lag nicht nur an dem anfänglich bedeckten Himmel. Eben wegen der von dir angesprochenen Gitterzäune. Dann kam hinzu, dass sich ein großer Teil in einem dunklen, waldähnlichen Gebiet befindet und naja, die erwähnten Scheiben eben. Dafür waren meiner Meinung nach die Gehege selber und auch die Tiere gepflegt und sie wirkten recht entspannt – was für mich wiederum am wichtigsten ist.
    So klein fand ich den Zoo gar nicht, nur die Wege etwas konfus, daher wäre eine ausführlichere Beschilderung – wohin es zu welchen Tieren geht – wünschenswert. Es sind zwar der Rundweg und auch ein paar Tierarten ausgeschildert, aber man muss ihn schon einige Male verlassen, um möglichst viele Tiere außerhalb von ihm zu besuchen. Daher wundert es mich auch nicht, dass ich hier bei Dir Tiere sehe, die ich gar nicht gefunden habe. Da muss ich den Zoo wohl doch noch mal besuchen. ;-)

    Nichts desto trotz ist der Zoo allemal einen Besuch wert – vor allem wegen des Preises für Familien.

    Lieben Gruß
    Sylvi

    • Thomas Jansen 7. Oktober 2016 um 17:02 Uhr - Antworten

      Hi Sylvi,

      gut, das Klein bezog sich auch eher im Vergleich zu den riesigen Zoos, die wir in den Wochen zuvor gesehen hatten. Dagegen wirkt Dortmund dann eher etwas kleiner, was aber per se nicht schlecht sein muss. Das mit der Sauberkeit wäre wirklich verbesserungswürdig. Das gilt aber auch für die Besucher des Zoos, denn auch mir ist viel Dreck aufgefallen, der eigentlich in die ausreichend vorhandenen Mülltonnen gehört.

      LG Thomas

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